Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.
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YB gleicht in der Nachspielzeit aus. Beim FCB sitzt der Frust tief, Schmid kritisiert fehlende Konsequenz und Cleverness. Trainer Lichtsteiner wählt auch deutliche Worte.
Publiziert7. August 2025, 04:55Gegen den FC Basel: YB tobt nach krassem VAR-Fehler: «Da gibt es keine Ausreden»YB unterliegt im ersten Knüller der Saison dem FC Basel. Die Berner zeigen sich als faire Verlierer, nerven sich aber über einen fatalen Schirifehler.Xherdan Shaqiri stand vor dem Penalty im Abseits.SRF.Darum gehtsYB verliert das erste Saisonspiel gegen den FC Basel deutlich.Ein VAR-Fehler führte zu einem umstrittenen Penalty für Basel.Trainer Giorgio Contini kritisiert den Entscheid als inakzeptabel.Ein weiterer Fehler des Schiedsrichters sorgte für Unmut bei YB.Nach dem ersten Klassiker in der neuen Saison bleiben viele Szenen in Erinnerung. Tempo, Tore und Emotionen en masse waren im Spiel zwischen Meister FC Basel und Herausforderer YB zu sehen. Vor allem der FCB brillierte mit Offensivpower.Nebst all den Highlights beim 4:1-Erfolg der Basler über die Young Boys bleibt aber vor allem eine Szene hängen: Der krasse Fehlentscheid des VARs vor dem Penalty, der das Spiel zugunsten des FCB entschied.Giorgio Contini: «Inakzeptabel»Xherdan Shaqiri lenkte den Ball nach etwas mehr als einer Stunde im YB-Strafraum mit der Hacke weiter. Anschliessend fand das Handspiel des YB-Profis statt. Schiedsrichter Luca Cibelli schaute sich die Szene am Bildschirm an und entschied auf Penalty – ein Fehler. Shaqiri stand vor seiner Weiterleitung mit der Hacke im Abseits, es hätte also gar nicht zum Handspiel kommen dürfen.Hier sieht man die Abseitsstellung von Xherdan Shaqiri.Screenshot SRF«Ludovic und ich haben auf dem Weg zur Pressekonferenz diskutiert, wie bitter es ist, dass nach einem so tollen Spiel nun alle über eine Szene reden», sagt YB-Trainer Giorgio Contini nach Spielschluss. Er nervt sich über den fatalan Entscheid: «Das ist inakzeptabel. Es geht um den Job von uns Trainern. Da hilft es am Ende auch nicht, dass eine Entschuldigung von der Liga kommen wird.»Nicht der einzige FehlentscheidContini will keine Ausreden suchen und zeigt sich als fairer Verlierer. «Der FCB hat verdient gewonnen, keine Frage.» Die besagte Szene lässt dem YB-Coach aber dennoch keine Ruhe: «Diese Szene brachte das Gleichgewicht des ganzen Spiels durcheinander. Es gibt keine Ausreden, dass man das nicht gesehen hat.»Das sagen die ExpertenDie Wut des YB-Trainers ist im Blue-Studio nachvollziehbar. Ex-YB-Trainer Patrick Rahmen meint: «Es gab ein bis zwei Situationen, die diskussionswürdig waren. Wahrscheinlich hat man sich extrem auf das Handspiel fokussiert.» Gleicher Meinung ist Sascha Ruefer bei SRF.«Es hätte diesen Penaltypfiff gar nicht geben dürfen. Xherdan Shaqiri stand bei der Ballabgabe im Abseits und hat den Ball dann verlängert, weil er eine aktive Rolle eingenommen hat, als der Ball hereinkam», sagt er. «Es hätte diesen Penalty nicht geben dürfen. Meine Frage ist: Wo ist da der Urs Schnyder? Das ist der VAR. Das müsste er sehen.»Bitter für YB ist auch die Tatsache, dass es nicht der einzige Fehlentscheid von Cibelli war. FCB-Abwehrspieler Jonas Adjetey, der schon verwarnt war, setzte 10 Minuten vor Schluss zur Mega-Grätsche an, durfte aber auf dem Platz bleiben.Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Der FCB dreht das Spiel in Luzern zunächst, verliert allerdings noch 2:4. Lichtsteiner verlässt die Trainerbank noch vor Spielende, kehrt für den Schlusspfiff allerdings zurück.
Der FC Basel erleidet ein Debakel im Waadtland: 1:5 gegen Lausanne-Sport. Der FCB hätte auch sieben oder acht Gegentore erhalten können.
Publiziert28. August 2025, 04:41Schiri-Fehler?: Nach Würge-Eklat gegen FCB-Star ist die Unverständnis grossDer FC Basel scheitert in der CL-Quali am FC Kopenhagen. Zu reden geben ein Würgegriff und mangelnde Effizienz.Wilde Szene kurz nach dem Start. Keigo Tsunemoto wurde gewürgt.SRFDarum gehtsDer FC Basel verpasst die Champions League nach einem 1:1 und 0:2 gegen Kopenhagen.Eine umstrittene Szene: Keigo Tsunemoto wird im Strafraum gewürgt.Trainer Ludovic Magnin kritisiert die fehlende Intervention, sieht aber die Schiedsrichterleistung insgesamt positiv.Auch FCB-Star Dominik Schmid und Sportchef Daniel Stucki sprechen über die Szene.Der Traum ist zerplatzt. Der FC Basel verpasst nach einem 1:1 und einem 0:2 gegen Kopenhagen die Champions League und damit viele Millionen. Rotblau muss nun in der Europa League antreten. Die Enttäuschung bei den Baslern war riesig. «Am Ende hat uns die Erfahrung gefehlt. So ein Gegentor nach Wiederbeginn darf uns nicht passieren. Da müssen wir besser verteidigen – definitiv», meinte beispielsweise FCB-Superstar Xherdan Shaqiri bei blue.Doch nicht nur die pennende Basler Abwehr kurz nach dem Pausentee und die mangelnde Erfahrung der FCB-Spieler gaben an diesem Abend in Kopenhagen zu reden. Denn da war ja auch noch eine wilde Szene kurz nach Spielstart. In der 15. Minute wurde im Basler Strafraum bei einem Angriff der Kopenhagener FCB-Verteidiger Keigo Tsunemoto am Hals gepackt, ja gewürgt.Ludovic Magnin: «Mit der Basel-Brille ist es für mich klar»Der Schiedsrichter schaltete sich nicht ein, auch der VAR nicht. Sehr zum Unverständnis vieler. Besonders bitter aus Rotblau-Sicht: Würger Cornelius traf später zum vorentscheidenden 1:0 für den FC Kopenhagen. 20 Minuten sprach die FCB-Spieler sowie Trainer und Sportchef auf die Szene an. Die Meinung war bei allen eindeutig.Andreas Cornelius (Kopenhagen) packte Keigo Tsunemoto (Basel) am Hals.Daniela Frutiger/freshfocus«Ich muss ehrlich sagen, dass die Schiedsrichter-Leistung sehr, sehr gut war», begann FCB-Coach Ludovic Magnin und meinte dann, dass der Schiedsrichter die Szene wohl nicht habe sehen können. Aber: «Mit der Basel-Brille ist es für mich klar. Ich persönlich verstehe es nicht, dass der VAR nicht gekommen ist. aber so Sachen verstehe ich ha oftmals nicht. Ich bin gespannt, was neutrale Beobachter zu dieser Szene sagen.»Hätte der VAR eingreifen müssen?Dominik Schmid meinte: «Ich habe die Szene kurz vorher in einem Video gesehen. Das sind Champions-League-Schiedsrichter und wenn die das nicht sehen, dann kann man auch nichts machen.» Sportchef Daniel Stucki sagte: «Ihm wurde klar an den Hals gefasst. Der VAR hätte für mich hier eingreifen müssen für einen Check einer Roten Karte.»Dominik Schmid war nach den Spiel enttäuscht.Daniela Frutiger/freshfocusUnd weiter: «Unglücklicherweise traf dann auch noch der Spieler, der das gemacht hat.» Aber das sei Fussball. «Sie haben am Ende zwei Tore mehr gemacht als wir, das müssen wir akzeptieren.» Stucki äusserte sich also klar, weiss aber auch, dass die Basler nicht wegen dieser Szene nicht in der Champions League spielen werden.«Die Enttäuschung ist gross. Wir haben einen tollen Match gespielt», lobte er die Basler Mannschaft. «Die ganzen Statistiken sind für uns. Wir haben mehr Schüsse, mehr Ballbesitz gehabt. Wir haben gut gespielt, doch uns hat die Effizienz gefehlt.» Schmid meinte: «Wir waren ebenbürtig. In der ersten Halbzeit haben wir es fantastisch gemacht.»20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, Rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Publiziert4. April 2025, 05:06Leader FC Basel: Nach Rausschmiss-Gerüchten: FCB-Coach holt zur grossen Kritik ausTrotz Cup-Halbfinal und Tabellenführung soll Fabio Celestini beim FC Basel unter Druck stehen. Der Coach reagiert nun auf die Spekulationen.Hier ist der traumhafte Treffer von Philip Otele für den FC Basel gegen die Grasshoppers zu sehen.SRFDarum gehtsFCB-Trainer Fabio Celestini steht trotz Vertrag bis 2026 unter Druck.Gerüchte über einen möglichen Rausschmiss kursieren, trotz sportlichem Erfolg.Celestini betont das gute Verhältnis zur Mannschaft und ignoriert Medienberichte.Sportchef Daniel Stucki zeigt sich zufrieden mit Celestinis Arbeit und betont den Teamgeist.Eigentlich hat FCB-Trainer Fabio Celestini noch einen Vertrag bis 2026. Doch bleibt er auch so lange? Fakt ist: Der FC Basel steht nach einem überzeugenden Sieg gegen GC auf Rang eins und hat damit weiter gute Chancen auf zwei Titel in dieser Saison. Dies, weil Rotblau auch noch im Cup-Halbfinal steht, wo die Basler Ende April auf Lausanne treffen.Nun gab es jedoch vor dem Spiel gegen die Grasshoppers Gerüchte, dass Celestinis Stuhl wackeln soll. So soll trotz Vertrag in Basel kaum mehr jemand damit rechnen, dass Celestini nächste Saison noch Trainer ist. Die «BZ Basel» vermeldete dies und schrieb ebenso, dass es Kritik aus der Mannschaft geben soll. Der «Blick» vermeldete vor dem Winti-Spiel, dass Celestini das Messer am Hals habe.FCB-Trainer Fabio Celestini wehrt sichDie Krux: Das FCB-Team und auch Coach Celestini liessen all diese Gerüchte im Spiel gegen GC absolut kalt. Die Basler gewannen. Und wie heisst es doch so schön? Wer siegt, der fliegt nicht. «Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft – das fühlt sich einfach richtig gut an. Wir glauben an unseren Prozess, wir wachsen mit jeder Phase, ob gut oder schlecht», meinte Celestini nach dem 2:1-Sieg.Fabio Celestini steht mit dem FC Basel an der Tabellenspitze.Marc Schumacher/freshfocusDann wurde er, der Trainer, der den FC Basel fix in die Meisterschaftsrunde führte, auf die Rausschmiss-Gerüchte angesprochen. «Ich lese keine Zeitungen – mein Fokus liegt ganz auf dem FC Basel. Alles, was zählt, ist die Arbeit mit dieser Mannschaft und der gemeinsame Traum, den wir hier verfolgen», erklärte Celestini. «Ich glaube fest an diesen Weg und an das, was wir mit dem FCB erreichen können.»Und was meint er zum Verhältnis mit der Mannschaft? Hier fand der FCB-Coach ganz klare Worte und holte zur Medienschelte aus: «Da sind Falschinformationen! Die Mannschaft ist unglaublich – wir stehen auf Platz eins und im Cup-Halbfinal. Das erreicht man doch nicht, wenn das Verhältnis innerhalb des Teams nicht stimmt. Die Spieler sind nicht dumm, die spüren ganz genau, wie es intern läuft.»Xherdan Shaqiri zeigte einen guten Match gegen GC – so wie auch seine Teamkollegen.Marc Schumacher/freshfocusDaniel Stucki: «Wir sind sehr zufrieden»Man verliere Spiele, wenn das Verhältnis nicht stimme, so Celestini weiter, «deshalb lese ich keine Zeitungen.» Weiter lobte der FCB-Trainer immer wieder während der Pressekonferenz sein Team: «Es ist ein Privileg, diese Mannschaft jeden Tag trainieren zu dürfen. Ich bin ein glücklicher Trainer – wegen des Teams, wegen der Spieler, wegen des Stadions. Hier zu sein fühlt sich genau richtig an.»Dominik Schmid wurde nach der Partie ebenfalls auf Celestini angesprochen. Er antwortete: «Wir sind Erster. Der Trainer macht einen Superjob. Ich kann nicht mehr sagen als das.» Und Sportchef Daniel Stucki erklärte bei SRF: «Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Trainers.» Er sprach von kritischen Gesprächen, aber auch davon, dass alle in die gleiche Richtung wollen. «Intern wissen wir, dass wir keine emotionalen Entscheide treffen wollen.»20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.