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Vor FCB-Luzern

Shaqiri auf Augenhöhe mit Salah

Xherdan Shaqiri vom FC Basel schiesst den Ball während eines Super League Spiels gegen den FC Sion in Basel, 26. Januar 2025.
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Massgeblich beteiligt an den vielen gefährlichen Standards des FC Basel in dieser Saison ist Xherdan Shaqiri, wie er jüngst mit seinem Freistoss-Assist beim 1:0 gegen den FC Zürich verdeutlichte. «Wir trainieren oft Standardsituationen, aber Shaqiri führt sie manchmal auch anders aus als geplant, um die Gegner zu überraschen», erklärt FCB-Trainer Fabio Celestini.

Shaqiris elf Torvorlagen in dieser Saison sind ein Top-Wert im Vergleich zu den anderen europäischen Ligen, die im Uefa-Ranking höher eingestuft sind als die Super League. Vor ihm platziert ist mit Mohamed Salah (13) ausgerechnet ein Spieler mit FCB-Vergangenheit. Mit Salah lief Shaqiri von 2018 bis 2021 zusammen beim FC Liverpool auf. Die Liste wird angeführt von Zlatko Tripic (15, Viking FK). Dieser profitiert jedoch davon, dass die norwegische Liga bereits seit Dezember beendet ist und er dementsprechend mehr Spiele absolviert hat. 

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    Abo1:3- Niederlage in Lugano – FC Basel: Koba Koindredi zieht dem eigenen Team den SteckerTrotz schlechter Leistung dürfen die Basler bis in die Nachspielzeit auf einen Punkt hoffen. Dann vertändelt Koindredi den Ball.Publiziert heute um 19:49 UhrGeorgios Koutsias allein auf weiter Flur – und unterwegs zu Luganos 3:1, das die Niederlage des FC Basel in der 96. Minute besiegelt.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerEs ist nicht Starkstrom, was der FC Basel beim FC Lugano nach einem 0:2-Pausenrückstand auf den Rasen bringt. Aber ein bisschen Elektrizität ist da schon. Da ist zum Beispiel der Anschlusstreffer durch Albian Ajeti, den der Mittelstürmer akrobatisch mit der Hacke erzielt, der die Hoffnung auf einen Punktgewinn zurückbringt. Und da ist in der 91. Minute der Ausgleich ganz nah, als Kaio Eduardo bei seinem FCB-Debüt erst an Lugano-Goalie Saipi scheitert und Anton Kade den Nachschuss an die Latte zimmert.Ein durch die Niederlagen zuvor verunsicherter FC Lugano wankt. Doch es fällt schliesslich der FC Basel, weil Koba Koindredi auf die vielen rotblauen Wackelkontakte zuvor einen finalen Kurzschluss einstreut, mit dem er seinem Team den Stecker zieht: Nach einem abgewehrten FCB-Eckball kommt das Leder zum französischen Neuzugang, der als allerletzter Basler absichert, weil Goalie Marwin Hitz mit nach vorne geeilt war.Koindredi hätte eine, vielleicht zwei Sekunden Zeit, um den Ball wieder hoch in den Lugano-Strafraum zurückzubefördern. Stattdessen vertändelt er den Ball gegen Dos Santos. Der Rest ist ein Koutsias-Sprint über das halbe Feld, ein eingeschobener Ball ins leere Basler Tor – und mit 1:3 die zweite Basler Saison-Niederlage, während Lugano eine starke Reaktion auf eine zuvor miserablen Saisonstart feiert.Die 90 MinutenWer – wie FCB-Trainer Ludovic Magnin – in der Pause drei Wechsel vornimmt, für den ist es zuvor nicht nach Wunsch gelaufen. Die Basler haben bis dahin ihre schlechteste Halbzeit der noch jungen Saison gezeigt, sind ohne nennenswerte Offensiv-Aktionen geblieben und liegen mit 0:2 zurück: Erst hat Grgic nach einem Foul Philip Oteles an Bislimi per Elfmeter getroffen (11.), dann hat Papadopoulos ziemlich ungedeckt eine Steffen-Freistossflanke eingenickt (31.).Weiter geht es mit Nicolas Vouilloz für den angeschlagenen Adrian Barisic sowie aus Leistungs- und Taktikgründen mit Marin Soticek für Keigo Tsunemoto sowie Ajeti für Kevin Carlos..Was folgt, ist besser als zuvor. Aber noch immer zu wenig, um etwas Zählbares zu erreichen. Der Anschlusstreffer durch Ajeti ist in der Passabfolge und im Abschluss spektakulär anzusehen. Mit der Doppelchance in der 91. Minute könnte der FCB auch der Ausgleich gelingen, obwohl er im Tessin zuerst gar nicht präsent und auch danach nie richtig in Schwung gekommen ist.Männer des TagesDiese finden sich in den Reihen des Gegners und heissen Mattia Croci-Torti und Renato Steffen. Der Tessiner Trainer hat mit diesem Sieg der Lugano-Clubführung ein Argument geliefert, um trotz zuvor schwieriger Wochen weiter an ihn zu glauben. Und Führungsspieler Steffen zeigt mit einer guten Leistung samt Assist eine starke Reaktion auf jene unschönen Dinge, die er zuvor in der Woche hat erfahren müssen: Auf Social Media war seine Familie bedroht worden, nachdem es zuvor vereinzelte Medienberichte über einen Streit mit Croci-Torti gegeben hatte, die sowohl vom Trainer als auch vom Spieler dementiert wurden.Das FazitDass der FCB im Tessin leer ausgeht, ist leistungsgerecht. Denn in der ersten Hälfte ist der FC Lugano klar die bessere Mannschaft gewesen.In der Tabelle stehen die Basler damit auf dem vierten Platz, wobei sie (wie das fünftplatzierte YB) bereits vier Ligapartien absolviert haben, während der Rest der Liga bei drei Spielen Halt macht.Interessant: Auch vor einem Jahr standen die Basler nach vier Partien mit sechs Punkten da. Der Unterschied: Damals spielten sie noch ohne Xherdan Shaqiri, der erst am 16. August verpflichet wurde.Die Stimme zum Spiel«Das war ein unterirdischer Auftritt in Hälfte eins», sagt Ludovic Magnin nach dem Schlusspfiff. Nun: Man kann dem Trainer des FC Basel nur beipflichten.So geht es weiterDie Meisterschaft ist für den FC Basel damit fürs Erste gelaufen. Nicht, weil der Titelzug bereits abgefahren wäre, sondern weil er erst am 30. August mit einer Auswärtspartie in Sion (18 Uhr) wieder in der Super League antritt.Als nächstes steht die erste Hauptrunde des Schweizer Cup-Wettbewerbs an, wo die Basler am Samstag den Promotion-League-Vertreter FC Biel zur Cupfinal-Revanche empfangen (20.30 Uhr).Der FC Basel im August 2025Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die neue Saison im Blick: «Fast alle Spieler sind noch da – das ist ein Riesenvorteil»

    AboDie neue Saison im Blick – «Fast alle Spieler sind noch da – das ist ein Riesenvorteil»FCB-Sportdirektor Daniel Stucki spricht über die laufende Kaderplanung, Ivan Rakitic und saudiarabisches Interesse an Xherdan Shaqiri.Publiziert heute um 06:49 UhrFCB-Sportdirektor Daniel Stucki, hier beim Trainingslager in Schruns, gibt Einblicke in die laufende Kaderplanung.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSeit neun Tagen bereitet sich der FC Basel im Trainingslager in Schruns auf die kommende Spielzeit vor. Im Rahmen einer Medienrunde stellt sich FCB-Sportdirektor Daniel Stucki dabei Fragen der Medienvertreter und gibt Auskunft über …… das Trainingslager in SchrunsSehr erfreulich geht die Arbeit im Trainingslager in den Augen des Sportdirektors voran. «Das Teamgefüge ist gut, auch der Trainer konnte schnell integriert werden», so Stucki. «Neue Spieler werden herzlich empfangen.»Dabei seien Identifikationsfiguren von grosser Bedeutung: «Mit Shaqiri, Ajeti und Schmid haben wir gleich drei Kräfte aus der Region im Kader, die vorausgehen. Das ist aussergewöhnlich, das hatten wir in den vergangenen Jahren so nie.»… NeuverpflichtungenIm Grundsatz sieht Stucki nur punktuellen Handlungsbedarf. «Fast alle Spieler der Double-Saison sind noch da, es gibt eine Konstanz im Team, und das ist ein Riesenvorteil», so Stucki. «Wir wollen uns punktuell verstärken. Und wenn neue Spieler kommen, dann müssen sie bereits die Qualität mitbringen, um im ersten Saisonspiel gegen St. Gallen in der Startaufstellung stehen zu können.»Dies gilt beispielsweise für die bereits getätigten Zuzüge Keigo Tsunemoto und Koba Koindredi. Es ist kein Zufall, dass die beiden der defensiven Seite des Kaders zuzuordnen sind: «Besonders für die internationale Phase brauchen wir eine gewisse Stabilität, vor allem in der Verteidigung. Offensiv haben wir bereits Unterschiedsspieler im Kader», sagt Stucki.Beim ehemaligen Club von FCB-Trainer Ludovic Magnin unter Vertrag und aktuell verletzt: Alvyn Sanches.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Dass die beiden bisherigen Spielerverpflichtungen sowie der neue Trainer aus der Schweizer Super League und nicht dem Ausland kommen, sieht Stucki jedoch nicht als Ausdruck eines Paradigmenwechsels der Vereinsführung, der weg von Spektakelspielern aus ausländischen Ligen und hin zu mehr Super-League-Erfahrung führt. «Auch in der Vergangenheit wollten wir Spieler aus der Schweiz verpflichten, beispielsweise Ardon Jashari. Das ist dann einfach nicht gelungen.»Ein weiteres Beispiel für einen «spannenden Spieler» aus der Super League sei etwa Loic Lüthi vom FC Winterthur, ein Innenverteidiger. Oder: Alvyn Sanches von Lausanne. «Unser Umfeld wäre wohl auch für Sanches nach der Verletzung interessant. Doch die 10 Millionen Ablösesumme, die in der Presse genannt werden, sind weit weg von dem, was wir zahlen möchten. Stand jetzt haben wir mit Lausanne noch gar nicht über dieses Thema geredet.»Klaren Bedarf von Verpflichtungen sieht Stucki hingegen in der Innenverteidigung: «Da müssten wir schon noch etwas machen», so Stucki. «Letzte Saison haben wir gesehen, wie schnell es gehen kann, dass es auf der Position eng wird.» Wobei überstürzte Zuzüge jedoch nicht gewünscht sind: «Druck haben wir noch keinen, wir haben aktuell drei sehr gute Innenverteidiger sowie den jungen Marvin Akahomen.»… die Vertragssituation von Anton KadeDer Vertrag des deutschen Flügelspielers, der zuweilen auch auf der Rechtsverteidiger-Position agierte, läuft im kommenden Jahr aus. Entsprechend legt sich Stucki fest: «Wir brauchen eine Lösung in diesem Transferfenster. Entweder wir können den Vertrag verlängern, oder aber es kommt zu einem Wechsel.»Kade habe dabei signalisiert, gern einen nächsten Karriereschritt machen zu wollen, während der Verein an einer fortlaufenden Zusammenarbeit interessiert wäre. «Wir befinden uns nach wie vor in engem Austausch.»Befindet sich in engem Austausch mit der FCB-Führung: Anton Kade.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)… bevorstehende Abgänge«Aktuell ist noch nichts auf dem Tisch», sagt Sportchef Stucki, angesprochen auf mögliche bevorstehende Abgänge. «Das Transferfenster ist aber noch zwei Monate offen, da gehe ich schon davon aus, dass wir noch konkretes Interesse für gewisse Spieler erhalten werden.»Flügelstürmer Philip Otele: Ob der FC Basel ihn halten kann?Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Darauf angesprochen, ob mit Bénie Traoré und Philip Otele womöglich gleich zwei Stützen den Verein verlassen könnten, meint Stucki: «Ich gehe davon aus, dass sicher einer der beiden bleiben wird, wobei wir natürlich beide halten wollen. Aber klar: Wenn wie bei Thierno Barry letztes Jahr noch ein so gutes Angebot kommt, dann beurteilen wir das neu. Wir sind kein Verein, der Spieler blockiert. Der Preis muss einfach stimmen.»… Profit aus einem möglichen Thierno-Barry-Transfer nach EnglandVor etwas weniger als einem Jahr noch, da war Thierno Barry Basler Torgarant beim Saisonstart 2024. Nach seinem Wechsel zu Villareal scheint der Franzose bereits vor der nächsten Luftveränderung zu stehen, der Wegweiser zeigt in die Premier League. Ob davon auch der FCB profitiert?«Wir machen keine Verträge ohne Beteiligungen an Weitertransfers», stellt Stucki klar. Mehr will er aber nicht ins Detail gehen.… Xherdan Shaqiris Wunsch nach mehr RoutiniersIn der Medienrunde vom Dienstag sprach sich Xherdan Shaqiri zugunsten der Verpflichtung von mehr erfahrenen Routiniers aus. Angesprochen auf jenen Umstand, sagt Sportdirektor Stucki: «Mittlerweile haben wir ja fast nur noch Routiniers im Team, viele ganz junge Spieler sind nicht mehr übrig. Meiner persönlichen Ansicht nach sind auch genügend Akteure auf dem Platz, die älter als 30 Jahre sind und uns Stabilität geben – so zum Beispiel Marwin Hitz.»… das laufende Wettbieten um MetinhoGern würde der FC Basel weiterhin auf die Dienste des Mittelfeldmannes Metinho zählen, der ein halbes Jahr von Estac Troyes, Teil der City Football Group um Manchester City, ans Rheinknie ausgeliehen war. Im Rennen um den 22-Jährigen befinden sich aber auch weitere Interessenten, beispielsweise die Glasgow Rangers.«Die Verhandlungen sind sehr hart, aber wir sind dran», kommentiert Stucki die Angelegenheit. Der Spieler wolle unbedingt bei Basel bleiben, so Stucki, aber man streite sich mit Manchester City noch um die Ablösesumme. «Was sie verlangen, wollen wir aktuell nicht zahlen. Andere Vereine wären bereit, jene Zahlung zu leisten, doch Metinho möchte hierbleiben. Nun ja, irgendwann wird eine Seite weich.»… eine mögliche Rückkehr von Ivan RakiticAm Donnerstag wurde bekannt, dass Ivan Rakitic seine Karriere bei Hajduk Split beendet hat, womit eine von einigen Seiten herbeigesehnte Rückkehr zum FCB kein Thema mehr ist. Angesprochen auf den kroatisch-schweizerischen Doppelbürger, sagt Sportdirektor Stucki: Zu einem Kontakt sei es nicht gekommen.Dennoch stehe fest: «Rakitic ist ein äusserst guter Spieler, er hat eine Riesenkarriere gemacht. Wir haben aber bereits Shaqiri als erfahrene Kraft. Ob die Mannschaft zwei FCB-Stars ertragen hätte, da bin ich mir nicht sicher.»… die jungen Spieler im Team«Ich möchte dem Nachwuchs grundsätzlich immer die Chance geben, sich in professionellem Umfeld präsentieren zu können», so Stucki. «Doch deren Entwicklungen vorauszusagen, ist schwierig. So stiess Leon Avdullahu einst im Trainingslager neu zum ersten Team hinzu, niemand hatte ihn auf dem Schirm – und durfte in der Folge unter drei verschiedenen Trainern spielen. Er hat alle überzeugt.»Nach den Testspielen soll neu evaluiert werden, wer den Sprung in die erste Mannschaft schafft. Dabei kommen auch Leihen infrage, wobei sich Stucki durchaus bereit zeigt, mit direkter Konkurrenz in Kontakt zu treten: «Auch für uns wäre es das Beste, wenn die Jungen bei einem anderen Super-League-Verein spielen könnten, dann sehen wir die Spieler und können sie enger begleiten.»… Xherdan Shaqiri und Interesse aus Saudiarabien«Dass einem Saudi-Club Shaqiris Statistiken ins Auge stechen und dieser Umstand Interessen wecken könnte – das ist ein realistisches Szenario», sagt Stucki. «Der Spieler muss jenes Angebot dann auch prüfen. Ich gehe nicht davon aus, dass das jetzt bereits so weit ist, doch ausschliessen würde ich es nicht.»Auch glaubt Stucki aktuell nicht, dass der FCB-Captain einem Wechsel zugeneigt wäre. Ein Grund dafür sei für Shaqiri, so Stucki, «nun beweisen zu können, dass die letztjährige Leistung bestätigt werden kann – ich denke, das motiviert ihn extrem. Und für uns ist klar: Wir wollen, das Xherdan Shaqiri seine Karriere hier in Basel beendet.»Transferphase beim FCBNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Kevin Carlos beendet seine Torflaute, Mirko Salvi feiert eine Premiere

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Kevin Carlos beendet seine Torflaute, Mirko Salvi feiert eine PremiereBeim 3:2-Sieg in Lausanne bejubelt Carlos seine ersten beiden Ligatore seit Mitte Februar, während Salvi den FC Basel erstmals als Captain aufs Feld führt.Publiziert heute um 23:33 UhrGegen Lausanne-Sport trifft Kevin Carlos zum ersten Mal seit Mitte Februar wieder in der Super League.Foto: Patrick Dancel: (Imago, Sipa USA)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMirko Salvi: 4,5Weil Marwin Hitz im Aufgebot fehlt, steht Salvi zum ersten Mal seit dem Cup-Viertelfinal gegen Etoile Carouge Ende Februar wieder in der Startaufstellung. Mit 31 Jahren darf er dabei zum ersten Mal in seiner Profikarriere die Captainbinde tragen. Bei den beiden Gegentreffern aus kurzer Distanz trifft Salvi keine Schuld. Ansonsten kriegt er nicht viel zu tun.Joe Mendes: 3,5Der Schwede ist der unauffälligere der beiden Aussenverteidiger, auch wenn er ebenfalls immer wieder vorne anzutreffen ist. Im Vorfeld des Lausanner Anschlusstreffers in der 78. Minute lässt er sich zu einfach von Assistgeber Koindredi umkurven.Adrian Barisic: 4,5Es ist sein erster Startelfeinsatz, seit er sich im März in der Länderspielpause mit der bosnischen Nationalmannschaft verletzte. In der ersten Halbzeit hat das Innenverteidiger-Duo Barisic und Vouilloz, abgesehen vom Gegentor (13.), wenig zu tun. In der 49. Minute lässt er sich vom schnellen Kaly Sène überlaufen und hat Glück, dass Teddy Okou im Anschluss aus bester Position an der Querlatte scheitert. In der 71. Minute muss er wegen Muskelkrämpfen vom Feld.Nicolas Vouilloz: 4Weil die Abstimmung zwischen ihm und Anton Kade beim Lausanne-Eckball in der 13. Minute nicht stimmt, kommt Jamie Roche völlig frei zum Abschluss und trifft zum 1:0. Zehn Minuten später macht es Vouilloz besser, indem er einen Gegenangriff des Heimteams mit einer Grätsche abfängt. Beim 2:3 lässt er Torschütze Sène wiederum zu einfach gewähren. Moussa Cissé: 5Seine Hereingabe in der 19. Minute ist eigentlich unpräzise. Doch weil Lausanne-Goalie Thomas Castella den Ball abprallen lässt, wird sie zur Vorlage des Basler Ausgleichstreffers zum 1:1. Es ist ein guter Auftritt des 22-jährigen Franzosen, der in seinem fünften Super-League-Einsatz sehr bemüht ist und der auf der linken Seite viele Zweikämpfe gewinnt. In der 79. Minute wird er durch Dominik Schmid ersetzt.Leon Avdullahu: 5,5Der 21-Jährige ist nach seiner Gelbsperre gegen Lugano zurück in der Startelf. Und er zeigt, wieso er in dieser Saison am drittmeisten Spielminuten aller FCB-Spieler kriegt. Immer wieder lässt sich Avdullahu tief fallen, um Bälle zu erobern und zu verteilen. Das tut er einmal mehr äusserst souverän.Léo Leroy: 4,5Der Franzose übernimmt anstelle von Xherdan Shaqiri die Rolle des Standardschützen. Er zeigt sich lauf- und dribbelfreudig und löst seine Aufgabe im Basler Mittelfeld wie sein Nebenmann gut. In der 71. Minute wird er durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 4In seinem 100. Pflichtspieleinsatz für den FC Basel hat der Deutsche einen unglücklichen Einstand: Beim Lausanner Führungstreffer in der 13. Minute stimmt die Abstimmung zwischen ihm und Vouilloz nicht. In der 29. Minute schiesst er den Ball aus wenigen Metern übers Tor. Dennoch ist es ein sehr mannschaftsdienlicher Auftritt von Kade.Gabriel Sigua: 3,5Spielt anstelle von Xherdan Shaqiri auf der Zehnerposition. Dem Georgier ist die fehlende Spielpraxis anzusehen, abgesehen von einem guten Steckpass auf Kade bei dessen Torchance (29.) will ihm nicht viel gelingen. In der 71. Bénie Traoré: 5Zu Beginn der Partie bekundet der Ivorer Mühe mit dem Lausanner Kunstrasen. Besser macht es Traoré dann vor dem 2:1 für den FCB mit seinem Steilpass auf Kevin Carlos (30.). Noch besser macht er es in der 55. Minute: Nach einem ungenügenden Kopfball von Raoul Giger zieht er mit dem ersten Kontakt vorbei an Kevin Mouanga und schliesst unhaltbar in den rechten Winkel zum 3:1 ab. Wenig später wird Traoré, der nun bereits bei 20 Skorepunkten in dieser Saison steht, durch Marin Soticek ersetzt.Kevin Carlos: 5,5Er zeigt jene Kaltschnäuzigkeit, die er in den letzten Monaten oft vermissen liess. In der 19. Minute staubt der Spanier zum 1:1 ab. Elf Minuten später kann Carlos mit einem satten Abschluss zum 2:1 nachdoppeln. Es sind seine Ligatreffer Nummer 10 und 11 für den FCB und seine ersten seit Mitte Februar. Der Gegner damals? Ebenfalls Lausanne-Sport. In der zweiten Halbzeit kann Carlos dann weniger offensive Akzente setzen.Marin Soticek: 4,5Kommt in der 62. Minute für Bénie Traore und hat Gelegenheiten, für die Entscheidung in dieser Partie zu sorgen. Jedoch scheitert er erst mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei fliegt (81.). Zwei Minuten später kommt er aus bester Position völlig freistehend zum Abschluss, dieser wird jedoch im letzten Moment von Karim Sow abgeblockt. Jonas Adjetey: 4,5«12 points go to… Adjetey!» steht auf dem Banner der mitgereisten FCB-Fans bei Adjeteys Einwechslung in der 71. Minute für Barisic. Es ist eine Anspielung auf den Eurovision Song Contest und die Gesangskünste, die der Ghanaer bei der Meisterfeier am Sonntag zur Schau stellte. Dass seine Qualitäten doch eher auf dem Fussballplatz liegen, zeigt er mit einem soliden 20-minütigen Auftritt.Xherdan Shaqiri: 4,5Zum ersten Mal seit der zweiten Cup-Runde gegen Stade Nyonnais steht Shaqiri nicht in der Startaufstellung. Bei seiner Einwechslung für Sigua in der 71. Minute erhält er nicht nur von den FCB-Fans, sondern auch vom Heimpublikum Applaus. Ein Raunen geht durchs Stadion bei seinem Elastico-Trick in der 84. Minute. Wie gewohnt spielt Shaqiri viele Pässe in die Tiefe, für einen Skorerpunkt reichte es heute aber ausnahmsweise nicht.Romario Baro: 4Kommt in der 71. Minute für Leroy in die Partie und bleibt dabei unauffällig. Dominik Schmid: –Kommt in der 79. Minute für Cissé und ist damit zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note. In der Nachspielzeit muss er mit einer Kopfverletzung wieder vom Feld.FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare