Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

AboFCB mit günstigem Restprogramm

Xherdan Shaqiri und Co. können die Weichen Richtung Titel stellen

Xherdan Shaqiri und Albian Ajeti vom FC Basel jubeln über ein Tor gegen FC Sion in der Super League am 01.03.2025 in Basel.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

In Kürze:

  • Der FCB steht als Zweiter im Titelrennen mit nur sechs Punkten Vorsprung.
  • In den nächsten fünf Qualifikationsrunden entscheidet sich die Meisterrunden-Teilnahme.
  • Das Restprogramm bietet drei Heimspiele gegen schwächere Mannschaften der Liga.
  • Trainer Celestini bewies bereits mehrmals seine Fähigkeit, Krisen zu meistern.

Nach dem Nationalmannschaftsunterbruch ist für den FC Basel vor der heissen Phase. Zehn Meisterschaftsspiele und einen Cup-Halbfinal hat er noch vor sich, in denen sich entscheidet, ob diese Spielzeit im Triumph endet oder zumindest als positiv gewertet werden kann.

Das impliziert bereits, dass auch zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Saison noch immer ein Horrorszenario existiert. Ja, Basel ist als Tabellenzweiter der Liga ein Meisterkandidat und spielt noch immer im nationalen Pokalwettbewerb. Doch da er auch nicht mehr als sechs Punkte Vorsprung auf den siebten Platz aufweist, muss man kein Mathematiker sein, um festzustellen, dass es kein Ding der Unmöglichkeit ist, dass da noch zünftig was in die Hosen gehen kann.

Denn die ersten fünf der verbleibenden zehn Runden dieser Meisterschaft dienen noch immer der Qualifikation. Und damit dazu, um festzustellen, welche sechs Teams anschliessend in der Meisterrunde um Titel und Europacup spielen oder eben die Relegationsrunde bestreiten, wo es um den Klassenerhalt geht.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Zwar wird der FCB in Anbetracht der Punktestände von Winterthur, GC und Yverdon diesbezüglich nicht mehr zittern müssen. Aber wenn er so weitermacht wie zuletzt, wo er aus sechs Partien nur sechs Punkte holte, dann ist nicht auszuschliessen, dass er sein Saisonziel «Meisterrunde» verpasst. Garniert mit einem Scheitern im Cup-Halbfinal daheim gegen Lausanne (27. April), könnten die letzten Saisonwochen im Mai also ziemlich trostlos werden.

Mehr Schwarzmalerei muss allerdings wirklich nicht betrieben werden. Mit Blick auf die Tabelle ist viel eher zu sagen: Die Basler werden aller Wahrscheinlichkeit nach in der Meisterrunde spielen. Allein schon die Anzahl der Teams, die zwischen ihm und dem siebten Platz liegen und alle weniger Punkte aufweisen, spricht dafür. Aber auch, dass der siebtplatzierte FC St. Gallen und das achtplatzierte Lausanne (ab sofort ohne den verletzten Spektakelmacher Alvyn Sanches) 2025 bisher schwächer wirkten als in der ersten Saisonhälfte.

Mehr noch: Das Restprogramm der Qualifikation bringt Xherdan Shaqiri und Co. Begegnungen, die es ihnen nicht nur ermöglichen müssten, ihre Form wiederzufinden. Sondern die sich darüber hinaus dazu anbieten, dass man mit guten Titelchancen, womöglich gar als Leader, in die Meisterrunde startet.

Dafür spricht, dass man bis zur Teilung noch drei Heimspiele hat. Aber auch, dass man drei der fünf Partien gegen die drei bisher schwächsten Mannschaften der Liga bestreitet. Dabei tritt man nur am Sonntag gegen Winterthur auswärts auf der Schützenwiese an (14.15 Uhr). Das ist dort, wo man im Herbst noch mit 6:1 gewonnen hat. Den Grasshopper Club empfängt man am kommenden Donnerstag genauso im St.-Jakob-Park wie Yverdon am Ostermontag, 21. April, zum Abschluss der Qualifikation. Dazwischen kommt noch der FC Lugano nach Basel und tritt man beim FC Zürich an.

Bedenkt man, dass Trainer Fabio Celestini seit Amtsantritt mehrere schwierigere Phasen erlebte und die Mannschaft stets erfolgreich aus diesen zu führen verstand, dann sind neun Punkte aus diesen fünf Partien gewiss nicht zu viel verlangt. Und so, wie die Tabelle gerade aussieht und die Meisterschaft bisher lief, dürfte dies bereits genügen, um mit guten Titelchancen in den Mai zu gehen.

