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Marwin Hitz kann die Tore nicht selber schiessen

Marwin Hitz hält fast alles – und trotzdem geht der FCB in Luzern leer aus.
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Marwin Hitz: 5

Auch wenn er in Augsburg schon einmal in der Nachspielzeit im gegnerischen Strafraum aufgetaucht ist und getroffen hat: Dass seine Mannschaft keine Tore erzielt, kann man ihm nicht ankreiden. Zeigt in dieser Partie gleich mehrere gute Paraden, ist dann aber beim Kopfball, der zum 0:1 führt, nicht perfekt.

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Mit einem weiteren Sieg im Heimspiel gegen Yverdon würde sich die Mannschaft von Fabio Celestini unabhängig vom Abschneiden der Konkurrenz eine gute Ausgangslage für die Meisterrunde schaffen.Ein anderes Thema, was im Vorfeld der Partie für grosse Diskussionen sorgte, war die Sperre des Sektor D Parkett und damit der geplante Ausschluss der Muttenzerkurve. Dies wurde als Reaktion auf die Schlägerei in Zürich nach dem Klassiker von letzter Woche von den Behörden beschlossen. Die Muttenzerkurve kündigte aber bereits am Freitagmorgen an, dass es vor dem Spiel eine Tauschbörse geben wird, an dem Saisonkartenbesitzer vom D-Parkett ein Ticket für einen anderen Sektor erwerben können.Das SpielEs läuft die 15. Minute, als Metinho allein vor Yverdon-Goalie Paul Bernardoni zum Abschluss kommt, doch am Innenpfosten scheitert. Rund eine Minute später ist es erneut der Brasilianer, der für Philip Otele auflegen kann. Oteles platzierter Schlenzer findet über den Pfosten den Weg ins Netz. Danach dauert es nicht lange, bis der FC Basel seine Führung ausbauen kann. In der 28. Minute bekommt Shaqiri den Ball von Bénie Traoré in den Lauf zugespielt und verwandelt alleine vor Bernardoni souverän. Nur zwei Minuten später sind es die gleichen beiden FCB-Spieler, die im Zusammenspiel den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte überspielt Shaqiri die ganze Yverdon-Defensive, Traoré bleibt eiskalt und trifft zum ersten Mal seit Ende März wieder. Allerspätestens in der 38. Minute sorgt der Ivorer mit einem Schuss ins nahe Eck für die Vorentscheidung. Wieder ist Shaqiri Assistgeber. Das 4:0 ist die höchste FCB-Führung zur Halbzeitpause seit dem 6:1 Erfolg gegen den FC Sion am 1. August 2021. Damals betrug das Pausenresultat gar 5:0.Auch nach Wiederanpfiff der Partie starten die Basler druckvoll und mit viel Spielfreude. Dies lässt sich beispielsweise beim 5:0 in der 56. Minute erkennen, als Shaqiri den Ball bei einem Doppelpass auf Otele per Hacke weiterleitet und so seinen dritten Assist des Spiels verbuchen kann. Yverdon wird erst ab der 70. Minute noch gefährlich. Zweimal verhindert die Querlatte einen Gästetreffer.St.-Jakob-Park. – 24‘254 Zuschauende. – SR Dudic.Tore: 16. Otele (Metinho) 1:0. 27. Shaqiri (Traoré) 2:0. 30. Traoré (Shaqiri) 3:0. 37. Traoré (Shaqiri) 4:0. 56. Otele (Shaqiri) 5:0.FCB: Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu (58. Leroy), Metinho; Traoré (68. Soticek), Shaqiri (76. Sigua), Otele (58. Kade); Ajeti (58. Carlos).Yverdon: Bernardoni; Marques, Picccini (60. Tijani), Legowski, Kongsro; Esteves (46. Tasar), Cespedes (60. Núñez), Baradji, Aké; Marchesano (75. Komano), Grodem (46. Teixeira).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Barisic (im Aufbau), Cissé und Rüegg (beide angeschlagen). Ersatzbank FCB: Salvi, Baró, Fink, Akahomen. Verwarnungen: 6. Céspedes, 25. Piccini, 44. Legowski, 66. Tijani, 68. Núñez, 82. Sigua, 86. Kongsro (alle wegen Foulspiel) – 15. Pfostenschuss Metinho. 73. Lattenschuss Legowski. 85. Vouilloz lenkt Schuss von Komano an die Latte.Die TaktikDer Basler Cheftrainer wechselt in der Startformation nur selten, solange es sportlich gut läuft und keine Verletzungen oder Sperren vorliegen. Deshalb ist es wenig überraschend, dass Fabio Celestini mit denselben elf Spielern wie schon in den vergangenen drei Partien beginnt. Auch der Formation des 4-2-3-1 bleibt Celestini im Spiel gegen Yverdon treu. Ein Mal mehr weiss diese Startelf zu überzeugen, auch weil sich Shaqiri und Traoré auf der Position des Zehners und des rechten Flügels immer wieder abwechseln, was dem FCB-Spiel Variation verleiht. Paolo Tramezzani lässt seine Equipe in einem 3-5-2 auflaufen. Die Offensive kann erst in der zweiten Hälfte im Ansatz gefährlich werden und die Westschweizer Verteidigung findet mit ihrer Manndeckung mehrfach kein Mittel gegen die Läufe in die Tiefe der schnellen FCB-Angreifer. Auch der Doppelwechsel nach der ersten Halbzeit lässt die Gäste nicht wesentlich besser ins Spiel finden.Der AufregerWer an diesem Montagnachmittag den St.-Jakob-Park betritt, reibt sich beim Blick ins Stadion verwundert die Augen: Das D-Parkett bleibt zwar aufgrund der von den Behörden verhängten Kurvensperre leer, am Zaun hängt ein Banner mit der Aufschrift «Was uns sött spalte, vereint uns nur no mee!». Doch die Muttenzerkurve hatte sich einfach in den Sektor B umplatziert, um ihre Mannschaft von dort aus zu unterstützen.Was folgte, war ein zwar nicht ganz im Einklang tönender, aber lauter Wechselgesang über das gesamte Spielfeld zwischen dem D-Balkon und dem B-Parkett während der Partie. Zu dieser speziellen Atmosphäre sagt Dominik Schmid nach dem Spiel: «Es war ungewohnt, aber die Kurve hat das ein Mal mehr überragend gemacht. Ich hoffe aber natürlich, dass sie im nächsten Match wieder auf der richtigen Seite sind».Ungewohntes Bild: die Muttenzerkurve im Sektor B.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das muss besser werdenWenn man die erste Halbzeit betrachtet: nichts. Im zweiten Durchgang schalten die Basler dann einen Gang zurück und bieten nicht mehr dasselbe Spektakel wie zuvor, Yverdon bekommt ab der 70. Minute einige gute Tormöglichkeiten. Aber der FCB spielt insgesamt so souverän und nutzt seine Chancen so effizient, dass man zum Schluss kommen muss: Das war ein nahezu meisterlicher Auftritt.Das sagt der Trainer«Ich bin im Moment ein sehr glücklicher Trainer», sagt Fabio Celestini nach der Partie. Besonders gefällt dem FCB-Trainer, dass seine Mannschaft jedes Spiel wie ein Final angehe, egal ob gegen Lugano, den Klassiker gegen den FC Zürich oder heute gegen Yverdon: «Die Spieler haben verstanden, was es heisst zu kämpfen», so Celestini.Mit Aussagen über einen möglichen Meistertitel hält er sich aber weiterhin zurück: «Unser Fokus gilt voll und ganz dem Cupspiel gegen Lausanne».So geht es weiterWeil Servette gegen Luzern 2:1 gewinnt, bleibt der Vorsprung des FCB auf die zweitplatzierten Genfer bei sechs Punkten. Während der Ligabetrieb am nächsten Wochenende pausiert, steht für den FCB am Sonntag der Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Sport auf dem Programm. Am Wochenende des 3. und 4. Mai steht das erste Spiel der Meisterrunde an. Auf wenn der FCB dann trifft, ist noch offen, wird aber zeitnah von der Liga mitgeteilt.Der FC Basel gegen YverdonDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Transfergerücht – Real- und Bayern-Vergangenheit: Dieser Verteidiger soll den FCB VerstärkenDer FC Basel soll den österreichischen Innenverteidiger Flavius Daniliuc von Salernitana bis 2028 verpflichten.Publiziert heute um 18:14 UhrSoll beim FCB einen Vertrag bis 2028 erhalten: Flavius Daniliuc (links).Foto: Imago, sportphoto24Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel soll bei seiner Suche nach einem neuen Innenverteidiger fündig geworden sein: Wie der Transferjournalist Orazio Accomando berichtet, verpflichtet der FCB den Österreicher Flavius Daniliuc vom italienischen Drittligisten Salernitana und stattet ihn mit einem Vertrag bis 2028 aus.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDer 24-Jährige bestritt die vergangene Saison in der Serie A als Leihspieler bei Hellas Verona und kam dort zu 18 Einsätzen. Zuvor trug Daniliuc bereits das Trikot von OGC Nizza und Red Bull Salzburg und kann auf zusammengerechnet 119 Spiele Erfahrung in der Serie A, der Ligue 1 und der österreichischen Bundesliga zurückgreifen. Daniliuc durchlief zudem einen Teil seiner Juniorenzeit die Nachwuchsstufen von Real Madrid und Bayern München.Ob die Gerüchte um Ahmetcan Kaplan und Becir Omeragic mit der Verpflichtung von Daniliuc vom Tisch wären, ist nicht bekannt. Zumal immer noch unklar ist, ob der FCB noch einen seiner derzeitigen Innenverteidiger abgeben wird.Mehr FCB-TransfernewsDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Abgang beim FC Basel – Bradley Fink wechselt nach EnglandDer 22-jährige Mittelstürmer unterschreibt beim Drittligisten Wycombe Wanderers.Publiziert heute um 19:43 UhrBradley Fink verlässt den FC Basel.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach drei Jahren ist die Zeit beim FC Basel für Bradley Fink vorbei: Der 22-jährige Mittelstürmer verlässt die Schweiz und spielt künftig für die Wycombe Wanderers in der EFL League One, der dritthöchsten Spielklasse Englands. Über die Ablösesumme wurde zwischen den beiden Clubs Stillschweigen vereinbart.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFink wechselte im Sommer 2022 aus dem Nachwuchs von Borussia Dortmund zum FCB und kam in seiner Debütsaison zu 38 Einsätzen für Rotblau, in denen er sechs Tore erzielte. Anschliessend wurde er für ein Jahr nach Zürich zu GC verliehen. Zu Beginn der abgelaufenen Doublesaison kam Fink für den FCB immer wieder als Joker zum Einsatz, in der Rückrunde erhielt er unter Ex-Trainer Fabio Celestini nur noch 21 Spielminuten.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Spontane Meisterfeier: Davide Callà ist der Zeremonienmeister, Xherdan Shaqiri schwingt die Fahne

    AboFC Basel: Spontane Meisterfeier – Davide Callà ist der Zeremonienmeister, Xherdan Shaqiri schwingt die FahneDer 21. Meistertitel des FCB wurde von so vielen Menschen gefeiert, wie man das in Basel schon lange nicht mehr gesehen hat.Publiziert heute um 23:05 UhrAssistenztrainer Davide Callà sorgte am Mikrofon für Unterhaltung.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel an diesem Sonntag, 11. Mai 2025? Das ist ein rotblaues Menschenmeer auf dem Barfüsserplatz, das bis in die Steinenvorstadt, den Kohlenberg hinauf und auch in die Falknerstrasse fliesst. Und da oben auf dem Balkon des Stadtcasinos ganz viele junge und nicht mehr ganz so junge Männer, die ins Mikrofon brüllen, Lieder für die Menge anstimmen, mitsingen, tanzen, hüpfen und lachen.Das ist sie, die spontane Meisterfeier des FC Basel, die alles zudeckt. Oder wie es der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer sagt: «Wenn der FCB Meister wird, steht in Basel alles still.» Und es gibt nicht wenige, die Mühe haben, in Anbetracht der Grösse des Moments rund um diesen 21. Meistertitel ihre Fassung zu bewahren.«Unglaublich», findet mit Dan Holzmann einer der FCB-Club-Mitbesitzenden kaum Worte für das, was er sieht und empfindet. Andere, die schon früher immer mal wieder mit dabei gewesen sind im «Papa Joe’s», wo sich die Mannschaft und die geladenen Gäste versammeln, stehen unter dem Eindruck, dass diese Party, diese Emotionen, diese zu tausenden in Rot und Blau im Festzentrum der Stadt erschienenen Anhänger alles toppen, was sie erlebt haben.Einer, der das schon kennt, ist Xherdan Shaqiri. Schon 2010, 2011 und 2012 hat er als Fussballer des FC Basel vom Balkon gestrahlt. Nun tut er es wieder – und ist dabei doch in einer anderen Rolle als damals. Nun ist er nicht mehr der überaus talentierte Teenager, der die Ausland-Karriere vor Augen hat. Sondern der Rückkehrer, Heilsbringer, Anführer und Captain der Mannschaft.Anführer der Mannschaft, Antreiber auf dem Balkon: Xherdan Shaqiri.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Auch wenn es der scheidende Assistenztrainer Davide Callà ist, der wie früher schon viermal als Spieler zunächst den Zeremonienmeister auf der Terrasse gibt, so hilft auch Shaqiri kräftig mit, den Fans und den eigenen Mitspielern einzuheizen. Die Überfigur schwingt kräftig die FCB-Fahne und wird erwartungsgemäss gefeiert wie kein Zweiter. «Shaqiri olé» gröhlen sie selbst nach über zwei Stunden nochmals, als der Balkon sich zwischenzeitlich geleert hat – und locken ihr Idol abermals nach draussen und vors Mikrofon, bevor die Party schrittchenweise ihr Ende findet.Xherdan Shaqiri fährt gerne BusDazwischen, da hat der Maestro auch noch den anwesenden Medienvertretern gestellt und von der Heimfahrt am Samstag weg von Lugano und hin nach Basel erzählt. «Das waren die besten viereinhalb Stunden Fahrt, die ich je hatte. Der Bus hat gebebt», sagt Shaqiri und blickt schliesslich auch nach vorne. Auf die verbleibenden Spiele, aber auch auf die nächste Saison.«Wir sind wie ein Zug und werden nun keinen Gang runterschalten, sondern auch in den restlichen Ligaspielen Vollgas geben», verspricht der Topskorer, der noch den Super-League-Rekord von Stéphane Chapuisat brechen kann. Und er weiss auch: «Wir wollen nächste Saison in die Champions League – aber der Druck wird nicht kleiner werden.»David Degen würde sogar das Stadion putzenStiller als erwartet gibt sich das eigentliche Gesicht dieses Clubs. David Degen redet überlegt. Und als er danach gefragt wird, wie sehr er sich freue, spricht er davon, noch gar nicht richtig realisiert zu haben, was nun in dieser filmreifen Meister-Saison des FC Basel passiert ist.«Ich kann meine Freude gar nicht richtig zeigen. Aber ich kann versichern: In mir drin, da ist diese riesig», sagt der Präsident und Mitbesitzer des FC Basel und gibt zu, irgendwann zwischen dem samstäglichen 5:2-Sieg in Lugano und der Ankunft auf dem Barfi Freudentränen vergossen zu haben.Degen lobt alle im Club. Aber besonders ausgiebig redet er dabei über Shaqiri. «Es brauchte ganz viele Zahnräder, die ineinander gegriffen haben. Aber es ist klar, dass Xherdan Shaqiri das entscheidende Puzzlestück war.»Dann spricht er davon, wie schwierig die ersten drei Jahre für ihn und seine Mitstreiter im Verwaltungsrat gewesen seien. Darüber, dass andere nicht immer fair über ihre Arbeit geurteilt hätten. Und er sagt: «Wir gehen selbst stets sehr hart mit uns ins Gericht – auch in dieser Saison. Und wenn es um mich selbst geht, dann würde ich alles für diesen Club tun. Ich würde sogar das Stadion putzen, sollte es mich da benötigen.»Fabio Celestini und das Montagstraining«Wir sind Meister!» Wahrscheinlich sagt das an diesem Abend keiner so oft wie Fabio Celestini, der zuvor immer nur vom «Traum» gesprochen, aber bis nach Lugano stets das M-Wort vermieden hatte. Der Trainer des FC Basel wirkt geradezu beseelt. Er schreit und springt auf dem Balkon nicht weniger herum als seine Spieler es tun.Ob er diese auch am Montag wieder in Bewegung sehen wird? Celestini gibt sich nicht wirklich optimistisch: «Ich zweifle noch daran, dass das Training stattfindet.»FCB-Trainer Fabio Celestini schreit und hüpft nicht weniger als seine Spieler.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Der FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Ojemine! Dem FCB droht schon wieder ein Desaster-Start Der Saisonauftakt ist missglückt. Nun steht dem FC Basel gegen Lugano ein schwieriges Spiel bevor. Der Druck steigt. In dessen Rahmen verabschiedet er eine Legende. Publiziert heute um 16:30 Uhr Abonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast. 221…