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AboNach dem Double

Das Kader des FC Basel ist so wertvoll wie noch nie

FC Basel 1893 Spieler Leon Avdullahu in Aktion gegen Giotto Morandi von Grasshopper Club Zürich während eines Super League Spiels in Basel, Schweiz.
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In Kürze:

  • Der Gesamtmarktwert des FC Basel erreicht einen historischen Höchststand.
  • Leon Avdullahu und Bénie Traoré sind die wertvollsten FCB-Spieler.
  • Das Basler Kader übertrifft die Marktwerte von Lugano und YB.

In einer Double-Saison schiessen auch die Marktwerte in die Höhe: Das Kader des FC Basel erreicht laut dem Fussballportal «Transfermarkt» mit einem geschätzten Gesamtwert von 76,5 Millionen Euro den höchsten Marktwert der Clubgeschichte zum Ende einer Saison. In nur einem Jahr hat der FCB damit seinen Kaderwert verdoppelt – zum Ende der Saison 2023/24 betrug dieser noch 38,3 Millionen Euro. Der bisherige Rekord lag bei 63,7 Millionen – aufgestellt zum Ende der Spielzeit 2015/16.

Diese Redaktion zeigt auf, wie sich die Marktwerte der FCB-Spieler im Verlauf der Saison entwickelt haben und wie der Schweizer Doublesieger im Vergleich zum Rest der Liga dasteht. Zu beachten ist, dass es sich bei den angegebenen Marktwerten auf «Transfermarkt» nicht um offizielle Angaben, sondern um Einschätzungen des Portals handelt.

Die grössten Zuwächse 

Den grössten Zuwachs beim FC Basel erfährt in dieser Saison Leon Avdullahu (21). Der Marktwert des Mittelfeldspielers steigt innerhalb eines Jahres von geschätzten 2 auf 10 Millionen Euro. Der Captain der U21-Nationalmannschaft ist zusammen mit Bénie Traoré (+6 Mio, auf 10 Mio.) der wertvollste Spieler beim FC Basel. Auch Jonas Adjetey (21) ist um einiges wertvoller geworden. Der ghanaische Innenverteidiger steigerte seinen Marktwert um mehr als das 13-Fache von 0,6 auf 8 Millionen Euro und wird neu als drittwertvollster Spieler im Kader des FCB gewertet.

Deutlich nach oben korrigiert wurden innerhalb des letzten Jahres dank ihrer guten Leistungen auch die Marktwerte von Anton Kade (21, +3,2 Mio. auf 5 Mio.), Finn van Breemen (22, +3 Mio. auf 4,5 Mio.), Adrian Barisic (23, +2,8 Mio. auf 5 Mio.), Kevin Carlos (24, +2,5 Mio. auf 4,5 Mio.), Philip Otele (26, +2 Mio. auf 4 Mio.) und Dominik Schmid (27, +2 Mio. auf 4 Mio.).

Weitere Zuwächse: Léo Leroy (25, +1 Mio. auf 2 Mio.). Albian Ajeti (28, +0,5 Mio. auf 0,8 Mio.). Moussa Cissé (22, +0,225 Mio auf 0,4 Mio.).

Die Verlierer

Gabriel Sigua vom FC Basel im Spiel gegen FC Lausanne im Stade de la Tuilière, Lausanne, während der Super League am 14. Mai 2025.

Trotz dem Gewinn des Doubles gibt es beim FC Basel auch Spieler, die in dieser Saison einen Marktwertverlust erlitten haben. Es sind dies vor allem jene Akteure, die nur wenig Spielzeit erhielten: zum einen Gabriel Sigua (19, –0,5 Mio. auf 2 Mio.), zum anderen Romario Baro (25, –0,3 Mio. auf 1,2 Mio.). Ebenfalls abgewertet wurden Bradley Fink (22, –0,2 Mio. auf 0,5 Mio.) und Junior Zé (19, –0,3 Mio. auf 0,4 Mio.). Marwin Hitz (37, –0,1 Mio. auf 0,1 Mio.) erhielt ebenfalls einen Abzug, der aber seinem Alter geschuldet ist. 

Die Stagnierenden

Xherdan Shaqiri im FC Basel Trikot mit Kapitänsbinde hält einen Fussball während eines Super League Spiels gegen Servette FC im St. Jakob Park, Basel.

Nur bei drei FCB-Spielern bleibt der Marktwert unverändert. Überraschend ist, dass Xherdan Shaqiri (33, 2 Mio.) trotz seinen 39 Skorerpunkten in der Super League keine Aufwertung erhalten hat. Begründet wird die Entscheidung damit, dass der Basler Captain im Herbst bereits 34-jährig wird und in diesem Alter ein Marktwertzuwachs so gut wie ausgeschlossen ist.

Die Marktwerte der beiden Leihspieler Metinho (22) und Joe Mendes (22) bleiben bei 3 Millionen Euro und damit ebenfalls unverändert. Während Mendes Ende Juni zum SC Braga zurückkehren wird, ist bei Metinho nach wie vor unklar, ob ihn der FCB fix vom französischen Zweitligisten Troyes übernehmen kann.

Der FCB im Ligavergleich

Der FC Basel hat mit einem geschätzten Gesamtwert von 76,5 Millionen Euro das wertvollste Kader der Super League. Auf Platz zwei und drei stehen Lugano (71,2) und YB (70). Gemessen am Wert pro Spieler haben die Berner allerdings die Nase vorn: Der Durchschnittsmarktwert der YB-Spieler beträgt 2,59 Millionen Euro, jener der FCB-Spieler 2,47.

Auch der wertvollste Spieler der Liga kommt nicht aus Basel. Dieser ist nach wie vor Alvyn Sanches (22) von Lausanne-Sport mit einem Marktwert von 14 Millionen Euro. Leon Avdullahu und Bénie Traoré teilen sich mit Willem Geubbels (23, St. Gallen) den fünften Platz. Vor ihnen liegen mit Mattia Zanotti (22, 13 Mio.) und Albian Hajdari (22, 12 Mio,) zwei Spieler des FC Lugano und mit Aleksandar Stankovic (19, 11 Mio.) einer des FC Luzern.

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Ich würde behaupten, dass ich da mehr Stunden investiert habe, als wenn es gegen einen Gegner aus der Super League geht. Da weiss man eben meistens, was einen erwartet. Bei Biel ist das anders. Und das Gute ist: Man weiss auch, auf welche Spiele man sich konzentrieren muss: Die Bieler Triumphe gegen Lugano und YB. Ihre damalige Spielanlage ist nicht mit jener zu vergleichen, die sie in Promotion-League-Partien zeigen – und es ist dieselbe, von der sie hoffen, dass sie auch gegen uns zum Erfolg führen wird.Wir werden wissen, was sie unter diesen Voraussetzungen können und worauf wir aufpassen müssen.»Oliver Zesiger, was braucht der FC Biel, um in der nächsten Saison im Europacup zu spielen?Oliver Zesiger ist Sportkoordinator beim FC Biel.Foto: Raphael Moser«Biel braucht für Europa nur eines: den Cupsieg gegen den FC Basel. Klingt simpel, oder? Nun: Wir werden alles geben, damit etwas zustande kommt, das äusserst schwierig zu erreichen ist.Sollte es tatsächlich klappen, werden wir aber auch ein anderes Stadion brauchen. Dies deshalb, weil wir bei uns im Sommer ohnehin von Natur- auf Kunstrasen wechseln und bis im September einen neuen Spielort brauchen. Wären wir im Europacup, würden wir die Heimspiele folglich in der Neuenburger Maladière bestreiten, die alle Uefa-Anforderungen erfüllt und von Biel aus in einer Viertelstunde zu erreichen ist.Was wir darüber hinaus benötigten, ist das Verständnis der Arbeitgeber für unsere Spieler: Dass diese bei Europacup-Auswärtsspielen an ihrem Arbeitsplatz fehlen müssten, versteht sich. Die Frage ist, wie das gelöst wird: Mit Ferien? Mit dem Entgegenkommen des Arbeitgebers? Oder im einen oder anderen Fall vielleicht auch gar nicht?Nun: Es wäre ein schönes Problem für den FC Biel, sollte er sich damit beschäftigen müssen. 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Challenge League gegen Super League, Halbprofis gegen eine Champions-League-Mannschaft – das war für den Verein wie auch für die Stadt ein ganz grosser Event. Und da ich als Basler im Bieler Trikot in der 80. Minute das 2:1 erzielte, ist es eben eine dieser Partien, die man nicht so rasch vergisst. Wobei ich auch immer betone, wenn ich von diesem Spiel spreche, dass uns das Rotieren von Thorsten Fink entgegengekommen ist: Alex und Strelli sassen ja zu Beginn des Spiels auf der Bank…Ich erinnere mich, dass ein solcher Sieg einer Mannschaft unglaublichen Schub geben kann. Du realisierst: Wenn du performst, ist alles möglich. Vor dem FC Biel in dieser Cup-Kampagne ziehe ich den Hut: Wer sich als Promotion Ligist gegen zwei Super-League-Teams durchsetzt – Chapeau! Jetzt wird sich zeigen, ob Biel mit diesem Weg bereits zufrieden ist und den Final als Dessert dieser Saison mitnimmt. Oder ob die Genugtuung der Spieler über das Erreichte erst nach dem Endspiel eintritt.Das Ziel der Bieler wird sein, so lange wie möglich die Null zu halten. Aber das Schwierige in solchen David-gegen-Goliath-Duellen ist: Was machst du, wenn du den Ball hast. Da muss eine Underdog-Mannschaft effizient sein. Nur zu verteidigen und sich auf das Spiel ohne Ball zu fokussieren, reicht nicht.»Der FC Basel vor dem CupfinalDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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Ansonsten kriegt er nicht viel zu tun.Joe Mendes: 3,5Der Schwede ist der unauffälligere der beiden Aussenverteidiger, auch wenn er ebenfalls immer wieder vorne anzutreffen ist. Im Vorfeld des Lausanner Anschlusstreffers in der 78. Minute lässt er sich zu einfach von Assistgeber Koindredi umkurven.Adrian Barisic: 4,5Es ist sein erster Startelfeinsatz, seit er sich im März in der Länderspielpause mit der bosnischen Nationalmannschaft verletzte. In der ersten Halbzeit hat das Innenverteidiger-Duo Barisic und Vouilloz, abgesehen vom Gegentor (13.), wenig zu tun. In der 49. Minute lässt er sich vom schnellen Kaly Sène überlaufen und hat Glück, dass Teddy Okou im Anschluss aus bester Position an der Querlatte scheitert. In der 71. Minute muss er wegen Muskelkrämpfen vom Feld.Nicolas Vouilloz: 4Weil die Abstimmung zwischen ihm und Anton Kade beim Lausanne-Eckball in der 13. Minute nicht stimmt, kommt Jamie Roche völlig frei zum Abschluss und trifft zum 1:0. Zehn Minuten später macht es Vouilloz besser, indem er einen Gegenangriff des Heimteams mit einer Grätsche abfängt. Beim 2:3 lässt er Torschütze Sène wiederum zu einfach gewähren. Moussa Cissé: 5Seine Hereingabe in der 19. Minute ist eigentlich unpräzise. Doch weil Lausanne-Goalie Thomas Castella den Ball abprallen lässt, wird sie zur Vorlage des Basler Ausgleichstreffers zum 1:1. Es ist ein guter Auftritt des 22-jährigen Franzosen, der in seinem fünften Super-League-Einsatz sehr bemüht ist und der auf der linken Seite viele Zweikämpfe gewinnt. In der 79. Minute wird er durch Dominik Schmid ersetzt.Leon Avdullahu: 5,5Der 21-Jährige ist nach seiner Gelbsperre gegen Lugano zurück in der Startelf. Und er zeigt, wieso er in dieser Saison am drittmeisten Spielminuten aller FCB-Spieler kriegt. Immer wieder lässt sich Avdullahu tief fallen, um Bälle zu erobern und zu verteilen. Das tut er einmal mehr äusserst souverän.Léo Leroy: 4,5Der Franzose übernimmt anstelle von Xherdan Shaqiri die Rolle des Standardschützen. Er zeigt sich lauf- und dribbelfreudig und löst seine Aufgabe im Basler Mittelfeld wie sein Nebenmann gut. In der 71. Minute wird er durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 4In seinem 100. Pflichtspieleinsatz für den FC Basel hat der Deutsche einen unglücklichen Einstand: Beim Lausanner Führungstreffer in der 13. Minute stimmt die Abstimmung zwischen ihm und Vouilloz nicht. In der 29. Minute schiesst er den Ball aus wenigen Metern übers Tor. Dennoch ist es ein sehr mannschaftsdienlicher Auftritt von Kade.Gabriel Sigua: 3,5Spielt anstelle von Xherdan Shaqiri auf der Zehnerposition. Dem Georgier ist die fehlende Spielpraxis anzusehen, abgesehen von einem guten Steckpass auf Kade bei dessen Torchance (29.) will ihm nicht viel gelingen. In der 71. Bénie Traoré: 5Zu Beginn der Partie bekundet der Ivorer Mühe mit dem Lausanner Kunstrasen. Besser macht es Traoré dann vor dem 2:1 für den FCB mit seinem Steilpass auf Kevin Carlos (30.). Noch besser macht er es in der 55. Minute: Nach einem ungenügenden Kopfball von Raoul Giger zieht er mit dem ersten Kontakt vorbei an Kevin Mouanga und schliesst unhaltbar in den rechten Winkel zum 3:1 ab. Wenig später wird Traoré, der nun bereits bei 20 Skorepunkten in dieser Saison steht, durch Marin Soticek ersetzt.Kevin Carlos: 5,5Er zeigt jene Kaltschnäuzigkeit, die er in den letzten Monaten oft vermissen liess. In der 19. Minute staubt der Spanier zum 1:1 ab. Elf Minuten später kann Carlos mit einem satten Abschluss zum 2:1 nachdoppeln. Es sind seine Ligatreffer Nummer 10 und 11 für den FCB und seine ersten seit Mitte Februar. Der Gegner damals? Ebenfalls Lausanne-Sport. In der zweiten Halbzeit kann Carlos dann weniger offensive Akzente setzen.Marin Soticek: 4,5Kommt in der 62. Minute für Bénie Traore und hat Gelegenheiten, für die Entscheidung in dieser Partie zu sorgen. Jedoch scheitert er erst mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei fliegt (81.). Zwei Minuten später kommt er aus bester Position völlig freistehend zum Abschluss, dieser wird jedoch im letzten Moment von Karim Sow abgeblockt. Jonas Adjetey: 4,5«12 points go to… Adjetey!» steht auf dem Banner der mitgereisten FCB-Fans bei Adjeteys Einwechslung in der 71. Minute für Barisic. Es ist eine Anspielung auf den Eurovision Song Contest und die Gesangskünste, die der Ghanaer bei der Meisterfeier am Sonntag zur Schau stellte. Dass seine Qualitäten doch eher auf dem Fussballplatz liegen, zeigt er mit einem soliden 20-minütigen Auftritt.Xherdan Shaqiri: 4,5Zum ersten Mal seit der zweiten Cup-Runde gegen Stade Nyonnais steht Shaqiri nicht in der Startaufstellung. Bei seiner Einwechslung für Sigua in der 71. Minute erhält er nicht nur von den FCB-Fans, sondern auch vom Heimpublikum Applaus. Ein Raunen geht durchs Stadion bei seinem Elastico-Trick in der 84. Minute. Wie gewohnt spielt Shaqiri viele Pässe in die Tiefe, für einen Skorerpunkt reichte es heute aber ausnahmsweise nicht.Romario Baro: 4Kommt in der 71. Minute für Leroy in die Partie und bleibt dabei unauffällig. Dominik Schmid: –Kommt in der 79. Minute für Cissé und ist damit zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note. In der Nachspielzeit muss er mit einer Kopfverletzung wieder vom Feld.FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare