Der FCB gewinnt sein drittes Spiel in Folge dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Die Jungen waren für den Unterschied verantwortlich.

Auch im zweiten Duell seit dem Wiederaufstieg vermochte der FC Vaduz den Meisterkandidaten FC Basel zu ärgern. Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause setzte sich der Favorit aber schliesslich mit 2:0 durch.

Steigerung im zweiten Durchgang

Während rund einer Stunde fiel dem FC Basel im Fürstentum wenig ein. Die grössere individuelle Klasse, die etwa ein Edon Zhegrova oder Pajtim Kasami im Vergleich zu den Vaduzern eigentlich auf den Platz bringen, war während der ersten Halbzeit nicht zu erkennen. Als der Gast aus Basel dann endlich zu Tempo und Spielwitz fand, genügten ihm sieben Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Ein Doppelschlag durch Afimico Pululu (55.) und Yannick Marchand (62.), sowie eine Gelb-Rote Karte gegen Vaduz‘ Boris Prokopic (68.) besorgten dem FCB in Vaduz eine gemütliche Schlussphase.

Vaduz-Coach Mario Frick hatte Kasami vor dem Spiel als Basels Schlüsselspieler im Meisterschaftskampf ausgemacht, ihn gelte es abzufangen. Seinem Team hatte der liechtensteinische Rekord-Internationale die richtigen Blaupausen für dieses Unterfangen mitgegeben, so schien es zumindest während der ersten 45 Minuten. Die Basler Tempoverschärfung zu Beginn des zweiten Durchgangs schuf mehr Raum zwischen den Linien für den Ausnahmekönner im Mittelfeld, diesen wusste Kasami zu nutzen.

Zwei Junge trafen

Das 1:0 durch Pululu leitete der 28-jährige Zürcher mit einem Pass auf Ricky van Wolfswinkel ein, vor dem ersten Meisterschaftstor in der Karriere des jungen Marchand bewies Kasami mit einem Zuspiel auf Pululu Übersicht. Ebenso hatte Kasami beim Platzverweis gegen Prokopic eine tragende Rolle, auch wenn er sich bei der entsprechenden Aktion etwas gar theatralisch fallen liess.

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