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Schonfrist vorbei! Jetzt muss Celestini auch spielerisch liefern

Es waren zwei ziemlich einsame Wochen für FCB-Trainer Fabio Celestini. In der Nationalmannschaftspause standen ihm nur acht gesunde Spieler der ersten Mannschaft in den Trainings zur Verfügung, wie er vor dem Match gegen St. Gallen am Sonntag (16.30 Uhr, St.-Jakob-Park) erzählt. Dennoch hat er sein Augenmerk auf das gelegt, was so sehr gefehlt hat zuletzt: Stringenz auf den letzten 20, 30 Metern. Damit es in der Offensive weniger harzt als gegen Zürich, Luzern und YB.

Das ist auch nötig, sagt FCB-Redaktor Dominic Willimann im Gespräch mit BaZ-Autor Sebastian Briellmann. Nachdem Celestini den Club vor dem Abstieg gerettet habe und in dieser Saison mit wiederum vielen Transfers eine gewisse Konsolidierungsphase vertretbar sei, «muss der Trainer nun zeigen, dass spielerisch Fortschritte erzielt werden», sagt Willimann. Kurz: Die Schonfrist ist vorbei.

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Minute wird das belohnt. Dann verwertet er Shaqiris Pass zum 3:0.Jonas Adjetey: 5Jonas Adjetey zeigt gegen Luzern eine Leistung, wie man sie sich von ihm in letzter Zeit gewohnt ist. Er agiert kompromisslos gegen den Ball und macht mit dem Ball am Fuss die einfachen Dinge, die ihm auch gelingen.Nicolas Vouilloz: 5Gemeinsam mit Jonas Adjetey stellt Nicolas Vouilloz eine sehr solide Innenverteidigung. Bleibt dabei unauffällig.Moussa Cissé: 4,5Dominik Schmid ist auf der Basler Verletztenliste, so steht der 22-jährige Moussa Cissé gegen Luzern bereits zum vierten Mal dieser Saison in der Basler Startelf. In der 24. Minute wirkt er etwas unsicher, als er eine Flanke klären will und dabei so lange wartet, dass Gegenspieler Thibault Klidje beinahe zum Abschluss kommt. In der 51. Minute hat der Aussenverteidiger die Chance auf das 3:0, vergibt aber aus spitzem Winkel.Taulant Xhaka: 6Es ist das erste Mal seit dem 14. Dezember, dass Taulant Xhaka in der FCB-Startelf steht. 34 Minuten hatte er sich bei seinem letzten Einsatz gewünscht – passend zu seiner Rückennummer. So kommt es dann auch … fast. In der 34. Minute wirft Marwin Hitz den Ball ins Out, damit gewechselt werden kann. Da die Glückwünsche auf dem Feld aber viel Zeit in Anspruch nehmen, verlässt Xhaka das Feld in der 35. Nebensächlich ist dabei das Sportliche, wenn auch die Leistung der abtretenden Legende eine durchaus gute war. Alles andere als die Höchstnote wäre unangebracht.Leon Avdullahu: 5Für einmal ist Leon Avdullahu nicht der defensivste Mittelfeldspieler – zumindest so lange wie Taulant Xhaka auf dem Platz ist. Er verteilt die Bälle gut und auch defensiv arbeitet er akribisch. In der 65. Minute verlässt er für Léo Leroy das Feld.Bénie Traoré: 5Lange ist von Bénie Traoré wenig zu sehen. Zumindest, wenig, was dem Ivorer gelingen will. Doch in der 70. Minute lässt er seine Klasse durchblicken, als er per platziertem Schlenzer unten rechts zum 4:0 trifft. In der 82. Minute verlässt er das Feld für Gabriel Sigua.Xherdan Shaqiri: 5,5In der 16. Minute schliesst Shaqiri ein erstes Mal ab. Er versucht FCL-Goalie Pascal Loretz knapp innerhalb des Strafraums zu überlupfen. Der Schuss sieht im Ansatz gut aus und lässt ein Raunen durch das Joggeli gehen. Es wäre ein weiterer Geniestreich gewesen – doch Loretz lenkt den Ball über die Latte. Zählbar wird es für Shaqiri dann in der 40. Minute, als er durch seinen Assist für Philip Otele seinen Skorerpunkt Nummer 39 in dieser Saison gutgeschrieben bekommt. Kurz darauf tritt Shaqiri einen Freistoss an den Luzerner Querbalken. Einen zweiten Assist kann Shaqiri nach einem schönen Dribbling auf der rechten Seite dank dem Treffer von Anton Kade verbuchen. Damit bricht er Miroslav Stevanovics bisherigen Rekord für die meisten Assists in einer Super-League-Saison. Die Bestmarke für die Skorerpunkte von Séphane Chapuisat hat er nicht erreicht.Philip Otele: 5,5Philip Otele hat den ersten Abschluss der Partie, der knapp über das Tor geht. In der 28. Minute versucht er sich an einem Seitfallzieher, wie er ihm in dieser Saison schon einmal geglückt ist. Dieses Mal findet sein Schuss den Weg aufs Tor nicht. In der 40. Minute gelingt es ihm besser. Den Pass von Xherdan Shaqiri verwertet Otele sehenswert zum 2:0. In der 61. Minute gelingt ihm dann beinahe das 4:0, als er mit einem Weitschuss nur das Lattenkreuz trifft. Es ist alles in allem ein sehr guter Auftritt des Flügelläufers. In der 82. Minute verlässt er das Feld für Marin Soticek.Albian Ajeti: 5Vor dem Spiel wird bekannt gegeben, dass Albian Ajeti seinen Vertrag um drei Jahre bis zum Sommer 2028 verlängert hat. Scheinbar beflügelt ihn das. Denn in der 18. Minute ist er es, der das Basler 1:0 erzielt und im Joggeli zum wiederholten Mal an diesem Abend Jubel ausbrechen lässt. Zu unpräzise dann sein Pass in der 21. Minute, als er eigentlich nur noch rüberlegen muss, aber ein Luzerner dazwischenkommt. In der 65. Minute verlässt er für Kevin Carlos das Feld.Metinho: 4,5Metinho kommt in der 35. Minute für Taulant Xhaka und reiht sich neben Leon Avdullahu ein. Seinen Querschläger in der 69. Minute badet er dann gleich selbst aus, ansonsten spielt er so, wie man es sich von ihm gewohnt ist.Kevin Carlos: 4Kevin Carlos kommt in der 65. Minute für Albian Ajeti. Er hat danach kaum Aktionen, bei denen er sich zeigen kann.Léo Leroy: 4,5Léo Leroy kommt in der 65. Minute für Leon Avdullahu. Er zeigt danach eine solide Partie, in dem ein sehenswertes Dribbling in der eigenen Hälfte darstellt.Gabriel Sigua: –Gabriel Sigua kommt in der 82. Minute für Bénie Traoré und ist damit zu kurz in der Partie, um benotet zu werden.Marin Soticek: –Marin Soticek kommt in der 82. 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Gegenüber dem Spiel in Lugano nimmt Trainer Fabio Celestini keine Veränderungen in der Startformation vor. Das Basler Tor hütet erneut Mirko Salvi, da Marwin Hitz aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel aussetzen muss. Bevor Schiedsrichter Luca Piccolo das Spiel eröffnet, wird noch die ehemalige Capitaine der FCB-Frauen und aktuelle Teammanagerin der Männer, Melanie Huber, von Taulant Xhaka und Fabian Frei verabschiedet. Die erste HälfteDer FCB startet im bekannten 4-2-3-1, GC in einem 4-1-4-1. Die Partie ist in der Anfangsphase mehrheitlich ausgeglichen, allerdings gehört GC die erste gute Chance. Nach einem Fehlpass von Xhaka zieht Awer Mabil auf Salvi los, doch er schiesst den Ball übers Tor. Nach einem Rückschlag für GC in Form der frühen verletzungsbedingten Auswechslung von Mabil folgt auf der Gegenseite derjenige in Form des Platzverweises gegen Xhaka. Der Routinier trifft Bradley Fink mit offener Sohle zwischen den Beinen. Nachdem Renato Veiga per Kopf eine gute Chance auf den Ausgleich hat, wechselt Celestini in der 26. Minute als Reaktion auf die Rote Karte Leon Avdullahu ein. Der FCB spielt ab diesem Zeitpunkt in einem 4-4-1. Das Spiel wird daraufhin hitziger, und obwohl die Zürcher in Überzahl zunehmend druckvoll auftreten, endet die erste Halbzeit 0:0. Nicht zuletzt wegen eines gut parierenden Mirko Salvi. Die zweite HälfteFür die zweite Halbzeit bringt Fabio Celestini Roméo Beney, den 18-jährigen Torschützen vom Lugano-Sieg, im Sturm. Gleichzeitig stellt er auf ein 4-3-2 um, will demnach nicht, dass sich seine Spieler in die Defensive zurückziehen. Tatsächlich kann der FCB so mit GC mithalten und kommt auch zu ein paar Chancen.Dann aber nimmt GC-Trainer Bruno Berner einen spielentscheidenden Dreifachwechsel vor. Ins Spiel kommen in der 58. Minute Théo Ndicka, Francis Momoh und Dorian Babunski. Die letzteren beiden sind dann auch verantwortlich für den GC-Siegtreffer. Nachdem beide Teams Chancen auf die Führung hatten, nimmt der eingewechselte Momoh Jovanovic, der bis in die eigene Hälfte zurückgedribbelt ist, in der 72. Minute den Ball ab. Er lässt Fabian Frei aussteigen und spielt zu Babunski. Dieser verschafft sich mit einer Finte Platz gegen Finn Van Breemen und trifft oben links via Pfosten ins Tor. Gleich nach dem Tor wechselt Celestini Thierno Barry und Adrian Barisic, der nach einer mehrwöchigen Verletzungspause zurückkommt, ein. Frei rückt ins Mittelfeld. Gegen Schluss der Partie können die Basler den Druck noch einmal erhöhen. Barry hat in der Nachspielzeit die beste Basler Chance auf den Ausgleich. Doch sein Schuss wird von GC-Goalie Justin Pete Hammel gut pariert. So verliert der FCB erstmals unter Celestini zu Hause. Der KnackpunktIn einem Spiel, in dem diejenige Mannschaft verliert, die über mehr als 70 Minuten in Unterzahl spielen muss, liegt der Knackpunkt auf der Hand. Es ist Xhakas Rote Karte in der 18. 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Der O-TonSeine Mannschaft habe nicht so schlecht begonnen, sagt Fabio Celestini nach dem Spiel. «Dann haben wir drei, vier grosse Fehler mit dem Ball gemacht.» Mit der Roten Karte sei es dann natürlich zunehmend schwierig geworden für sein Team. Gerade wenn man beachte, dass die Basler erst am Mittwoch das letzte Spiel bestritten haben, die Heimreise aus Lugano lange und beschwerlich war und man wenig Schlaf bekommen hat. Dennoch sagt Celestini: «Wir sind auf dem richtigen Weg.» Die FolgeDie Niederlage gegen GC ist ein Dämpfer für den Basler Aufwärtstrend. Umso mehr, weil man den Gegner mit einem Sieg in der Tabelle hätte überholen können. Nun steht der FCB noch immer auf Rang 11. Erfreulich ist aus Basler Sicht dennoch, dass die Mannschaft weiter zusammenzurücken scheint. Trotz Unterzahl über 70 Minuten zeigte man einen solidarischen Auftritt, fiel nicht in sich zusammen und hätte zum Schluss beinahe noch einen Punkt in Basel behalten können. Klar ist aber auch: Für die Tabelle bringen solche Erkenntnisse nichts. Weiter geht es für die Basler am kommenden Wochenende auswärts gegen Luzern (Sonntag, 16.30 Uhr). Dabei handelt es sich um das letzte Spiel vor der Winterpause. Diese dauert bis zum 21. Januar. Dann spielt der FCB auswärts gegen Zürich. Aktuelles zum FCB«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.1 Kommentar