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  • FCB-Leader Dominik Schmid: «Ich würde für die Jungen ein Social-Media-Verbot einführen»

    AboFCB-Leader Dominik Schmid – «Ich würde für die Jungen ein Social-Media-Verbot einführen»Der Verteidiger spricht über Xherdan Shaqiris Ton, Murat Yakins Schweigen und negative Einflüsse auf junge Fussballer.Publiziert heute um 19:57 UhrIst der Meinung, dass sich der Fussball in gewissen Bereichen in die falsche Richtung entwickelt: Dominik Schmid.Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel hat am Donnerstag die Chance, Servette zu überholen und Leader zu werden. Denn die Genfer haben am Dienstag 0:1 gegen YB verloren. Alles, was das Team von Fabio Celestini dafür braucht, ist ein Sieg gegen GC. Der Blick auf die Tabelle legt nahe, dass das keine allzu schwierige Aufgabe darstellen dürfte. Denn GC liegt auf dem zweitletzten Platz.Doch die jüngere Statistik spricht eine andere Sprache. Aus den letzten zehn Spielen gegen GC gab es für die Basler sechs Niederlagen. Die letzte davon im Heimspiel am 14. Dezember, als der FCB 0:1 verlor. FCB-Linksverteidiger Dominik Schmid, der 107 Spiele für GC absolviert hat, ordnet ein.Dominik Schmid, ist GC für den FC Basel ein Angstgegner?Statistiken lügen leider nicht. Dennoch gehen wir definitiv als Favorit in dieses Spiel und müssen gewinnen.Warum tut sich der FCB gegen GC schwer?Es ist schwierig, gegen Teams zu spielen, die ums Überleben kämpfen. Und man kann schon sagen, dass wir gegen Mannschaften, die auch ballbesitzlastigen Fussball spielen, weniger Mühe haben. Doch das darf keine Ausrede sein.Ist es für Sie noch etwas Besonderes, gegen GC zu spielen?Auf jeden Fall. Ich habe dort über 100 Spiele gemacht und eine schöne Zeit gehabt, auch wenn ich mittlerweile fast niemanden aus der Mannschaft kenne.Seitdem Sie den Club verlassen haben, hat sich dort einiges verändert.Das stimmt. Als die Investoren des Los Angeles FC gekommen sind, dachte ich, es sei eine gute Sache. Was daraus geworden ist, sollen andere beurteilen. Im Grunde ist es ein toller Club, der momentan eine schwierige Phase durchmacht. Aber ich bin mir sicher, dass er dank vielen guten Leuten, die dort nach wie vor arbeiten, die Kurve noch bekommt.Was haben Sie persönlich bei GC gelernt?In der Aufstiegssaison 2020/21, die ich auf der Sechserposition bestritt, waren wir eine komplett neu zusammengewürfelte Mannschaft. Das gab mir die erste Gelegenheit, eine Führungsrolle zu übernehmen. Auch die Zeit danach unter Giorgio Contini war für mich sehr lehrreich, da ich damals bereits einer der älteren Spieler war.Dominik Schmid hat für GC über 100 Spiele bestritten.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem Sieg gegen Winterthur hatte der FCB die bisher schwächste Phase der Saison. Haben Sie dafür in der Nationalmannschaftspause eine Erklärung gefunden?Ich denke, es hat unter anderem mit Erfahrung und Reife zu tun. Gerade wenn wir Spiele wie solche gegen St. Gallen, als wir mit zwei Toren führten, nicht gewinnen können. Wir müssen lernen, cleverer zu sein und auch mal dreckig zu siegen. Und wir müssen unsere Leistungen über ein ganzes Spiel auf dem gleichen Niveau halten können.Hat es auch etwas mit Druck zu tun, da jetzt die Erwartungen gestiegen sind, man auf den Titel schielt, aber gleichzeitig noch alles schiefgehen kann?Mit Druck muss man als Profi umgehen können, gerade beim FCB. Ich persönlich habe mehr Druck verspürt, als wir gegen den Abstieg spielten, als jetzt. Jetzt sind wir in einer schönen Position, weil wir dürfen und nicht müssen.Also haben auch die individuellen Fehler, von denen es zuletzt doch immer wieder welche gab, nichts mit einem höheren Druck zu tun?Nein. Individuelle Fehler passieren einfach. Das ist Fussball.Hatte man in der Nationalmannschaftspause Zeit, um konkret taktische Dinge zu verbessern?Grössere Umstellungen kann man in dieser Phase der Saison nicht mehr vornehmen. Ausserdem ist die Nationalmannschaftspause schwierig, um taktische Dinge anzuschauen, weil viele Spieler weg sind. Hauptsächlich ging es darum, wieder voll fit zu sein für die entscheidende Saisonschlussphase.Gewinnt der FC Basel eher den Cup oder die Meisterschaft?Ich denke, statistisch gesehen ist es zu diesem Zeitpunkt einfacher, den Cup zu gewinnen. Zwei Spiele, zwei Siege, dann hat man den Titel. In der Meisterschaft sind wir zwei Punkte hinter dem Ersten, und es verbleiben noch neun Spiele, von denen wir fünf gegen die besten Teams der Liga bestreiten.Was ist eigentlich, wenn der FC Basel nach dieser Saison ohne Titel dasteht?In Anbetracht unserer momentanen Situation wäre das natürlich nicht schön. Denn wir waren schon lange nicht mehr so nahe dran, etwas zu holen. Aber es ist nicht an mir, irgendwelche Prognosen abzugeben.Dass seit der Rückrunde nicht mehr Sie die Captainbinde tragen, sondern Xherdan Shaqiri sie trägt, stört Sie nicht, oder?Nein, das stört mich nicht.Finden Sie es dennoch schade?Als ehemaliger FCB-Junior mit der Binde am Arm im Joggeli einzulaufen, erfüllte mich mit sehr viel Stolz. Aber wenn wir auch nur ein bis zwei Prozent besser werden, wenn ich die Binde abgebe, bin ich der Erste, der dazu bereit ist. Mit der Entscheidung hatte ich nie ein Problem, und sie hat nie meine Leistung beeinflusst.Seit diesem Jahr träft Xherdan Shaqiri die Captainbinde des FC Basel, nicht mehr Dominik Schmid.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Was verändert sich, wenn man die Binde des FC Basel am Arm trägt?Gerade in den ersten Spielen hat es mich noch zusätzlich motiviert. Aber einen direkten Einfluss auf die Leistung hat das nicht. Man ist sich bewusst, dass man eine andere Verantwortung trägt, und mit dem Schiedsrichter darf man natürlich auch sprechen.Und neben dem Platz?Vor dem Spiel muss der Captain das Matchblatt unterschreiben. Ansonsten ist es natürlich seine Aufgabe, zuzusehen, dass das Teamgefüge zusammenhält, aber das habe ich als Teil des Mannschaftsrats auch davor schon getan. Zudem ist man vielleicht gerade bei wichtigen Spielen noch etwas mehr das Sprachrohr nach aussen.Xherdan Shaqiri ist ein Captain, der viel fordert und teilweise seinen Unmut offen kundtut. Es gibt sicherlich Spieler, die damit nicht so gut umgehen können.Shaq hat seine ganze Karriere lang mit absoluten Weltstars zusammengespielt. Mit Mohamed Salah, Virgil van Dijk und wie sie alle heissen. Er kennt kaum etwas anderes. Für mich ist es logisch, dass er dann hohe Erwartungen hat und das auch deutlich zeigt. Aber ja, am Anfang musste man sich an Shaqs Ton gewöhnen. Mittlerweile wissen wir aber, wie er die Dinge in den jeweiligen Situationen meint.Es fand also eine Anpassung statt.Ja, so wie wir auch unser Spiel an ihn anpassen mussten. Das hat auch nicht direkt ab Tag 1 gegriffen. Ich finde es gut, wenn man so jemanden wie ihn in der Mannschaft hat. Das spornt einen an, und er hat natürlich nur die Absicht, uns zu helfen. Es gibt aber auch Spieler, die nicht sofort so gut damit umgehen können wie ich, die bei gewissen Bemerkungen zusammensacken. Jeder tickt da anders. Auch das hat mit Erfahrung zu tun.Inwiefern?Bei den jungen Spielern braucht es mehr Fingerspitzengefühl. Aber Shaq ist ein zu guter und zu grosser Spieler, als dass er das nicht wüsste.Ist das nur eine Frage der Erfahrung oder auch eine Generationenfrage?Ich habe das Gefühl, es handelt sich dabei sogar eher um eine Generationenfrage. Als ich unter Urs Fischer in die erste Mannschaft beim FCB kam, war es knallhart. Wenn man nicht gut trainiert hat, war man sofort wieder in der U-21, man konnte sich keine Fehler erlauben, sonst wurde man von allen Seiten angeschrien. Eigentlich war es damals fast unmöglich, Profi zu werden.Dominik Schmid (links) und Geoffroy Serey Dié im Trainingslager des FC Basel in Rottach-Egern im Juni 2017.Foto: Andy Mueller (Freshfocus)Damals war der FCB aber auch noch der klare Ligakrösus.Ja, in der Saison 2016/17, in der ich hochkam, standen wir früh als Meister fest und wurden Cupsieger. Mit Suchy, Vaclik, Akanji, Lang, Serey Dié, Zuffi, Xhaka, Steffen, Janko, Doumbia hatten wir natürlich auch ein anderes Kader. Da hat man keinen Mucks gemacht. Man hat immer aufgepasst, was man gesagt hat, das Material versorgt und alles probiert, um sich Respekt zu verschaffen. Darum habe ich auch schnell gelernt, mit Druck umzugehen. Heute sind die jungen Spieler behüteter. In meinen Augen ist es heutzutage einfacher, Profi zu werden als noch vor zehn Jahren. Man könnte es den Jungen durchaus etwas schwieriger machen. (schmunzelt)Entwickelt sich der Fussball da in eine falsche Richtung?In gewissen Bereichen schon, ja. Und ich habe ehrlich gesagt Zweifel daran, dass das jemals wieder anders wird. Man sieht heute 13- und 14-Jährige auf Instagram mit Markenkleidern umherlaufen. Auf ihren Profilen hat man das Gefühl, dass sie schon Profifussballer sind. Aber eigentlich haben sie noch nichts erreicht und den eigentlichen Schritt noch vor sich. Diese Blase, in die man durch die sozialen Medien gerät, ist gefährlich. Ich würde für die Jungen ein Social-Media-Verbot einführen, bis man Profi ist.Ein Ziel, dass Sie noch nicht erreicht haben, ist ein Spiel für die Schweizer Nationalmannschaft. Beim Zusammenzug im März blieb Ihr Aufgebot von Murat Yakin aus. Können Sie das verstehen?Als ambitionierter Sportler verstehe ich den Entscheid von Yakin nicht. Aber ich respektiere ihn.Gründe dafür sehen Sie also keine?Nein. Ich habe auch keinen Anruf bekommen, in dem mir erklärt wurde, warum das Aufgebot ausblieb. Dieser Austausch fand nicht statt.Wann hatten Sie zuletzt Kontakt mit Murat Yakin?Nun … (überlegt) Im September, als ich mein Aufgebot verletzungsbedingt nicht wahrnehmen konnte, hatte ich auch keinen Kontakt mit ihm. Das lief alles über Giorgio Contini. Das letzte Mal, dass ich mit Murat Yakin gesprochen habe, war beim Zusammenzug im März 2023.Dominik Schmid beim Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft im März 2023.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Von Fabio Celestini erhielten Sie Unterstützung. Er sagte, Sie seien auf dem richtigen Weg. Wie zuversichtlich sind Sie, dass bald ein weiteres Aufgebot kommt?Dafür bin ich Fabio natürlich dankbar. Ich werde weiter hart arbeiten und meine Argumente für ein Nati-Aufgebot auf Platz sammeln.Zusätzliche Spiele mit der Nationalmannschaft sind immer auch ein Risiko. Man hat es bei Alvyn Sanches gesehen, der sich im Testspiel gegen Nordirland einen Kreuzbandriss zuzog.Klar, mehr Spiele bedeuten ein grösseres Verletzungsrisiko. Aber deshalb würde ich nie auf ein Aufgebot verzichten, ich bin es mir ja gewohnt, viel zu spielen. Für Alvyn tut es mir extrem leid. Auch wenn es im Hinblick auf die Cup-Halbfinal-Partie gegen Lausanne natürlich ein Vorteil für uns ist, wenn er nicht dabei ist. Mir wäre es trotzdem lieber, er wäre gesund und würde spielen.Steigen mit dem Einstieg von Davide Callà in der Nationalmannschaft Ihre Chancen auf ein Aufgebot?Ich habe ihn bei seinem ersten Zusammenzug noch nicht damit belasten wollen. (lacht) Im Ernst: Für ihn freut es mich wirklich extrem. Er ist ein richtig guter Typ, und ich gönne ihm von Herzen, dass er nun diesen Schritt gehen kann.Der FC Basel nach dem Winterthur-SiegDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Knieverletzung schwerwiegend: Bei Finn van Breemen deutet alles auf Saisonende

    Knieverletzung schwerwiegend – Bei Finn van Breemen deutet alles auf SaisonendeBis und mit dem Spiel gegen YB bildeten Barisic und Van Breemen zuletzt die Basler Innenverteidigung. Bis sich beide verletzten.Publiziert heute um 17:51 UhrFinn van Breemen wird in dieser Saison wohl nicht mehr für den FCB auf dem Platz stehen.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus) Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkWas spätestens am Montag mit der Rückholung Marwin Akahomens vermutet werden musste, bestätigt sich zusehends: Finn van Breemen hat sich am Sonntag in Luzern beim Aufwärmen so schwer am Knie verletzt, dass er in dieser Saison kaum mehr zum Einsatz kommen wird. Oder wie das Fabio Celestini in Worte fasst, während das Knie des Niederländers zwecks klarer Diagnose weiter untersucht wird: “Bei Van Breemen bin ich pessimistisch.”Der Trainer des FC Basel geht ebenfalls davon aus, dass Van Breemen in dieser Saison nicht mehr fit werden wird – anders als beim zweiten Innenverteidiger, der bis vor kurzem in seiner Startelf gesetzt war: Adrian Barisic hat einen Muskelfaserriss erlitten, von dem Celestini sagt, dass er auf einen Einsatz ab Mai hoffe. “Bei Barisic bin ich positiv.”Vorerst werden damit weiterhin Jonas Adjetey und Nicolas Vouilloz die Basler Innenverteidigung bilden. So wie schon in Winterthur, wo die neue Abwehr, die erst wenige gemeinsame Minuten sammeln konnte, nach wackligen Startminuten eine solide Leistung zeigte und schliesslich ohne Gegentor blieb. Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Dünne FCB-Abwehr: Nächster Ausfall: Auch Finn van Breemen wird dem FCB lange fehlen

    Dünne FCB-Abwehr – Nächster Ausfall: Auch Finn van Breemen wird dem FCB lange fehlenNach Adrian Barisic ist auch der Holländer für ein paar Wochen nicht mehr einsatzfähig. Basel holt deshalb Marvin Akahomen zurück.Publiziert heute um 20:30 UhrHat sich beim Aufwärmen gegen Winterthur am Knie verletzt: Finn van Breemen.Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNächste Hiobsbotschaft für den FC Basel: Beim Aufwärmen vor dem Super-League-Spiel vom Sonntag gegen den FC Winterthur verletzte sich Finn van Breemen am linken Knie. Nach einer ersten MRT-Untersuchung ist klar: Der 22-Jährige wird wohl mehrere Wochen ausfallen. Eine abschliessende Diagnose und damit verbunden auch eine genauere Ausfallzeit sollen weitere Untersuchungen in den kommenden Tagen ergeben.Als Reaktion auf die Ausfälle von van Breemen und zuletzt auch von Abwehrchef Adrian Barisic kehrt Marvin Akahomen zurück ans Rheinknie. Er trainiert ab Dienstag wieder mit der 1. Mannschaft von Rotblau. Der 17-jährige Abwehrspieler wechselte erst im Januar dieses Jahres für mehr Spielpraxis zum FC Wil in die Ostschweiz – nun kommt der Schweizer U-19-Nationalspieler deutlich früher als geplant zum FCB zurück.Im Umkehrschluss wechselt FCB-U21-Spieler Loris Schreiber zu Wil. Der 18-jährige Schweizer Abwehrspieler unterschreibt einen Leihvertrag bis Sommer 2025.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Tempo, Kraft und Spektakel: Wer ist der beste Flügelspieler beim FC Basel?

    Tempo, Kraft und Spektakel – Wer ist der beste Flügelspieler beim FC Basel?Anton Kade, Philip Otele und Bénie Traoré buhlen um die zwei Startelfplätze auf den Flügeln. Entscheiden Sie, wer sie erhalten soll.Publiziert heute um 11:42 UhrBénie Traoré (links) und Philip Otele (rechts) bilden gegen Winterthur die Basler Flügelzange.Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAnton Kade wird beim 2:0 des FC Basel in Winterthur in der 82. Minute eingewechselt. Das macht, wenn man die Nachspielzeit aussen vor lässt, acht Minuten Einsatzzeit für den Deutschen. Nicht viel. Und tatsächlich weniger als in jedem anderen Spiel dieser Saison. Bisher hat Kade in allen Partien, in denen er nicht gesperrt oder krank war, mindestens 18 Minuten gespielt, in der Mehrheit der Fälle waren es 60 Minuten oder mehr. Anton Kade bekommt in Winterthur zu spüren, dass der Konkurrenzkampf auf den Flügelpositionen des FC Basel härter geworden ist. Denn seit dem Transfer von Philip Otele sind es drei Spieler, die wirklich einen Anspruch auf einen Startelf-Platz auf den offensiven Aussenpositionen erheben können. Anton Kade, Philip Otele und Bénie Traoré. Ein Trio, von dem jeder ein anderes Set von Qualitäten aufs Feld bringt. Anton Kade und der SpeedAnton Kade ist wohl der Schnellste der dreien, oder zumindest weiss er seine Geschwindigkeit so einzusetzen, dass sie als seine grosse Stärke wahrgenommen wird, er immer wieder an Gegnern vorbei sprintet und es so aussehen lässt, als verlange es ihm kaum etwas ab. Zudem erledigt er seine defensiven Aufgaben gewissenhaft. Auf der anderen Seite fragt man sich bei ihm, ob nicht hin und wieder der Ball etwas zu weit weg vom Fuss geführt wird und er vor dem Tor nicht besser eine andere Entscheidung getroffen hätte. Philip Otele ist ebenfalls schnell. Doch was beim Nigerianer noch hinzukommt, ist seine Kraft. Bei einer Körpergrösse von 1,8 Metern und einem Gewicht von 80 Kilogramm laut FCB-Steckbrief ist er kleiner und schwerer als Kade. Gepaart mit seiner Unberechenbarkeit im Eins-gegen-eins ergibt das eine gefährliche Mischung. Allerdings erscheint auch bei Otele die letzte Konsequenz vor dem Tor noch ausbaufähig. Zuletzt ist da noch Bénie Traoré. Der Ivorer hat in der Liga in dieser Spielzeit bereits fünf Assists und acht Tore gesammelt, das jüngste davon am Sonntag in Winterthur. 13 Skorerpunkte sind deutlich mehr als bei seinen beiden Konkurrenten. Traoré überzeugt neben seinem Tempo vor allem durch seine trickreiche Spielweise und die Unbeschwertheit auf dem Platz. Doch auch er liess vor allem zwischen Dezember und Anfang März die Abgeklärtheit vor dem Tor vermissen. Mit Kade, Otele und Traoré stehen FCB-Trainer Fabio Celestini drei Flügelspieler zur Verfügung, die das Potenzial dazu haben, in einer Super-League-Partie der entscheidende Faktor zu sein, doch dieses Potenzial nicht konstant abrufen können.Gerade dieser Umstand dürfte Celestini die Entscheidung, wen er jeweils von Beginn an spielen lässt, noch einmal erschweren. Ein nächstes Mal muss er sie bereits am Donnerstag vor dem Heimspiel des FC Basel gegen GC (20.30 Uhr, BaZ-Liveticker) treffen. Bis dahin können Sie abstimmen, wer Ihrer Meinung nach auf jeden Fall von Beginn an spielen soll.Der FC Basel gewinnt in WinterthurDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Zu-null-Sieg gegen Winterthur: Die neue Abwehr des FC Basel besteht eine erste, leichte Prüfung

    AboZu-null-Sieg gegen Winterthur – Die neue Abwehr des FC Basel besteht eine erste, leichte PrüfungErst fällt Adrian Barisic verletzt aus, dann kurz vor dem Spiel Finn van Breemen. Nach einem wackeligen Start fängt sich die improvisierte Innenverteidigung.Publiziert heute um 09:05 UhrSteht gegen Winterthur nach längerer Pause wieder in der Basler Startelf: Nicolas Vouilloz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Alles zum Spiel in Winterthur: Der FC Basel macht den Tunnel und Winterthur guckt in die Röhre

    AboAlles zum Spiel in Winterthur – Der FC Basel macht den Tunnel und Winterthur guckt in die RöhreMit 2:0 siegt die Mannschaft von Fabio Celestini beim FC Winterthur und bleibt damit in der Tabelle hinter Servette auf dem zweiten Platz.Publiziert heute um 18:41 UhrDa kann Stefanos Kapino von Winterthur nur noch bedröppelt hinterherschauen: Bénie Traore hat ihm den Ball zwischen den Beinen hindurch zum Basler 2:0 ins Tor spediert – dies, nachdem Xherdan Shaqiri den Stürmer per Tunnel-Pass bedient hat.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus).Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselDer FC Basel ist in Winterthur unter Zugzwang: Weil der Servette FC am Samstag Abend mit 2:0 in Lugano gewonnen hat, braucht er einen Sieg, will er verhindern, dass nach diesem Wochenende zwischen ihm und dem Tabellenführer aus Genf eine Lücke von fünf Punkten klafft. Hinzu kommt in der bekanntermassen engen Rangliste, dass auch der Titelverteidiger am Samstag siegreich war, womit die BSC Young Boys bereits auf Augenhöhe mit dem FCB wären, sollten die Basler ohne Punkte aus Winterthur abreisen.Dabei ist die Aufgabe auf dem Papier nicht gar so leicht, wie man aufgrund der Tabelle meinen könnte: Zwar liegen die Winterthurer abgeschlagen auf dem letzten Platz. Doch haben sie zuvor auf der heimischen Schützenwiese ihre letzten beiden Partien gegen St. Gallen und YB ohne Gegentor gewonnen.Was für die Basler erschwerend hinzukommt: Bereits durch den Ausfall Adrian Barisics zu einer Veränderung der Innenverteidigung gezwungen, muss Trainer Fabio Celestini sein Abwehrzentrum kurz vor Anpfiff kurzfristig komplett neu erfinden: Finn van Breemen zieht sich beim Aufwärmen eine Knieverletzung zu, womit Barisic-Ersatz Jonas Adjetey mit Nicolas Vouilloz an seiner Seite agieren muss. Das ist ein Kaderspieler, der seit dem 4. Dezember 2024 keine einzige Pflichtspiel-Minute mehr absolviert hat.Fast vier Monate ist er komplett aussen vor geblieben, bevor er in Winterthur notfallmässig in der Innenverteidigung startet: Nicolas Vouilloz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das SpielGerade mit dem Ball ist den Basler Innenverteidigern zunächst anzusehen, dass sie kein eingespieltes Duo mit besonders viel Rhythmus bilden. Das aber spielt keine Rolle, weil der FC Winterthur gar nicht erst versucht ist, dies mit aggressivem Pressing auszunutzen.Umgekehrt ist der FCB gegen defensive Gastgeber zwar viel in Ballbesitz, aber kommt kaum in vernünftige Abschluss-Positionen. Ein gutes Dribbling Benié Traorés bildet bis zur Pause die Ausnahme, auf die ein schwacher Schlenzer folgt (31.), so dass es zur Halbzeit 0:0 steht.Das nächste Mal, da die Winterthurer im Spiel gegen den Ball nicht einwandfrei agieren, ist dann aber bereits das eine Mal zu viel: Arnold klärt eine Rüegg-Hereingabe ungenügend mit dem Kopf, womit der Ball zum Flankengeber zurückkommt und ihn dieser per Volley-Querpass zu Xherdan Shaqiri spediert. Saubere Annahme, sauberer Abschluss – und die Basler haben die Winterthurer «Dose» in der 49. Minute geöffnet.Stadion: Schützenwiese. – SR: Fähndrich.Tore: 49. Shaqiri (Rüegg) 0:1, 70. Traoré (Shaqiri) 0:2.FC Winterthur (4-1-4-1): Kapino; Ulrich, Arnold, Lüthi, Diaby; Cueni; Schneider (59. Lukembila), Zuffi (76. Jankewitz), Frei (58. Di Giusto), Burkart (77. Fofana); Gomis.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Schmid, Vouilloz, Adjetey, Rüegg (60. Mendes); Avdullahu, Metinho (82. Baro); Otele ( 82. Kade), Shaqiri, Traoré (89. Leroy); Carlos (82. Ajeti). – Ersatz: Salvi, Soticek, Sigua.Verwarnungen: 45. Ulrich (Foul an Traoré), 93. Shaqiri (Unsportlichkeit/Gerangel mit Diaby), 93. Diaby (Unsportlichkeit/Gerangel mit Shaqiri/im nächstes Spiel gesperrt)Bemerkungen: Winterthur ohne Schättin und Sidler (gesperrt) sowie Rohner (verletzt) sowie Bajrami und Buess (beide krank). – Basel ohne Van Breemen (Knieverletzung beim Aufwärmen) und Barisic (Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite) sowie Pfeiffer, Asiedu, Cissé, Zé, Fink und Xhaka (alle ohne Aufgebot). – FCB-Startelf-Debüt von Metinho.Der Tabellenletzte will eine Reaktion zeigen und kommt so immerhin zu einem gefährlichen Abschluss durch Ulrich (51.). Dann handelt wiederum Shaqiri schneller als alle anderen: Er tunnelt Diaby mit seinem Pass auf Traoré, dieser tunnelt mit seinem Schuss Goalie Kapino – es steht 2:0 für die Gäste und die Winterthurer gucken in die Röhre.Der Rest ist das Warten auf den Schlusspfiff – und das Warten der FCB-Fans auf Fabian Frei. Der Routinier des FC Winterthur, der gleichsam bereits jetzt als Rekordspieler eine Basler Clublegende ist, wird auf den letzten Metern seiner Karriere noch einmal vom rotblauen Anhang gefeiert. Nach dieser Saison beendet er das Dasein als professioneller Fussballspieler.Die einstigen Mitspieler stehen der FCB-Clublegende Fabian Frei Spalier, die nach der Partie von den Basler Fans gefeiert wird.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Die TaktikDie Gastgeber stehen in ihrer 4-1-4-1-Formation tief. Und dann noch etwas tiefer. Und der FC Basel hat im 4-2-3-1 agierend ganz viel Ballbesitz – aber ganz wenig Platz in jener Zone, in der man zu Toren kommt. So eben, dass man finden kann, die Basler müssten versucht sein, das Spiel etwas breiter zu machen. Denn die Mitte des Gegners hält fast ausnahmslos dicht.Das wird nach der Pause besser, wo schon Kevin Carlos (48.) nach schöner Ballstafette die Basler Führung erzielen könnte (oder müsste). Dann trifft Shaqiri und muss Winterthur reagieren, was den Baslern schliesslich den Raum bietet, um zum 2:0 zu kommen. Danach ist der Tabellenletzte erledigt und schöpft Celestini seine Wechselmöglichkeiten von der 82. Minute an aus.Der AufregerAuch wenn sich Xherdan Shaqiri in dieser bis nach der Pause zähen Partie einige Male aufregt und sich schliesslich auch noch so mit Diaby rangelt, dass beide Gelb sehen: Der wirkliche Aufreger aus Basler Sicht ereignet sich vor dem Anpfiff mit Finn van Breemens kurzfristigem Ausfall.Das muss besser werdenIn Anbetracht der kommenden Gegner schadet es nicht, wenn der umformierte Defensiv-Verbund in Zukunft keine Anlaufschwierigkeiten mehr hat. Denn es ist damit zu rechnen, dass alle anderen Super-League-Teams mehr Druck entwickeln werden, als dass dies Winterthur an diesem Sonntag Nachmittag getan hat.Aber auch im Spiel mit Ball gab es auf der Schützenwiese nicht so viele gute Basler Ideen, dass man zu zahlreichen Torchancen gekommen wäre. Mehr Variabilität kann also nicht schaden.Das sagt der Trainer«Ich habe meiner Mannschaft in der Pause gesagt, dass sie das Spiel mehr in die Breite ziehen und gleichzeitig mehr in die Räume hinter der Abwehr vorstossen müsse», erzählt Fabio Celestini nach dem Abpfiff. Und man darf festhalten: Das wurde umgesetzt.So geht es weiterDer FC Basel bestreitet in der nun angebrochenen englischen Woche zwei Heimspiele. Am Donnerstag um 20.30 Uhr ist der Grasshopper Club Zürich zu Gast, bevor am Sonntag dann der FC Lugano im St.-Jakob-Park weilt (16.30 Uhr). Dabei haben die Basler gegen beide Gegner eine Rechnung offen: Gegen GC verlor man zum Abschluss des Kalenderjahres 2024 vor heimischem Publikum mit 0:1 das letzte Messen – gegen die Tessiner hat man letztmals im Dezember 2023 gewonnen. Seither gab es in Liga und Cup vier Niederlagen und nur ein Remis.Der FC Basel in WinterthurDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Xherdan Shaqiri ist kein Sprinter – aber schneller als alle anderen

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Xherdan Shaqiri ist kein Sprinter – aber schneller als alle anderenDer Offensiv-Regisseur des FC Basel erhält beim 2:0-Sieg in Winterthur die höchste Note.Publiziert heute um 16:52 UhrPassgeber verfolgt Torschützen: Kevin Rüegg (links) auf der Suche nach der Gratulation an Xherdan Shaqiri.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Es dauert bis zur Basler Führung und zur 51. Minute, bevor der Routinier im FCB-Tor durch einen platzierten Schuss Ulrichs erstmals von Winterthur geprüft wird und mit einem schnellen Arm nach oben gen Torwinkel pariert. Mehr Nennenswertes muss er gar nicht zeigen.Kevin Rüegg: 4,5Musste beim FCB primär aufgrund von Verletzungen lange Anlauf nehmen, steht nun aber beim fünften Pflichtspiel in Folge in der Startelf. Rechtfertigt seine Nominierung insbesondere mit seinem Querball in der 49. Minute, der zur Vorlage von Torschütze Shaqiri und zu Rüeggs erstem Saison-Assist wird. Als eine Stunde um ist, wird er durch Mendes ersetzt.Jonas Adjetey: 4Rückt nicht gar so kurzfristig für den verletzten Barisic in die Innenverteidigung. Bestreitet damit seinen ersten Startelf-Einsatz seit dem 26. Februar und dem Cup-Viertelfinalspiel bei Etoile Carouge, das ihm misslang, ohne dass er dabei ausgewechselt wurde. Hat zu Beginn im Verbund mit Vouilloz seine zittrigen Momente. Dann fangen sich beide und spielen die Partie sicher runter.Nicolas Vouilloz: 4,5Rückt extrem kurzfristig in die Starformation, weil sich Finn van Breemen beim Aufwärmen auf der Schützenwiese am Knie verletzt. Bestreitet damit seinen ersten Startelf-Einsatz seit dem 4. Dezember 2024 und dem Cup-Achtelfinalspiel gegen den FC Sion, das ihm misslang und bei dem er in der Pause ausgewechselt wurde. Hat zu Beginn im Verbund mit Vouilloz seine zittrigen Momente. Dann fangen sich beide und spielen die Partie sicher runter. Erhält aber die bessere Note als Adjetey, weil er seit jenem 4. Dezember keinen einzigen Ernstkampf mehr bestritten hat.Dominik Schmid: 4,5Es ist jetzt nicht so, dass er auf der Schützenwiese ein Feuerwerk an offensiven Aktionen abgebrannt hat. Aber er macht seine Wege. Und er ist gegen den Ball auf seinem Posten.Leon Avdullahu: 5Gibt den gewohnten Ballverteiler im defensiven Mittelfeld. Sein gutes Auge für das Spiel ist allerdings auch dafür mitverantwortlich, dass die – gewiss bescheidenen – Winterthurer mit dem Ball gar nicht erst bis in die Basler Gefahrenzone vorstossen. Schliesst im defensiven Mittelfeld viele Lücken, bevor die Mit- und Gegenspieler überhaupt wissen, dass diese entstehen würden.Metinho: 4,5Erhält vor Leroy und Baro den Vorzug als Nebenmann des stets gesetzten Avdullahu im defensiven Basler Mittelfeld und gibt damit sein Startelf-Debüt für den FCB. Zeigt einen robusten, engagierten Auftritt, bevor er in der 82. Minute für Baro ausgewechselt wird.Philip Otele: 4Startet als rechter Flügelangreifer und zeigt dabei mit seinem intuitivem Spiel eine Vorstellung mit besseren und schwächeren Momenten. Hätte vielleicht eine höhere Bewertung, würde Kevin Carlos in der 48. Minute Oteles besten Pass aus kurzer Distanz zum 1:0 nutzen. Wird in der 82. durch Kade ersetzt.Xherdan Shaqiri: 5,5Wird nicht mehr Sprint-Weltmeister, ist aber im Kopf der wahrscheinlich schnellste Spieler der Super League. Beweist diese Handlungsschnelligkeit sowohl beim Basler 1:0, das er selbst erzielt, als auch beim 2:0, wo er sofort Diaby tunnelt, um für Traoré aufzulegen. Unterstreicht damit nur den Eindruck der letzten, mageren Wochen: Die Resultate des FC Basel hängen massgeblich davon ab, wie es ihm läuft.Bénie Traoré: 5Fällt durch eine hellblaue Schiene am Unterarm auf, welche die Folge eines Handgelenk-Bruchs ist, den er erst in der Länderspiel-Pause hat operieren lassen. Ist in der ersten Halbzeit schon emsig unterwegs, ohne seine Aktionen entschlossen abzuschliessen. Holt das dann in der 70. nach, als er auf Tunnel-Pass Shaqiris nachdoppelt und Winterthur-Goalie Kapino zum siegsichernden 2:0 durch die Beine hindurch erwischt. Wird in der 89. für Leroy ausgewechselt.Kevin Carlos: 3,5Der Eindruck eines technisch beschlagenen Mittelstürmers mit körperlicher Robustheit bleibt. Was aber auch bleibt, ist die Torflaute – und dies trotz einiger Abschluss-Gelegenheiten. Die beste Chance vergibt der Spanier in der 48., als er aus kurzer Distanz halbgar und zentral auf Kapino abschliesst. Hat nun in der Liga seit dem 16. Februar (1:1 gegen Lausanne-Sport) nicht mehr getroffen. Wird in der 82. durch Ajeti ausgetauscht.Joe Mendes: 4,5Kommt in der 60. für Rüegg und übernimmt dessen Position als Rechtsverteidiger. Zeigt dabei eine solide Partie, ohne übermässig gefordert zu werden.Romario Baro: –Darf in der 82. für Metinho ran. Ist damit zu spät im Spiel, um benotet zu werden.Anton Kade: –Wird in der 82. für Otele am rechten Flügel eingewechselt. Das ist zu spät, um eine Note zu erhalten.Albian Ajeti: –Kommt in der 82. für Carlos. Ist damit zu spät in der Partie, um eine Note zu erhalten – aber nicht zu spät, um ein Tor fürs Selbstvertrauen zu erzielen. Verpasst aber zwei Gelegenheiten, wobei er jene in der 90. in der Verfassung seiner besten Tage genützt hätte.Léo Leroy: –Ersetzt in der 89. Minute Traoré und erhält damit in Winterthur keine Note.Der FC Basel in WinterthurDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Begehrter Fussballer: Leon Avdullahu befindet sich beim FC Basel auf der Überholspur

    AboBegehrter Fussballer – Leon Avdullahu befindet sich beim FC Basel auf der ÜberholspurDer Basler Mittelfeldspieler gilt weltweit als einer der Talentiertesten auf seiner Position. Deshalb ist der 21-Jährige auch für den FCB unverzichtbar.Publiziert heute um 19:49 UhrIst zum Leistungsträger geworden: Leon Avdullahu.Foto: Grant Hubb (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Vor Winterthur-FCB: Fabio Celestini möchte seinen Traum realisieren

    Vor Winterthur-FCB – Fabio Celestini möchte seinen Traum realisierenFünf Spiele stehen noch aus, dann ist die Qualifikationsphase der Super League beendet.Publiziert heute um 15:44 UhrFabio Celestini steht mit dem FC Basel aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Nationalmannschaftspause ist vorbei, der Endspurt der Qualifikationsphase in der Super League steht an. Am Donnerstag konnte der FC Basel erstmals wieder komplett trainieren, nachdem sämtliche neun Nationalspieler wieder in die Brüglinger Ebene zurückgekehrt waren.In den letzten sechs Liga-Partien hat der zweitplatzierte FCB nur einmal gewinnen können (2:0 über Sion) und Trainer Fabio Celestini sagt, dass in diesem «Block» zwei, drei Punkte mehr möglich gewesen wären – und spricht dabei die Unentschieden gegen St. Gallen und Luzern sowie die Niederlage gegen den Meister aus Bern an.Nun gehe es für den FCB in den abschliessenden fünf Meisterschaftsspielen darum, «die gute Ausgangslage zu wahren». Celestini spricht von einem «Sprint» und natürlich auch davon, dass er nach Abschluss der Spiele gegen Winterthur, GC, Lugano, Zürich und Yverdon der FCB unbedingt auch den Cup-Halbfinal zuhause gegen Lausanne-Sport gewinnen wolle. Celestini sagt: «Jetzt ist alles positiv. Ich möchte meinen Traum in Basel realisieren.»Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor Winterthur-FCB: Wiedersehen mit FCB-Publikumslieblingen

    Vor Winterthur-FCB – Wiedersehen mit FCB-PublikumslieblingenFabian Frei und Luca Zuffi werden auch gegen Rotblau versuchen, mit dem FC Winterthur wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen.Publiziert heute um 15:21 UhrFCB-Rekordspieler Fabian Frei (hier gegen Bénie Traoré) wird im Sommer seine Karriere beenden und am Sonntag wohl das letzte Mal gegen den FC Basel antreten.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkBeim FC Winterthur spielt so mancher Fussballer, der eine Vergangenheit beim FC Basel hat. Die zwei prominentensten Namen sind Fabian Frei und Luca Zuffi. Die beiden Freunde versuchen im Spätherbst ihrer Karriere, die Eulachstädter vor dem Abstieg zu retten. Folglich werden die letztplatzierten Winterthurer auch am Sonntag gegen den FCB alles daran setzen, weitere Punkte zu sammeln.Allerdings ist dies gegen Basel ein schwieriges Unterfangen. In den bisherigen Duellen in dieser Saison unterlag das Team, das inzwischen von Uli Forte trainiert wird, 1:6 und 0:5.Überhaupt ist der FC Winterthur in der Super League gegen den FC Basel nach wie vor sieglos (2 Unentschieden, 7 Niederlagen) – gegen alle anderen aktuellen Super-League-Teams konnte Winterthur bereits mindestens einmal gewinnen.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Adrian Barisic verletzt: Der FC Basel verliert seinen Abwehrchef

    Adrian Barisic verletzt – Der FC Basel verliert seinen AbwehrchefSchlechte Nachricht für den FCB: Adrian Barisic zog sich eine Muskelverletzung zu und fällt für mehrere Wochen aus.Publiziert heute um 10:03 UhrLeon Barisic fällt wegen einer Verletzung für mehrere Wochen aus.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkFCB-Abwehrchef Adrian Barisic hat sich im Nationalmannschaftsspiel mit Bosnien gegen Zypern am vergangenen Montag verletzt. Der 23-jährige Basler Stammspieler zog sich an der Oberschenkelrückseite eine strukturelle Muskelverletzung zu, wie der FC Basel mitteilte.In der laufenden Meisterschaft ist Barisic, ausser im November gegen Lausanne wegen einer Gelbsperre, in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz gestanden. Nach Marwin Hitz und Dominik Schmid hat der Bosnier in dieser Saison die Spielminuten gesammelt.Trainer Celestini stellt der Ausfall Barisics vor eine Herausforderung, denn er hat seinen Abwehrchef verloren. Celestini muss sich nun überlegen, wie er seine Abwehrreihe ohne Barisic gestalten will. Gut möglich, dass Jonas Adjetey, der zuletzt nur wenig Spielzeit erhielt, durch den Ausfall Barisics wieder die Möglichkeit erhält, sich zu beweisen. Wie Celestini seine Mannschaft dann tatsächlich spielen lassen wird, zeigt sich am Sonntagnachmittag im Spiel gegen Winterthur.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB mit günstigem Restprogramm: Xherdan Shaqiri und Co. müssen nun die Weichen Richtung Titel stellen

    AboFCB mit günstigem Restprogramm – Xherdan Shaqiri und Co. können die Weichen Richtung Titel stellenZuletzt wars mager. Trotzdem hat der FCB gute Chancen, sich im engen Meisterschaftskampf in die Poleposition zu bringen.Publiziert heute um 16:35 UhrSiegesjubel von Xherdan Shaqiri und dem FCB gabs zuletzt am 1. März beim 2:0 gegen Sion.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • David Degen und Co. informieren: Der FC Basel hat 15,6 Millionen Franken Gewinn gemacht

    AboFCB mit Info-Abend – Der FC Basel hat 15,6 Millionen Franken Gewinn gemachtDank abermals hoher Transfer-Einnahmen macht die FC Basel 1893 AG einen weiteren Schritt in Richtung finanzieller Stabilität.Publiziert heute um 21:08 UhrDavid Degen, Verwaltungsratspräsident und Mitbesitzer des FC Basel.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • FCB ohne Chefscout: FC Basel: Heiko Vogels letztes Ei fällt aus dem Nest

    MeinungAboFCB ohne Chefscout – Des Vogels letztes Ei fällt aus dem NestDer auslaufende Vertrag mit Chefscout Patrick Dippel wird nicht verlängert, die Wege trennen sich per sofort. Publiziert heute um 17:53 UhrHeiko Vogel, Patrick Dippel und David Degen (von links)im Juli 2023: Inzwischen ist nur noch eine dieser drei sportlichen Führungskräfte beim FC Basel.Foto: Andy Müller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • FC Basel: Heimspiel gegen Yverdon am Ostermontag

    FC Basel – Heimspiel gegen Yverdon am OstermontagDie Partie der 33. Runde der Super League zwischen dem FCB und Yverdon Sport wurde auf den 21. April angesetzt.Publiziert heute um 15:23 UhrDas letzte Aufeinandertreffen gegen Yverdon im St. Jakob-Park entschied der FCB 2:0 für sich.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDas letzte Spiel der Regular Season wird der FC Basel am Ostermontag, dem 21. April, austragen. Um 16.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini dann Yverdon im St. Jakob-Park, bevor die Tabelle der Super League in zwei geteilt wird. Informationen zum Ticketverkauf folgen schnellstmöglich, teilt der Verein mit.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB nach YB-Pleite: Der FC Basel befindet sich in der schwächsten Saisonphase

    AboFCB nach YB-Pleite – Der FC Basel befindet sich in der schwächsten SaisonphaseSechs Punkte aus den letzten sechs Spielen – der FCB muss im Qualifikationsendspurt der Super League einen Zacken zulegen.Publiziert heute um 13:01 UhrAdrian Barisic durchlebt mit dem FC Basel aktuell eine Zeit mit Aufs und Abs.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Gehört Albian Ajeti zurück in die Startformation?

    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Gehört Albian Ajeti zurück in die Startformation?Kevin Carlos’ Leistung gegen YB war ungenügend. Mit Albian Ajeti hat der FCB einen weiteren Stürmer, der weiss, wie man Tore schiesst.Publiziert heute um 10:35 UhrNach der verhaltenen Leistung von Kevin Carlos gegen YB stellt sich die Frage, ob Ajeti zurück in die Startelf gehört.Foto: Philipp Kresnik (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkKevin Carlos zeigte bei der 1:2-Niederlage gegen YB eine ungenügende Leistung (BaZ-Note 3). Der 23-jährige Stürmer konnte sich über das gesamte Spiel kaum in Szene setzen. Er kam kaum zu Chancen, und die, die er hatte, vergab er. Es stellt sich deshalb die Frage, ob es an der Zeit ist, Ajeti zurück in die Startelf zu holen.Ajeti hat gerade zu Beginn der Saison gezeigt, dass er für Torgefahr sorgen kann. Der Basler, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, lief in den Ligarunden zwei bis sechs von Beginn an für den FCB auf. In jedem dieser fünf Spiele gelang es Ajeti, Skorerpunkte zu sammeln. Vier Tore und drei Vorlagen. Im 4. Ligaspiel gegen Genf traf er sogar doppelt und bereitete ein Tor vor. Ab der 9. Runde musste Ajeti hinter Carlos anstehen und startete danach nur noch einmal gegen Sion, als sein Teamkollege gesperrt war.Für Kevin Carlos spricht vor allem ein Argument: Mit 10 Ligatoren ist er nach wie vor der beste Basler Torschütze. Zudem hat Carlos in dieser Saison schon bewiesen, dass er nach Durststrecken wieder in den Tritt finden kann. Ende November bestritt er schon vier Spiele ohne Skorer, nur um dann in den nächsten vier jedes Mal selbst zu treffen oder ein Tor vorzubereiten.Fabio Celestini hat mit der Nationalmannschaftspause nun etwas Zeit, sich zu überlegen, wie er seinen Sturm wieder torreicher gestalten kann. Ob sich Celestini für eine Variante mit Ajeti oder Carlos entscheidet, wird sich im nächsten Ligaspiel gegen Winterthur am 30. März zeigen.Der FCB verliert gegen YBDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum Spiel FCB-YB: Basler Déjà-vu: Der FCB rennt wieder früh einem Rückstand hinterher

