Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Celestini will wissen, wohin der Weg des FC Basel führt

David Degen und Fabio Celestini beim Trainingsauftakt der Basler im Januar.

Es ist schon wieder ein paar Wochen her, seit David Degen sich ausführlich zu all den Themen geäussert hat, die den FC Basel so beschäftigen. Tabellenplatz, Resultate, Mannschaft, Transfers, Trainer, Stadion, Wirtschaftlichkeit – es ist ja nicht so, dass dem Club irgendwann mal die Themen ausgehen würden.

Nun hat Degen sich allerdings wieder mal ausführlich Zeit genommen und im Fan-Podcast «Yynedruggt» knapp zwei Stunden lang geredet – unter anderem auch über den Vertrag mit Trainer Fabio Celestini. Denn der läuft bekanntlich im Sommer aus und wurde bislang noch nicht verlängert.

«Es ist so, dass wir seit drei Wochen in Gesprächen sind», bestätigt Degen gleich zu Beginn des Gesprächs, sagt aber auch, dass die beiden Parteien noch nicht vor einem Abschluss stünden. Denn dafür gibt es offenbar noch Punkte, in denen man sich nicht abschliessend einig ist.

Celestini fehlt in der Schweiz nur noch der Meistertitel

Fabio Celestini geht es dabei offenbar besonders um die Vision und den Weg, den der FCB über den Sommer hinaus einschlagen will. Und so hat der Trainer dem Club mitgeteilt – so erzählt das zumindest David Degen: «Ich will hier den Titel holen, das muss mein Ziel beim FCB sein. Sonst muss ich nicht in der Schweiz bleiben.»

Celestini habe den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er inzwischen bei fünf Schweizer Clubs als Trainer angestellt war – Lausanne-Sport, Lugano, Luzern, Sion und seit dem letzten Oktober eben in Basel. Er habe den Cup gewonnen und in der Schweiz mehr oder weniger alles gesehen. Darum müsse der Titel mit dem FCB langfristig das Ziel für Celestini sein.

Degen sagt dazu: «Er will glaubhaft von uns wissen: Was sind die Ziele des FC Basel?». Und genau darum wird es auch in den nächsten Wochen noch gehen, wenn der FCB und Celestini über die weitere Zusammenarbeit diskutieren und über die Frage: Wohin will der FC Basel?

Similar Posts

  • FC Basel punktet weiter: Barry macht Basel glücklich

    – Barry macht Basel glücklichDer FCB siegt bei Winterthur in einem wilden Spiel 3:1. Thierno Barry erzielt dabei seine beiden ersten Ligatore für Rotblau.Dominic WillimannPubliziert heute um 23:11 UhrPremiere auf der Schützenwiese: Thierno Barry erzielt seine ersten Ligatore für den FC Basel.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Das Grinsen könnte nicht breiter sein, als Thierno Barry an diesem kalten Dienstagabend die Winterthurer Schützenwiese verlässt. 3:1 hat seine Mannschaft gewonnen und dabei nahtlos an die Leistungen und Resultate der ersten beiden Pflichtspiele in diesem Jahr anknüpfen können: 0:0 beim FCZ, 1:0 gegen YB und nun 3:1 in der Eulachstadt. Man darf festhalten: Dem FC Basel ist der Start ins 2024 vollauf geglückt.Viel wichtiger ist für Barry nach den Basler Super-League-Punkten 23, 24 und 25 jedoch, dass er seinen Fluch endlich los ist: dass er als hochgelobter Angreifer aus der zweiten belgischen Division ans Rheinknie geholt worden ist – und bislang in der Liga bei den FCB-Fans zwar viele Emotionen ausgelöst, aber nie das Tor getroffen hat. Und nach seinem verrückten Start im Sommer mit seinen beiden Platzverweisen für Schlagzeilen anderer Art gesorgt hat.Das ist seit dem 30. Januar anders. Der 21-Jährige erzielt zwei Basler Tore und ist der Matchwinner schlechthin. Dass dem Führungstreffer nach 13 Minuten ein grober Schnitzer von Winterthurs Captain Granit Lekaj vorausgeht und auch das 2:0 aus einem Fehler in der Angriffsauslösung der Heimelf entsteht, ist am Ende nur Makulatur. Den letzten Basler Treffer schiesst Renato Veiga in der Nachspielzeit.Der FCB hat auch ohne seine beiden gesperrten Stammverteidiger Fabian Frei und Dominik Schmid bestanden. Trainer Fabio Celestini löste dieses «Problem», indem er Finn van Breemen in der Innenverteidigung nominierte und Marvin Akahomen auf links das Vertrauen schenkte. Der 16-jährige Nachwuchsakteur kam zu seiner Premiere in der ersten Mannschaft in dieser Saison – und machte seine Sache gut. Auch nicht im Basler Kader stand überraschend Taulant Xhaka: Der Routinier musste wegen muskulären Problemen am Unterschenkel kurzrfristig passen.Während beim Gast der Gameplan aufging, lief bei den Gastgebern alles schief, was schieflaufen kann. Bereits nach wenigen Sekunden zog sich Aldin Turkes, der gefährliche Stürmer der Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen, eine Fussverletzung zu und musste ausgewechselt werden. Offensiv verlor Winterthur dadurch einiges an Strahlkraft. Schiedsrichter im FokusKnüppeldick kam es für die Winterthurer nach dem Seitenwechsel: Nach 56 Minuten standen sie nur noch zu neunt auf dem Rasen. Lekaj und Randy Schneider handelten sich innert weniger Minuten zwei Gelbe Karten ein und wurden von Schiedsrichter Alessandro Dudic des Feldes verwiesen. Es waren in der Tat harte Entscheide, die auf den Rängen für viel Unmut sorgten. Entsprechend wurde der Unparteiische mit unschönen Worten in die Katakomben verabschiedet. Die Diskussion um die Schiedsrichter in der Super League dürfte nach den Entscheidungen vom Wochenende nicht leiser werden.Dem FCB konnte dies egal sein. Es geht weiter vorwärts, er ist in der Tabelle auf Platz acht vorgerückt und bekommt am Samstag im Heimspiel gegen Lugano die nächste Chance, sich Platz 6 weiter anzunähern. Dabei wird Celestini wohl auch wieder auf Thierno Barry setzen. Dieser bedankte sich nach Abpfiff für das Vertrauen: «Endlich, nach fast sieben Monaten habe ich getroffen. Alle haben mich immer unterstützt. Die Pause im Januar hat mir geholfen, den Kopf freizubekommen.»Aktuelles zum FCB«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor FCB-Lausanne: Das sagt Celestini zu Xhakas Rücktritt

    Vor FCB-Lausanne – Das sagt Celestini zu Xhakas RücktrittAm Mittwoch kommunizierte Taulant Xhaka seine Vertragsauflösung. Fabio Celestini kann den Routinier verstehen.Publiziert heute um 16:24 UhrFabio Celestini spürt bei Taulant Xhaka nach wie vor die totale Bereitschaft.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Mittwoch hat Taulant Xhaka seinen Rücktritt per Juni 2025 kommuniziert. Eine Nachricht, die im und rund um den FC Basel Wellen geschlagen hat. Der 33-Jährige hätte noch einen Kontrakt mit Laufzeit bis 2027 gehabt.Am Freitag nahm nun Trainer Fabio Celestini erstmals Stellung zum Karrierenende des Routiniers. Zum einen fände er es schade für die Mannschaft, dass Xhaka aufhöre. Zum anderen sei es aber «fantastisch», dass Xhaka den Zeitpunkt des Kürzertretens selbst bestimmen könne. Celestini sagt:  «In 90 Prozent der Fälle sagt dir der Trainer oder der Verein, dass fertig ist.»Auf alle Fälle zeigt sich Celestini beeindruckt, wie sich Xhaka im Training verhält, obwohl er in diesem Kalenderjahr noch keine Minute gespielt hat. «Er wirkt nicht wie ein Spieler, der vor seinen letzten drei Monaten steht.» Deshalb hat Celestini einen ganz besonderen Wunsch: «Ich hoffe, wir können Tauli zu seinem Abschied ein Geschenk machen.» Dass damit mehr gemeint ist als das Erreichen der Finalrunde, versteht sich von selbst…Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Der FC Basel im Abstiegskampf: Geht es für den FCB jetzt nur noch um den Klassenerhalt?

    – Geht es für den FCB jetzt nur noch um den Klassenerhalt?Die Basler stehen weiterhin vor der Frage, ob man sich noch Hoffnungen auf die Top 6 machen darf – oder alle Kräfte in den Barrage-Kampf investiert werden sollen. Publiziert heute um 14:42 UhrFabio Celestini befindet sich mit dem FC Basel zwischen Barrage und dem Gedanken an die obere Tabellenhälfte.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Dieses 1:2 gegen den FC Lausanne-Sport ist ein weiterer Rückschlag für den FC Basel. Der Rückstand auf die obere Tabellenhälfte konnte nicht verringert werden, und den Baslern bleiben nur noch sieben Runden, um sich für die Championship Round zu qualifizieren. Gleichzeitig beträgt der Vorsprung auf den Barrage-Platz nach der Niederlage nur noch bedrohliche zwei Punkte.Da kann man sich schon fragen: Können es sich die Basler überhaupt erlauben, auf die obersten sechs Plätze zu schielen? Oder müsste die Frage bis zum Ende der Saison nicht lauten: Geht es für den FCB nur noch um den Klassenerhalt?Fabio Celestini spricht nach dem Spiel am Samstag von «Verantwortung», er sagt: «Es ist unsere Verantwortung, diese Saison noch zu retten.» Für ihn ist klar: Er ist damals verpflichtet worden, um den FCB aus einer dramatischen Situation zu befreien von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Gleichzeitig sagt Celestini über die Top 6: «Solange es mathematisch möglich ist, werde ich auch darüber sprechen. Das ist unsere Ambition als FC Basel.»Klar, in sieben Runden sind noch 21 Punkte zu verteilen, und der sechste Platz ist auch nach den Spielen am Sonntag maximal sieben Punkte entfernt. Da ist theoretisch alles noch möglich für die Basler, um die Saison nicht nur zu retten, sondern nach 33 Runden auch unter den sechs besten Clubs zu landen. Dem entgegen steht allerdings die Leistung gegen Lausanne-Sport und die Tatsache, dass man in acht Spielen gegen GC, Lausanne-Sport und Lausanne-Ouchy nur einen Punkt geholt hat. Das spricht eher dafür, dass der FCB sich voll auf den Barrage-Kampf einstellt und keine Gedanken an die Championship Round verschwendet.Alles zur Niederlage gegen Lausanne-Sport«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB erreicht Cupfinal: FC Basel hat das Double im Blick – und damit auch eine Gezeitenwende

    AboFCB erreicht Cupfinal – FC Basel hat das Double im Blick – und damit auch eine GezeitenwendeAm Anfang und am Ende der Basler Erfolgsphasen stand in diesem Jahrtausend stets der Double-Gewinn. Dieser ist nun wieder ganz nah …Publiziert heute um 06:27 UhrSpieler des FC Basel mit Emotionen.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • Denkwürdiger Sieg in Genf: Der FC Basel sendet mit dem 6:0 ein «Zeichen an die Liga»

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Der FC Basel sendet mit dem 6:0 ein «Zeichen an die Liga» Die Basler gewinnen gegen Servette und könnten noch lange von diesem Sieg profitieren. Jetzt gilt es, die Euphorie mitzunehmen und die Fehler abzustellen. Publiziert heute um 13:14 Uhr Die Spieler des FC Basel feiern den 6:0-Sieg…

  • FCB im Transfer-Endspurt: Ludovic Magnin erfindet, Xherdan Shaqiri flügelt, Daniel Stucki telefoniert

    AboFCB im Transfer-Endspurt – Ludovic Magnin erfindet, Xherdan Shaqiri flügelt, Daniel Stucki telefoniertDer FC Basel gewinnt in Sion mit neuem System. Bis Dienstag soll das Kader stehen, weil die Europa-League-Liste abgegeben werden muss.Publiziert heute um 12:05 UhrHat für das Spiel in Sion etwas ausgeheckt – und findet damit zum Sieg: Ludovic Magnin, Trainer des FC Basel.Pascal Muller/freshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze