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Jeremy Agbonifo: An einem verkorksten Abend sorgt ein Quasi-Rückkehrer für Lichtblicke
ByRSSGegen GC passt beim FC Basel wenig zusammen. Auf der rechten Seite machen aber gleich zwei Spieler auf sich aufmerksam.
Tranfergerücht: Steht Roméo Beney vor dem Absprung beim FC Basel?
ByRSSTranfergerücht – Steht Roméo Beney vor dem Absprung beim FC Basel?Angeblich soll KAA Gent an einer Verpflichtung des 20-jährigen Offensivspielers interessiert sein.Publiziert heute um 14:39 UhrRoméo Beney absolvierte in der letzten Rückrunde 17 Spiele in der Challenge League.Foto: Peter Rinderer (Expa, Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDass es für Roméo Beney beim FC Basel eng werden könnte, zeigte sich bereits in der vergangenen Saison. In der Hinrunde bestritt er gerade mal drei Ligaeinsätze, für die Rückrunde wurde er zu Stade-Lausanne-Ouchy in die Challenge League verliehen.Dort gelangen ihm in 17 Spielen zwar fünf Tore und acht Assists. Doch es scheint, als würde diese Entwicklung nicht reichen, um den Sprung ins Basler Kader der neuen Saison zu schaffen. Denn wie das Portal «Corner Magazine» schreibt, dürfte Beney Rotblau in diesem Sommer verlassen. Der Club fordere zwischen zwei und drei Millionen Euro für den Spieler, zu den Interessenten gehöre die KAA Gent.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosEin Abschied Beneys würde auch aufgrund der Konkurrenzsituation auf den Flügeln nicht überraschen. Neben ihm stehen auf dieser Position derzeit auch Philip Otele, Bénie Traoré, Marin Soticek, Anton Kade, Juan Gauto, Junior Zé und – je nach Idee des Trainers – auch Xherdan Shaqiri im FCB-Kader.Die Vorbereitung des FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
FC Basel: Bénie Traorés Strafe wurde reduziert
ByRSSFC Basel – Bénie Traorés Strafe wurde reduziertNach Einsprache des FCB verbleibt der Flügelspieler mit einer Spielsperre für sein Foul an Jordi Quintilla.Publiziert heute um 13:16 UhrDass Bénie Traorés Einsteigen gegen Jordi Quintilla Rot gab, sorgte bei Fussballfans für viel Unmot.Foto: Walter Bieri (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkBénie Traoré darf bereits im ersten Spiel nach der Winterpause gegen den FC Lugano wieder spielen. Seine zwei Spielsperren, die er für sein Foulspiel an St.-Gallen-Spieler Jordi Quintilla erhalten hat, wurden nach Einsprache des FC Basel auf eine reduziert. Diese sass er gegen GC bereits ab.Der Präsident der Disziplinarkommission der Swiss Football League begründet seinen Entscheid so: «Es konnten gewisse mildernde Umstände zugunsten des Spielers berücksichtigt werden, wie die Tatsache, dass Traoré – bevor er mit dem Knöchel des Gegners in Kontakt kam – eindeutig den Ball spielte, voll auf den Ball konzentriert war und leicht ausrutschte, was wohl die Intensität des Kontakts erhöhte.»Bénie Traorés PlatzverweisDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Mario Cantaluppi im Interview: «Dann heisst es rasch: Was macht ihr da hinten auf dem Campus eigentlich?»
ByRSS– «Dann heisst es rasch: Was macht ihr da hinten auf dem Campus eigentlich?»Ab Januar ist Mario Cantaluppi (49) Trainer der U-21 des FC Basel. Er muss nicht nur Spieler weiterentwickeln, sondern auch den Abstieg aus der Promotion League abwenden.Publiziert heute um 20:02 Uhr«Ich bin sehr ehrlich und authentisch. Und ein Disziplinfanatiker.» Mario Cantaluppi über den Trainer Mario Cantaluppi.Foto: Nicole Pont (Tamedia AG)Mario Cantaluppi, wann haben Sie letztmals ein Interview gegeben?Erst vor kurzem, im Rahmen der Youth League, bei der wir uns mit der U-19 für die Playoffs qualifiziert haben. Medientermine sind inzwischen die Ausnahme. Aber um ehrlich zu sein: Ich habe es nicht vermisst, Interviews zu geben. Das Einzige, was mir aus meiner Aktivkarriere manchmal fehlt, ist das Adrenalin des Wettkampfs, wenn man auf dem Platz steht – der Geruch des Rasens, dieser pure Fussball.Nach der Entlassung von Dennis Hediger wurde bekannt, dass Sie 2024 sein Nachfolger in der U-21 werden. Zurzeit betreuen Sie noch die U-19. Haben Sie aktuell zwei Hüte auf?Nein, zurzeit bin ich einzig U-19-Trainer. Am Samstag haben wir ein ganz wichtiges Spiel gegen den FC Zürich. Ich bin voll fokussiert auf diese Cup-Partie. Natürlich gab es bereits Sitzungen bezüglich der U-21. Aber ins Detail gegangen bin ich bei diesem Thema noch nicht. Hätten Sie es geglaubt, wenn man Ihnen vor einem Monat gesagt hätte, dass Sie im Januar die FCB-U-21 übernehmen?Zu diesem Zeitpunkt war dieser Gedanke weit weg, vor zwei Wochen schon viel näher. Da spürte ich, was der Club mit der U-21 vorhat. Die Wahl fiel wohl auch auf Sie, weil Sie mit der U-19 in Liga, Cup und Youth League sehr gut unterwegs sind. Wenn man eine solch erfolgreiche europäische Kampagne hinlegt, wie wir das bis anhin gemacht haben, ist das sicher kein Nachteil. Insgesamt aber denke ich, dass die Verantwortlichen Daniel Stucki und Martin Andermatt total überzeugt sind von der Arbeit aller Angestellten im U-Bereich.Wie nahe haben Sie die U-21 im letzten Halbjahr verfolgt?Ich habe fast jede Partie gesehen und kenne praktisch alle Spieler aus meiner Zeit als U-17-Trainer oder von der laufenden Youth-League-Kampagne, bei der das Team grösstenteils U-21-Spieler beinhaltet. Deshalb wissen die meisten Akteure bereits, wie ich ticke. Ich muss beim Team nicht bei null anfangen. Meine Aufgabe ist es nun, sie in den Aktivsport zu bringen. Sie müssen lernen, gegen Erwachsene und nicht mehr gegen Junioren zu spielen.Ihr Verhältnis zu Ihrem Vorgänger Dennis Hediger soll nicht das Beste gewesen sein. Es war kompliziert, aber stets professionell. Club und Spieler standen immer im Vordergrund.Bis im Sommer waren Sie fünf Jahre lang U-17-Trainer, nun führte Ihr Weg in sechs Monaten via U-19 in die U-21. Das ist ein rasanter Aufstieg. Ja. Aber wissen Sie: Ich habe Zeit, keinen Stress. Ich liebe es, für den FC Basel in der Akademie arbeiten zu dürfen. Karriere als Trainer muss ich keine mehr erzwingen, ich hatte eine wunderbare als Spieler. Mein Motto war und ist: Sei respektvoll und demütig. Ist es also richtig, gleich den nächsten Schritt als Trainer zu wagen?Gewiss, ich hätte mir vorstellen können, weiter U-19-Trainer zu bleiben und die jungen Fussballer auf spätere Aufgaben vorzubereiten. Aber ein Gefühl sagt mir, dass es nun der richtige Moment ist, diesen Schritt zu machen. Auch, weil ich in der U-21 meinen Wunschstaff zusammenstellen darf. Das gibt mir Sicherheit und Zuversicht, dass wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Bislang waren Sie vor allem Ausbildner, nun ist der Fokus ein anderer. Es geht darum, dass die Basler U-21 nicht in die 1. Liga absteigt. Wie gehen Sie damit um? Ich liebe diesen Druck, ich mag diese Spannung. Dieser positive Stress hat den Effekt, noch mehr in alles zu investieren. Es ist im Fussball wie im Leben: Ein Mensch kann nur dann performen, wenn er einen gewissen Druck hat und mit diesem umgehen kann. Das ist eine Herausforderung. Wir werden jede Woche getestet werden, es stehen uns 17 brutal harte Spiele bevor. Das liebe ich. Ist es einfacher, mit Junioren zu arbeiten, als ein Aktivteam zu betreuen?Ich finde die höchste Nachwuchsstufe sehr interessant, weil man da den Schritt in den Erwachsenenfussball vollzieht. Man darf nicht vergessen: Die Promotion League ist eine gute Liga. In ihr spielen zahlreiche Ex-Profis oder Fussballer, die den Sprung nach oben knapp nicht geschafft haben. In dieser müssen sich die Jungprofis aus der FCB-Akademie, die alle den Fussball zum Beruf machen wollen, bewähren. Meine Aufgabe ist es, die 17-, 18-Jährigen gezielt zu fördern und zu fordern. Das ist in einer Aktivmannschaft anders. Da braucht man als Trainer mehr Verständnis, weil bei den Spielern der Fokus nicht nur auf dem Fussball, sondern auch auf der Familie oder dem Beruf liegt. Ich fühle mich in der Rolle als Nachwuchstrainer total wohl. Trotzdem: Was, wenn ein Club aus der Challenge League anklopfen würde? Sie waren ja schon mal bei Servette in dieser Funktion aktiv. Das ist kein Thema. Ich habe in der Vergangenheit gelernt: Es ist schlecht, wenn man etwas im Leben erzwingt. Dann wird man seine Ziele nicht erreichen. Was ich jetzt habe, ist das Beste. Ich möchte die Mannschaft aus dem hinteren Tabellenbereich herausführen und ein junges Team wieder Erfolge feiern lassen. Das ist doch auch interessant. Wieso soll ich irgendwo in der Challenge League arbeiten gehen, wenn ich hier in Basel alles habe? Weil Sie dann in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen würden. Aber meine grosse Motivation ist, den Jungen etwas weiterzugeben. Damit sie sich den Traum erfüllen können, den ich leben durfte. Der FC Basel ist für mich der FC Bayern der Schweiz. Es ist einfach geil, für diesen Club zu arbeiten. Man hat ständig Druck, das finde ich toll. Wie würden Sie sich als Trainer charakterisieren?Ich bin sehr ehrlich und authentisch. Und ein Disziplinfanatiker. Sehr wichtig ist mir, den Spielern Spass wie Ernsthaftigkeit zu vermitteln. Ich selbst darf mich nicht verändern, sondern möchte so bleiben, wie ich bin. Es heisst, eine Ihrer Stärken sei die gute Stimmung, die Sie mit Ihrer positiven Art in einer Gruppe verbreiten können. Ist es genau das, was die U-21 nun braucht?Ich vermittle ihnen: Wenn ihr als Fussballer weiterkommen möchtet, müsst ihr am Tag X bereit sein. Ich muss das vorleben. Wenn ich sage, dass ich Pünktlichkeit verlange, darf ich nicht zu spät erscheinen. Ganz einfach. Es gibt nichts Schlimmeres als Respekt- und Disziplinlosigkeit. Das wissen die Spieler. Wer sich nicht daran hält, der muss mit Konsequenzen rechnen. «Der FC Basel ist für mich der FC Bayern der Schweiz»: Mario Cantaluppi hat für Rotblau 273 Spiele bestritten und ist nun seit 2018 im Nachwuchs als Trainer tätig.Foto: Nicole Pont (Tamedia AG)Künftig werden Sie eng mit Fabio Celestini zusammenarbeiten. Wie ist Ihr Verhältnis zu ihm?Ich habe ihn heute kurz gesehen, wir kennen uns ja aus gemeinsamen Nationalmannschaftszeiten. Aber bis Sonntag liegt sein Fokus vor allem auf der ersten Mannschaft, da ist die Rückrundenplanung mit dem Nachwuchs vorerst Nebensache. Ich muss ihm ein Riesenlob aussprechen. Was er in der kurzen Zeit hier unter schwierigen Bedingungen geschafft hat, ist vorbildlich. Toll auch, wie er die Jungen in dieser Situation integriert. Sie meinen, dass Avdullahu, Zé oder zuletzt Beney regelmässig eingesetzt werden?Solche Signale hatten wir in den letzten Jahren zu selten. Dieses Bekenntnis zu den Jungen macht ihnen Mut. Fabio hat Interesse an diesen Spielern. Er könnte ja auch einen anderen Weg gehen und die Jungen aussen vor lassen. Dann lief in den letzten Jahren nicht alles rund im FCB-Nachwuchs?Wir wollen künftig zwei, drei Dinge anders machen. Was?Es gibt immer Punkte, die man optimieren kann und die wir im regelmässigen internen Austausch besprechen. Wir sind aber auf einem guten Weg – zum Beispiel auch durch die Integration der Nachwuchsleitung in die Sportkommission.In der U-21 werden auch immer wieder Profis aus der ersten Mannschaft eingesetzt, die Spielpraxis brauchen. Was bedeutet, dass die Perspektivspieler auf die Bank müssen. Wie gehen Sie damit um?Das ist das Los des U-21-Trainers. Ich bin aber überzeugt, dass eine mangelnde Bereitschaft in der U-21 auch von Fabio nicht goutiert würde. Jeder weiss, um was es geht im FC Basel. Wir geben gemeinsam alles dafür, bei der ersten Mannschaft sowie im Nachwuchs unsere Ziele zu erreichen. Die Qualität dazu haben wir.Was, wenn die Ziele nicht erreicht werden?Dann heisst es rasch: Was macht ihr da hinten auf dem Campus eigentlich? Man muss den Junioren klar vermitteln, dass es ein Privileg ist, für diesen Club zu spielen. Aber sie müssen auch wissen, dass die Luft in einer U-21 dünner wird. Dass bei mangelnder Leistungsbereitschaft die Möglichkeit besteht, den Sprung zu den Profis nicht zu schaffen.Sie sind Zürcher, GC-Junior und haben für den FC Basel 273 Spiele bestritten. Welchen Stellenwert nimmt der FCB in Ihrem Leben ein?Das Leben, das ich heute führe, verdanke ich auch dem FC Basel. Als ich 19 und vertragslos war, holte mich Didi Andrey – für 800 Franken im Monat, weil der FCB kaum Geld hatte. Bei meinem zweiten FCB-Engagement ein paar Jahre später kam ich aus einer 17-monatigen Verletzungspause und erhielt bei Rotblau die Chance, meine Karriere nochmals zu lancieren. Und dank Massimo Ceccaroni bekam ich die Möglichkeit, im FCB-Nachwuchs Trainer zu werden. Für all das bin ich sehr dankbar. Was war das Highlight Ihrer FCB-Zeit?Da gibt es viele. Ganz oben in dieser Liste steht sicherlich der Aufstieg 1994. Da merkte man, wie wichtig der Club für diese Region ist. Ebenso unvergessen sind der Meistertitel 2002 und die darauffolgende Champions-League-Saison mit den Spielen gegen Liverpool oder Manchester United. Könnte das noch getoppt werden mit einem Erfolg als Trainer?Träumen darf man immer, Fussball ist ein derart schnelllebiges Geschäft. Aber es ist kein explizites Ziel von mir, und solche Gedanken sind ganz weit weg. Mein Fokus liegt aktuell einzig und allein auf dem Basler Nachwuchs. Schweizer Cup U-19. Samstag, 15.30 Uhr: FC Basel – FC Zürich (Nachwuchs-Campus, Münchenstein). Mehr zum FC Basel:Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Super League: Im Strichkampf hat der FCB einen gewichtigen Nachteil
ByRSS– Im Strichkampf hat der FCB einen gewichtigen NachteilBald wird die Tabelle der Super League geteilt. Acht Teams bangen oder hoffen. Und der Modus kann ungerecht werden.Publiziert heute um 16:36 UhrHartnäckigster Verfolger der Top 6: Der FC Winterthur, hier Mittelfeldspieler Luca Zuffi (r.) im Laufduell mit YB-Angreifer Meschack Elia, hat die besten Aussichten, noch den Sprung in die obere Tabellenhälfte zu schaffen.Foto: Walter Bieri (Keystone)Noch neun Runden. Dann wird die Super League geteilt. In eine Finalrunde mit der Chance, um Plätze in europäischen Wettbewerben zu spielen. Und in eine Abstiegsrunde, in der es im besten Fall noch um die goldene Ananas geht. Oder im schlechtesten gegen den Abstieg.Acht Teams hoffen oder bangen noch: Zürich, St. Gallen, Lugano und Luzern sind derzeit über dem Strich. Winterthur, Yverdon, die Grasshoppers und Basel darunter. Derzeit trennt nur ein Punkt Rang sechs (Luzern) von Rang sieben (Winterthur).An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFCZ, GC und FCB haben einen NachteilEs ist Teil des Modus: Wenn die Liga nach 33 Runden getrennt wird, hat die Hälfte der Liga ein Heimspiel weniger als der Rest. Im Strichkampf trifft es den FCZ, GC, den FCB und Lugano. Sie kommen je auf 16 Heim- und 17 Auswärtspartien. Eine Partie scheint auf 33 Runden kaum der Rede wert. Der Blick auf die Resultate zeigt aber, dass der Heimvorteil durchaus Einfluss haben könnte. Zumal es realistisch ist, dass am Ende bloss ein Punkt oder gar die Tordifferenz entscheidet, wer in die Finalrunde darf.St. Gallen und Yverdon etwa holen zu Hause pro Spiel im Schnitt 1,5 Punkte mehr als auswärts. Bei GC ist es ein Punkt, beim FCZ 0,6 und beim FCB 0,5. Da kann es schon einen Unterschied machen, ob ein Team einmal mehr auswärts spielt – oder eben daheim.Nur dem FC Lugano ist es scheinbar egal, wo er antritt: Die Tessiner holen zu Hause und auswärts praktisch gleich viele Punkte.An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWie entschieden wird, wer mehr Heimspiele erhältSilvano Lombardo hat bei der Swiss Football League die eigentlich unmögliche Aufgabe, einen Spielplan aufzustellen, der alle befriedigt. Dazu füttert er den Computer mit allerlei Vorgaben. Und am Ende wird jener Spielplan genommen, der am wenigsten mit den Auflagen kollidiert. Da geht es um Sicherheitsfragen, Eishockeyspiele, Baustellen der SBB, ein von zwei Clubs geteiltes Stadion in Zürich und drei Teams im Kanton Waadt, um europäische Matches oder darum, dass niemand dreimal in Serie auswärts oder zu Hause spielen sollte. Und über allem steht, dass es sportlich fair bleiben muss.Die Liste ist nicht abschliessend. Für die ersten 22 Runden sammelten sich so 250 Vorgaben an. Für die nächsten 11 kam dann noch der Modus obendrauf.Nach 38 Runden kommen ja am Ende der Saison alle idealerweise auf gleich viele Heim- wie Auswärtsspiele. Also musste Lombardo Annahmen treffen. Er verteilte die Partien anhand der Tabelle nach dem 14. Spieltag.Pro Tabellenhälfte haben so je drei Teams bis Runde 33 ein Heimspiel mehr. Bleibt die Konstellation bestehen, dann haben sie alle in den letzten fünf Spieltagen dafür ein Heimspiel weniger – und alles pendelt sich ganz wunderbar ein.Warum Winterthur alles durcheinanderbringen kannDie Chancen stehen nicht schlecht, dass die Rechnung aufgeht. Ausser, es tauschen zwei Teams ihre Plätze über und unter dem Strich, die eine unterschiedliche Anzahl an Heimspielen haben. Geschieht das, wird am Ende der Saison ein Team einmal mehr zu Hause spielen als der Rest der Liga. Und ein anderes einmal weniger.Die grösste Gefahr für Lombardos Plan geht derzeit vom FC Winterthur aus. Erreichen die Winterthurer auf Kosten des FC Lugano die Finalrunde, kann in dieser Saison nicht mehr alles ausgeglichen werden. Dasselbe gilt, sollten die Basler oder die Grasshoppers auf Kosten von Luzern oder St. Gallen den Sprung in die Top 6 schaffen.Kommt es so weit, muss die Geschäftsleitung der Liga anhand der vom Computer berechneten Spielpläne bestimmen, welcher Club bevorteilt wird – und welcher benachteiligt. Wehklagen der Betroffenen nicht ganz ausgeschlossen.Welche anderen Ungleichheiten es sonst so gibtTeams, die nach 33 Runden nicht in derselben Tabellenhälfte sind, spielen nur dreimal gegeneinander. Gelingt zum Beispiel den Grasshoppers oder den Baslern kein famoser Schlussspurt, treten sie in dieser Saison zweimal in Bern gegen die Young Boys an – und nur einmal daheim.Aber selbst wenn Mannschaften viermal gegeneinander spielen, kann es zu Ungleichheiten kommen. Es ist möglich, dass ein Team einen Gegner dreimal zu Hause empfängt und nur einmal zu ihm reist. In Schottland, wo der Modus seit dem Jahr 2000 gespielt wird, ist das bisher in jeder Saison bei einigen wenigen Paarungen vorgekommen.Ungleiche Verteilungen werden von der Liga notiert – und wenn möglich in der kommenden Saison ausgeglichen. Was natürlich nicht geht, wenn ein Team absteigt.Das sagen die BetroffenenDie Betroffenen geben sich abgeklärt. «Klar hätten wir lieber ein Heimspiel mehr gehabt», sagt zwar Bruno Berner. Aber der GC-Trainer mag sich nicht nerven: «Können wir es ändern? Nein. Wir müssen es annehmen, wie es ist, und das Beste draus machen.» Er ist damit auf einer Linie mit Basels Coach Fabio Celestini: «Wir können auch auswärts gewinnen.» Und mit FCZ-Sportchef Milos Malenovic: «Wir wollen keine Energie auf Dinge verschwenden, die wir nicht beeinflussen können.»Wie der Strichkampf ausgehen wird Der FCZ liegt sechs Punkte über dem Strich, GC und Basel sechs darunter. 27 Punkte können noch gewonnen werden. Da scheint fast alles möglich.Und doch spricht gerade die Ausgeglichenheit in der Liga dafür, dass es keine grossen Verschiebungen mehr geben wird. Der FCZ müsste sehr oft verlieren, um noch von vier Teams überholt zu werden. Basel und GC dürfen eigentlich nur noch gewinnen, wollen sie über den Strich. Yverdon ist auswärts zu schwach, um für die Finalrunde infrage zu kommen.Bleibt von den Teams unter dem Strich nur noch Winterthur. Und tatsächlich: Nimmt man den Punkteschnitt seit dem Jahreswechsel, dann haben die Winterthurer gute Aussichten, mindestens ein Team aus dem Trio St. Gallen, Lugano oder Luzern noch zu überholen.An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. 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