Allein: Man soll das Fell des Bären auch in Basel nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Der Fussball ist per se unberechenbar – und diese Super-League-Saison ist es noch ein bisschen mehr.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • Alles zum FCB-Spiel in St. Gallen: Fehlende Effizienz beim Basler Fehlstart

    AboAlles zum FCB-Spiel in St. Gallen – Fehlende Effizienz beim Basler FehlstartMit 1:2 unterliegt der FC Basel in St. Gallen. Dabei hat es nach der ersten Hälfte für Rotblau noch gut ausgesehen.Publiziert heute um 21:10 UhrAlbian Ajeti hatte die Möglichkeit, den FC Basel nach der Pause mit 2:0 in Führung zu bringen.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerEs ist noch nicht lange her. In der Endphase der letzten Super-League-Spielzeit ist der FC Basel zur Kür aufgelaufen und hat seine Gegner nach Belieben dominiert und Tor um Tor erzielt.Das mit dem Toreschiessen ist beim Saisonauftakt 2025/25 etwas schwieriger. Den einzigen Basler Treffer im Kybunpark erzielt mit Lukas Görtler ein St. Galler. Xherdan Shaqiri und Co. gehen leer aus.Dabei haben die Basler beste Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Philip Otele scheitert bereits nach drei Minuten ganz allein vor St.-Gallen-Goalie Lukas Watkowiak. Und nach dem Seitenwechsel, als der FCB auf 2:0 erhöhen könnte, zeigt sich Albian Ajeti zu wenig effizient, indem er seinen Kopfball gegen den Ex-Club neben, statt ins Tor setzt (49.).Dem an Basler Topchancen nicht genug: Ein Kevin Carlos in seinen besten Tagen hätte den Konter nach 73 Minuten zur 2:1-Führung verwertet. Gekommen ist es bekanntlich anders.Der Mann des TagesWenn es einen Basler in dieser Partie hervorzuheben gilt, dann Marwin Hitz: Ohne die Paraden des Basler Goalies wären in diesen abwechslungsreichen 90 Minuten bestimmt mehr Tore gefallen. Zweimal in der ersten und zweimal in der zweiten Halbzeit kommt es zum Duell zwischen Hitz und St.-Gallen-Stürmer Willem Geubbels. Dreimal rettet der Basler spektakulär. Doch beim Kopfball nach 75 Minuten, der den Siegtreffer bedeutet, geht der Franzose als Sieger dieses Duells hervor.Die 90 MinutenPartien in St. Gallen sind in der Regel unterhaltsam. Das ist auch in der Saison 2025/26 nicht anders. Bereits in den ersten Spielminuten ist im Kybunpark mächtig was los. Der FC Basel hält Wort und betreibt unter dem neuen Trainer Ludovic Magnin ein intensives Pressing. Aber: Der FC St. Gallen hält dagegen, und es entwickelt sich in den ersten 45 Minuten eine Partie mit Chancen hüben wie drüben.Nach dem Seitenwechsel kommt es im Spiel des FC Basel jedoch zu einem Bruch. Rotblau agiert zu passiv, das Laufverhalten ist nicht mehr das gleiche wie vor der Pause. St. Gallen hingegen legt seine Kämpfermentalität an den Tag und gibt nie auf. Die ersatzgeschwächt angetretenen Ostschweizer werden für ihren Aufwand belohnt und machen aus dem 0:1 ein 2:1.Die UnparteiischenEs sind hart umkämpfte 90 Minuten, die Urs Schnyder und sein Team zu leiten haben. Als es nach 35 Minuten unübersichtlich wird, greift der VAR ein. Nicolas Vouilloz trifft am Boden sitzend den stehenden Hugo Vandermersch mit der Fussspitze im Schritt. Absicht ist das nicht – und deshalb bleibt die Situation auch ohne Konsequenzen für den FCB-Verteidiger.Keine Diskussionen gibt es hingegen beim St. Galler 1:1. Der Eckball von Behar Neziri gelangt via Oberarm von Tom Gaal zu Torschütze Görtler. Das ist in der Slow Motion dieser Szene ersichtlich. Auch wenn man das Handspiel interpretieren könnte – alles korrekt, heisst es.Die Stimme zum SpielFCB-Trainer Ludovic Magnin hat ein «Fifty-Fifty-Spiel» gesehen. Dass er bei seiner Basler Premiere ohne Punkte dasteht, sei deshalb eingetreten, «weil wir in den Schlüsselmomenten die Tore nicht gemacht haben».Das FazitDer FC Basel wartet seit der Saison 2021/22 auf einen Sieg im Auftaktspiel. Das 1:2 gegen St. Gallen ist gar die dritte Startniederlage in Folge. Aussenverteidiger Dominik Schmid betont, dass man in der letzten Saison gar die beiden ersten Ligapsiele verloren habe «und am Ende waren wir trotzdem Meister».Auch wenn erst dieses eine Pflichtspiel absolviert ist, hat Trainer Magnin gleich nach dem Schlusspfiff im Kybunpark gesagt, was er von seiner Mannschaft erwartet: eine deutliche Reaktion im nächsten Pflichtspiel gegen den Grasshopper Club aus Zürich.So geht es weiterAm Samstag bestreitet der FCB sein erstes Heimspiel. Gegner im St.-Jakob-Park wird GC sein, das seine Ligapremiere ebenfalls verlor (2:3 gegen Luzern). Danach folgt am 6. August eine weitere Partie im Joggeli (gegen die Young Boys), ehe Rotblau am 10. August in Lugano bereits sein viertes Super-League-Spiel bestreitet.Der Saisonstart des FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor dem Klassiker: Celestini weiss nichts von Callà-Gerücht

    Vor dem Klassiker – Celestini weiss nichts von Callà-GerüchtDer FCB-Trainer wäre nicht zufrieden damit, wenn er seinen Co-Trainer an die Schweizer Nationalmannschaft verlieren würde.Publiziert heute um 16:29 UhrFabio Celestini würde seinen Assistenten Davide Callà gerne beim FCB behalten.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZum Gerücht, dass FCB-Co-Trainer Davide Callà möglicherweise Nachfolger von Giorgio Contini als Assistent bei der Schweizer Nationalmannschaft wird, hat Fabio Celestini nicht viel zu sagen: «Ich kenne die Situation zwischen ihm und dem Schweizerischen Fussballverband nicht genau. Ich verstehe, dass der SFV nach Möglichkeiten Ausschau hält, aber finde es nicht unbedingt fair, wenn der Verband einen Club aus der Schweiz schwächen würde. Davide ist für unseren Staff sehr wichtig», so der FCB-Trainer.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Kommentar zum FCB-Trainer: Der FC Basel hat mit Fabio Celestini die kühnsten Erwartungen übertroffen

    MeinungAboKommentar zum FCB-Trainer – Der FC Basel hat mit Fabio Celestini die kühnsten Erwartungen übertroffenWer hätte bei Amtsantritt gedacht, dass Celestini eineinhalb Jahre Trainer bleibt und der FCB mit ihm vom Abstiegskandidaten zum Titelfavoriten wird? Keiner.Kommentar von Publiziert heute um 21:53 UhrWie lange bleibt Fabio Celestini noch Trainer beim FC Basel?Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkImmer wieder hat Fabio Celestini in dieser Saison auf den laufenden Prozess verwiesen. Und darauf, dass der Fokus seiner Arbeit auf das gerichtet sei, was Ende Mai zu Buche stehen soll, verbunden mit der Prognose, dass dort schliesslich Erfolg stehen werde, wenn er den eingeschlagenen Weg mit seiner Mannschaft konsequent weiterverfolge.Inzwischen ist Frühling und sind die Chancen gross, dass sich Celestinis Prophezeiung erfüllt. Der FC Basel steht mit vier und mehr Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz an der Tabellenspitze, während nur noch sieben Runden zu spielen sind. All das, während man auch noch den Cup gewinnen kann.Die Saison ist deswegen so wenig vorbei, wie Fabio Celestini ein Hellseher ist. Vielleicht entsprach sein Mantra tatsächlich seiner Überzeugung. Vielleicht hat er seine Sätze aber auch nur deshalb laufend wiederholt, weil er Zeit für sich reklamieren wollte. Weniger gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, die ihn – wenn überhaupt – nur moderat kritisierten. Sondern vor allem gegenüber seinen Vorgesetzten, weil er immer wieder spürte, dass deren Erwartungen zunahmen.Zuletzt waren die Erwartungen der Verantwortlichen dabei in Anbetracht einer ausgeglichenen Liga der tiefen Punkteschnitte so sehr gestiegen, dass in der März-Länderspielpause der zweite Zwischenrang weit weniger wog, als es die schwächste Celestini-Phase tat, in der man sich im Prinzip noch immer befand. Sechs Punkte aus sechs Spielen führten nicht nur zu den durchaus angebrachten, klärenden oder auch unterstützenden Gesprächen innerhalb der Sportkommission und mit dem Trainer. Sondern auch dazu, dass andere Coachs kontaktiert wurden, was nichts anderes bedeutet, als dass man sich auf dieser Position zumindest für die nächste Saison auf einen Wechsel vorbereitet.Wie jeder Trainer hat Fabio Celestini seine Stärken und SchwächenGanz egal, aus welchen Gründen man das tat: Sollte man geglaubt haben, dass dies nicht die Runde macht, wäre es naiv gewesen. Davon ausgehend, dass beim FC Basel kluge Köpfe in der sportlichen Verantwortung stehen, die derartige Dinge antizipieren, müssen sich die Entscheidungsträger deshalb einen anderen Vorwurf gefallen lassen: Auch wenn es richtig gewesen sein mag, auf das Gaspedal zu drücken, so übertrieben sie es durch diese Zusatzbewegung mit der Wucht.Sie überschritten damit das Limit dessen, was mitten in einem engen Titelkampf noch angebracht sein kann. Mit der Folge, dass sich das Trainer-Thema auch nach drei Siegen in Folge nicht einfach ins Nirwana verflüchtigt.Fabio Celestini hat – wie jeder Trainer – seine Stärken und Schwächen. Und wie so oft ist die eine oder andere Eigenschaft auch beides zugleich. Doch so berechtigt die kritische interne Sicht auf sein Wirken auch sein mag, es mag den gewichtigsten Fakt nicht aufzuwiegen: Die Liaison zwischen dem FC Basel und Fabio Celestini hat die kühnsten Erwartungen übertroffen. Und vielleicht hätte die Sportkommission moderater agiert, hätte man sich dies stärker vor Augen gehalten.Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, reicht es, sich an den Anfang zu erinnern. Damals, am letzten Oktobertag 2023, als Celestini ohne jeglichen öffentlichen Kredit antrat, um den Tabellenletzten zum Klassenerhalt zu führen. Zuletzt nach nur sechs Partien in Sion gescheitert, schien er vielen der Falsche für diese Aufgabe, zumal er für technischen Fussball statt Abstiegskampf stand.Kaum einer hat damit gerechnet, dass er länger FCB-Trainer bleibt als alle anderen, die sich vor ihm in der Ära von David Degen versucht hatten. Und schon gar keiner hätte gedacht, dass der FC Basel mit ihm im April 2025 dort steht, wo er jetzt ist: an der Spitze, mit Abstand – und damit Favorit ist auf den Meistertitel.Das Maximum dessen, was möglich warAllein: Auch wenn er die Mannschaft auf dem Weg dorthin mehrmals neu erfinden und aus der einen oder anderen Resultatkrise führen musste, so ist dies gewiss nicht allein das Verdienst des Trainers. Die Clubführung um David Degen und die Sportkommission mit Sportdirektor Daniel Stucki hat genauso ihren gewichtigen Anteil daran, wie Spieler, Staff und viele andere sich ein Stück davon abschneiden dürfen.Unter dem Strich zeigt ein Blick auf die gesamte gemeinsame Zeit aber vor allem eines: Der FC Basel mit Trainer Fabio Celestini ist zwar keineswegs perfekt. Aber diese Beziehung hat über einen längeren Zeitraum so funktioniert, dass etwas Gutes dabei herausgekommen ist.Das Paradoxe am Ganzen? Egal, worin diese Saison am Ende mündet und wo man steht: Das Ergebnis dürfte nach all den Ereignissen das Maximum dessen sein, was in dieser Beziehung möglich war. Hat man diesen Punkt im Fussball erreicht, ist eine Trennung nichts Ungewöhnliches.Fabio Celestini beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Sportduell zum FCB-Star: Der neue FCB-Shaqiri ist der beste der Geschichte

    MeinungAboSportduell zum FCB-Star – War Xherdan Shaqiri noch nie so gut wie jetzt?Mit schon 20 Skorerpunkten spielt der Basler Captain eine seiner besten Saisons – manche würden sagen, er war noch nie besser. Unsere Redaktion ist sich uneins. Publiziert heute um 16:28 UhrXherdan Shaqiri befindet sich aktuell in einer seiner besten Phasen der Karriere – oder gar der besten?Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkJa! Er ist jener Leader, der für den aktuellen Aufschwung des FC Basel steht.Dominic WillimannEin Skorerpunkt fehlt Xherdan Shaqiri noch, um seine bisherige Topbilanz aus der Saison 2012/13 im Dress des FC Bayern München zu egalisieren. Vielleicht gelingt ihm dieser per direkt verwandelten Freistoss am Donnerstag gegen Luzern. Oder am Sonntag per Assist, der zu einem nächsten Basler Tor in dieser Spielzeit im Stade de Genève führt.Unabhängig davon, wann und wie der 33-Jährige seinen 21. Skorerpunkt in dieser Saison holt, darf festgehalten werden: Shaqiri wird diese Marke erreichen, ja, er wird sie übertreffen. Vorausgesetzt, er bleibt gesund. Was nichts anderes unterstreichen würde, als dass der FCB-Rückkehrer in der Saison 2024/25 so gut drauf ist wie nie zuvor.Gewiss, es gibt die Kritiker, die sagen: Super League ist nicht Bundesliga. Stimmt. Aber: Xherdan Shaqiri ist im letzten August unter grossem Tamtam nach Basel zurückgekehrt. Nach einer Zeit in Chicago, die für den Augster in einer sportlich überschaubaren Liga nicht nur gut gewesen ist. Folglich wusste keiner: Wo ist dieser Xherdan Shaqiri sportlich tatsächlich einzuordnen?Inzwischen ist offensichtlich: Der Ex-Nationalspieler ist jener Leader, der für den aktuellen Aufschwung des FC Basel steht. Das beweisen die Zahlen: Einerseits die Skorerpunkte, andererseits der Fakt, dass er von Trainer Fabio Celestini in der Regel nur dann ausgewechselt wird und eine Pause bekommt, wenn die Partie deutlich zugunsten des FCB entschieden ist.Es gibt aber auch einen anderen Punkt, der ihn zum bislang besten Shaqiri macht. Als der FCB am Sonntag in Zürich siegte, sah man den Linksfuss in der einen oder anderen Szene die Hände verwerfen, den Mitspieler kritisieren, wild um sich herum gestikulieren. Weil ein offensiver Pass nicht so gespielt wurde, wie es sich der Star dieser Mannschaft wünscht. Eine Szene, die sich auch in anderen Partien beobachten liess.Was sagt uns das? Dass Shaqiri im Herbst seiner Karriere kompletter denn je ist und jene Qualitäten mitbringt, die ihn zum Unverzichtbaren machen. Und die braucht es, damit der FCB wieder Erfolg hat.Xherdan Shaqiri ist also zweifelsohne einen Schritt weiter als im Sommer 2012, als er den FCB als aufstrebender Jungprofi verliess. Nun ist er mit einem Rucksack an Erfahrung und immer noch mit einer gehörigen Portion frechem Spielwitz an einem Punkt seiner Karriere angelangt, wo er all seine gewinnbringenden Eigenschaften vereint auf den Platz bringen kann. Und erst noch bei jenem Verein, für den sein Herz besonders stark schlägt.In jedem Stadion ist das Scheinwerferlicht auf ihn gerichtet: Xherdan Shaqiri.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Nein! Wer zweimal die Königsklasse gewonnen hat, kann seine beste Form unmöglich in der Super League erreichen.Linus SchauffertXherdan Shaqiri hat in der Saison 2012/13 mit Bayern München das Triple geholt. Xherdan Shaqiri hat in der Saison 2018/19 mit Liverpool die Champions League gewonnen. Xherdan Shaqiri steht in der Saison 2024/25 mit dem FC Basel auf Platz 2 der Schweizer Super League. Es braucht viel Fantasie, um zum Schluss zu kommen, dass Letzteres den absoluten Höhepunkt aller Karriereleistungen des Offensivspielers darstellt. Nein, dieser ist nicht in Basel zu verorten. Damit will auf keinen Fall gesagt sein, dass Shaqiris Rückkehr zu seinem Jugendclub nicht eindrücklich verlaufen ist. Wie er nach ein paar Spielen Anlaufzeit zum absoluten Leader und Leistungsträger geworden ist, in den letzten elf Ligaspielen 17 Skorerpunkte gesammelt hat und dem FCB dazu verhilft, um die Meisterschaft zu spielen. Doch ein Beispiel reicht aus, um die vorliegende Frage mit einem deutlichen Nein zu beantworten. Zuerst darf man den in den letzten Jahren nur grösser gewordenen Niveauunterschied zwischen der Super League und den Top-5-Ligen nicht unterschätzen. Und was es bedeutet, bei entsprechenden Clubs unter Vertrag zu sein, zu spielen, zu treffen, Titel zu gewinnen. Die Bundesliga gehört zu diesen besten aller Ligen, und in der Saison 2012/13 gehörte Xherdan Shaqiri zu einem FC Bayern München, der diese Liga mit einer Tordifferenz von 98:18 Treffern und 25 Punkten Vorsprung gewonnen hat. Hinzu kamen die Champions League und der deutsche Pokal. Ob es jemals bessere Bayern gab, ist Gegenstand von Diskussionen. Auch wenn Shaqiri damals kein absoluter Leistungsträger war, kann sich sein Beitrag zum Erfolg sehen lassen. Er wurde in 39 der wettbewerbsübergreifend 54 Partien eingesetzt. Und war mit 8 Toren und 13 Assists an 21 Treffern direkt beteiligt. Damit reihte er sich in der damaligen Münchner Skorerliste auf Rang sieben ein, was auf den ersten Blick nicht überwältigend daherkommt. Doch wenn man beachtet, dass die sechs vor ihm Thomas Müller (40 Skorerpunkte), Franck Ribery (34), Arjen Robben (26), Mario Mandzukic (26), Mario Gomez (23) und Claudio Pizarro (22) hiessen, so ist das doch sehr beachtlich. Man darf davon ausgehen, dass ein gesunder Shaqiri diesen Wert, der den bisher höchsten in seiner Karriere darstellt, in der laufenden Saison übertrifft. Doch selbst wenn er ihn verdoppeln würde, könnte er damit nicht seine Leistung von damals übertreffen. Es ist wie ein Naturgesetz: Ein Spieler, der seinen Teil zu einem Champions-League-Titel beigetragen hat, kann seine beste Form unmöglich in der Super League erreichen.Xherdan Shaqiri beim FC BaselDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Heimspiel gegen Yverdon am Ostermontag

    FC Basel – Heimspiel gegen Yverdon am OstermontagDie Partie der 33. Runde der Super League zwischen dem FCB und Yverdon Sport wurde auf den 21. April angesetzt.Publiziert heute um 15:23 UhrDas letzte Aufeinandertreffen gegen Yverdon im St. Jakob-Park entschied der FCB 2:0 für sich.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDas letzte Spiel der Regular Season wird der FC Basel am Ostermontag, dem 21. April, austragen. Um 16.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini dann Yverdon im St. Jakob-Park, bevor die Tabelle der Super League in zwei geteilt wird. Informationen zum Ticketverkauf folgen schnellstmöglich, teilt der Verein mit.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Schnee auf dem Joggeli-Rasen soll bis Sonntag verschwinden

    FC Basel – Schnee auf dem Joggeli-Rasen soll bis Sonntag verschwindenDer FCB ist zuversichtlich, dass die dicke Schneedecke bis zum Spiel gegen Servette schmilzt.Publiziert heute um 17:39 UhrIn etwa so dürfte der Joggeli-Rasen am Freitagmorgen ausgesehen haben.Symbolbild: Michael Buholzer (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkBei den Frauen und dem Nachwuchs des FC Basel mussten Meisterschaftsspiele aufgrund des vielen Schnees verschoben werden. Bei der ersten Mannschaft soll das nicht geschehen. Zwar liegt auch auf dem Joggeli-Rasen am Freitagmorgen eine dicke Schicht Schnee. Doch bis am Sonntag um 16.30 Uhr die Partie gegen den Servette FC angepfiffen wird, sollte diese laut Angaben des FCB verschwunden sein. Dafür sorge einerseits die Heizung unter dem Rasen und andererseits die bald wieder steigenden Temperaturen. Am Samstag wird in Basel ein Höchstwert von 5 Grad Celsius prognostiziert, am Sonntag sollen es sogar 13 Grad sein. Abonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare