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AboFCB mit 1:1 in Luzern

Xherdan Shaqiri macht den Unterschied – so oder so

Fussballspiel der Super League zwischen FC Luzern und FC Basel in Luzern. Tyron Owusu und Levin Winkler vom FC Luzern, sowie Xherdan Shaqiri vom FC Basel sind auf dem Spielfeld zu sehen. Owusu liegt am Boden, während Winkler und Shaqiri um den Ball kämpfen. Im Hintergrund ist Werbung zu erkennen.
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In Kürze:

  • Shaqiri wurde wegen Muskelproblemen während der Pause ausgewechselt.
  • Basel führte mit Shaqiri zur Halbzeit 1:0 gegen Luzern.
  • Ohne Shaqiri spielt Basel strukturloser und ineffektiver.
  • Das Remis kostet den FC Basel die Tabellenführung der Super League.

Wahrscheinlich ist es nicht so, wie Mario Frick nach der Partie scherzhaft vermutet: «Vor dem Anpfiff hat mich Xherdan Shaqiri gefragt, ob ich extra dafür gesorgt hätte, dass der Platz so daherkommt – sein eigener Garten sei ja besser», erzählt der Trainer des FC Luzern nach dem offiziellen Teil in einer kleinen Medienrunde. Und ergänzt mit einem Lächeln: «Vielleicht hatte er ja deshalb in der Pause keine Lust mehr und blieb draussen.»

Dass Shaqiri am Platz in Luzern keine Freude hatte, ist gut möglich. Als gesichert darf indes die Information gelten, wonach dies nicht den Ausschlag dafür gab, dass der Starspieler des FC Basel zur Pause ausgewechselt wurde. «Er spürte die hintere Oberschenkelmuskulatur und sagte, es gehe nicht mehr», begründet Fabio Celestini die Massnahme.

Schon beim 2:0 gegen den FC Sion hatte Shaqiri an jener Stelle Schmerzen verspürt. Bis und mit Donnerstag hatte er deswegen nur reduziert trainiert, was prompt zu Spekulationen in den sozialen Netzwerken führte, wonach der 33-Jährige die Partie in Luzern gar verpassen könnte.

Das allerdings ist für Celestini nie ein Thema gewesen. «Er hat die zwei Tage vor dem Spiel voll trainiert», sagt der Trainer des FC Basel. Und dass dem so ist, beweisen am Spieltag zwei Dinge: die Tatsache, dass Shaqiri wie gewohnt in der Startelf steht. Und die Tatsache, dass der FCB mit Shaqiri in der ersten Hälfte klar besser spielt als nach der Pause, da dieser fehlt.

Kurz: Ein Spiel ohne Shaqiri war zuvor kaum intensiv einstudiert worden. Und auch wenn diesem bis zum Unterbruch nicht viel gelingt, so ist die Physiognomie der Partie mit ihm eine völlig andere als ohne ihn.

Am simpelsten wird dies durch die Torfolge belegt: Der FCB geht mit einer 1:0-Führung in die Pause, erzielt durch Bénie Traoré in der 41. Minute. Und er fährt mit einem 1:1 nach Hause, weil Knezevic in der 78. Minute für den FC Luzern ausgleicht.

Hinzu kommt der visuelle Gesamteindruck: Auch wenn Shaqiris letzte Pässe an diesem späten Nachmittag nicht sitzen, so hat das Basler Spiel mit ihm Struktur. Da sind lange Ballbesitzphasen. Und da sind auch Räume für die Mitspieler, weil der Gegner den Basler Regisseur stets besonders im Auge zu behalten versucht. So, wie es eben sein muss, wenn man vieles so zurechtgeschneidert hat, dass die Überfigur und mit ihr die Mannschaft möglichst die maximale Wirkung entfalten kann.

Ohne diese Überfigur fehlt diese Struktur. Stimmen die Laufwege und das Timing nicht. Bleiben die wenigen Angriffe im Ansatz stecken und kommt der FC Basel nicht zu einer einzigen echten Torchance, während mutigere Luzerner zunehmend zwingender agieren und sich so schliesslich den späten Torerfolg verdienen.

Fabio Celestini weiss das auch. Aber er mag nicht wirklich darüber debattieren. Sondern er spricht davon, dass seine Mannschaft unverändert die beste Offensive der Liga stellt und auch schon vor Shaqiri Tore erzielt und Siege gefeiert habe.

Das sind Fakten. Aber ein anderer Fakt steht auch: Seit der FC Basel seine September-Findungsphase mit Shaqiri überwunden und am 6. Oktober 2024 beim 1:0-Heimsieg gegen den BSC Young Boys erstmals ein Tor erzielt hat, bei dem Shaqiri auf dem Platz stand (und per Freistoss-Flanke den Assist gab), scheinen die Basler kaum mehr in der Lage, eine Spielphase ohne ihren Dirigenten positiv zu gestalten.

Neunmal haben sie inklusive besagter YB-Partie dazu Gelegenheit erhalten. Während insgesamt 200 Minuten – exklusive Nachspielzeit. Erzielt hat die beste Offensive der Liga dabei gerade mal zwei Treffer, denen nur statistische Bedeutung zukam: bei den 6:0- und 5:1-Siegen über den FC Winterthur, am 26. Oktober und 2. November.

In denselben 200 Minuten gab es allerdings bereits fünf Gegentore, die nicht alle ohne Gewicht waren: Beim 2:2 in St. Gallen vergab der FCB nach Shaqiris Auswechslung einen 2:0-Vorsprung, nun vermochte er in Luzern ein 1:0 nicht ins Ziel zu bringen oder gar auszubauen.

Unter dem Strich kostet dieses Remis den FC Basel die Tabellenführung der Super League. Nun liegt Celestinis Mannschaft auf dem zweiten Platz – zwei Punkte hinter dem Servette FC , der beim FC Zürich zum fünften Mal in Folge hat gewinnen können.

Unter dem Strich steht aber auch eine Erkenntnis, die so überraschend nicht sein kann, wenn man bedenkt, wie nicht zuletzt aus den Reihen des FC Basel – von den Mitspielern über den Trainer bis zum Sportdirektor und zum Präsidenten – stets der grosse positive Einfluss betont wurde, der bisher von Shaqiri ausgehe: Im Moment ist der FC Basel mit Xherdan Shaqiri klar besser, als er dies ohne ihn ist.

Ein Unterschiedsspieler macht eben den Unterschied. Wenn er spielt – und wenn er fehlt.

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