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AboErster Auftritt des FCB-Trainers

Ludovic Magnin: Viel gute Laune bei seinem Basler Start

Trainer Ludovic Magnin bei einer Medienkonferenz des FC Basel am 17. Juni 2025, umgeben von Mikrofonen.
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Ludovic Magnin kennt das Podium im Mediencenter des St.-Jakob-Parks. Schon x-mal hat er hier gesessen. Doch an diesem Dienstag ist es dennoch etwas Neues für den 46-Jährigen. Magnin nimmt nicht mehr dort Platz, wo gewöhnlich der Trainer der Gästemannschaft hinplatziert wird. Nein, er sitzt dort, wo eben der Trainer des FC Basel seinen Stammplatz hat.

Seit Montag ist offiziell, was in den Tagen bereits durchgesickert ist: Ludovic Magnin ist der neue Trainer des FC Basel. Und etwas mehr als 24 Stunden nach dem Versenden dieses Communiqués hat Magnin seinen ersten Auftritt am Rheinknie. Chic gekleidet, in weissem Hemd und Sakko.

Nichts deutet bei diesem Magnin auf jenen Magnin hin, den man während und nach den Super-League-Spielen von den TV-Kameras kennt: emotional, in Rage, zuweilen richtig angefressen. Magnin zeigt seine andere Seite, die viele so nicht kennen: authentisch, unterhaltsam, ehrlich. Überhaupt: Am wichtigsten sei ihm, ob privat oder beruflich, die Ehrlichkeit.

Dass er gegen aussen anders wirken kann, ist dem Romand bewusst. Er sagt: «Viele Schweizer kennen mich aus den 90 Minuten eines Fussballspiels, in denen ich mich oft ungerecht behandelt fühle und in denen ich manchmal ein schlechter Verlierer bin.» Er könne nachvollziehen, dass unter den Basel-Fans deswegen eine gewisse Aufregung herrsche. «Das bin ich.»

Magnin zügelt nach Basel

Aber er sagt auch: «Ich lobe ebenso jemanden, wenn er etwas gut macht.» Wie Ende April, als er nach dem Aus im Halbfinal des Schweizer Cups mit Lausanne-Sport im St.-Jakob-Park den FC Basel in den höchsten Tönen rühmte. Ob er da schon wusste, dass er Fabio Celestinis Nachfolge antreten werde? «Nein, das interpretierten gewisse Leute vielleicht so. Ich habe einfach aus den Emotionen heraus betont, wie unglaublich die Stimmung in diesem Stadion gewesen war.»

Dieser St.-Jakob-Park und Basel sind nun Magnins neue Heimat. Nicht nur sportlich. Seine Frau und er seien ein eingespieltes Team, erzählt der vierfache Familienvater: «Sie ist bereits am Suchen einer Wohnung in der Region Basel.» Auch hätten seine Kinder den Wechsel von Lausanne in die Deutschschweiz gut aufgenommen. «Sie freuen sich bereits auf das FCB-Trikot, die Nummer dürfen sie selbst aussuchen», sagt er mit einem breiten Schmunzeln.

Trainer Ludovic Magnin bei einer Medienkonferenz des FC Basel vor einer Sponsorenwand mit mehreren Mikrofonen.

Die Familie, das betont er mehrmals, sei ihm wichtig. Nach vielen Jahren fern der Heimat habe er die jüngste Vergangenheit als Lausanne-Trainer sehr genossen. «Weil ich wieder nahe bei meinen Eltern gewesen bin.» Nun zieht er weiter und werde seine Eltern am meisten vermissen. «Wenn du aber die Chance bekommst, Basel zu trainieren, musst du sie nutzen.»

Es ist offensichtlich: Magnin hat etwas Gewinnendes, verbreitet schon an seinem ersten offiziellen Termin in Rotblau gute Laune. Ja, er fordere viel von seinem Umfeld. Aber er sei auch immer für ein Spässchen zu haben. So flachst er über seinen Teint nach seinen eben zu Ende gegangenen Ferien auf einer griechischen Insel: «So braun war ich noch nie.» Die Lacher im Raum sind ihm gewiss, weil er sich sich selbst eben nicht zu ernst nimmt.

Einigung mit dem FCB vor den Ferien

Noch bevor er in die Ferien reiste, wusste er von seinem neuen Engagement. Er sei der Typ «alte Schule». Nach Gesprächen mit dem FCB «hatte ich die Bescheinigung». Dass es dennoch Tage dauerte, bis er als Trainer des Doublegewinners präsentiert werden konnte, hatte in erster Linie mit dem Abgang von Fabio Celestini zu tun. Dessen Modalitäten mussten erst geklärt und erledigt werden. Sportdirektor Daniel Stucki betonte, dass sich Celestini nach seinen Ferien auf den Seychellen am Montag «freundschaftlich» von den FCB-Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle verabschiedet habe.

Nun startet Magnin am Freitag mit dem FCB in die Saisonvorbereitung. Er sei froh, in Basel «nur» Trainer sein zu müssen. In Lausanne seien seine Aufgaben über seine Kernkompetenz hinausgegangen. «Das war zuweilen etwas viel.» In Basel nun sind die Rollen klar verteilt. «Ich kann mich auf meinen Bereich konzentrieren und habe vollstes Vertrauen in die Vereinsführung, dass sie ein gutes Kader zusammenstellt.»

Xherdan Shaqiri, die Schlüsselfigur

Er selbst werde beim Doublegewinner nicht alles auf den Kopf stellen. Muss er auch nicht. «Ich möchte weiterführen, was hier aufgebaut worden ist.» Dabei wird der Fussballlehrer, der als Aktiver zweimal Deutscher Meister geworden ist, auf seine Philosophie zurückgreifen, mit der er Lausanne in die Qualifikation zur Conference League geführt hat. «Auch mit dem FCB möchte ich die Spiele dominieren, hoch stehen und rasch umschalten. Und natürlich soll der Ball weit weg vom eigenen Tor sein.» Den Schlüssel seiner künftigen Mannschaft sieht er in der Person von Xherdan Shaqiri. «Das Team muss um ihn herum aufgebaut werden.»

Mit Shaqiri ist Magnin als Nationalspieler gar mal wenige Minuten gemeinsam auf dem Platz gestanden. «Ich war der Alte, er der Junge», erinnert sich Magnin, «aber ich war zum Glück immer nett zu den Jungen.» Ebenso kennt er aus der Schweizer Auswahl David Degen. «Aber nicht so gut, wie es zuletzt vielerorts geschrieben worden ist.» Privat habe er sich mit dem FCB-Mitbesitzer nie getroffen.

Nun ist dieser David Degen Ludovic Magnins Chef. Für Degen ist Magnin der Mann, der die Qualifikation für die Champions League schaffen und um den Meistertitel spielen soll. Und für Magnin ist das Vertrauen von Degen und Co. ausschlaggebend für den nächsten Schritt in seiner Karriere, «den ich mir so sehr gewünscht habe».

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Doch wenn allein schon die Information über die überraschend stark angespannte Situation in der Länderspiel-Pause hellhörig macht, dann fordert die Kunde nach Kontakten zu anderen Trainern eine mediale Berichterstattung geradezu, zumal dies Vorboten eines baldigen Wechsels sind.Dem kann der Club allenfalls noch entgegenwirken: Dann, wenn sich zum Beispiel der Sportchef bei der ersten Anfrage in der Lage sieht, öffentlich und unmissverständlich sämtliche Informationen zu negieren. Stattdessen wurde geschwiegen, bis die ersten Berichte erschienen.Um welche Trainer handelt es sich dabei?Gemäss zuverlässigen Informationen dieser Zeitung gehören Peter Zeidler und Patrick Rahmen dazu. In der Regel wird der Kreis aber etwas weiter gefasst.Dass David Degen die Entlassung Rahmens inzwischen als grössten Fehler seiner Amtszeit bezeichnet, ist ebenso bekannt wie sein Flair für den Pressing-Umschalt-Fussball aus der Red-Bull-Schule, zu deren klassischen Trainer-Vertretern Zeidler gehört.Bei Zeidler war sogar zu vernehmen, dass mit dem FCB bereits alles klar sei für die neue Saison. Das allerdings ist offenbar nicht der Fall, zumal sein Vertrag mit dem VfL Bochum bisher nicht aufgelöst worden ist. Andernfalls würde Zeidler Gefahr laufen, in eine Paulo-Sousa-Situation zu geraten: Als der Portugiese 2015 in Eigenregie alles mit der ACF Fiorentina dingfest machte, um dann die damaligen Verantwortlichen des FC Basel um die Entlassung aus seinem Vertrag zu bitten, beriefen sich diese auf das weiterhin gültige Arbeitspapier. Das Resultat: Anstatt im Idealfall sogar noch eine Abfindung zu kassieren, musste sich Sousa freikaufen, damit der Kontrakt aufgelöst wurde.Warum erschienen die Berichte in einer Phase, in welcher der FCB wieder gewann?Der Zeitpunkt der Trainerdiskussion steht auf den ersten Blick schräg in der Landschaft, weil die Berichterstattung mitten in einer erfolgreichen englischen Woche Fahrt aufnahm. Dass sie das beim zweiten Hinschauen nicht tut, hat mit zwei Dingen zu tun. Zum einen ist da der Informationsfluss und die mediale Recherche. Beides kann erst in der Folge der Ereignisse stattfinden. Eine Information muss erst zu jemandem gelangen, der Interesse daran hat, sie weiterzugeben. Danach gilt es, diese Information zu verifizieren, bevor man die Verantwortlichen damit konfrontieren kann und dann allenfalls etwas publiziert wird. Gerade bei sensiblen Themen wie einer möglichen Trainerentlassung dauert das eine Zeit, weil es innerhalb des Prozesses auch zu scheinbaren Widersprüchen kommen kann, die es aufzulösen gilt.Zum anderen ist es der erste Auftrag eines Mediums, die Menschen so gut und rasch als möglich zu informieren. Geht es um den FC Basel, dann ist eine angespannte Situation mit einer sich unwesentlich verändernden, grossen Wahrscheinlichkeit eines baldigen Trainerwechsels von hoher Relevanz. So, dass sie zum erstmöglichen Zeitpunkt öffentlich gemacht wird. Die aktuelle Befindlichkeit rund um den Club spielt folglich keine Rolle. Das Medium ist nicht ihm gegenüber, sondern seinen Lesern und deren Bedürfnis nach Information verpflichtet.Gegen den FC Lugano holte der FCB seinen dritten Sieg in Serie.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Wollen die Medien Fabio Celestini destabilisieren?Bereits der vorangegangene Punkt liefert die Antwort: Nein.Dass dies innerhalb und ausserhalb des Clubs teilweise anders empfunden wird, hat Tradition. Und gerade im aktuellen Fall wird der Zeitpunkt der Berichterstattung auch genutzt, um den Medien die Schuld an der Unruhe zu geben – und so davon abzulenken, dass diese ohne das eigene Handeln gar nie entstanden wäre.Falsch ist auch der Eindruck, die Medien selbst würden den Trainer infrage stellen. Auch wenn das zuweilen durchaus passiert, so ist dies hier nicht der Fall, sondern wird darüber berichtet, dass es die FCB-Sportkommission ist, die das in überraschendem Ausmass getan hat. Geht es um diese Zeitung, dann wurde Fabio Celestini erst im November als erster Gewinner bezeichnet – egal, wie die weitere Saison verläuft. Und mehr noch: Mitte Dezember wurde zu Beginn der Winterpause und mit Blick auf die zweite Saisonhälfte bereits vor hausgemachter Unruhe beim FC Basel gewarnt, wie sie jetzt von den Club-Verantwortlichen auch aufgrund der günstigen Ligakonstellation und damit verbundenen, gesteigerten eigenen Erwartungen entstanden ist.Schliesslich stellt sich die Frage, welchen Nutzen die Medien aus diesen Unruhen ziehen. Berichte über Unruhe oder eine Trainer-Debatte erfreuen sich dabei natürlich einer erhöhten Aufmerksamkeit. Mittel- bis langfristig ist ein erfolgreicher FC Basel jedoch einträglicher als einer, der im Mittelmass verharrt oder gar gegen den Abstieg kämpft. Das haben die letzten Jahre und insbesondere die letzte Saison gezeigt. 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