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Der FC Basel sendet mit dem 6:0 ein «Zeichen an die Liga»

Die Spieler des FC Basel feiern den 6:0-Sieg gegen Servette mit den mitgereisten Fans.

Es hat nicht viel gefehlt zu einem perfekten Nachmittag des FC Basel: der erste Sieg gegen Servette in Genf seit mehr als zehn Jahren. Kein Gegentreffer, fünf Torschützen, sechs Tore. Der höchste Sieg in der Liga seit dem November 2016 und der höchste Auswärtssieg seit dem April desselben Jahres. Eigentlich alles perfekt – wenn da nicht Thibault Klidje gewesen wäre.

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    Vor FCB-YB – Van Breemen und Adjetey – zwei gegensätzliche InnenverteidigerJonas Adjetey und Finn van Breemen sind Innenverteidiger mit unterschiedlichen Spielstilen. Gegen YB dürfte Van Breemen wohl erneut von Beginn an auflaufen.Publiziert heute um 18:01 UhrFinn Van Breemen spielte in den letzten drei Spielen von Beginn an.Foto: Daniela Porcelli (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn den letzten drei Pflichtspielen des FCB durfte Finn van Breemen von Beginn an spielen. Dabei wurde er dem Ghanaer Jonas Adjetey bevorzugt. Adjetey bildete vor dem Cupspiel gegen Étoile Carouge gemeinsam mit Adrian Barisic über mehrere Monate die Innenverteidigung. Seit seinem letzten Startelfeinsatz Mitte Februar gegen Lausanne kam Adjetey jedoch auf weniger als 30 Minuten Spielzeit.Fabio Celestini sieht in den beiden Innenverteidigern zwei talentierte Fussballer mit gegensätzlichen Profilen. Van Breemen sei technisch stark und für den Spielaufbau sehr interessant. Zudem sei Dominik Schmid deutlich besser ins Basler Spiel eingebunden, wenn auf der halblinken Innenverteidiger-Position ein Linksfuss spielt. Jonas Adjetey hingegen sei ein physisch starker Spieler, der besonders in defensiven Zweikämpfen überzeugt.Für das Spiel am Sonntagnachmittag gegen YB wird Van Breemen wahrscheinlich von Beginn an auf dem Platz stehen. Dafür sprechen einerseits seine soliden Leistungen in den letzten Spielen und andererseits die Tatsache, dass Celestini personelle Veränderungen in der defensiven Viererkette bislang meist zu vermeiden suchte.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Sportliche Schnitzelbänke in Basel: «Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht»

    AboSportliche Schnitzelbänke in Basel – «Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht»Wenn die Fasnächtler ihre Schnitzelbängg singen, darf natürlich der FC Basel nicht fehlen. Auch andere Sportgrössen bekommen ihr Fett weg.Publiziert heute um 12:00 UhrD Giftspritzi ist belesen und erinnert sich an sportliche Höhepunkte des vergangenen Jahres.Foto: Lucia Hunziker (Archiv)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Basel ist wieder Euphorie. Nach einer Saison zum Vergessen spielt der FC Basel in diesem Jahr vorne mit und hat noch immer gute Chancen, am Schluss Meister zu werden. Mit ein Grund ist die Rückkehr von Xherdan Shaqiri. Der Nati-Star hat die Begeisterung ins Joggeli zurückgebracht und bereits in manchen Matches für den Unterschied gesorgt. Und nicht nur dort, wie die Schnitzelbänkler Bajass & Omega beobachtet haben.Letschti han yych – dr Shaqiri – in dr Rio-Bar aatroffe Mues zue gää – nüm niechtern – sondern scho e bizli bsoffe Völlig usem Hüsli het – är mir e Umarmig gschänggtÄr häig grad bim schiffe – s’Bälleli im Goal versänggtDie Rückkehr von Altstars war in den vergangenen Monaten im Weltsport ganz generell ein Thema – mit unterschiedlichem Erfolg. Dazu haben sich die Schnapsbagge Gedanken gemacht. Und sie präsentieren Insider-Wissen zum FCB.Die 40-jährigi Lindsey Vonn git e Comeback uff Schii und wird aapöbletDr 60-jährigi Mike Tyson boxt gege e Youtuberund wird vo däm vermöbletIn dr Japan-Profiliga schuttet e 58-Jährigeund ych ha erfahre, was ych ni hätt erfahre sotte: Dr Fabio Celestini häb fir dr näggscht Matchdr Karli Odermatt uffbotte.Die Rückkehr von Ehemaligen sei aber keine Blaupause für alle Bereiche, weiss der Blagèèri und meint dabei insbesondere die Politik und einen ehemaligen SP-Regierungsrat, der früher im Mittelpunkt vieler Bängg war.Dr Shaqiri isch zrugg uff Basel kooJetze kas jo nume no nach oobe gooMir hoffe dass das nit yberall gootSusch wird dr Wessels nomol RegierigsrootSo fantasievoll Shaqiris Spielweise ist, so ideenlos und uninspiriert geben sich erstaunlich viele Bängg zu diesem Thema. Die zu kurz geratene Pointe ist bei vielen schlicht: Hahaha, Shaqiri ist halt sehr klein. Stellvertretend für die Fraktion Bodyshaming hier ein Vers von den Laggaffe.Dr Shaqiri lacht, lacht und lacht und lacht,Het bim FCB, Goal und Vorlag gmacht,Dass är grinst, ligt nit nur an däm,Dr Rase kützlet, au unter sine Ärm.… OK, einen noch – vom Heiri:Friener biin y total schüüch vo Buckte uf Basel gschliche.Spöter han y mii sogar mit em Federer vergliche.Hüt verglyych y my mit em andere, nid dass y besser schutti:Dr Heiri wohnt bim Groosi, dr Shaqiri wohnt bim Mutti.Heiri aus Buckten sucht sich seine grossen Vorbilder offenbar im Bereich des Sports.Foto: Dominik PlüssDer grüne Rasen bewegt an der Fasnacht auch abseits des FC Basel. Schliesslich findet in diesem Jahr auch noch eine Europameisterschaft im Joggeli statt. Was wäre, wenn statt der Profi-Fussballerinnen unsere Politikerinnen aufs Feld geschickt würden, hat sich s Dameryschli gefragt. Und ist zu einigen witzigen Antworten gelangt.Wenn an dr Fraue-EM nur Politikerinne derfte spiileWär würdi denn für d Schwiz uff em Blatz verwiile?D Baume-Schneider het kai Zyt und isch drum nit drbyySii hinggt no mit dr AHV-Berächnig hindedryy9 Fraue uff em Blatz düen dr Käller-Sutter längeWill 11 Spielerinne würde s Budget komplett sprängeMit dr Eymann uff em Fäld, wärs uns nit so woolWill die schiesst zwüscheduure no gärn e AigegoalFür d Ineichen Anina hets nur uff s Bänggli glänggtDr Stammblatz het me drum em Esthi Käller gschänggtD Martullo loot nyt duure goo – die würd das Goal verschliesse Und d Ameti glaar im Sturm will die scharf duet schiesse.Bei der allgemeinen Vorfreude auf die Frauen-EM schlagen die Brunzguttere auch kritische Töne an. Worauf freuen wir uns eigentlich bei diesem Event?Alli freue sich uff d EM vo de Fraue!Sii goht als Zäiche, är muess mit, sunscht wird er ghaue.Sii wäg de Lesbe, är für s Bier und wäg de Gläine.Goht wäg em Schutte, bitte, au no irgendäine?Für einige Menschen – das wissen wir allzu gut – geht es beim Fussball allerdings zur Hauptsache ums liebe Geld. Einer, der das schon längst durchschaut hat, ist naturgemäss Hansli Bargäld. Er liefert denn auch einen bestechenden Vorschlag, wie das Baselbiet seine marode Staatskasse sanieren könnte.In Muttenz darfsch nimm spugge,D’Buess koschtet hundert Stai!D Gmaind hett das beschlosse:«S’isch klar, dass mir das wei!»Bi däm, was hitt ains gschpeuzt wird,doo goot’s grad ains, zwai, drei,Biessisch in dr Muttenzerkurve:Baselland wär schuldefrei.Apropos Geld: Dass unser allseits beliebter Baselbieter Tennisstar Roger Federer einiges davon auf der Kante hat, ist bekannt. Dass er mit seinem Gesicht trotzdem so manches Produkt aufwerten hilft, sorgt beim Schmelzpunggt offenbar für Irritationen.In dr Migros bim Poschte bi de Bio RiebliUnd au no bi de Sunnegrääme fir glaini BiebliFinde mir zwai Artiggel – aber sicher kaini achtFir die dr Roger Federer no kai Wäärbig macht.Für die Wyybuure ist die Kritik am Weltstar schon alter Wein in neuen Schläuchen. Sie haben stattdessen für Federer ein neues mögliches Werbeprodukt entdeckt.S git bald kai Wäärbig oni Roger Federer, es isch eso.Das liggt iim seer will är au hinter allem guet ka stoo.Jetz miesst är nur no als Daune-Federer, das wär no digg,E Wärbig mache fyr: «d Fischer Bettwarefabrik!»Zurück zum Fussball: Ebenfalls mit der EM, allerdings mit jener, die im letzten Jahr stattgefunden hat, beschäftigt sich d Giftspritzi. Sie lässt nochmals die Viertelfinalniederlage von Gastgeber Deutschland Revue passieren, bei der den Spaniern in der 119. Minute das Siegtor gelang.Bim EM-Out dehaim dien d SchwoobeHeftig gääge Schiiri toobe:Es syg e Bschiss, e glaare FallDr Spanier haig sy Hand am BallAlli hässig, ussert d AFD:E gstreggte Arm wird deert gäärn gsee!D Rätschbääse befassen sich mit einem doppelten Doppelolympiasieger, dessen beste Zeiten bereits einige Jahre zurückliegen.Dr Simon Ammann isch scho alt, d Karriere gly verbyy.Jetzt haisst s by iim statt «Fliiiiieg» maischtens nur no «Fli».Und drotzdem kämpft är wyter, är wiird vo allne gliebt,wenn äh sy Rollatoor iber d Schanzekante schiebt.Während die Auszeichnungen von Skispringer Ammann weitgehend unbestritten sind, gab es im Boxsport an den vergangenen Olympischen Spielen reichlich Aufregung um eine Goldmedaille. Der Nachtschwärmer hat dafür ganz und gar kein Verständnis.An dr Olympiade, i glaub, I spinnGit’s e Gstürm wäg eme Boxer-INI ka das Ganze nid verstooI froog mi Mami, dää weiss das scho.So ist die Fasnacht in Basel 2025NewsletterDer AbendErhalten Sie zum Feierabend die wichtigsten News und Geschichten der Basler Zeitung.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – Croci-Torti findet: «Der alte FCB-Zug ist wieder zurück»Die Basler verlieren mit 0:1 gegen den FC Lugano, weil sie in der entscheidenden Zone des Spielfelds keine passenden Lösungen finden. Publiziert heute um 09:41 UhrNeuzugang Benjamin Kololli ist der auffälligste Basler Offensivspieler – aber auch ihm will am Samstagabend gegen den FC Lugano kein Treffer gelingen.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Vor dem SpielEmmanuel Essiam, Michael Lang und Neuzugang Albian Ajeti (von links) nehmen auf der Tribüne Platz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Dass dieses Heimspiel gegen Lugano kein alltägliches wird, ist schon vor dem Anpfiff klar. In der ansonsten leeren Muttenzerkurve hängt ein grosses Plakat: «Verschobeni Wohrnähmig – verschobeni Kurve». Da, wo normalerweise die lautesten Fans stehen, ist es am Samstagabend ruhig. Es ist ein Protest gegen die Behörden und die zahlreichen Kollektivstrafen, die ausgesprochen wurden. Dieses Mal unterstützt die Muttenzerkurve ihr Team aus dem Sektor G.Auf dem Rasen schickt Fabio Celestini jene Elf auf den Rasen, die man dort erwarten durfte – mit den zuletzt gesperrten Fabian Frei und Dominik Schmid in der Abwehr. Auf der Tribüne sitzt Neuzugang Albian Ajeti, der erst noch an seiner Fitness arbeiten muss. Und neben ihm nimmt Michael Lang Platz. Der hat zwar keine Probleme mit seiner Fitness, sein Trainer findet inzwischen aber nicht mal mehr einen Platz auf der Ersatzbank für den 32-Jährigen.Erste HalbzeitDie Basler starten besser. Schon in der 9. Minute hat Benjamin Kololli nach einem perfekten Pass von Renato Veiga die Chance zur Führung, scheitert aber an Amir Saipi. Auch in der 25. Minute ist es der Neuzugang, der zum Abschluss kommt – wieder hält Saipi. Und dann hätte um ein Haar Thierno Barry ein perfektes Thierno-Barry-Tor erzielt, als ihm der Ball an den Rücken geköpft wird, von dort aber knapp neben den Pfosten springt.Von den Gästen aus Lugano kommt in den ersten 45 Minuten herzlich wenig: Sie schiessen nicht ein Mal auf das Tor von Marwin Hitz. Und sie können froh sein, dass die Basler ihre Chancen nicht nutzen.Stadion: St.-Jakob-Park. – Zuschauer: 20’561. – Schiedsrichter: Fedayi San. – VAR: Sandro Schärer.4-4-2: Hitz; Vouilloz, Barisic, Frei, Schmid; Kololli (55. Gauto), Avdullahu, Veiga, Kade (63. Beney); Augustin (55. Demir), Barry (63. Jovanovic).Ersatzbank: Salvi; Van Breemen, Adjetey, Akahomen, Xhaka.Verletzt: Comas (Meniskus), Essiam (Schulter) sowie Hunziker und Lopez (beide Kreuzbandriss). – Rekonvaleszent: Dräger, Rüegg, De Mol, Malone, Sigua, und Zé. – Nicht spielberechtigt: Ajeti, Kayombo und Vogel.Ohne Aufgebot: Lang.Zweite HalbzeitAuch nach der Pause haben die Basler zunächst die besseren Gelegenheiten: Nach wenigen Minuten ist es erneut Kololli, der aus fünf Metern abschliesst und vergibt. Wohl auch darum wird der bis dahin auffälligste Offensivspieler des FCB kurz darauf ausgewechselt. Celestini bringt Juan Gauto und Yusuf Demir in die Partie und in der 63. Minute folgen Djordje Jovanovic sowie Roméo Beney. Impulse durch die eingewechselten Spieler bleiben allerdings aus. Die Basler Offensive ist weiter harmlos, während die Tessiner ihren einzigen Torschuss nutzen: In der 69. Minute schüttelt Renato Steffen Roméo Beney ab und trifft zum 1:0 durch die Beine von Marwin Hitz. Zwar haben die Basler danach noch Chancen, zum Beispiel durch Leon Avdullahu oder kurz vor Schluss durch Yusuf Demir. Doch Avdullahu rutscht der Ball über den Fuss und Demir wird in letzter Sekunde von Hajrizi geblockt. Der Schuss von Yusuf Demir (links) wird in letzter Sekunde noch durch Kreshnik Hajrizi (Rückennummer 4) geblockt.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Die UnparteiischenZuletzt ging es bei den Spielen des FCB ja häufig um die Schiedsrichter. Lukas Fähndrich war es bei der Partie gegen den FC Zürich und Alessandro Dudic am letzten Dienstag in Winterthur, als dieser zwei Spieler des Basler Gegners des Feldes verwies. Beim Spiel gegen Lugano ist der Unparteiische hingegen gar kein Thema: Fedayi San leitet eine grösstenteils faire Partie umsichtig und leistet sich keine nennenswerte Fehlentscheidung.Der KnackpunktEs sind nicht mal neun Minuten gespielt, als Benjamin Kololli einen Pass von Renato Veiga perfekt annimmt und frei vor Amir Saipi steht. Es ist die Chance, das 1:0 zu erzielen – doch Kololli vergibt. Natürlich ist das zu diesem Zeitpunkt noch kein Knackpunkt. Aber es ist ein Vorzeichen, dass die Basler ihre Chancen gegen Lugano nicht nutzen werden. Etwas, das Celestini im Anschluss beklagt, als er sagt: «Auf den letzten 30 Metern haben wir nicht genug gemacht.»Der O-TonAm letzten Wochenende sass Mattia Croci-Torti vor dem Fernseher und verfolgte das Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Er dachte sich: «Oh nein, da ist wieder der alte FCB-Zug. Unter Fabio Celestini ist das grosse Basel zurück». Und nach der Partie am Samstag erklärt er: «Dieses Spiel habe ich meinem Team gezeigt und ich habe gesagt: Wenn wir beim FC Basel gewinnen wollen, dann brauchen wir Persönlichkeit.»Genau diese Persönlichkeit zeigen die Tessiner: Sie sind eher unter- denn überlegen, aber sie nutzen ihren einzigen Torschuss. Croci-Torti sagt: «Aus dieser Situation machen nur die grossen Spieler unserer Liga ein Tor. Und Renato Steffen ist ein grosser Spieler.»Die FolgenDie Basler Punktejagd im neuen Jahr ist vorerst gestoppt. Nach sieben Zählern aus den ersten drei Partien verliert das Team zum ersten Mal. Jetzt folgen für die Basler zwei weitere Partien gegen Gegner, die in der Tabelle vor ihnen stehen: Am nächsten Sonntag ist der FC St. Gallen zu Gast im St.-Jakob-Park und in der Woche darauf spielen die Basler beim Grasshopper Club, der aktuell punktgleich einen Platz vor dem FCB in der Tabelle liegt. Alles zur Niederlage gegen den FC Lugano«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare