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Nach über 400 Spielen

Taulant Xhaka tritt im Sommer zurück

Taulant Xhaka von FC Basel während des Schweizer Cup-Spiels gegen FC Sion im St. Jakob-Park, Basel, Dezember 2024.
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Nach dieser Saison ist Schluss: Taulant Xhaka beendet im Sommer seine langjährige Karriere beim FC Basel. Wie der Verein mitteilt, bat der 34-jährige Mittelfeldspieler den Club, seinen noch laufenden Vertrag im Sommer aufzulösen.

Taulant Xhaka: «Was ich mit diesem Club bisher alles erleben durfte, fühlt sich für mich – insbesondere als Basler – nach wie vor wie ein Traum an. Ich durfte beim FCB so viele schöne Momente erleben. Für mich war immer wichtig, dass ich selber entscheiden kann, wann ich mit dem Fussball aufhöre und ich bin nun zum Schluss gekommen, dass im Sommer der richtige Moment ist. Ich werde Ende März 34 Jahre alt und was könnte besser passen, als mit 34, der Zahl, die ich seit der Jugend auf dem Rücken trage, aufzuhören. Wichtig ist mir zu betonen, dass ich bis im Sommer alles geben werde. Denn im Optimalfall endet meine Zeit beim FCB auf dem Barfi und nicht im Stadion.»

Xhaka spielte ab 2003 in der Nachwuchsabteilung des FCB. 2010 schaffte der Mittelfeldspieler den Sprung in die 1. Mannschaft. Insgesamt bestritt der Bruder von Granit bisher 406 Pflichtspiele für die Basler und wurde mit ihnen sechs Mal Schweizer Meister und vier Mal Cupsieger. Abgesehen von einer eineinhalbjährigen Leihe zu GC (Saison 2012/13) trugt Xhaka nur das Trikot des FCB.

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Fussball, nichts anderes als Mittel zu Umsatz und Gewinn.Ums Toreschiessen, meint dann vielleicht ein Dritter und grinst über den gelungenen Scherz. Und darüber, der explosiven Fragestellung geschickt ausgewichen zu sein.Einig wird man sich offenbar nur darin, dass es einer Organisation wie dem FC Basel um mehr geht als den grünen Rasen. Exemplarisch dafür: die diesjährige Basler Trikot-Strategie.Die Flammen-Trikots sorgten anfänglich für eine grosse Kontroverse.Foto: Anthony AnexGanze vier Trikotsorten sind es nämlich, die der FC Basel in dieser so jungen Saison bereits in den Verkauf gebracht hat. Hinzu kommen etliche Trainings- und Ausgangskollektionen. Dabei sind erst 15 Runden gespielt.Bestätigt sehen sich damit natürlich sofort diejenigen, die hinter grossen Fussballvereinen ohnehin schon Geldmaschinerien vermuten. Und ihre Argumente sitzen. 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Die beiden Flammen- sowie die beiden Basilisken-Designs wurden in Zusammenarbeit mit der Modedesignerin Anaïs Marti und den Grafikdesignern des Basler Designstudios Tristesse entworfen. Die Schrift für die Rückennummern und Spielernamen des Basler Grafikers Sylvan Lanz erhielt den Swiss Design Award. Diese Qualität macht sich bezahlt: Schon vor der Rückkehr Xherdan Shaqiris verkaufte man zehn Prozent mehr Trikots als im Vorjahr. Ende September, nach dem Coup, waren es dann hundert Prozent mehr. Haben sich ebenfalls gut verkauft: Die schwarz-weissen Flammen-Trikots.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Nun bringt man eben mit dem goldenen Trikot das vierte der Hinrunde heraus. Doch macht man das nicht lieblos. Sondern der FCB verbindet es mit seinem 131. Geburtstag und bietet den Fans während der Länderspielpause in Form einer Schnitzeljagd die Möglichkeit, vorab an ein Leibchen zu kommen. Dass das nun gleich zusammenkommt mit dem ersten Mal seit 2021, dass der FCB auf Platz 1 der Super League steht, und dem ersten Hattrick Xherdan Shaqiris auf Clubebene, konnte man nicht voraussehen. Es ist fast schon zu kitschig, hat dieses Goldtrikot nun doch auch noch einen kleinen historischen Wert. Aber es zeigt, dass der FCB derzeit auf verschiedenen Ebenen vieles richtig macht.Der FCB ist LeaderDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. 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