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Publiziert16. Dezember 2024, 14:00FC Basel: «Nicht einfach» – FCB-Coach mit scharfer Kritik kurz vor WeihnachtenNach der Niederlage gegen GC gibt es Unmut beim FCB-Trainer Fabio Celestini. Die Vorbereitungszeit sei zu kurz, auf ein Trainingslager wird verzichtet.vonDer FCB geht mit einer Niederlage in die Weihnachtspause.SRFDarum gehtsDer FC Basel verlor kurz vor Weihnachten 0:1 gegen die Grasshoppers nach einer starken Hinrunde.Trainer Fabio Celestini kritisiert die kurze Winterpause und betont die Notwendigkeit eines guten Plans.Der FCB verzichtet auf ein Trainingslager in der Wärme und bereitet sich in Basel vor.Ein Fitness- und Ernährungsprogramm soll die Spieler über die Festtage fit halten.Kurz vor Weihnachten gab es für den FC Basel eine bittere Pille zu schlucken. Nach einem uninspirierten Heim-Auftritt kassierte Rotblau eine 0:1-Pleite gegen die Grasshoppers. Ein Rückschlag nach einer starken Hinrunde, die die Basler auf Rang zwei abschliessen.Seit Sonntag hat das Team bis zum 2. Januar Ferien. Bereits am 19. Januar geht es dann mit der Super League weiter, der FC Basel trifft auf den FC Lugano. Eine superkurze Pause also! Und genau diese kritisiert Trainer Fabio Celestini nach dem letzten FCB-Spiel 2024.Für Fabio Celestini und den FC Basel geht es im neuen Jahr weiter.Daniela Frutiger/freshfocusFabio Celestini: «Wir haben einen guten Plan»«Wir müssen uns überlegen, ob wir diese Winterpause wirklich brauchen», sagt er mit deutlichen Worten. «Denn ab zehn Tagen Pause musst du wieder neu aufbauen. In der aktuellen Situation müssen wir nach drei Wochen bereit für englische Wochen bei null Grad sein.» Das sei nicht einfach, so Celestini: «Aber wir haben einen guten Plan.»Und so sieht dieser aus: Wie im Januar 2024 verzichtet der FCB auf ein Trainingslager in der Wärme. Zur Erinnerung: Bis 2024 reiste der FC Basel stets im Januar an die spanische Costa del Sol, um sich im warmen Marbella auf die Super-League-Rückrunde vorzubereiten. Rund 200’000 Franken blätterte Rotblau gemäss Berichten jeweils für Flüge, Zimmer und Platzmiete hin.Doch warum ist das nicht mehr so? Im Januar 2024 war wohl nebst dem grossen Sparpotenzial der Testspiel-Kracher gegen den FC Bayern München der Grund. Die Ticketeinnahmen wollten sich die FCB-Bosse nicht entgehen lassen. Und was ist jetzt der Grund? 20 Minuten fragt beim FC Basel nach.FCB-Stars haben strengen Plan über Festtage«Die Zeit im Januar ist aus unserer Sicht zu kurz zwischen Trainingsbeginn und Wiederaufnahme der Meisterschaft, sodass es für uns mehr Sinn macht, die Vorbereitung in Basel zu machen», so die Antwort. «Wir haben hier hervorragende Trainingsbedingungen und müssen so auch die ‹Klimazone› nicht verlassen.» Zu guter Letzt sei eine Hin- und Rückreise ins Trainingslager einerseits für die Spieler eine Belastung und auch generell für den Club mit viel Aufwand verbunden.Ein weiterer Punkt im Celestini-Plan ist ein Fitness- und Ernährungsprogramm, das die Spieler für über die Festtage erhalten haben. «Es geht uns darum, die Spieler zu einem gesunden Ernährungsstil zu erziehen. Natürlich ist das Einhalten solcher Pläne an Weihnachten nicht ganz so einfach», so Celestini.Und weiter: «Für die Spieler geht es am Ende darum, aus zehn bis 15 Jahren Karriere das Maximum herauszuholen.» Da spiele die Ernährung eine wichtige Rolle. Celestini sagt: «Aber schon vor einem Jahr kamen alle ohne Übergewicht zurück, obwohl Ernährungsberater José Blesa noch nicht da war.»20 Minuten Fantasy LeagueTauche ein in die spannende Welt des neuen Fantasy-Spiels von 20 Minuten! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeige deine Fussballkenntnisse und kämpfe um die Spitzenposition in der Rangliste. Egal, ob du leidenschaftlicher Fussballfan oder begeisterter Fantasy-Gamer bist – die 20 Minuten Fantasy League ist genau das Richtige für dich!Dein Erfolg hängt von den realen Leistungen der Spieler und deiner geschickten Aufstellung ab. Für Tore gibt es Extrapunkte, für rote Karten hingegen Punktabzüge. Dein Ziel: Werde die erfolgreichste Managerin oder der erfolgreichste Manager. Jeden Monat warten tolle Preise auf die besten Spieler und Spielerinnen!Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Publiziert21. Mai 2025, 10:20Worte lassen aufhorchen: «Getafe ist mein Zuhause»: Celestini nun doch vor FCB-Absprung?FCB-Meistertrainer Fabio Celestini ist in Spanien hoch im Kurs. Es soll sogar schon Gespräche mit einem Club gegeben haben.Darum gehtsFabio Celestini führte den FC Basel zum ersten Meistertitel seit acht Jahren.Der Trainer steht in Spanien hoch im Kurs, insbesondere bei Getafe.Es soll schon Gespräche zwischen Celestini und Getafe gegeben haben.Die Beziehung zwischen Fabio Celestini (49) und dem FC Basel ist speziell. Da wäre die Tatsache, dass der Trainer den FCB zum ersten Meistertitel nach acht Jahren führte, obwohl bei Amtsübernahme im Oktober 2023 die wenigsten an ein solches Szenario glaubten. Damals steckte Basel am Tiefpunkt, erzielte in vier Spielen nacheinander nicht einmal ein Tor.Und hatte man nie das Gefühl, dass Celestini unangefochten war. Denn da ist auch diese Geschichte aus der laufenden Saison, als der Lausanner im Herbst beinahe vor dem Aus stand. Anfang Oktober kam es zum Krisenduell zwischen YB und dem FC Basel. Es ging um den Job des Trainers. Der FCB gewann dieses Spiel 1:0 und Celestini durfte bleiben – stattdessen musste YB-Coach Patrick Rahmen seinen Sitz räumen.Bei Getafe hoch im KursUnd da sind vor einem Monat diese Gerüchte gewesen, dass der FCB sich erneut vorzeitig von seinem Trainer trennen wolle, um der Mannschaft neue Impulse zu geben. Celestini wehrte sich mit klaren Worten dagegen. Die FCB-Bosse dementierten und lobten ihn dann zuletzt in der Öffentlichkeit mit blumigen Worten. Sportchef Daniel Stucki sagte etwa: «Wir wollen mit Fabio Celestini in die nächste Saison gehen.»Celestini als Profi im Einsatz für Getafe im Jahr 2009.imago sportfotodienstUnd nun das nächste Kapitel dieser Beziehung: In Spanien ist es kein Geheimnis, dass José Bordalas (61) Getafe im Sommer verlassen wird. Bordalas hat eine Klausel in seinem Vertrag, die es ihm erlaubt, zu einem grösseren Club zu wechseln. Gemäss der Journalistin Gemmita Santos, die in Spanien gut vernetzt ist, sucht Getafe bereits einen Ersatzmann und hat dafür schon Kontakt zu Celestini aufgenommen. Das sagt sie in der spanischen TV-Sendung «PartidazoCOPE». Es soll sogar schon erste Gespräche gegeben haben.Celestini verzichtet auf DementiVon «Radio Marca» am Dienstag angesprochen auf die Gerüchte, dementiert Celestini diese nicht, sagt: «Getafe ist mein Zuhause. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es ist immer eine Freude, wenn sich etwas ergibt, aber ich konzentriere mich nun darauf, den Schweizer Cup zu gewinnen.»Dass Celestini, nebst derjenigen zum FCB, auch zu Getafe eine ganz spezielle Bindung hat, ist längst klar. Beim spanischen Club erlebte er als Spieler zwischen 2005 und 2010 seine erfolgreichste Zeit als Profi. Im Dezember 2024 meinte er zudem, dass es sein Traum sei, einst im Ausland zu arbeiten.Sofern dem so wäre, müsste der FCB einen Nachfolger suchen. Gemäss Informationen von 20 Minuten soll Ex-FCSG-Trainer Peter Zeidler im Gespräch sein. An Zeidler sollen gemäss CH-Media auch die Grasshoppers dran sein. Celestinis Vertrag beim FC Basel läuft noch eine Saison bis 2025/26.
Der FC Basel verliert gegen den FC Luzern. Trotz Überlegenheit und mehr Ballbesitz verpasste es der Meister, sich gute Chancen herauszuspielen.
Publiziert2. März 2025, 04:40Xherdan Shaqiri: «Weiss nicht, ob ich so etwas schon mal geschafft habe»Beim 2:0 des FC Basel gegen Sion gelingt Xherdan Shaqiri der zweite Treffer, obwohl er eigentlich einen Pass spielen wollte.Das Tor von Shaqiri gegen Sion im Video.SRFDarum gehtsXherdan Shaqiri erzielt beim 2:0-Sieg des FC Basel gegen Sion ein kurioses Tor.Der Treffer war eigentlich als Pass gedacht, landete aber direkt im Tor.Dominik Schmid liess den Ball bewusst durch.Der FCB bleibt Tabellenführer und spielt als nächstes gegen den FC Luzern.Schon zum neunten Mal traf Xherdan Shaqiri beim 2:0 gegen den FC Sion in dieser Super-League-Saison für den FC Basel ins Tor. Dabei war es bei der vorentscheidenden Aktion in der 25. Minute gar nicht die Intention des FCB-Captains zu schiessen. Sein Pass landete ohne weitere Berührung direkt im Kasten der Walliser. «Ich weiss nicht, ob ich so etwas schon mal geschafft habe», meint Shaqiri nach dem Spiel bei blue.«Natürlich wollte ich ein Pässli spielen», gibt er dann im Interview bei SRF zu. «Wenn ihn Dome rein gemacht hätte, wäre es natürlich auch ein schöner Pass gewesen», fügt der 33-Jährige an. Mit «Dome» meint Shaqiri seinen Teamkollegen Dominik Schmid, der den Ball in der Szene so durchliess, dass er an Freund und Feind vorbei ins Tor kullerte.Schmid liess den Ball bewusst durch«Ich habe den Ball extra nicht berührt», erklärt Schmid seinen Anteil am Basler Treffer. «Ich merkte, dass Shaqs Pass ziemlich scharf ist und dachte vom Winkel her, könnte er beim zweiten Pfosten noch rein fallen», so der Linksverteidiger. Auch dass er dabei Sion-Goalie Fayulu noch ein wenig irritierte, sei gewollt gewesen.«Schlussendlich ist das nicht so wichtig für mich. Wichtig für mich ist, dass der Ball rein ging und die drei Punkte», betont Shaqiri, der wie in der Vorwoche in St. Gallen in der zweiten Halbzeit beim Stand einer 2:0-Führung für den FCB ausgewechselt wurde. Anders als im Kybunpark blieben die Basler auch ohne den Ex-Nati-Star auf dem Feld das dominante Team und fuhr am Ende die drei Punkte ein.Dank guten Torverhältnis dürfte Rotblau unabhängig der weiteren Partien dieses Spieltages weiter Leader bleiben. Am nächsten Wochenende folgt für den FCB das Auswärtsspiel beim FC Luzern.Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Hier ist das Tor von Junior Zé zu sehen.SRFDie Szene des SpielsVier Minuten waren erst zwischen dem FC Sion und dem FC Basel gespielt, als die Basler in Führung gingen. Das 19-jährige FCB-Talent Junior Zé zog mit dem linken Fuss aus rund 18 Metern ab. Der Ball landete im rechten Aussennetz. Eine Traumkiste! Am Ende war es das Tor zum Sieg. Der FCB siegte mit 1:0 gegen den FC Sion.Die SchlüsselfigurIn seinem dritten Super-League-Spiel in dieser Saison und in seinem zwölften überhaupt traf Junior Zé erstmals für den FC Basel in der höchsten Schweizer Liga. Und nicht nur das. Bei seinem Zauber-Tor liess der 19-Jährige seine grosse Klasse aufblitzen. Im vorletzten Sommer hatte Junior Zé seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Beim FC Basel setzt man also auf ihn – gegen Sion konnte man sehen weshalb.Das bessere TeamUnter der Woche erlebte der FC Basel eine herbe Enttäuschung, als Rotblau gegen den FC Kopenhagen den Einzug in die Champions League verpasste. Gegen Sion wollten die Basler nun ihren Frust von der Seele schiessen. Das klappte trotz des Siegs nicht ganz. Dennoch: Der Erfolg war verdient, auch wenn die Basler am Ende nochmals zittern mussten.FC Sion verliert gegen den FC Basel.Pascal Muller/freshfocusDurch das Resultat gehen auch zwei Serien weiter. So hat Sion nun keines seiner letzten sieben Super-League-Spiele gegen den FC Basel gewonnen. Der FC Basel wiederum blieb in den letzten sieben Spielen gegen die Walliser ungeschlagen.Das TribünengezwitscherDer FC Basel steht vor einem kleinen Transfercoup: Laut Journalist Orazio Accomando kommt der 24-jährige Österreicher Flavius Daniliuc vom italienischen Club Salernitana und unterschreibt bis 2028. Der Innenverteidiger spielte zuletzt leihweise bei Hellas Verona (18 Einsätze in der Serie A) und war zuvor für OGC Nizza sowie Red Bull Salzburg aktiv. Insgesamt bringt er 119 Profi-Partien in Italien, Frankreich und Österreich mit – ausgebildet wurde er unter anderem bei Real Madrid und Bayern München.Das Tor14’ | 0:1 | Der 19-Jährige Junior Zé sorgte für den ersten Treffer der Partie.So geht es weiterThun spielt gegen den FC Basel, Winti gegen Sion.
Xherdan Shaqiri schoss ein Tor und lieferte eine Vorlage gegen den FC Winterthur. Der FC Basel siegte mit 2:0.Marc Schumacher/freshfocusDie Szene des SpielsAm frühen Sonntagnachmittag traf auf der Schützenwiese der FC Winterthur auf den FC Basel. Die Basler siegten mit 2:0. Der erste Treffer, der den Sieg einläutete, fiel nach der Pause. Kevin Rüegg spielte den Ball in die Mitte, wo Shaqiri ungedeckt stand. Der FCB-Star hatte keine Mühe und schoss das Runde ins Eckige.Die SchlüsselfigurXherdan Shaqiri. Wer auch sonst? Sein Tor gegen den FC Winterthur war sein 10. Treffer in der Super League, seine Vorlage zum 2:0 war sein 13. Assist in der laufenden Meisterschaft. Eine sackstarke Leistung! Auch dank dem FCB-Star macht Rotblau Druck auf Leader Servette. Die Genfer thronen an der Spitze und haben zwei Punkte Vorsprung auf den FC Basel.Das bessere TeamWas war zuletzt bloss mit dem FC Basel los? Eigentlich träumt ganz Basel auch wegen der schwächelnden Konkurrenz vom ersten Meistertitel seit 2017. Doch die Basler steckten in einer Krise. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Ligaspielen: definitiv zu wenig für die Ambitionen von Rotblau. Oder in anderen Worten: Nach einer Siegesserie Anfang 2025 stolperte der FC Basel vor sich hin und hatte gegen viele Teams grosse Mühe.Der FC Winterthur steckt tief im Abstiegssumpf.Marc Schumacher/freshfocusLange Zeit war das auch gegen den FC Winterthur der Fall. Die Basler hatten zwar viel mehr Ballbesitz, doch das Bollwerk des Aussenseiters konnte nicht geknackt werden. Bis zur 49. Minute, in der Shaqiri seine Farben in Front schoss. Der Sieg war verdient, von Winterthur kam einfach zu wenig. Langsam aber sicher muss sich Winti mit dem Szenario Challenge League auseinandersetzen.Das Tribünen-GezwitscherDas ist schon bitter. Beim FC Basel spielten in der Innenverteidigung Jonas Adjetey neben Nicolas Vouilloz. Die beiden hatten noch nie zusammen gespielt. Adrian Leon Barišić fehlt bekanntlich wegen einer Verletzung mehrere Wochen und sein Ersatz, der am Sonntag hätte spielen sollen, Finn van Breemen, humpelte nach dem Einwärmen vom Platz. So hatte sich das FCB-Coach Fabio Celestini bestimmt nicht vorgestellt.Die Tore49’ I 0:1 I Die Kugel kam über Rüegg zu Shaqiri. Dieser versenkte den Ball in die untere rechte Torecke.70’ I 0:2 I Benié Traoré schoss das zweite Tor für die Basel, er tunnelte den FCW-Goalie. Die Vorlage kam von Shaqiri.So gehts weiterEine englische Woche in der Super League steht an! Winterthur spielt am Mittwoch gegen Sion, der FC Basel muss eine Tag später gegen die Grasshoppers ran.