Am Ostermontag spielt der FC Basel zuhause gegen Vaduz. Ciriaco Sforza kann wieder auf mehr Spieler als vor der Nati-Pause zählen.

Es sind keine einfachen und besonders keine ruhigen Tage und Wochen beim FC Basel. Während rund um den St. Jakob-Park der Kampf der Titanen mit den Namen Burgener und Degen tobt, muss die Mannschaft von Ciriaco Sforza irgendwie den Fokus auf das Spiel am Ostermontag gegen Vaduz richten. Ein Lichtblick gibt es im Vorfeld des Duells gegen die Liechtensteiner: Das Lazarett lichtet sich langsam aber sicher.

Was passiert mit Stocker?

15 Spieler – als praktisch das halbe Kader – waren zwischenzeitlich in dieser Saison beim FC Basel verletzt. Zwar befindet sich FCB-Kapitän Pajtim Kasami nach einem positiven Corona-Befund inzwischen in Isolation. Auswirkungen auf den Rest der Mannschaft hat die Infektion Kasamis jedoch nicht.

Bereits im Testspiel vor einer Woche gegen den SC Freiburg gaben Albian Hajdari und Julian von Moos ihre Comebacks nach überstandenen Blessuren. Auch wieder im Mannschaftstraining figurieren mit Ricky van Wolfswinkel, Afimico Pululu und Amir Abrashi drei Spieler, welche längere Zeit von der Bildfläche verschwunden waren. Ob einer von ihnen bereits gegen Vaduz zum Einsatz kommen wird, lässt Trainer Ciriaco Sforza noch offen.

Das ganz grosse Fragezeichen steht aber über der Personalie Valentin Stocker. Der ehemalige FCB-Kapitän trainiert zwar mit der Mannschaft, scheint aber bei den Planungen von Ciriaco Sforza – aktuell zumindest – keine Rolle zu spielen. Zu viel Wasser scheint zwischen den Beiden den Rhein heruntergeflossen zu sein. «Ich bin klar und deutlich. Ich will die Trainingseinheiten von Valentin beurteilen. Es aber nicht nur um Valentin. Es geht auch um die anderen Spieler. Ich werde die Entscheidung, wer am Montag spielt am Sonntag treffen. Und von denen erwarte ich, dass sie alles geben». Ein klares Bekenntnis für Stocker, sind die Aussagen des FCB-Trainers auf jeden Fall nicht.

Was passiert mit Kalulu?

Jemand, der sich klare Hoffnungen auf weitere Einsätze machen darf, ist der Franzose Aldo Kalulu. Der Flügelflitzer kam aufgrund der Verletzungsmisere bei Rotblau zum Handkuss. Jetzt, wo sich das Lazarett bei Rotblau lichtet, stellt sich die Frage: Kommt Kalulu weiterhin zum Zug? Oder verschwindet er wie bereits zuvor zurück aufs Abstellgleis? «Wir hatten das Thema Kalulu diskutiert, warum er damals nicht gespielt hat. Jetzt im Training und in den letzten Wochen zeigt er Leistungen, die für den FCB und für mich als Trainer interessant sind. Es liegt an ihm, an seinen Trainingsleistungen und an seinem Verhalten. Ich bin aber zuversichtlich, dass er das gut machen wird», so Sforza.

Weiterhin nicht dabei sind die Langzeitverletzten Jorge, Taulant Xhaka, Elis Isufi und Andrea Padula. Letzterer wurde diese Woche erfolgreich am Knie operiert. Mal abgesehen von der Personalfront ist aber jedem in Basel klar: Gegen den Aufsteiger aus Liechtenstein sollte inzwischen wieder genug Qualität im Kader vorhanden sein für einen Heimsieg am Ostermontag.

Verfolgen Sie das Spiel des FC Basel gegen den FC Vaduz live im Ticker am Ostermontag, 05. April ab 16 Uhr auf telebasel.ch und der App.

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