    AboAlles zum Spiel FCB-YB – Basler Déjà-vu: Der FCB rennt wieder früh einem Rückstand hinterherDer FC Basel unterliegt dem BSC Young Boys 1:2 und geht als Tabellenzweiter in die Nationalmannschaftspause.Publiziert heute um 19:45 UhrWas für ein Auftakt für den FCB in diese Partie: Christian Fassnacht (Mitte) schiesst nach 45 Sekunden das Berner 1:0.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageAm Samstag hat die Konkurrenz an diesem 28. Spieltag für den FC Basel gespielt: Servette verliert gegen Yverdon und Luzern unterliegt Zürich. Es ist also alles angerichtet, damit der FC Basel am Sonntag mit einem Sieg über den BSC Young Boys die Tabellenspitze der Super League wieder übernehmen kann.Aber: Auch für den Schweizer Meister aus Bern ist diese Ausgangslage vielversprechend. Mit drei Zählern am Rheinknie könnten die Berner den Rückstand auf die Spitzengruppe weiter verringern. Die Statistik verspricht eine spannende Partie. In den zwei vorangegangenen Duellen in dieser Saison gewann jede Mannschaft jeweils ihr Heimspiel.Das SpielWer von den 28’570 Besuchern zu spät seinen Platz im St.-Jakob-Park einnimmt, verpasst das einzige Tor der ersten Halbzeit. 45 Sekunden zeigt die Stadionuhr an, als der Ball erstmals hinter FCB-Goalie Marwin Hitz im Tor liegt. Wie schon im Heimspiel gegen Luzern kassiert Rotblau noch vor Ablauf der ersten Spielminute ein Gegentor. Es ist ein Déjà-vu. Christian Fassnacht profitiert von der Unordnung der Gastgeber-Defensive und schiebt früh zum 1:0 ein.Der Treffer hat den FC Basel aber wachgerüttelt. Von der 20. Minute an findet die Heimelf immer besser ins Spiel und kommt auch zu Chancen: Die besten vergeben im ersten Umgang Kevin Carlos, Bénie Traoré und Léo Leroy. Aber es muss auch festgehalten werden: YB-Keeper Marvin Keller spielt eine ebenso gute Partie wie der andere Marwin im anderen Tor.Bern agiert in dieser Phase eher passiv. Aber: Der abgefälschte Schuss von Rayan Raveloson an die Querlatte (13.) ist Warnung genug für den FCB, dass der Gast nicht auf das Verwalten des 1:0 aus ist.Nach dem Seitenwechsel powert der FCB weiter. Und wird für seinen unermüdlichen Effort nach 67 Minuten belohnt: Nach einem Doppelpass mit Xherdan Shaqiri trifft der eingewechselte Philip Otele zum viel umjubelten 1:1.Doch von diesem wuchtigen Treffer und der Wucht der Zuschauer im Joggeli nach dem Ausgleich kann Basel nicht profitieren. Im Gegenteil: Nun spielt plötzlich der Meister wieder Fussball und ist nicht mehr nur mit Verteidigen beschäftigt. Die logische Konsequenz ist der Siegtreffer in der 78. Minute: Hitz kann einen Schuss von Cedric Itten nicht behändigen, Fassnacht schiebt den Abpraller ein. Danach bringt der FCB nichts Konkretes mehr zustande.Die TaktikFabio Celestini vertraut auf sein 4-2-3-1-System. Und er vertraut auch auf jene Startelf, die vor Wochenfrist in Luzern beginnen durfte. Wieder nicht ins Kader schafft es Routinier Taulant Xhaka, der im Sommer seine Karriere beenden wird.Giorgio Contini lässt seine Berner in demselben System beginnen wie Basel. Dabei gibt der kräftige Chris Bedia den Stossstürmer. Seine Präsenz als vorderster Mann in Gelbschwarz stellt die FCB-Defensive vor allem zu Beginn mehrmals vor einige Probleme.Als der FCB in der Endphase mit 1:2 hinten liegt, setzt Celestini auf all seine Offensivkräfte: Marin Soticek, Albian Ajeti und Bradley Fink sollen versuchen, das zweite Tor zu erzielen. Doch YB ist in dieser Spielphase defensiv unglaublich stabil und lässt im und um den eigenen Sechzehner nichts mehr zu.Der AufregerWie schon gegen Luzern gerät der FCB zum zweiten Mal in dieser Saison im Joggeli früh in Rückstand. Nach 45 Sekunden jubelt Christian Fassnacht über sein erstes von zwei Toren. FCB-Verteidiger Kevin Rüegg sagt, die Kommunikation in der Basler Abwehr sei in diesem Moment ungenügend gewesen. Und für Celestini darf seine Mannschaft «diesen Treffer so schlicht nicht kassieren». Vor allem auch, weil vor dem Spiel in der FCB-Kabine darüber explizit gesprochen worden ist: dass man YB in der Startphase vom eigenen Strafraum fernhalten wolle. Diesem frühen Rückstand rennt Basel fast 70 Minuten hinterher.St. Jakob-Park. – 28‘570 Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 1. Fassnacht 0:1. 68. Otele 1:1 (Shaqiri). 78. Fassnacht 1:2.FCB: Hitz; Rüegg (64. Mendes), Barisic, van Breemen (90. Fink), Schmid; Avdullahu, Leroy (82. Ajeti); Kade (64. Otele), Shaqiri, Traoré (82. Soticek); Carlos.YB: Keller; Blum (71. Athekame), Lauper, Benito, Hadjam; Fassnacht, Ugrinic (86. Lakomy), Raveloson, Monteiro; Colley (19. Virginus, 86. Camara); Bedia (71. Itten).Bemerkungen: FCB ohne Junior Zé, Xhaka, Cissé, Spycher, Pfeiffer und Vouilloz (alle kein Aufgebot). – YB ohne Conte, Janko, Marzino, Seiler und Zoukrou (alle verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Baro, Sigua, Adjetey. – Verwarnungen: 23. Blum (Foul). 38. Keller (Zeitspiel). 45. Fassnacht (Foul). – 13. Schuss von Raveloson an die Querlatte.Das muss besser werdenDie Effizienz. Der FCB hat gegen den BSC Young Boys genügend Möglichkeiten, mehr Tore zu erzielen und diesen Vergleich nicht zu verlieren. Aber auf den letzten 30 Metern passt in diesen Tagen nicht alles zusammen. Celestini wird die Nationalmannschaftspause nutzen müssen, um weiter an der Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu arbeiten.Das sagt der TrainerFabio Celestini ist nur frustriert über das Resultat. Nicht aber über die Leistung seiner Mannschaft. «Die Jungs haben mehr gemacht als YB, aber am Ende verloren.» Ihm sei wichtig, dass die Spieler gekämpft und alles gegeben hätten.Ist nur mit dem Ergebnis unzufrieden: FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)So geht es weiterEs steht eine zweiwöchige Nationalmannschaftspause an, in der die Schweiz gegen Nordirland und Luxemburg antreten wird. Der nächste FCB-Ernstkampf ist auf den 30. März terminiert, wenn die Reise des Tabellenzweiten auf die Schützenwiese zum Tabellenletzten aus Winterthur führt. Bis dahin wird Celestini in der Brüglinger Ebene mit jenen Akteuren trainieren, die nicht mit ihren Nationalteams unterwegs sind.Der FC Basel im März 2025:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Shaqiri macht, was Shaqiri macht und Traoré zaubert ohne Wirkung

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Shaqiri macht, was Shaqiri macht und Traoré zaubert ohne WirkungBei der 1:2-Niederlage gegen YB sticht kein Basler heraus. Ungenügende Leistungen gibt es mehrere.Publiziert heute um 19:20 UhrBénie Traoré ist gegen YB lange ein Aktivposten im Basler Spiel.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Marwin Hitz erwischt einen undankbaren Nachmittag. Neun mal schiesst YB laut den Statistiken aufs Tor. Den grössten Teil dieser Versuche kann der Basler Goalie halten. Darunter sind auch richtig gute Paraden. Beispielsweise jene in der 31. Minute nach einem Fehler von Finn Van Breemen und jene gegen Jaouen Hadjam, als sich Hitz lang macht, um den Ball mit den Fingerspitzen noch zu berühren. Aber da sind eben auch diese beiden Gegentore. Beim ersten kommt Hitz keine Schuld zu. Beim zweiten ist es suboptimal, wie er den Ball direkt vor die Füsse von Christian Fassnacht pariert. Solche Situationen hat er auch schon besser gelöst.Kevin Rüegg: 4Beim 0:1 der Berner sehen Kevin Rüegg und Adrian Barisic nicht gut aus. Sie unterlaufen beide einen langen Ball aus der YB-Abwehr und ermöglichen es den Bernern so, in die gefährliche Zone zu kommen. Danach wagt sich Rüegg immer wieder nach vorne und zeigt, bis er in der 64. Minute ausgewechselt wird, eine Leistung, die in Ordnung geht.Adrian Barisic: 4Wie Kevin Rüegg sieht auch Adrian Barisic vor dem 0:1 nicht gut aus. Kann dann aber nichts dafür, dass er den Ball unmittelbar vor dem ersten Tor von Christian Fassnacht noch abfälscht. Danach spielt Barisic sein Spiel allerdings wie gewohnt sicher runter.Finn Van Breemen: 3Finn Van Breemen wirkt unsicher. Gegen den Ball. Im Aufbau. Es ist nicht der Nachmittag des 22-Jährigen – auch wenn er sich in der zweiten Halbzeit fängt. Der Tiefpunkt seines Einsatzes ereignet sich in der 15. Minute: Van Breemen kommt zu spät ins Kopfballduell mit Ebrima Colley und stösst ihn heftig in den Rücken. Colley muss mit der Trage abtransportiert werden. Neben den vereinzelt guten langen Bällen ist für den Niederländer erfreulich, dass aus keinem seiner Fehler ein Gegentor entsteht.Dominik Schmid: 4,5Das Zusammenspiel zwischen Dominik Schmid und Van Breemen, das Fabio Celestini an der Medienkonferenz vor dem Spiel noch gelobt hat, kommt am Sonntag kaum zum Tragen. Das liegt aber nicht an Dominik Schmid. Dieser schaltet sich immer wieder in den Angriff ein, steht hoch und scheint mit Bénie Traoré gut zu harmonieren. Glück hat er aber, als er einen Berner Eckball direkt an Chris Bedias Fuss köpft, worauf Marwin Hitz eingreifen muss.Leon Avdullahu: 5Im Spielaufbau lässt sich Leon Avdullahu zwischen die Innenverteidiger fallen und kann so das Basler Spiel aufziehen. Gut, sein Steilpass auf Carlos, der dem Stürmer seine Chance in der 26. Minute ermöglicht. Gut auch seine Grätsche nach dem Fehler von Finn Van Breemen in der 31. Minute, als erst seine Grätsche die Intervention von Marwin Hitz ermöglicht. Er ist einer der besten Basler.Léo Leroy: 4Die Leistung von Léo Leroy ist solide. Hat zwar die eine oder andere gute Aktion in Form von Ballgewinnen oder einem gefährlichen Abschluss. Doch dafür, dass er von den beiden Sechsern den offensiveren Part übernehmen müsste, kommt von ihm zu wenig. Verlässt in der 83. Minute für Albian Ajeti das Feld.Anton Kade: 3,5In den 64 Minuten, in denen Anton Kade auf dem Feld ist, gibt er sich kämpferisch und weiss dadurch durchaus zu gefallen. Doch Torgefahr geht vom Deutschen zu wenig aus, als dass es für eine genügende Note reichen würde.Xherdan Shaqiri: 4,5Xherdan Shaqiri macht keine sonderlich gute Partie, hat gerade zu Beginn zu wenig Zugriff aufs Geschehen und auch seine genialen Pässe in die Tiefe erzielen gegen YB nicht die gewünschte Wirkung. Aber Xherdan Shaqiri macht auch gegen YB das, was Xherdan Shaqiri eben in dieser Saison macht. Skorerpunkte sammeln. Sein Doppelpass mit Philip Otele vor dem 1:1 sieht im ersten Moment möglicherweise etwas glücklich aus, aber wie Shaqiri den Ball ablegt und gleichzeitig abschirmt, ist stark.Bénie Traoré: 4,5Bénie Traoré ist ein Aktivposten im Basler Spiel. Er sucht immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen und kann sich auch oft durchsetzen. Zudem sorgt er mit seinem Steilpass auf Joe Mendes, den er hinter seinem Standbein durch spielt, für ein kleines Highlight. Der grösste Kritikpunkt bei ihm ist die Chancenauswertung. Aus den Möglichkeiten, die Traroé sich erarbeitet, hätte durchaus der Basler Ausgleich entstehen können. Nach der Einwechslung von Philip Otele wechselt er auf die rechte Seite und weisst danach etwas weniger Drang nach vorne auf.Kevin Carlos: 3Über die gesamten 90 Minuten ist von der Basler Nummer 9 wenig zu sehen. Einzig in der Mitte der ersten Halbzeit hat Kevin Carlos zwei kurz aufeinanderfolgende Chancen. Bei der ersten trifft er mit verdrehtem Körper den Ball nicht richtig, bei der zweiten scheitert er aus guter Position an Marvin Keller. Eine weitere nennenswerte Möglichkeit hat er in der 61. Minute, als er übers Tor köpfelt. Zu wenig.Philip Otele: 5Kommt in der 64. Minute für Anton Kade. Spielt dann auf dem linken Flügel und wird nur drei Minuten nach seiner Einwechslung zum Torschützen. Nach einem Doppelpass mit Xherdan Shaqiri vollbringt er, was seine Teamkameraden über eine Stunde lang nicht geschafft haben – und überwindet Marvin Keller.Joe Mendes: 4Kommt in der 64. Minute für Kevin Rüegg. Kann sich danach immer wieder in den Basler Angriff einschalten, wobei er in der hitzigen Schlussphase nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Ein Auftritt, der in Ordnung geht.Albian Ajeti: –Kommt in der 83. Minute für Léo Leroy und ist damit zu kurz im Spiel für eine Note.Marin Soticek: –Kommt in der 83. Minute für Bénie Traoré und ist damit zu kurz im Spiel für eine Note. Wirkt in der Unübersichtlichkeit der Schlussphase teilweise etwas überfordert. Bradley Fink: –Kommt in der 90. Minute für Finn Van Breemen und ist damit zu kurz in der Partie für eine Note. Der FCB verliert gegen YBDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel empfängt YB: Shaqiri-Update, Formstände, Favoritenrolle: Alle Infos zum Topspiel

    AboFC Basel empfängt YB – Shaqiri-Update, Formstände, Favoritenrolle: Alle Infos zum TopspielAm Sonntag empfängt der FC Basel die Young Boys (16.30 Uhr, BaZ-Liveticker). Die BaZ klärt die sieben drängendsten Fragen.Publiziert heute um 06:00 UhrAls YB am 6. Oktober 2024 zuletzt im Joggeli zu Gast war, konnte der FCB mit 1:0 gewinnen.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkWie ist die Ausgangslage?Nach 27 gespielten Runden steht der FC Basel auf Platz 2 und der BSC YB auf Platz 5 der Super League. Rotblau hat 46 Punkte auf dem Konto, Gelbschwarz deren 40. Diese Werte machen die Partie am Sonntag zu einem Spiel der Gegensätze. Auf der einen Seite sind die Basler auf dem Weg, ihr Saisonziel – die Qualifikation für die Meisterrunde und den Europacup – zu übertreffen. Auf der anderen Seite sieht es bei den Bernern danach aus, als würden sie das Saisonziel der Titelverteidigung verpassen. Wobei: Das anstehende Topspiel könnte in dieser Hinsicht durchaus noch etwas verändern.Wie steht es um die Form des FCB?Am letzten Wochenende holte der FC Basel in Luzern nach zwischenzeitlicher Führung nur einen Punkt.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Der FCB holte aus den neun Meisterschaftsspielen im Jahr 2025 16 Zähler und weist damit einen Punkteschnitt von 1,78 aus. In diesem Zeitraum der drittbeste Wert der Liga. Betrachtet man jedoch eine kürzere Frist, steht das Team von Trainer Fabio Celestini weniger gut da: Sechs Punkte aus den letzten fünf Spielen entsprechen einem Schnitt von 1,2. Der FCB ist damit bezüglich der Form nur noch die siebtbeste Mannschaft der Liga. Auch spielerisch konnten die jüngsten Auftritte der Basler nicht wirklich überzeugen. Wiederholt liessen beispielsweise die Stringenz im Offensivspiel und die Chancenauswertung Luft nach oben. Auch in Sachen Konstanz gibt es Verbesserungspotenzial, insbesondere in Zusammenhang mit der Abhängigkeit von Xherdan Shaqiri.Wie steht es um die Form von YB?Der Cup-Viertelfinal gegen den FCZ ist bislang das einzige Spiel des Jahres, das YB auf Naturrasen gewinnen konnte.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)YB ist in diesem Jahr eine Wundertüte, es fehlt – wie zuletzt auch beim FC Basel – die Konstanz. Die Berner bezwingen zwar in einem taktisch hochstehenden Spiel das Spitzenteam Lugano und überzeugen gegen Sion und Yverdon. Nur dazwischen verlieren die Young Boys gegen die beiden Tabellenletzten Winterthur und GC – beide Male auswärts, beide Male auf Naturrasen. Überhaupt haben die Berner in diesem Jahr nur ein Spiel auf natürlicher Unterlage gewonnen: Das war im Cup gegen den FC Zürich. Nach diesem Sieg und dem Halbfinaleinzug schien es, als ob sich YB nun endlich stabilisiert hätte. Danach sagte Loris Benito, man habe einen klaren Gameplan und eine gute Struktur. Davon war wenige Tage später aber nur noch wenig zu sehen. Gegen GC setzte es erneut eine Niederlage ab.In den letzten fünf Meisterschaftspartien folgte auf einen Sieg immer eine Niederlage. Doch in dieser ausgeglichenen Liga reicht dies in der Formtabelle der letzten fünf Spiele für Platz zwei hinter dem makellosen Servette.Dieses Auf und Ab ist auch der Grund, warum die Berner nur auf Platz 5 stehen. Immerhin konnten sie letzte Woche zum ersten Mal in dieser Saison den Platz über dem Strich etwas festigen. Doch der Leistungsunterschied beim 3:0 gegen Lausanne war deutlich geringer, als das Resultat vermuten liess. Und so ist die Inkonstanz die treueste Begleiterin des aktuellen YBs.Was, wenn Xherdan Shaqiri ausfällt?Xherdan Shaqiris Oberschenkelmuskulatur stand zuletzt im Fokus.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Es traf zuletzt ein, wovor sich einige FCB-Fans seit der Verpflichtung Xherdan Shaqiris fürchteten. Der Star klagte über muskuläre Beschwerden und musste deswegen die zweite Halbzeit gegen Luzern von der Bank aus verfolgen. Die Folgen waren spürbar. Wie schon in St. Gallen verspielte der FCB ohne Shaqiri auf dem Feld eine Führung und holte nur einen Punkt. Die eine grosse Frage, die sich vor dem Topspiel stellt, lautet also: Wie geht es Xherdan Shaqiri? Dazu sagt Celestini am Freitag an der Medienkonferenz: «Sehr gut.» Aller Voraussicht nach steht der Zehner also am Sonntag in der Startformation. Celestini habe mit seiner Mannschaft nicht explizit ein Spielsystem ohne Shaqiri einstudiert, sagt der Trainer weiter. Das sei nicht nötig, da man mit Gabriel Sigua einen Spieler habe, der Shaqiris Position spielen könne und der noch viel mehr Potenzial habe, als er zuletzt zeigte.Es stellt sich nur die Frage, ob das reicht, sollte Shaqiri auch gegen YB nicht 90 Minuten durchspielen können. Gegen Luzern war der Leistungsabfall nach der Auswechslung erheblich. Und auch in Spielen zuvor tat sich der FCB auffällig schwer, stand sein Captain mal nicht auf dem Feld.Wer ist Favorit?Gelbschwarz oder Rotblau: Wer kann sich am Sonntag durchsetzen?Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)YB, weil man in den letzten Jahren in Basel immer wieder gut ausgesehen hat. YB, ab dem Zeitpunkt, an dem Xherdan Shaqiri möglicherweise nicht mehr auf dem Feld steht. Dann ist dieser FCB nicht der gleiche. Zu sehr ist das Spiel auf die Nummer 10 zugeschnitten. Und YB, weil es aus den letzten fünf Spielen mehr Punkte holen konnte als der FCB.Nur sind die Punkte, die gegen YB als Favoriten sprechen – und damit für den FCB – nicht minder gewichtig. Da ist zum einen die Naturrasenbilanz der Berner. Loris Benito sprach schon von «einem Fluch». Die Young Boys gewannen in dieser Meisterschaft nur zwei Auswärtsspiele – eines davon auf dem Kunstrasen in Lausanne. Einzig im September in Winterthur gewannen sie auf natürlicher Unterlage. Und da ist die Bilanz aus den letzten drei Spielen, bei denen YB in Basel zu Gast war. Zweimal gewannen die Basler, einmal reichte es für ein Unentschieden. Das spricht für den FCB.Was bedeutet ein FCB-Sieg?Mit einem Sieg am Sonntag würde der FCB den Anschluss an die Spitze wahren und könnte sogar Leader werden.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Ein Basler Sieg am Sonntag hätte aus technischer Sicht zur Folge, dass man YB zehn Runden vor Ende der Meisterschaft auf neun Punkte distanziert hätte. Seit Einführung der Super League im Jahr 2003 wurde der FCB noch nie von einem Team überholt, auf das er zu diesem Zeitpunkt so viele oder mehr Punkte Vorsprung hatte. Zudem hat der FCB bei einem Sieg die Möglichkeit, wieder Leader zu werden. Dafür darf Servette aber am Samstagabend gegen Yverdon nicht gewinnen. Doch möglicherweise überwiegt der mentale Effekt, den ein Erfolg über YB zur Folge hätte, jene Zahlenspielerei. Denn drei Punkte gegen den aktuellen Meister und jenes Team, das für einige Beobachterinnen und Beobachter mindestens ein Geheimfavorit auf den Titel ist, brächte einiges an Selbstvertrauen mit sich. Und würde abermals unterstreichen, dass dieser FC Basel sehr intakte Chancen darauf hat, nach 38 Runden ganz oben zu stehen.Was bedeutet ein YB-Sieg?Ist es am Sonntag das Spiel der letzten Chance für YB?Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Für YB ist klar: Will man noch irgendwie ein Wörtchen mitreden im Kampf um die Meisterschaft, muss das Spiel gegen Basel gewonnen werden. Dann liegen die Berner drei Punkte hinter dem FCB und maximal sieben hinter dem Leader.Einen ähnlichen Vorsprung hat schon einmal eine Mannschaft in den letzten 10 Runden hergegeben. Im Frühling 2010 lagen die Young Boys sechs Punkte vor Basel, am Schluss wurde der FCB nach der Finalissima mit drei Punkten Vorsprung Meister. Valentin Stocker und Scott Chipperfield trafen beim 2:0. Und: Ein gewisser Xherdan Shaqiri lief als linker Aussenverteidiger auf.Der FC Basel und die FasnachtDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertGregory von Ballmoos ist Sportredaktor. Er hat die Diplomausbildung am Medienausbildungszentrum (MAZ) absolviert und schreibt hauptsächlich über die Young Boys, Radsport und Handball.Mehr Infos@GvonBallmoosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-YB: Van Breemen und Adjetey – zwei gegensätzliche Innenverteidiger

    Vor FCB-YB – Van Breemen und Adjetey – zwei gegensätzliche InnenverteidigerJonas Adjetey und Finn van Breemen sind Innenverteidiger mit unterschiedlichen Spielstilen. Gegen YB dürfte Van Breemen wohl erneut von Beginn an auflaufen.Publiziert heute um 18:01 UhrFinn Van Breemen spielte in den letzten drei Spielen von Beginn an.Foto: Daniela Porcelli (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn den letzten drei Pflichtspielen des FCB durfte Finn van Breemen von Beginn an spielen. Dabei wurde er dem Ghanaer Jonas Adjetey bevorzugt. Adjetey bildete vor dem Cupspiel gegen Étoile Carouge gemeinsam mit Adrian Barisic über mehrere Monate die Innenverteidigung. Seit seinem letzten Startelfeinsatz Mitte Februar gegen Lausanne kam Adjetey jedoch auf weniger als 30 Minuten Spielzeit.Fabio Celestini sieht in den beiden Innenverteidigern zwei talentierte Fussballer mit gegensätzlichen Profilen. Van Breemen sei technisch stark und für den Spielaufbau sehr interessant. Zudem sei Dominik Schmid deutlich besser ins Basler Spiel eingebunden, wenn auf der halblinken Innenverteidiger-Position ein Linksfuss spielt. Jonas Adjetey hingegen sei ein physisch starker Spieler, der besonders in defensiven Zweikämpfen überzeugt.Für das Spiel am Sonntagnachmittag gegen YB wird Van Breemen wahrscheinlich von Beginn an auf dem Platz stehen. Dafür sprechen einerseits seine soliden Leistungen in den letzten Spielen und andererseits die Tatsache, dass Celestini personelle Veränderungen in der defensiven Viererkette bislang meist zu vermeiden suchte.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-YB: Mit YB wartet ein schwieriger Gegner auf den FC Basel

    Vor FCB-YB – Mit YB wartet ein schwieriger Gegner auf den FC BaselFür das Spiel vom Sonntag muss Fabio Celestini seine Mannschaft nicht zusätzlich motivieren.Publiziert heute um 16:31 UhrDas FCB-Spiel gegen YB verspricht viele Emotionen. Das ist sich auch Fabio Celestini bewusst.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Sonntag trifft der FC Basel auf die Berner Young Boys. Schaut man sich die letzten Begegnungen der beiden Mannschaften an, so lässt sich kaum eine Prognose für den Ausgang der Partie stellen. Der FCB konnte in den letzten 19 Begegnungen zwar nur zwei Mal gewinnen und verlor ganze 11 Mal. Aber: Die zwei Siege, die der FCB verzeichnen konnte, waren die letzten beiden Heimspiele gegen die Berner.«Es ist emotional ein spezielles Spiel und natürlich auch ein sehr wichtiges», sagt FCB-Trainer Fabio Celestini am Freitag. Bei solchen Spielen müsse man die Spieler nicht zusätzlich motivieren, so Celestini.Abgesehen von den heimischen Fans dürfte auch der Naturrasen einen Vorteil für die Basler sein. Die Berner Young Boys tragen ihre Heimspiele im Wankdorf Stadion auf Kunstrasen aus.Vor dem Tor von Marwin Hitz dürfte vor allem Chris Bedia für Gefahr sorgen. Der Stürmer aus der Elfenbeinküste hat seit seinem Wechsel zu YB im Februar in sechs Spielen bereits fünf Mal getroffen und bereitete ein Tor vor.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-YB: Spitzenspiel gegen YB: Der FCB erwartet volle Ränge

    Vor FCB-YB – Spitzenspiel gegen YB: Der FCB erwartet volle RängeDas Interesse für das FCB-Spiel am Sonntagnachmittag gegen den BSC YB ist gross. Deshalb ist nun auch der Sektor G des «Joggeli» geöffnet.Publiziert heute um 15:42 UhrFür das Spiel gegen die Berner Young Boys wurden bereits 26’000 Tickets verkauft.Foto: IMAGO/Sports Press PhotoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Sonntag trifft der FC Basel zu Hause auf die Berner Young Boys. Das Spitzenspiel füllt die Ränge des Joggeli überdurchschnittlich gut. Kein Wunder: Die letzten vier Begegnungen lassen auf ein spannendes Spiel hoffen. Zwei davon gewann nämlich der FCB und zwei Mal ging YB als Sieger vom Platz. In diesen Begegnungen war es immer das Heimteam, das sich durchsetzen konnte.Aufgrund der hohen Ticketnachfrage wird für das Spiel gegen den BSC YB der Sektor G des St.-Jakob-Parks geöffnet. Bis zum Freitagnachmittag wurden mehr als 26’000 Tickets verkauft. Damit verzeichnet der FC Basel bereits zwei Tage vor Spielbeginn mehr verkaufte Eintrittskarten, als der durchschnittliche Zuschauerwert in dieser Saison. Knapp 25’000 Menschen strömten in der aktuellen Spielzeit nämlich durchschnittlich an die FCB-Heimspiele. So viele wie seit sieben Jahre nicht mehr. Der sportliche Erfolg des FC Basels zieht die Menschen wieder ins Joggeli, so auch am Sonntagnachmittag gegen die Berner Young Boys.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-YB: So könnte der FC Basel gegen die Young Boys spielen

    Vor FCB-YB – So könnte der FC Basel gegen die Young Boys spielenAm Sonntag (17:30 Uhr, BaZ-Liveticker) spielt der FCB in der Super League zu Hause gegen den BSC Young Boys.Publiziert heute um 15:01 UhrNachdem Xherdan Shaqiri gegen Luzern in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf dem Feld stand, ist nun klar: Er ist für das Spiel gegen YB fit.Foto: Marc Schumacher/freshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkFabio Celestini kann wie bereits im Spiel gegen den FC Luzern vom letzten Sonntag auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Es gibt keine verletzten oder gesperrten Spieler – auch Xherdan Shaqiri ist fit. Seine Auswechslung im letzten Super-League-Spiel aufgrund von muskulären Problemen in der Halbzeit bereitete Sorgen.Cheftrainer Fabio Celestini gab am Freitag vor dem Spiel Auskunft und versicherte, dass Xherdan Shaqiri das Spiel starten könne. Falls Shaqiri nicht auf dem Platz steht, dann wird er durch den 19-jährigen Georgier Gabriel Sigua ersetzt. Dieser hatte sich im August verletzt. Dies führte dazu, dass das System der Basler angepasst werden musste, wenn Shaqiri nicht auf dem Platz stand. «Sigua ist eine super Lösung, denn mit ihm muss man nicht das ganze System umstellen», so Celestini vor dem Spiel gegen die Berner Young Boys. Aber auch das letzte Spiel hat gezeigt, wie wichtig Shaqiri für die Basler Mannschaft ist. Nachdem der Augster ausgewechselt wurde, verspielte der FCB die Führung.Stadion: St.-Jakob-Park – Schiedsrichter: Schnyder.FC BaselVoraussichtliche Aufstellung (4-2-3-1):Hitz; Rüegg, Barisic, Van Breemen, Schmid, Leroy, Avdullahu, Kade, Shaqiri, Otele, Carlos. Ersatz: Salvi, Pfeiffer; Mendes, Junio Zé, Metinho, Sigua, Fink, Soticek, Traoré, Cissé, Baro, Xhaka, Adjetey, Vouilloz, AjetiDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Rotblaues Basel: Fasnacht, Shaqiri, Titelträume: Wie der FCB und die Region zusammenrücken

    AboRotblaues Basel – Fasnacht, Shaqiri, Titelträume: Wie der FCB und die Region zusammenrückenVerkaufsfantasien, Transferstrategien und Abstiegsphobien trieben Club und Region auseinander. Doch nun wirkt eine andere Kraft.Publiziert heute um 20:51 UhrGut gefülltes Joggeli: In dieser Saison besuchen so viele Menschen die Heimspiele des FCB wie seit sieben Jahren nicht mehr.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Talent des FC Basel: Saisonende für Adriano Onyegbule

    Talent des FC Basel – Saisonende für Adriano OnyegbuleDer 18-jährige Mittelfeldspieler zog sich eine schwere Knieverletzung zu. Er kehrt vom FC Vaduz zurück zum FCB.Publiziert heute um 14:52 UhrZurück zum FC Basel: Die Leihe von Adriano Onyegbule zum FC Vaduz kommt zu einem vorzeitigen Ende.Foto: Michael Zanghellini (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSchon wieder muss Adriano Onyegbule während der Saison den Club wechseln. Es ist das dritte Mal in dieser Spielzeit. Erst wurde er Ende Juli vom FC Basel zum FC Schaffhausen ausgeliehen. Als dort die Spielzeit rar und die Situation um den Club angespannt wurde, erfolgte Anfang Januar der Wechsel zum FC Vaduz. Und nun kehrt der 18-jährige Mittelfeldspieler bereits wieder nach Basel zurück.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosGrund dafür ist eine laut Communiqué des FCB «schwere Knieverletzung», die Onyegbule sich im Training zuzog. In den kommenden Tagen wird der Spieler operiert, den Reha-Prozess wird er beim FC Basel absolvieren. Die Saison ist für Onyegbule damit vorzeitig beendet.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Sportliche Schnitzelbänke in Basel: «Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht»

    AboSportliche Schnitzelbänke in Basel – «Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht»Wenn die Fasnächtler ihre Schnitzelbängg singen, darf natürlich der FC Basel nicht fehlen. Auch andere Sportgrössen bekommen ihr Fett weg.Publiziert heute um 12:00 UhrD Giftspritzi ist belesen und erinnert sich an sportliche Höhepunkte des vergangenen Jahres.Foto: Lucia Hunziker (Archiv)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Basel ist wieder Euphorie. Nach einer Saison zum Vergessen spielt der FC Basel in diesem Jahr vorne mit und hat noch immer gute Chancen, am Schluss Meister zu werden. Mit ein Grund ist die Rückkehr von Xherdan Shaqiri. Der Nati-Star hat die Begeisterung ins Joggeli zurückgebracht und bereits in manchen Matches für den Unterschied gesorgt. Und nicht nur dort, wie die Schnitzelbänkler Bajass & Omega beobachtet haben.Letschti han yych – dr Shaqiri – in dr Rio-Bar aatroffe Mues zue gää – nüm niechtern – sondern scho e bizli bsoffe Völlig usem Hüsli het – är mir e Umarmig gschänggtÄr häig grad bim schiffe – s’Bälleli im Goal versänggtDie Rückkehr von Altstars war in den vergangenen Monaten im Weltsport ganz generell ein Thema – mit unterschiedlichem Erfolg. Dazu haben sich die Schnapsbagge Gedanken gemacht. Und sie präsentieren Insider-Wissen zum FCB.Die 40-jährigi Lindsey Vonn git e Comeback uff Schii und wird aapöbletDr 60-jährigi Mike Tyson boxt gege e Youtuberund wird vo däm vermöbletIn dr Japan-Profiliga schuttet e 58-Jährigeund ych ha erfahre, was ych ni hätt erfahre sotte: Dr Fabio Celestini häb fir dr näggscht Matchdr Karli Odermatt uffbotte.Die Rückkehr von Ehemaligen sei aber keine Blaupause für alle Bereiche, weiss der Blagèèri und meint dabei insbesondere die Politik und einen ehemaligen SP-Regierungsrat, der früher im Mittelpunkt vieler Bängg war.Dr Shaqiri isch zrugg uff Basel kooJetze kas jo nume no nach oobe gooMir hoffe dass das nit yberall gootSusch wird dr Wessels nomol RegierigsrootSo fantasievoll Shaqiris Spielweise ist, so ideenlos und uninspiriert geben sich erstaunlich viele Bängg zu diesem Thema. Die zu kurz geratene Pointe ist bei vielen schlicht: Hahaha, Shaqiri ist halt sehr klein. Stellvertretend für die Fraktion Bodyshaming hier ein Vers von den Laggaffe.Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht,Het bim FCB, Goal und Vorlag gmacht,Dass är grinst, ligt nit nur an däm,Dr Rase kützlet, au unter sine Ärm.… OK, einen noch – vom Heiri:Friener biin y total schüüch vo Buckte uf Basel gschliche.Spöter han y mii sogar mit em Federer vergliche.Hüt verglyych y my mit em andere, nid dass y besser schutti:Dr Heiri wohnt bim Groosi, dr Shaqiri wohnt bim Mutti.Heiri aus Buckten sucht sich seine grossen Vorbilder offenbar im Bereich des Sports.Foto: Dominik PlüssDer grüne Rasen bewegt an der Fasnacht auch abseits des FC Basel. Schliesslich findet in diesem Jahr auch noch eine Europameisterschaft im Joggeli statt. Was wäre, wenn statt der Profi-Fussballerinnen unsere Politikerinnen aufs Feld geschickt würden, hat sich s Dameryschli gefragt. Und ist zu einigen witzigen Antworten gelangt.Wenn an dr Fraue-EM nur Politikerinne derfte spiileWär würdi denn für d Schwiz uff em Blatz verwiile?D Baume-Schneider het kai Zyt und isch drum nit drbyySii hinggt no mit dr AHV-Berächnig hindedryy9 Fraue uff em Blatz düen dr Käller-Sutter längeWill 11 Spielerinne würde s Budget komplett sprängeMit dr Eymann uff em Fäld, wärs uns nit so woolWill die schiesst zwüscheduure no gärn e AigegoalFür d Ineichen Anina hets nur uff s Bänggli glänggtDr Stammblatz het me drum em Esthi Käller gschänggtD Martullo loot nyt duure goo – die würd das Goal verschliesse Und d Ameti glaar im Sturm will die scharf duet schiesse.Bei der allgemeinen Vorfreude auf die Frauen-EM schlagen die Brunzguttere auch kritische Töne an. Worauf freuen wir uns eigentlich bei diesem Event?Alli freue sich uff d EM vo de Fraue!Sii goht als Zäiche, är muess mit, sunscht wird er ghaue.Sii wäg de Lesbe, är für s Bier und wäg de Gläine.Goht wäg em Schutte, bitte, au no irgendäine?Für einige Menschen – das wissen wir allzu gut – geht es beim Fussball allerdings zur Hauptsache ums liebe Geld. Einer, der das schon längst durchschaut hat, ist naturgemäss Hansli Bargäld. Er liefert denn auch einen bestechenden Vorschlag, wie das Baselbiet seine marode Staatskasse sanieren könnte.In Muttenz darfsch nimm spugge,D’Buess koschtet hundert Stai!D Gmaind hett das beschlosse:«S’isch klar, dass mir das wei!»Bi däm, was hitt ains gschpeuzt wird,doo goot’s grad ains, zwai, drei,Biessisch in dr Muttenzerkurve:Baselland wär schuldefrei.Apropos Geld: Dass unser allseits beliebter Baselbieter Tennisstar Roger Federer einiges davon auf der Kante hat, ist bekannt. Dass er mit seinem Gesicht trotzdem so manches Produkt aufwerten hilft, sorgt beim Schmelzpunggt offenbar für Irritationen.In dr Migros bim Poschte bi de Bio RiebliUnd au no bi de Sunnegrääme fir glaini BiebliFinde mir zwai Artiggel – aber sicher kaini achtFir die dr Roger Federer no kai Wäärbig macht.Für die Wyybuure ist die Kritik am Weltstar schon alter Wein in neuen Schläuchen. Sie haben stattdessen für Federer ein neues mögliches Werbeprodukt entdeckt.S git bald kai Wäärbig oni Roger Federer, es isch eso.Das liggt iim seer will är au hinter allem guet ka stoo.Jetz miesst är nur no als Daune-Federer, das wär no digg,E Wärbig mache fyr: «d Fischer Bettwarefabrik!»Zurück zum Fussball: Ebenfalls mit der EM, allerdings mit jener, die im letzten Jahr stattgefunden hat, beschäftigt sich d Giftspritzi. Sie lässt nochmals die Viertelfinalniederlage von Gastgeber Deutschland Revue passieren, bei der den Spaniern in der 119. Minute das Siegtor gelang.Bim EM-Out dehaim dien d SchwoobeHeftig gääge Schiiri toobe:Es syg e Bschiss, e glaare FallDr Spanier haig sy Hand am BallAlli hässig, ussert d AFD:E gstreggte Arm wird deert gäärn gsee!D Rätschbääse befassen sich mit einem doppelten Doppelolympiasieger, dessen beste Zeiten bereits einige Jahre zurückliegen.Dr Simon Ammann isch scho alt, d Karriere gly verbyy.Jetzt haisst s by iim statt «Fliiiiieg» maischtens nur no «Fli».Und drotzdem kämpft är wyter, är wiird vo allne gliebt,wenn äh sy Rollatoor iber d Schanzekante schiebt.Während die Auszeichnungen von Skispringer Ammann weitgehend unbestritten sind, gab es im Boxsport an den vergangenen Olympischen Spielen reichlich Aufregung um eine Goldmedaille. Der Nachtschwärmer hat dafür ganz und gar kein Verständnis.An dr Olympiade, i glaub, I spinnGit’s e Gstürm wäg eme Boxer-INI ka das Ganze nid verstooI froog mi Mami, dää weiss das scho.So ist die Fasnacht in Basel 2025NewsletterDer AbendErhalten Sie zum Feierabend die wichtigsten News und Geschichten der Basler Zeitung.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Schweizer Cup: Halbfinal gegen Lausanne terminiert

    Schweizer Cup – Halbfinal gegen Lausanne terminiertDer FC Basel wird das Heimspiel im Halbfinal des Schweizer Cups gegen Lausanne-Sport am 27. April bestreiten.Publiziert heute um 17:24 UhrEnde April trifft der FCB im Cup-Halbfinal auf Lausanne-Sport.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach der Auslosung der Halbfinal-Begegnungen des Schweizer Cups wurden die genauen Spieldaten vorerst nicht bekannt gegeben. Nun herrscht Klarheit: Der FC Basel bestreitet das Heimspiel gegen Lausanne-Sport im St.-Jakob-Park am Sonntag, dem 27. April, um 15.30 Uhr. Informationen zum Ticketverkauf folgen zu gegebener Zeit auf der FCB-Webseite.Am Abend zuvor (20.30 Uhr) empfängt der FC Biel-Bienne im anderen Halbfinal die Young Boys. Die Sieger der beiden Partien bestreiten den Cupfinal am 1. Juni im Berner Wankdorf.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Rotblau weltweit: Ivan Rakitic möchte Hajduk Split wieder zum Meister machen – und schliesst eine FCB-Rückkehr nicht aus

    Rotblau weltweit – Ivan Rakitic möchte Hajduk Split wieder zum Meister machen – und schliesst eine FCB-Rückkehr nicht ausMit dem kroatischen Verein ist der Ex-Basler seit diesem Wochenende Tabellenführer, und er möchte den ersten Meistertitel seit 20 Jahren nach Split holen.Publiziert heute um 19:45 UhrBei Tabellenführer Hajduk Split verpasste Ivan Rakitic in dieser Saison erst ein Meisterschaftsspiel.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Muss Celestini an einem Plan B ohne Shaqiri feilen?

    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Muss Celestini an einem Plan B ohne Shaqiri feilen?Als Shaqiri zur Pause in der Kabine bleibt, steht es 1:0 für den FC Basel – danach ist aber Luzern besser und gleicht aus.Publiziert heute um 09:34 UhrFabio Celestini, Trainer des FC Basel.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNatürlich ist Xherdan Shaqiri kein Defensivspieler. Und nein, wirklich gut gespielt hat er in den ersten 45 Minuten dieser Partie auch nicht. Und ja, man kann auch mal ohne ihn ein 1:0 über die Zeit bringen. Oder gar ein Tor schiessen.Allein: Man tut es nicht, an diesem Sonntag in Luzern. Sondern baut ab. Hat in der Offensive keinen ersichtlichen Plan und entsprechend auch keine Chancen mehr. So eben, dass man gegen einen Gegner, der nun Druck macht und gefährlich wird, schliesslich das 1:1 kassiert.Es heisst, der FC Basel sei mit Xherdan Shaqiri ein anderer. Und ja, in gewisser Weise beweist der FC Basel das in Luzern. Solange der Chef auf dem Platz da ist, hat alles Struktur und ist auf ihn zugeschnitten – und funktioniert auch an diesem Tag so, dass man zu Chancen und zur Führung kommt. Als der Chef fehlt, ist davon mit Ball nichts mehr zu sehen, was zwangsläufig dazu führt, dass der Gegner auf- und die eigene Defensive stärker unter Druck kommt.Dem FCB fehlt offensichtlich ein Plan B ohne Shaqiri. Eine taktische Ausrichtung, die auch ohne ihn zum Erfolg führt.Solange der 33-jährige Augster durchspielt, braucht es das nicht. Doch seit Oktober und abgeschlossener Findungsphase summierten sich insgesamt 200 Spielminuten (und etwas Nachspielzeit), in denen Shaqiri nicht auf dem Platz stand. Die Basler haben dabei nur zwei Tore erzielt, beide bei den Kantersiegen gegen Winterthur – aber fünf Gegentreffer erhalten. Und sie haben so zuletzt je zwei Punkte in St. Gallen und in Luzern liegen gelassen.Doch ist es überhaupt sinnvoll, einen Plan B einzustudieren? FCB-Trainer Fabio Celestini wurde bereits im Herbst mit dieser Frage konfrontiert. Damals lautete seine Antwort: Nein. Es sei genügend Zeit, sich damit zu befassen, wenn Shaqiri einmal ausfallen sollte.Die Argumente, die seine Meinung stützen, liegen auf der Hand: Weniger ist manchmal mehr. Einen Plan B einüben, nur um auch gute Phasen nach einer Shaqiri-Auswechslung zu haben, ist das Risiko womöglich nicht wert. Ein Risiko, das darin besteht, dass der Plan A mit Shaqiri im Training nicht mehr jene Aufmerksamkeit erfährt, die er benötigt, um Spiel für Spiel tendenziell aufzugehen.Und doch ist es auch so, dass etwas gar wenig passiert, wenn Shaqiri gerade mal nicht mehr am Spiel teilnimmt. Und dass es für den FCB von Vorteil wäre, liesse sich das ändern.Der FC Basel und das 1:1 in LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum 1:1 des FCB in Luzern: Adrian Barisic und Urs Schnyder machen es besser als der VAR

    Alles zum 1:1 des FCB in Luzern – Adrian Barisic und Urs Schnyder machen es besser als der VARBeim 1:1 des FCB in Luzern gibt Schiedsrichter Schnyder trotz VAR-Intervention keinen Penalty für das Heimteam. Für diesen Entscheid erhält er sogar Lob von FCL-Trainer Mario Frick.Publiziert heute um 22:27 UhrAdrian Barisic spielt zuerst den Ball, bevor Tyron Owusu im FCB-Strafraum zu Fall kommt.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageNach dem 2:0-Heimsieg gegen Sion von vergangener Woche will der FC Basel gegen Luzern an diese Leistung anknüpfen. Der FCL hat seit Anfang Dezember jedes Heimspiel gewonnen, der FCB reist in die Innerschweiz, um diese Serie zu brechen. Weil Servette zuvor auswärts gegen den FC Zürich 3:1 gewinnt, ist der FC Basel bei Anpfiff der Partie gegen Luzern nicht mehr Tabellenführer der Super League. Es braucht also einen Sieg der Basler, um die Position an der Spitze zurückzuerobern.Das SpielDer FCB tritt in der ersten Halbzeit dominant auf und erspielt sich einige gute Möglichkeiten. Da Kevin Carlos und Anton Kade ihre Topchancen aber nicht verwerten können, steht es bis kurz vor der Pause immer noch 0:0. Dann fasst Bénie Traoré nach 41 Minuten an der Luzerner Strafraumgrenze Mut und trifft per Schlenzer zur Basler Führung.Mit Beginn der zweiten Halbzeit und der verletzungsbedingten Auswechslung von Xherdan Shaqiri verlagert sich das Spiel nun immer mehr in die FCB-Hälfte. Die Basler Abwehr, die im ersten Durchgang nur einen Torschuss zugelassen hat, beginnt zu wackeln. Auch nach vorne geht kaum noch etwas. Dennoch hält der FCB bis zur 78. Minute durch, in der dem Heimteam doch noch der Ausgleich zum 1:1 gelingt. Es ist ein gerechtes Unentschieden, wie nach dem Spiel beide Trainer finden.Swissporarena. – 15’500  Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 41. Traoré (Schmid) 0:1. 78. Knezevic (Dorn) 1:1.FC Luzern (4-1-4-1): Loretz; Dorn, Knezevic, Freimann, Ciganiks; Stankovic; Rrudhani (73. Karweina), Winkler (66. Beloko), Owusu (73. Ottiger), Spadanuda (66. Grbic); Klidje (81. Villiger).FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Rüegg (62. Mendes), Barisic (68. Adjetey), Van Breemen, Schmid; Avdullahu, Leroy; Kade (86. Metinho), Shaqiri (46. Sigua), Traoré (62. Otele); Carlos.Ersatz: Salvi; Baro; Soticek, Ajeti.Verwarnungen FCB: 31. Barisic (Foul an Rrudhani). 76. Mendes (Foul an Beloko).Bemerkungen: Luzern ohne Beka und Chader (beide verletzt). FCB ohne Pfeiffer, Vouilloz, Cissé, Xhaka, Junior Zé und Fink (alle ohne Aufgebot). – 33. Lattentreffer Kade.Die TaktikFCB-Trainer Fabio Celestini lässt seine Mannschaft wie gewohnt in einem 4-2-3-1 auflaufen. Gross rotieren tut er im Vergleich zum Spiel gegen Sion nicht, das Innenverteidiger-Duo bilden erneut Finn van Breemen und Adrian Barisic, auf der rechten Seite erhält Kevin Rüegg wieder den Vorzug gegenüber Joe Mendes. Kevin Carlos kehrt nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf, Bénie Traoré darf anstelle von Philip Otele ebenfalls von Beginn an spielen.Auch mit der Einwechslung von Gabriel Sigua für Shaqiri ändert Celestini vorerst nichts an seiner Taktik. Dies tut er erst nach dem Gegentreffer, indem er Metinho für Anton Kade bringt. Ab der 85. Minute agiert der FCB in einem 4-3-1-2 mit einem Dreiermittelfeld mit dem Brasilianer, Léo Leroy und Leon Avdullahu. Sigua bildet die hängende Spitze hinter dem Doppelsturm, bestehend aus Kevin Carlos und Philip Otele. Diese Umstellung kommt allerdings spät und wirkt sich nicht mehr positiv auf das Basler Spiel aus.Der AufregerEs ist die 20. Minute, da grätscht FCB-Verteidiger Adrian Barisic Gegenspieler Tyron Owusu im Basler Strafraum um, Schiedsrichter Urs Schnyder entscheidet auf Eckball. Der Aufschrei bei den Luzerner Spielern und Fans ist gross, alle wollen sie ein Foul gesehen haben. Die Bilder werden vom VAR gecheckt und zeigen, dass Barisic den Ball spielt und den Gegner dabei nicht so berührt, dass man den Entscheid nicht stehen lassen könnte. Kurz: Ein offensichtlicher Fehler liegt nicht vor, bestenfalls lässt sich in der Grauzone diskutieren.Der Video-Assistent zitiert den Platz-Ref trotzdem an den Bildschirm. Und was macht Schnyder? Der bleibt cool. Er guckt. Dann guckt er nochmals. Und hält schliesslich unbeeindruckt an seinem Entscheid fest.Dafür findet auch FCL-Trainer Mario Frick lobende Worte: «Ich habe in der Vergangenheit oft kritisiert, dass sich die Schiedsrichter zu oft vom VAR beeinflussen lassen und deswegen ihre Entscheide umstossen. Urs Schnyder hat es aber richtig gemacht und korrekterweise keinen Penalty gegeben. Dafür winde ich ihm ein Kränzchen.»Das muss besser werdenDer FCB hat nach wie vor ein Problem damit, Konstanz zu zeigen und seine Chancen effektiv zu nutzen. Das zeigt zum einen der Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit, in der die Basler ohne Xherdan Shaqiri auskommen mussten und keinen einzigen Torabschluss mehr zu verzeichnen hatten. Zum anderen sind da die zahlreichen ungenutzten Möglichkeiten im ersten Durchgang, die dem FCB zur Pause durchaus eine höhere Führung hätten bescheren können.Das sagt der TrainerFabio Celestini zeigt sich nach dem Spiel nicht ganz zufrieden: «Ich habe heute von meiner Mannschaft zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten waren wir dominant und hatten viele gute Chancen. Danach waren wir ungenügend und haben zu wenig gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Deswegen bin ich ein bisschen enttäuscht.»So geht es weiterNach dem Unentschieden in Luzern ist der FCB nicht mehr Tabellenführer und rutscht wieder auf Rang zwei ab. Der neue Leader der Super League heisst Servette Genf.Für den FC Basel geht es am Sonntag in einer Woche weiter mit einem Heimspiel gegen die Young Boys (16.30 Uhr), deren Rückstand auf den FCB noch sechs Punkte beträgt. Danach steht die erste Nationalmannschaftspause des Jahres an.Mehr zum FCB-Spiel in LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB mit 1:1 in Luzern: FCB: Erst Shaqiri futsch, dann Tabellenführung futsch

    AboFCB mit 1:1 in Luzern – Xherdan Shaqiri macht den Unterschied – so oder soIn der Pause seines Stars beraubt, versteht es der FC Basel in Luzern abermals nicht, eine Führung zum Sieg zu nutzen.Publiziert heute um 20:17 UhrTut in Luzern erst mit – und bleibt dann nach der Pause draussen: Xherdan Shaqiri.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze