Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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– Im Strichkampf hat der FCB einen gewichtigen NachteilBald wird die Tabelle der Super League geteilt. Acht Teams bangen oder hoffen. Und der Modus kann ungerecht werden.Publiziert heute um 16:36 UhrHartnäckigster Verfolger der Top 6: Der FC Winterthur, hier Mittelfeldspieler Luca Zuffi (r.) im Laufduell mit YB-Angreifer Meschack Elia, hat die besten Aussichten, noch den Sprung in die obere Tabellenhälfte zu schaffen.Foto: Walter Bieri (Keystone)Noch neun Runden. Dann wird die Super League geteilt. In eine Finalrunde mit der Chance, um Plätze in europäischen Wettbewerben zu spielen. Und in eine Abstiegsrunde, in der es im besten Fall noch um die goldene Ananas geht. Oder im schlechtesten gegen den Abstieg.Acht Teams hoffen oder bangen noch: Zürich, St. Gallen, Lugano und Luzern sind derzeit über dem Strich. Winterthur, Yverdon, die Grasshoppers und Basel darunter. Derzeit trennt nur ein Punkt Rang sechs (Luzern) von Rang sieben (Winterthur).An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFCZ, GC und FCB haben einen NachteilEs ist Teil des Modus: Wenn die Liga nach 33 Runden getrennt wird, hat die Hälfte der Liga ein Heimspiel weniger als der Rest. Im Strichkampf trifft es den FCZ, GC, den FCB und Lugano. Sie kommen je auf 16 Heim- und 17 Auswärtspartien. Eine Partie scheint auf 33 Runden kaum der Rede wert. Der Blick auf die Resultate zeigt aber, dass der Heimvorteil durchaus Einfluss haben könnte. Zumal es realistisch ist, dass am Ende bloss ein Punkt oder gar die Tordifferenz entscheidet, wer in die Finalrunde darf.St. Gallen und Yverdon etwa holen zu Hause pro Spiel im Schnitt 1,5 Punkte mehr als auswärts. Bei GC ist es ein Punkt, beim FCZ 0,6 und beim FCB 0,5. Da kann es schon einen Unterschied machen, ob ein Team einmal mehr auswärts spielt – oder eben daheim.Nur dem FC Lugano ist es scheinbar egal, wo er antritt: Die Tessiner holen zu Hause und auswärts praktisch gleich viele Punkte.An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWie entschieden wird, wer mehr Heimspiele erhältSilvano Lombardo hat bei der Swiss Football League die eigentlich unmögliche Aufgabe, einen Spielplan aufzustellen, der alle befriedigt. Dazu füttert er den Computer mit allerlei Vorgaben. Und am Ende wird jener Spielplan genommen, der am wenigsten mit den Auflagen kollidiert. Da geht es um Sicherheitsfragen, Eishockeyspiele, Baustellen der SBB, ein von zwei Clubs geteiltes Stadion in Zürich und drei Teams im Kanton Waadt, um europäische Matches oder darum, dass niemand dreimal in Serie auswärts oder zu Hause spielen sollte. Und über allem steht, dass es sportlich fair bleiben muss.Die Liste ist nicht abschliessend. Für die ersten 22 Runden sammelten sich so 250 Vorgaben an. Für die nächsten 11 kam dann noch der Modus obendrauf.Nach 38 Runden kommen ja am Ende der Saison alle idealerweise auf gleich viele Heim- wie Auswärtsspiele. Also musste Lombardo Annahmen treffen. Er verteilte die Partien anhand der Tabelle nach dem 14. Spieltag.Pro Tabellenhälfte haben so je drei Teams bis Runde 33 ein Heimspiel mehr. Bleibt die Konstellation bestehen, dann haben sie alle in den letzten fünf Spieltagen dafür ein Heimspiel weniger – und alles pendelt sich ganz wunderbar ein.Warum Winterthur alles durcheinanderbringen kannDie Chancen stehen nicht schlecht, dass die Rechnung aufgeht. Ausser, es tauschen zwei Teams ihre Plätze über und unter dem Strich, die eine unterschiedliche Anzahl an Heimspielen haben. Geschieht das, wird am Ende der Saison ein Team einmal mehr zu Hause spielen als der Rest der Liga. Und ein anderes einmal weniger.Die grösste Gefahr für Lombardos Plan geht derzeit vom FC Winterthur aus. Erreichen die Winterthurer auf Kosten des FC Lugano die Finalrunde, kann in dieser Saison nicht mehr alles ausgeglichen werden. Dasselbe gilt, sollten die Basler oder die Grasshoppers auf Kosten von Luzern oder St. Gallen den Sprung in die Top 6 schaffen.Kommt es so weit, muss die Geschäftsleitung der Liga anhand der vom Computer berechneten Spielpläne bestimmen, welcher Club bevorteilt wird – und welcher benachteiligt. Wehklagen der Betroffenen nicht ganz ausgeschlossen.Welche anderen Ungleichheiten es sonst so gibtTeams, die nach 33 Runden nicht in derselben Tabellenhälfte sind, spielen nur dreimal gegeneinander. Gelingt zum Beispiel den Grasshoppers oder den Baslern kein famoser Schlussspurt, treten sie in dieser Saison zweimal in Bern gegen die Young Boys an – und nur einmal daheim.Aber selbst wenn Mannschaften viermal gegeneinander spielen, kann es zu Ungleichheiten kommen. Es ist möglich, dass ein Team einen Gegner dreimal zu Hause empfängt und nur einmal zu ihm reist. In Schottland, wo der Modus seit dem Jahr 2000 gespielt wird, ist das bisher in jeder Saison bei einigen wenigen Paarungen vorgekommen.Ungleiche Verteilungen werden von der Liga notiert – und wenn möglich in der kommenden Saison ausgeglichen. Was natürlich nicht geht, wenn ein Team absteigt.Das sagen die BetroffenenDie Betroffenen geben sich abgeklärt. «Klar hätten wir lieber ein Heimspiel mehr gehabt», sagt zwar Bruno Berner. Aber der GC-Trainer mag sich nicht nerven: «Können wir es ändern? Nein. Wir müssen es annehmen, wie es ist, und das Beste draus machen.» Er ist damit auf einer Linie mit Basels Coach Fabio Celestini: «Wir können auch auswärts gewinnen.» Und mit FCZ-Sportchef Milos Malenovic: «Wir wollen keine Energie auf Dinge verschwenden, die wir nicht beeinflussen können.»Wie der Strichkampf ausgehen wird Der FCZ liegt sechs Punkte über dem Strich, GC und Basel sechs darunter. 27 Punkte können noch gewonnen werden. Da scheint fast alles möglich.Und doch spricht gerade die Ausgeglichenheit in der Liga dafür, dass es keine grossen Verschiebungen mehr geben wird. Der FCZ müsste sehr oft verlieren, um noch von vier Teams überholt zu werden. Basel und GC dürfen eigentlich nur noch gewinnen, wollen sie über den Strich. Yverdon ist auswärts zu schwach, um für die Finalrunde infrage zu kommen.Bleibt von den Teams unter dem Strich nur noch Winterthur. Und tatsächlich: Nimmt man den Punkteschnitt seit dem Jahreswechsel, dann haben die Winterthurer gute Aussichten, mindestens ein Team aus dem Trio St. Gallen, Lugano oder Luzern noch zu überholen.An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr Infos«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der Präsident des FC Basel äussert sich zur Mentalität der
Die Informationen der Plattform werden viel beachtet, auch in der
Wechsel – Der FCB holt Goalie Tim Spycher vorzeitig zurückFrüher als geplant beendet der FC Basel das Leihgeschäft mit Stade Nyonnais.Publiziert heute um 21:00 UhrTim Spycher: Von der Challenge in die Super League.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkTim Spycher kehrt vorzeitig von seiner Leihe beim FC Stade Nyonnais zum FC Basel zurück. Nach dem Führungswechsel beim Challenge Ligisten, der auch diverse personelle Veränderungen nach sich gezogen hatte, sah der FCB die Weiterentwicklung des Torhüters beim Westschweizer Verein als nicht mehr optimal. Der 20-Jährige ist ab sofort wieder Teil der 1. Mannschaft von Rotblau.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – «David Degen trifft seine Entscheidungen unabhängig von seinem Bruder» Der 25-Jährige wird von Philipp Degen beraten und spricht im Interview vor dem Saisonstart über das Zusammenspiel der Degen-Zwillinge, Seitenhiebe von Fans und darüber, was das Wort Verletzung in ihm auslöst. Publiziert heute um 11:33 Uhr Kevin Rüegg, Rechtsverteidiger…
Fussball-Podcast – «Der wertvollste Spieler? Das kann nur Xherdan Shaqiri sein»Wer war der beste Spieler, der unterhaltsamste Trainer, die grösste Überraschung oder das grösste Ärgernis der ersten Saisonhälfte? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 11:37 UhrJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn der 266. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» blicken wir zurück auf die erste Hälfte der Saison 2024/25. Und es war ja ordentlich etwas los in den ersten 18 Runden der Super League: 108 Spiele, 315 Tore – und mindestens so viele Wechsel an der Tabellenspitze.Wir verleihen zum Ende des Jahres Awards in sechs Kategorien (obwohl es eigentlich sieben sind). Und wie könnte es anders sein: Rückkehrer Xherdan Shaqiri spielt eine grosse Rolle in unserem Rückblick und räumt gleich zwei Auszeichnungen ab. Aber auch Ricardo Moniz und der FC Zürich werden in mehreren Kategorien intensiv besprochen.Aber auch Mario Frick, der zum unterhaltsamsten Trainer der letzten Monate gewählt wird. Christian Constantin, der zuletzt so ungewohnt ruhig war. Der VAR, der immer wieder zu reden gegeben hat. Und wir besprechen auch die wildesten Prognosen, die wir in unserem Podcast herausposaunt haben – und bei denen wir am Ende komplett danebenlagen.Wann welches Thema besprochen wird:(01:01) Der Trainerwechsel in Winterthur(05:52) Der Trainerwechsel in Bern(12:13) Der Trainerwechsel in Yverdon(14:31) Der wertvollste Spieler(20:40) Der unterhaltsamste Trainer(25:49) Der wichtigste Transfer(32:47) Die grösste Überraschung(40:25) Die haarsträubendste Prognose(45:21) Der nervigste AufregerDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterNeues vom NationalteamErhalten Sie jedes Mal eine Mail, wenn ein wichtiger Artikel zur Schweizer Nationalmannschaft erscheint.Weitere NewsletterEinloggenTilman Pauls arbeitet seit 2012 für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare