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Dernière für den FCB – und Michael Lang?

Michael Lang scheitert kurz vor seiner Auswechslung an Yverdon-Goalie Bernardoni.

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Die positive Sicht der Dinge existiert. Aber zum Ende dieser Saison muss man sich darum bemühen. Ein 0:0 im letzten Spiel gegen Yverdon Sport bringt dem FC Basel in dieser bedeutungslos gewordenen Partie zwar keinen Sieg. Aber es bringt ihm immerhin den Ausbau einer Serie: Acht Mal in Folge sind die Basler ungeschlagen geblieben, wobei sie viermal gewannen und so 16 Punkte totalisierten.

Anders gesagt: Es war die beste Phase einer enttäuschenden Saison, die von A bis Z vom Kampf um den Klassenerhalt geprägt war – und die nun auf dem achten Tabellenplatz der neuen Zwölferliga endet.

Torchancen, um zum Abschluss zu gewinnen, hatte der FCB gegen Yverdon genug. Aber während die Defensive abermals sicher stand, mangelte es einmal mehr an der Präzision oder Entschlossenheit, um daraus Zählbares entstehen zu lassen.

Was es sonst noch zu sehen gab? Michael Langs erster Auftritt in der Startelf seit dem 13. August 2023 zum Beispiel. Verbunden mit dem Gedanken, ob dies ein Hinweis auf eine bessere Basler Zukunft des bis Ende Juni 2025 verpflichteten Verteidigers oder vielleicht doch so etwas wie ein Abschiedsspiel gewesen ist.

Nun: Die Wochen davor, in welcher Lang unter Celestini keine Rolle spielte, lässt eher auf die zweite Variante schliessen. Jedenfalls dann, wenn der 33-jährige Profi dies will und im Herbst seiner Karriere eine annehmbare Alternative findet. Den doch eher ausgiebigen Applaus, den er bei seiner Auswechslung in Richtung der Zuschauenden spendet, kann man ebenfalls so deuten, wie wenn hier ein verdienter Spieler den Fans hätte ”Danke” und “Adieu” sagen wollen – genau so, wie die Sprechchöre, die ihm nach dem Abpfiff aus der Muttenzerkurve zuteil wurden.

Vielleicht wars ja auch nur prophylaktisch und weiss Michael Lang selbst noch nicht genau, wie es weitergehen soll. Sicher ist: Der Ostschweizer ist nicht die einzige Personalie, bei der die Sport-Verantwortlichen um ihren neuen Direktor Daniel Stucki Gespräche führen und gegebenenfalls nach Lösungen Ausschau halten, um das aufgeblähte Kader im Hinblick auf die erste Saison ohne Europacup seit 1998/99 massiv zu verschlanken.

Maurice Malone und Djordje Jovanovic sind die ersten Kandidaten für eine (leihweise?) Luftveränderung. Bei den Stürmern stellt sich primär bei Rückkehrer Bradley Fink und dem in dieser Saison lange verletzten Andrin Hunziker die Frage, ob sie in der kommenden Saison in Basel genug Einsatzzeit für ihre Entwicklung erhalten. Und schliesslich sind da all die Fragezeichen zwischen selbst forciertem Transfer (Renato Veiga, Adrian Barisic, Thierno Barry) und vom FCB gesuchter Weiterverpflichtung (Kevin Rüegg, Sergio Lopez).

Auch wenn man den Kern dieser Mannschaft möglichst belassen will: Richtig ruhig wird auch dieser Basler Transfer-Sommer kaum werden. Aber richtig ruhig ist es ja beim FCB nie.

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