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Vor FCB-Luzern

Die negative Heimserie gegen Luzern

Adrian Barisic vom FC Basel und Levin Winkler vom FC Luzern kämpfen um den Ball während eines Super League-Spiels in Luzern am 29. September 2024.
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Für die Partie gegen den FC Luzern hat der FC Basel stand Mittwochnachmittag 19’500 Tickets verkauft. Seit fast drei Jahren haben die Basler im St.-Jakob-Park nicht mehr gegen Luzern gewinnen können. Der letzte Heimsieg gegen die Innerschweizer war ein 3:0 im April 2022. Die Torschützen beim FCB hiessen damals Valentin Stocker (2 Tore) und Fjodor Tschalow. 

Um diese Sieglos-Serie zu beenden, erwartet Fabio Celestini von seinen Spielern mehr Überzeugung als beim 1:0-Sieg im Klassiker gegen den FC Zürich. Dort habe man vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht. Zufrieden mit seiner Mannschaft ist der FCB-Trainer trotzdem: «Sie zeigt, dass sie erwachsener geworden ist, und ich spüre ihren Willen. Am Ende war der Sieg absolut verdient, wenn man sich die Statistiken anschaut».

Wie der FCB hat auch Luzern in den ersten drei Spielen des Jahres sieben Punkte geholt und liegt nur ein Zähler hinter dem FCB auf dem dritten Rang der Super League. Das bisher einzige Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams in dieser Saison verlor der FCB im letzten September auswärts 0:1. Celestini rechnet mit einem starken FCL am Donnerstag: «Es ist ein sehr schwieriger Gegner. Wahrscheinlich ist Luzern neben Lugano die stabilste Mannschaft der Liga. Sie haben viele junge Spieler und bringen eine hohe Energie auf den Platz. Wenn du da nicht mithältst, hast du keine Chance». 

Celestini, der zwischen 2020 und 2021 selbst Trainer in Luzern war, hat gute Erinnerungen an den Gegner von morgen, mit dem er 2021 Cupsieger wurde: «Es war eine super Zeit und ein unglaubliches Gefühl, den ersten Pokal seit 29 Jahren für den Verein zu holen. Das Ende war ein bisschen unglücklich, aber mir bleiben nur die schönen Momente».

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Erst ein Eigengoal von Benjamin Kololli und kurz darauf ein Kullerball von Xherdan Shaqiri ebnen dem FC Basel am 26. Spieltag der Super League den Weg zum 13. Ligasieg in dieser Saison.Dass Rotblau im Joggeli gegen Sion gewinnt – oder eben zumindest nicht verliert –, ist also nichts Besonderes. Speziell hingegen ist, dass der FCB im fünften Anlauf erstmals in dieser Saison eine Partie als Leader für sich entscheiden kann. Was nichts anderes heisst, als dass Basel unabhängig vom Ausgang der anderen Partien in dieser Spielrunde den Spitzenplatz verteidigt. Und damit vor den beiden mit Spannung erwarteten Duellen mit den Verfolgern Luzern und Young Boys weiter in vielversprechender Ausgangslage verweilt.Erinnerungen an JanuarEs ist aber nicht nur dieser erste Erfolg als Leader, der Fabio Celestini ruhiger schlafen lässt, sondern auch schlicht der Fakt, dass seine Mannschaft im Championat zum Siegen zurückgefunden hat. In den vorherigen drei Partien ist es dem FCB nicht gelungen, auch nur einmal die drei Punkte zu gewinnen.Bei einem weiteren Remis oder gar einer Niederlage gegen Sion hätte Basel viermal in Folge in der Super League nicht gewonnen. Damit hätte Rotblau seine längste Sieglosserie in der höchsten Schweizer Liga eingestellt. Die letzte ist noch gar nicht lange her. Zwischen November 2024 und Januar 2025 siegte Basel viermal nicht – ehe der FC Sion mit 4:1 im Joggeli bezwungen wurde…Erleichterung pur nach dem Schlusspfiff gegen Sion: FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Aber Fabio Celestini dürfte auch darauf stolz sein, dass seine Mannschaft ein ganz anderes Gesicht gezeigt hat als vor Wochenfrist in St. Gallen. Auch damals führte der FCB 2:0, musste sich am Ende aber trotz dominanter Spielweise mit einem 2:2 begnügen. Damals war von fehlender Reife bei Basel die Rede. Oder wie sich Dominik Schmid gegenüber dem Schweizer Fernsehen ausdrückte: «Wir wurden bestraft für unsere Dummheit.»Auch ohne Shaqiri stabilGegen Sion lässt der FCB aber keine Gegentreffer zu, beschäftigt die Walliser auch nach dem 2:0 weiter und lässt den Gegner kaum in die gefährliche Zone vorrücken. Auch wenn es kein spektakulärer, sondern ein glanzloser Sieg ist, gelingt dem FC Basel in diesem Duell die Reifeprüfung.Die Basler Defensive offeriert – anders als in der Ostschweiz – dem Gegner keine Eckbälle, und auch nach der Auswechslung von Shaqiri nach einer guten Stunde hält der FCB an seinem Gameplan fest. Das ist Teil dieses Prozesses, den Celestini immer wieder betont, den sein Team durchmacht und in dem es immer wieder Neues dazuzulernen gibt.Celestini hat folglich eine «sehr gute Mannschaft» gesehen, die mit «viel Energie» gespielt hat. Auch wenn es «zwei komische Tore» gewesen seien, die seine Equipe früh in Führung gebracht hätten, habe sein Team diese «schwierige Woche» erfolgreich zu Ende gebracht. Auch zufrieden zeigt sich der 49-Jährige mit der Tatsache, dass es dem FCB ein weiteres Mal gelungen ist, hinten die Null zu halten.Damit geht Rotblau mit viel Selbstvertrauen seine beiden nächsten Aufgaben an. Und diese sind alles andere als einfach: Am Sonntag vor dem Morgestraich tritt der FCB in Luzern an. Am Sonntag nach dem Morgestraich gastiert der Meister aus Bern im St.-Jakob-Park.Doch der FCB hat am Samstag – wie auch am Mittwoch im Cup gegen Carouge gezeigt –, dass selbst eine glanzlose Leistung genügt, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. So eben, wie eine immer reifer wirkende Mannschaft eine Partie gestalten kann, wenn sie in der Tabelle ganz oben steht.Mehr zum FC BaselDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. 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