Cabrals Meisterschaftstore Nummer 6 und 7 reichen dem FC Basel nicht zum Sieg bei Lausanne-Sport. Die stark verbesserten Waadtländer stehen dem Sieg näher.

In der zweiten Halbzeit spielten die Mannschaften mit offenen Visieren. Die Basler drückten in den ersten Minuten nach der Pause auf die 2:1-Führung und kamen zu einer Reihe hochwertiger Möglichkeiten. Vorher und nachher jedoch waren die Waadtländer stärker. Über die 90 Minuten gesehen, hätten sie den Sieg verdient. Immerhin holten sie ihren ersten Punkt, während Basel in dieser 4. Runde erstmals Punkte abgab.

Nach den matten Auftritten bei den Niederlagen gegen St. Gallen, Zürich und die Grasshoppers war die Mannschaft von Trainer Ilija Borenovic nicht wiederzuerkennen. So gingen die Waadtländer – durch ein frühes Tor des ausgezeichneten französischen Stürmers Hicham Mahou – zum ersten Mal in dieser Meisterschaft in Führung, während die Basler ihrerseits erstmals in Rückstand gerieten.

Besonders in der ersten Halbzeit glückte es dem Team von Trainer Patrick Rahmen kaum je, zwingende Angriffe aufzubauen. In der ganzen Halbzeit wirkten die Basler recht hilflos, ähnlich wie zuletzt im Hinspiel der Conference-League-Qualifikation gegen Hammarby, als sie das 2:1 und das 3:1 erst kurz vor Schluss erzielten. Nur bei einer von Goalie Mory Diaw zunichte gemachten Doppelchance von Sebastiano Esposito und Valentin Stocker kamen sie gefährlich vor das Tor. Mahou hätte wenig später zum zweiten Mal das 2:0 erzielen können oder müssen – noch bevor Arthur Cabral bei der letzten Aktion vor der Pause mit einem von Valentin Stocker herausgeholten Foulpenalty ausglich.

Kurz bevor Cabral den FCB nach einer knappen Stunde erstmals voranbrachte, hatte der Lausanner Verteidiger Hicham Sow mit einem Kopfball den Pfosten getroffen. Das 2:2 schoss schliesslich der kurz vorher eingewechselte Stürmer Zeki Amdouni, der seine Tore in der letzten Saison noch für Stade Lausanne-Ouchy produziert hatte.

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