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Publiziert3. August 2025, 06:03

FCB-Star genervt«Schreibt doch einfach, dass es meine Schuld war»

Basel erfüllt die Pflicht gegen GC. Danach sind beim Meister alle happy. Das Gegentor sorgt allerdings für etwas Aufregung bei einem FCB-Spieler.

Pascal  Ruckstuhl

Darum gehts

  • FC Basel gewinnt 2:1 gegen GC und sichert sich den ersten Saisonsieg.

  • Trainer Ludovic Magnin zeigt sich erleichtert über den Erfolg im zweiten Spiel.

  • Ein Gegentor von GC sorgt für Unmut bei FCB-Verteidiger Dominik Schmid.

  • Schmid übernimmt die Verantwortung für den Abwehrfehler und blickt optimistisch auf das nächste Spiel gegen YB.

Zweites Spiel, erster Saisonsieg – Pflicht erfüllt. Meister FC Basel jubelt nach der Startpleite vor einer Woche gegen St. Gallen am Samstagabend gegen GC über einen 2:1-Erfolg. Trotzdem sorgt im Nachgang der Partie eine Szene für gereizte Stimmung im Kabinengang.

Vor dem Ausgleich von GC in der 69. Minute passte die Zuteilung in der FCB-Abwehr überhaupt nicht. Hoppers-Verteidiger Paskotsi hatte freie Bahn, konnte hochsteigen und ohne Gegenwehr zum 1:1 einnicken. FCB-Verteidiger Dominik Schmid verlor seinen Gegenspieler aus den Augen.

Schmid: «Der geht auf meine Kappe»

Schmid nach Spielschluss ehrlich: «Wir haben genau das unter der Woche angeschaut. Wir gehen da viel zu früh weg von der Linie. Der geht auf meine Kappe». Als ein Journalist beim ehemaligen FCB-Captain nachfragt, was da genau mit der Zuteilung nicht stimmte, nervt er sich: «Schreibt doch einfach, dass es meine Schuld war, dann wars niemand anderes.»

Da am Ende für Schmid und Co. drei Punkte rausschauten, ist der ärgerliche Gegentreffer halb so wild. Findet auch Trainer Ludovic Magnin: «Das kann passieren. Und ausserdem ist der Corner auch hervorragend getreten worden von GC.»

«Gegen YB müssen wir eine Schippe drauf legen»

Auch Schmid erfreut sich schnell wieder bester Laune. «Wir haben sehr attraktiven Fussball gespielt. Aber wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Gegen Ende der letzten Saison sind diese Bälle ins Tor geflogen, aktuell nicht.» Dieses Glück müsse man sich in den nächsten Spielen wieder erarbeiten.

Die erste Chance dazu bietet sich am Mittwoch gegen YB. Im Knüller dürfen Abstimmungsfehler wie derjenige gegen GC nicht mehr passieren – und vorne müsste man effizienter sein. Schmid dazu: «Da kommt YB. Am Mittwoch müssen wir nochmals eine Schippe oben drauflegen.»

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