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Wird Albian Ajeti dem FCB helfen?

17. Februar 2024: Albian Ajetii kehrt mit dem FCB in Zürich ins Super-League-Geschäft zurück.

Es ist erst Mitte Februar. Und Albian Ajeti hat bereits gespielt.

Nach allem, was man im Zuge des Communiqués des FC Basel befürchten musste, das mit der Verpflichtung Albian Ajetis einher ging, ist das eine gute Nachricht. Fit genug, um in der 73. Minute eingewechselt zu werden und vielleicht etwas bewirken zu können, scheint der inzwischen 26-jährige Mittelstürmer also zu sein. Jedenfalls ist FCB-Trainer Fabio Celestini in der samstäglichen Partie beim Grasshopper Club Zürich dieser Meinung, als er ihn bringt.

Wirklich viel bewirkt hat Albian Ajeti in seinem ersten FCB-Pflichtspiel-Einsatz seit dem 30. Juli 2019 (Rückspiel Eindhoven) und dem darauf erfolgten Transfer zu Westham United dann allerdings nicht. Und dem FC Basel ist es mit ihm nicht gelungen, in der Schlussphase und in Überzahl einen 1:2-Rückstand wettzumachen und Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Was bei Ajetis Comeback mit einer guten Aktionen beim ersten Ballkontakt beginnt, setzt sich nicht fort. Einen mit der Brust abgelegten Ball ist da noch zu notieren. Und schliesslich ein Kopfball aus schlechter Position und grosser Entfernung, der irgendwo ins Nirgendwo schwebt.

So bleibt sie – erwartungsgemäss – bestehen, die Frage, die sich seit seiner Heimholung stellt: Wird Albian Ajeti dem FC Basel helfen? Im Frühling, so wie das beabsichtigt ist, wenn der Basler jene Fitness-Defizite wettgemacht haben soll, die er bei seiner Ankunft offenbarte – aber auch generell. Denn es ist ja nicht so, dass man ihm einen Vertrag auf Lebzeiten gegeben hätte, sondern die Zusammenarbeit Ende Juni 2025 beenden könnte.

Dem Spieler selbst dürfte bewusst sein, dass er nach schwierigen Jahren im Ausland an einem Punkt angelangt ist, an dem er funktionieren muss, soll seine zweite Karriere-Hälfte mittelfristig zumindest auf Super-League-Niveau verlaufen. Klar scheint auch, dass der FCB wirtschaftlich kein Risiko hat eingehen müssen, um auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, das einen ehemaligen Nationalspieler und einstigen Liga-Torschützenkönig immer begleitet, wenn er im eigentlich besten Fussballer-Alter zu einem Schweizer Club stösst.

Offen ist, wo es hinführt. Fortsetzung folgt.

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August in Bremen störten einige Fans des FCB eine Rede von Angela Merkel und schafften es damit sogar in die deutsche Presse.Exakt 300 Spiele haben die Basler in den letzten Jahrzehnten im Europacup bestritten. Angefangen mit einem 1:5 gegen Celtic Glasgow im September 1963 – und vorerst abgeschlossen mit dem wenig ruhmreichen 2:1-Erfolg bei Tobol Kostanay, was das vorzeitige Aus in Europa aber auch nicht verhindern konnte.Klar, in all diesen Jahren haben sich viele Erinnerungen angesammelt, die über die Spiele hinausgehen. Zum Beispiel wie einige Basler Fans im August 2005 einen Auftritt der deutschen Noch-nicht-Kanzlerin Angela Merkel störten, indem sie sangen: «Du hast die Haare schön». Wie in Lissabon eine der berühmten Strassenbahnen «verschönert» wurde. Oder wie kürzlich in Sanremo gefeiert wurde, obwohl das Spiel doch eigentlich in Nizza stattfand.Mit den europäischen Reisen sieht es für den FCB in dieser Saison (und wohl auch in der nächsten) eher schlecht aus. Umso mehr ein Grund, sich das Wimmelbuch ganz genau anzusehen und auf Hinweise aus Europa zu achten.Vom Fahnenklau bis Delémont«Vo dr Rhygass bis zum Spaledoor» ist ein Projekt der Basler Fans. Natürlich geht es deshalb an etlichen Orten auch darum, die Fankultur angemessen zu feiern. Die Betrachtenden bekommen einen Einblick in den «Saal 12», wo Fahnen sowie Banner bemalt und die Tennisbälle für die nächste Protestaktion gesammelt werden. Oder wo die frische Ladung an Pyrofackeln angeliefert wird. Und überall im Buch sind die Lieder aus der Kurve ebenso zu erkennen wie bekannte Choreografien, die Logos der einzelnen Gruppierungen und hier und da auch Personen, die man aus dem Stadion kennt.Die Frage, wieso am Fanmarsch ziemlich weit vorne ein Frosch mit orangener Jacke mitläuft, werden die meisten FCB-Fans einfach beantworten können. Bei der «Choreohalle» wird es schon anspruchsvoller. Es geht über den Fahnenklau gegen Sion bis hin zu Elvira, Delémont oder dem besoffenen Bruno. Und wie viele wissen eigentlich, warum in der Nähe des Barfüsserplatzes ein Plakat mit der Aufschrift «Rebellion» an der Hauswand hängt? Das Wimmelbuch hat in Sachen Fankultur jedenfalls mindestens so viele Details und Anspielungen zu bieten wie bei all den Dingen, die «nur» auf dem Rasen passieren.Das Wimmelbuch «Vo dr Rhygass bis zum Spaledoor» ist an folgenden Orten für den Preis von 30 Franken erhältlich: Plattformbar hinter der Muttenzerkurve, Saal 12, FCB-Fanshop am Joggeli, Kulturhaus Bider & Tanner, Didi Offensiv sowie im Wirth’s Huus.Aktuelles zum FC Basel:«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare