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«Kann dieses Vorgehen der FCB-Führung Vertrauen schaffen?»

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Es ist mal wieder so ein Montag. Kaum ist die Aufnahme unseres Podcasts mit einem Mini-Schwerpunkt FC Winterthur beendet, da wird öffentlich: Die Winterthurer bekommen vorerst wegen ihres Stadions keine Lizenz für die kommende Saison. Und kurz danach enthebt der FC Zürich seine beiden Co-Trainer Murat Ural und Umberto Romano ihrer Aufgaben.

Trotzdem haben wir beide Punkte drin in unserer aktuellen Ausgabe. «Der Versuch mit Ural und Romano war sehr speziell, weil die beiden am Gängelband von Sportchef Milos Malenovic waren», sagt Thomas Schifferle über die bereits zweite Trainerrochade beim FCZ in dieser Saison.

Und Gregory von Ballmoos erklärt uns, dass die Besitzerfamilie zu den wenigen Menschen gehört, die nicht ganz glücklich ist über das letzte Jahr des FC Winterthur: «Es mussten grössere finanzielle Lücken gestopft werden, als eigentlich gedacht war.»

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge sind die finanziellen Jonglierakte beim FC Basel. Dessen Aktionäre haben in der letzten Woche zu erklären versucht, warum sie dem FCB anonym Geld über eine Aktiengesellschaft haben zukommen lassen, von deren Existenz bis anhin kaum jemand wusste. Für Tilman Pauls wirft die Informationspolitik der FCB-Führung eine entscheidende Frage auf: «Kann dieses Vorgehen Vertrauen schaffen? Oder ist genau das Gegenteil geschehen: Nämlich, dass die Fans und Clubmitglieder ab jetzt alles sehr kritisch beobachten?»

Ausserdem reden wir über die personalisierten Tickets, die die Schweizer Sicherheitsbehörden wieder als Heilmittel gegen die Fangewalt propagieren. Und wir diskutieren, ob es okay ist, wenn YB-Trainerin Imke Wübbenhorst die Gegnerinnen als «widerlich spielende Truppe» bezeichnet.

Wann welches Thema besprochen wird

  • 03:01 Finanzen FC Basel

  • 19:13 FC Luzern – FC Basel

  • 23:48 FC Zürich – FC St. Gallen

  • 39:44 FC Winterthur – BSC Young Boys

  • 54:37 FC Lugano – Lausanne-Sport

  • 56:35 Servette FC – Grasshoppers

  • 60:51 Cupfinal Young Boys – Servett

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YB-Goalie Marvin Keller gibt den Ball nicht frei, Dominik Schmid findet das nicht okay, worauf es zu einer Rudelbildung kommt.Und in dieser fällt Edimilson Fernandes nichts Besseres ein, als Schmid zu ohrfeigen. Patsch! Da dies vor den Augen von Schiedsrichter Cibelli passiert, ist die Sachlage klar: Rot gegen Edimilson Fernandes. Und. Shaqiri verwertet den Penalty zum 2:1, während der Gast fortan in Unterzahl dem Rückstand hinterherrennen muss. Es sind die Minuten, in denen das Spiel in die für den Gastgeber gewünschten Bahnen gelenkt wird.Edimilson Fernandes sieht nach rund 60 Minuten Rot.Fotio: Martin Meienberger (Freshfocus)Der Mann des TagesXherdan Shaqiri ist in den ersten zwei Pflichtspielen der Saison noch nicht richtig in die Gänge gekommen. Das ändert sich im Spiel gegen die Berner Young Boys. Erst trifft er den Pfosten, dann schlenzt der den Ball zum zwischenzeitlichen 1:1 in die Maschen. Und schliesslich behält er die Nerven, als er am Elfmeterpunkt Keller gegenüber steht.Ist beim Basler 4:1-Sieg für die zwei ersten Tore verantwortlich: Xherdan Shaqiri.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Der YB-Keeper wählt zwar die richtige Ecke, hat gegen den satten Schuss des FCB-Captains keine Chance. Basel führt danach 2:1 und das Gros der 26’978 Zuschauer im St.-Jakob-Park feiert den Mann des Tages.Die 90 MinutenWas für eine Partie im Joggeli! Am Ende sehen die Besucher fünf Tore – vier für Basel, eines für YB. Dabei rennt der FCB schon früh einem Rückstand hinterher. Ex-FCB-Akteur Darian Males stellt nach 17 Minuten auf 1:0. Doch der FCB arbeitet sich von Minute zu Minute besser in diese Partie. Und gelangt dank Shaqiri zum verdienten Ausgleich. Den Schwung aus der ersten Hälfte nimmt der Gastgeber in den zweiten Umgang mit. Aber erst nach dem Fehlentscheid des VAR kann sich der FCB für seinen guten Auftritt belohnen. Shaqiri auf Penalty, Kevin Carlos und Metinho heissen die weiteren Torschützen in Rotblau. Mit mehr Cleverness wären noch mehr Tore möglich gewesen. Das ist am Ende des Abends aber Makulatur. Denn der FCB hat gezeigt, welchen Fussball Ludovic Magnin spielen lässt: hoch stehen und schnell nach vorne spielen.Die UnparteiischenAcht Gelbe Karten und eine Rote – Schiedsrichter Cibelli hat im St.-Jakob-Park eine feurige Partie zu leiten. Nach Videostudium entscheidet er in der 56. Minute auf Elfmeter und hat kurz darauf keine andere Wahl, als Edimilson Fernandes für seine Tätlichkeit vom Platz zu stellen. 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Dass das Resultat durchaus noch höher hätte ausfallen können, spricht ebenso für Rotblau wie die Tatsache, dass Magnins Team nun die letzten acht Heimpartien allesamt gewonnen hat. Somit ist der 4:1-Erfolg gegen YB, auch und besonders aufgrund seiner Art und Weise, eine Ansage nach Bern. Und den Rest der Liga.So geht es weiterZum Abschluss der ersten englischen Woche der Saison steht dem FCB am Sonntag eine Reise ins Tessin zum FC Lugano an.  Eine Woche darauf kommt es  in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups zur Neuauflage des letzten Cupfinals gegen Biel, ehe die Basler am Mittwoch, 20. August, das Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Kopenhagen oder Malmö bestreiten werden.Der FC Basel empfängt YBDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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In dem Sinne ja, diese Rolle nehme ich auch innerhalb des Teams wahr.Sie haben viele Jugendmannschaften des FC Basel durchlaufen, kennen den Verein gut. Als Nummer 2 im Tor stehen Sie aber selten wirklich auf dem Platz. Hindert Sie das daran, eine Führungsfigur zu sein?Ich bin beim FCB ein Führungsspieler. Auch wenn meine Rolle als Ersatzkeeper dafür nicht typisch ist. Dafür spricht meine Erfahrung. Ich pushe meine Teamkameraden, damit wir unsere Ziele erreichen können.Sie sprechen Ihre Rolle als Ersatzkeeper an. Die grosse Aufmerksamkeit ist in der Regel auf Marwin Hitz gerichtet. Meiden Sie das Rampenlicht als Nummer 2 im Tor etwa bewusst?Überhaupt nicht, natürlich will ich lieber die Nummer 1 sein als die Nummer 2. (lacht) Jeder Spitzensportler möchte spielen und seine Qualitäten öffentlich präsentieren. Im Rampenlicht zu stehen, würde auch mir bis zu einem gewissen Grad gefallen. Aber ich akzeptiere meine Rolle: Ich unterstütze Marwin so gut wie möglich, ich pushe das Team. Dafür schiebe ich mein Ego zur Seite.Das Ego zur Seite zu schieben – kann man das lernen?Ja klar, das kommt auch mit der Erfahrung. Man muss lernen, seine Emotionen zu kontrollieren. Das Ego stelle ich hinten an und mache einen Schritt zurück, um meiner Mannschaft zu helfen. Nur so sind wir erfolgreich. Ich denke, das ist die richtige Art, um mit dieser Situation umzugehen.Das klingt nach einem inneren Konflikt: Auf der einen Seite möchten Sie unbedingt spielen. Auf der anderen wissen Sie aber, dass Sie das in der aktuellen Rolle nicht können, Sie sich in den Dienst der Mannschaft stellen müssen. Wie schaffen Sie das?Ich denke, dieses Zusammenspiel hat auch viel mit den Charakteren der Torhüter zu tun. Marwin und ich passen sehr gut zusammen. Er ist eher der ruhige Typ, ich rede eher etwas mehr. Das passt gut, so können wir uns gegenseitig auch pushen.Läuft denn ein Konkurrenzkampf zwischen Ihnen?In gewissem Sinne schon. Eine gesunde Konkurrenz ist wichtig, damit der, der spielt, eine gute Leistung bringen kann. Aber eben, die Konkurrenz muss gesund und positiv sein.Wie meinen Sie das?Damit meine ich, präsent zu sein, obwohl man weiss, dass der andere spielt – denn so ist die Hierarchie. Damit unterstütze ich die Nummer 1 darin, ihre Leistung zu bringen. Eine negative Konkurrenz wäre zum Beispiel, heimlich schlecht über den ersten Torhüter zu reden, wenn er Fehler macht. Doch Fehler passieren uns allen.Wobei Fehler beim Goalie natürlich besonders sind …Ja, weil jeder sie sofort sieht!Umso schwieriger ist es, sich vorzustellen, ohne Rhythmus genau auf den Punkt bereit sein zu müssen.Das ist eigentlich das Schwierigste an meiner Rolle: die Leistung genau dann zu bringen, wenn es sie braucht. Während der Stammtorhüter sein Vertrauen dabei aus seinen Ernstkämpfen zieht, nehme ich es aus dem Training. Deshalb muss ich mich da auch besonders fokussieren. Ich bereite mich so vor, als würde ich spielen.Verlangen diese unterschiedlichen Ausgangslagen auch eine andere Art von Training zwischen Ihnen und Marwin Hitz?Nein, wir machen genau das Gleiche.Warum sind Sie eigentlich in Basel die Nummer 2 statt anderswo die Nummer 1?Gute Frage. Ich liebe diesen Verein, es ist mein Herzensverein. In einem anderen Club würde ich das nicht tun.Hätten Sie denn Lust, sich anderswo wieder als Nummer 1 zu versuchen?Im Fussball muss man immer offen für alles sein.Der Satz ist im Fussball geläufig …Nun ja, man kann nie wissen, was passiert, das Geschäft geht so schnell. Es ist einfach so.Aber kommen denn beispielsweise andere Super-League-Clubs auf Sie zu? Schliesslich hätten Sie wohl die Qualität, um dort die Nummer 1 zu sein …Ja klar. Aber ich habe mich entschieden, hier in Basel zu bleiben.Nie mehr von Basel weggehen zu wollen, würden Sie aber nicht behaupten.Ich lasse das offen. In diesem Geschäft muss man das so machen. Sonst heisst es ein Jahr später dann, man habe ja damals etwas ganz anderes gesagt.Könnten Sie sich denn auch vorstellen, in einem anderen Land als der Schweiz zu spielen?Ja.Zum Beispiel Italien?Ja, Italien. Schliesslich bin ich Italiener, deshalb habe ich da immer ein spezielles Auge darauf geworfen.Nun sind Sie bereits 31-jährig. Wissen Sie denn schon, wie lange Sie überhaupt noch aktiv bleiben wollen?Solange ich gesund bleibe, möchte ich spielen. Ich denke, das werden schon noch ein paar Jahre sein.Dennoch wird unweigerlich eine Zeit nach dem Fussball folgen. Sehen Sie sich als künftigen Goalie-Trainer?Als Goalie-Trainer eher nicht, doch auch das möchte ich mir offenlassen. Gedanken dazu habe ich mir jedenfalls schon gemacht.Sie könnten sich also auch ein Engagement neben dem Fussball vorstellen.Ja.In welcher Richtung wäre das?Das behalte ich noch für mich.Sie haben eine Idee im Kopf, wollen sie aber nicht sagen.Genau.Nicht einmal einen kleinen Tipp? Wir sind ja unter uns. Geht es eher in Richtung Banker, eher in Richtung Gärtner …(überlegt kurz) Lieber nicht. Wenn ich mir bei einer Idee noch nicht sicher bin, verrate ich lieber noch nichts.Schade. Doch zurück ins Jetzt: Wie blicken Sie denn der kommenden FCB-Saison entgegen?Natürlich freue ich mich! Wir haben schöne Ziele zu erreichen, sind europäisch wieder dabei – das ist grossartig.Der FC Basel in der Saison-VorbereitungDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare