Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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AboFazit zum FCB-Trainingslager – Ludovic Magnin braucht manchmal die PeitscheHohe Intensität, moderne Gadgets und ansteckende Lockerheit von Trainer Magnin prägen die Basler Vorbereitung.Publiziert heute um 05:44 UhrMal locker, mal streng: FCB-Trainer Ludovic Magnin gibt in Schruns Anweisungen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZehn Tage in Schruns – der FC Basel hat sein Trainingslager zur Vorbereitung der Saison 2025/26 abgeschlossen. Entspannung erfuhr das Basler Kader dabei kaum. Fast alle Akteure – Sportdirektor Daniel Stucki, Captain Xherdan Shaqiri, Trainer Ludovic Magnin – sprachen die hohe Intensität der Vorbereitungszeit an.Für Aufsehen sorgte beispielsweise die Nutzung von Atemgeräten namens Hypoxia, die zwischen den Übungseinheiten auf dem Platz ein Höhentraining simulierten. Gesteuert wurde die Trainingsintensität dabei von Athletik-Coach Carlos Menéndez. Er war es, der den meisten Übungen mit einem Pfiff ein Ende setzte.Im Testspiel gegen Magnins ehemaligen Arbeitgeber, den SCR Altach, zeigte sich, wie kräftezehrend die Tage zuvor gewesen waren. So mancher Basler Akteur wirkte beim 1:1 ausgelaugt, was auch Trainer Magnin sah: «Für unser Pressing brauchen wir eine gewisse Frische, die haben wir aktuell nicht», sagte er nach der Partie.Dabei stellt das Pressing einen Kernaspekt der von Magnin von Lausanne nach Basel mittransferierten Ideen dar und war Bestandteil vieler Trainingssequenzen in Schruns. Auf den Kopf stellen wolle er das Basler Spiel nicht, sagte Magnin bei seiner Ankunft in Basel, durchaus aber den Gegner etwas höher anlaufen und rasch die Tiefe suchen.Abschliessend zufrieden ist Magnin mit der Implementation jenes Pressings im aktuellen Zustand nicht: «Punkto Pressing liegen wir noch zurück. Dafür sind wir schon ziemlich weit, was die Organisation in den letzten 30 Metern angeht», so der Trainer.Ludovic Magnin und das TelefonWas auf dem Schrunser Sportplatz ansonsten zur Geltung kam: Ludovic Magnins Wirkung. Mit Lockerheit suchte er den Draht zu seinen Spielern, partizipierte bei Übungen nicht selten auch selbst. Gross war entsprechend das freudige Aufraunen der Spieler, wenn «Ludo» bei einer Passübung im Kreisformat zum Fehlpass gezwungen und strafeshalber in die Kreismitte treten musste. Und ebenso laut jubelte der Trainer nur wenig später selbst, als er ein Zuspiel antizipieren und der scherzhaften Schmach so bereits wieder ein Ende setzen konnte. «Telefon», war sein Ruf bis auf die Tribüne hörbar.Angesprochen auf seine Trainingsauftritte, sagt Magnin: «Es braucht diese Lockerheit. Die Spieler wissen: Wenn sie gut arbeiten, kann ich ein lockerer Trainer sein. Wenn nicht, geht es aber auch anders.»Wie es anders geht, hat Magnin auch in Schruns bereits unter Beweis gestellt. Beispielsweise, als er einige junge Spieler zurückpfiff, damit sie beim Aufräumen halfen. Nicht unbemerkt ging jene Aktion am Team vorbei. «An Magnin gefällt mir, dass er die Hierarchien wieder aufzeigt», sagte Xherdan Shaqiri beispielsweise im Anschluss.«Ja, manchmal muss man auch die Peitsche herausholen», erklärt Magnin seine Trainingsphilosophie weiter. «Die Mischung finde ich sehr wichtig.»Ludovic Magnin und die ErkenntnisseGenauso, wie Magnin nach dem Testspiel gegen Altach von «vielen gewonnenen Erkenntnissen» spricht, dürften nach dem FCB-Trainingslager in Schruns auch auf anderen Ebenen Erkenntnisgewinne stattgefunden haben. Beim Team selbst, beispielsweise. Oder bei der Clubführung. FCB-Sportdirektor Stucki war bei vielen Trainingseinheiten persönlich vor Ort.Nach abgeschlossenem Trainingslager beginnt für Magnin und seine Spieler ab dem 10. Juli nun eine intensive Testspielphase. Der Auftakt des neuen Trainers scheint gelungen. Doch dass nicht lockere Sprüche, sondern Punkte zählen, sobald die Saison am 26. Juli mit einer Auswärtspartie gegen den FC St. Gallen beginnt, muss dem 62-fachen Schweizer Nationalspieler wohl niemand erklären. Und der 46-Jährige wird auch wissen, dass sich erst ab dann zeigen wird, ob seine Spielidee in Basel Früchte trägt.Dennoch: Stand jetzt ist Ludovic Magnins Welt nach Schruns noch ungetrübt. Die Möglichkeiten erscheinen gross, vermeintliches Scheitern fern. Erst steht die Sammlung weiterer Erkenntnisse an. Bereits am Donnerstag kann Magnin die Funktionalität seiner Ansätze im Test gegen Rapperswil-Jona ein zweites Mal überprüfen. Der FCB im TrainingslagerNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der 108-malige frühere Nationalspieler hat keine Erfahrung als Trainer eines
Vor Carouge – FC Basel – Celestini: «Es ist wie im Traum»Erster in der Super League und im Cup-Viertelfinal: Der FCB steht vor entscheidenden Wochen.Publiziert heute um 14:49 UhrFabio Celestini sagt: «Wir sind die beste Mannschaft der Super League.»Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkFabio Celestini bringt es klipp und klar auf den Punkt: «Wir sind die beste Mannschaft der Super League – und wir stehen im Viertelfinal des Schweizer Cups.» Er sei unglaublich stolz, was seine Mannschaft täglich leiste.Für den Westschweizer ist die aktuelle Basler Befindlichkeit «wie im Traum». Nun gehe es in den nächsten rund drei Monaten darum, «alles Mögliche zu versuchen, um diesen ersten Platz zu verteidigen». Druck, Meister zu werden, verspüre er nicht. Aber er ist zu lange im Geschäft, um zu wissen, dass dieser Traum auch konkret werden könne. Dafür müsse seine Mannschaft an diesen Traum glauben, diese Gedanken zulassen. «Das wird uns weiter Energie geben.»Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Vor dem Spiel gegen den FCZ sind drei FCB-Spieler fraglich.
Geschenk an FCB-Trainer – Von Thierno Barry erhält Fabio Celestini «den besten Titel»Nach dem Servette-Spiel sagte der Ex-Stürmer dem Trainer des FC Basel mit einem besonderen Präsent Danke.Publiziert heute um 15:00 UhrIst voll des Lobes über Fabio Celestini: Thierno Barry.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel hat am Sonntag Verfolger Servette 5:1 bezwungen und auf neun Punkte distanziert. Natürlich freute sich FCB-Trainer Fabio Celestini über diese nächste Glanzleistung seiner Mannschaft in der Super League. Aber nach dem Spiel erhielt er vom ehemaligen Spieler Thierno Barry ein Präsent, das beim Romand ebenso besondere Emotionen weckte.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDer Franzose schenkte Celestini ein aktuelles Barry-Trikot von Villarreal, natürlich signiert und mit der Widmung «for the best coach». Solche Aufmerksamkeiten, erzählt Celestini, seien für ihn «der beste Titel». Weil es eine grosse Wertschätzung für seine Arbeit ist. Als Celestini zum FCB kam, befand sich der Angreifer in einer sportlich wie mental schwierigen Phase. «Thierno hat Hilfe gebraucht», erinnert sich Celestini. Das Geschenk an Celestini ist nun ein Danke von Barry für die Unterstützung, die er in Basel erfahren durfte.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
– Ist ein ruhiger Basler Transfer-Sommer realistisch?Ruedi Zbinden spricht vor dem Winterthur-Spiel über den anstehenden Sommer und Wechsel auf «drei, vier Positionen». Bleibt ein grosser Umbruch dieses Mal aus?Publiziert heute um 14:32 UhrRuedi Zbinden (Mitte, neben Martin Andermatt und Daniel Stucki) spricht vor dem Spiel gegen Winterthur von «drei bis vier» Spieler-Wechseln im Sommer.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Ruedi Zbinden hat beim FC Basel schon ziemlich alle Positionen bekleidet, die ein Fussballclub zu bieten hat. Aktuell ist er nicht nur Mitglied der siebenköpfigen Sportkommission, sondern auch ihr Sprachrohr. Wenn Fabio Celestini seinen Vertrag verlängert, gibt Zbinden über die Beweggründe des Clubs Auskunft – und darum steht er vor dem Spiel gegen Winterthur vor den TV-Kameras. Da blickt der 64-Jährige nicht nur zurück auf den Trainer-Vertrag, sondern gibt auch einen kleinen Ausblick auf den Sommer. Auf «drei, vier Positionen» werde man etwas ändern, «wir versuchen, die Mannschaft ein bisschen umzubauen». «Drei, vier Positionen», das klingt im ersten Moment nach beruhigend wenig. Immerhin hatte der FCB allein im letzten Sommer über 20 Kadermutationen. Haben die Basler also aus vergangenen Fehlern gelernt und werden in diesem Sommer nur wenig am Kader verändern? Oder ist Zbindens Aussage so viel Wert wie es im letzten Jahr David Degens Worte waren, als er davon sprach, dass man sich wünsche, dass 90 Prozent des Basler Kaders zusammenbleibe? Mit 34 auf der Webseite gelisteten Spielern ist das Kader sehr gross, es wird also zu Abgängen kommen. Dann werden die Basler aus sportlichen Gründen wohl ebenso in das Gefüge eingreifen und auch die finanzielle Komponente spielt eine Rolle: Der Club ist angewiesen auf Einnahmen aus Transfers.Aber Ruedi Zbinden hat am Samstag ja auch nicht von «drei, vier Wechseln» gesprochen, sondern von «drei, vier Positionen». Um zu wissen, wie gross da die Bandbreite beim FC Basel sein kann, reicht ein Blick auf die in der aktuellen Saison verpflichtete Anzahl Rechtsverteidiger …Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Alles zum 1:1 gegen WinterthurTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare