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  • FCB auf der Konzertbühne: Musikalische Fussball­feier im Stadtcasino

    MeinungFCB auf der Konzertbühne – Musikalische Fussball­feier im StadtcasinoDie Basel Sinfonietta, das Theater Basel und der FC Basel präsentierten am Donnerstag die Uraufführung des Fussball­oratoriums «Der 7. Himmel». Das Stück ist ein Genuss. Lukas NussbaumerPubliziert heute um 15:33 UhrRaffiniert zusammengewobene Musik: Uraufführung des Fussballoratoriums «Der 7. Himmel» im Musiksaal des Stadtcasinos.Foto: Zlatko MićićJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDa denkt man, nach der ESC-Woche sei in Basel wieder Normalität eingekehrt. Und dann so was! Schon beim Eintreten ins Foyer des Stadtcasinos laute Fangesänge, offene Bierdosen und überall Menschen in FCB-Trikots und -Schals. Was ist denn hier los? Schon wieder eine Meisterfeier? Wir haben doch erst Donnerstag? Und überhaupt: Die findet doch draussen, unter dem Papa-Joe’s-Balkon, statt und nicht im Konzertsaal?Keine Sorge – Basel steht zwar immer noch kopf, aber hier geht alles mit rechten Dingen zu und her. Denn wenn das Joggeli zur Musikfestivalbühne wird, dann können wir umgekehrt auch ein Fussballfest im Musiksaal machen – scheinen sich zumindest die Basel Sinfonietta, das Theater Basel und der FCB gesagt zu haben, die am Donnerstag zur Uraufführung des Fussballoratoriums «Der 7. Himmel» luden.Das Stück ist eine Neubearbeitung von «Die Tiefe des Raums», das Moritz Eggert anlässlich der WM 2006 in Deutschland schrieb. Nun, fast 20 Jahre später – quasi als Vorprogramm der im Juli steigenden Uefa Women’s Euro 2025 –, münzte es Eggert zusammen mit Librettist Wolfgang Bortlik auf die Fussballstadt Basel um. Dafür hat der Komponist im Dezember ein FCB-Spiel besucht und sich von den verschiedenen Klangebenen der Matchatmosphäre inspirieren lassen.Echte FussballprominenzHerausgekommen ist ein Stück, das sich voll und ganz um den Fussball und den FCB dreht. Die Rahmenhandlung ist ein Spiel gegen den FCZ – zweimal 45 Minuten, mit einer 15-minütigen Pause und der für den Sieg nötigen Nachspielzeit. Die Hauptrolle hat ein Spieler (Tenor, Paul Curievici), daneben singen solistisch die Tugend (Sopran, Chelsea Zurflüh), das Laster (Mezzosopran, Annette Schönmüller) und ein Journalist (Bariton, Matthias Störmer).In den Sprechrollen ist mit Beni Thurnheer, Beni Huggel und Danique Stein auch echte Fussballprominenz auf der Bühne vertreten. Und die Fankurve, auf den vorderen Balkonplätzen des Musiksaals positioniert, verkörpern Chor und Extrachor des Theaters Basel. Es spielt die Basel Sinfonietta unter der Leitung von Schiedsrichter (Dirigent) Titus Engel und Kapitänin (Konzertmeisterin) Simone Zgraggen.Übernahmen die Sprechrollen: Beni Huggel (2. v. r.) und Beni Thurnheer.Foto: Zlatko MićićMit der Melodie von «Z’Basel a mym Rhy», die sich schnell zu einer komplexen Polyfonie verdichtete, startet das Oratorium. Ein klangliches Wirrwarr mit Mannschaftsaufstellung und Zwischengesängen, -gerede und -geräuschen folgt – echte Stadionatmosphäre halt. Nach zwei Minuten ertönt das erste Solostück des Journalisten, der immer wieder über das Geschehen auf dem Platz – das man sich als Publikum mehrheitlich selbst herbeifantasieren muss – singend philosophiert.Hymne an den BallUnd dann der erste grosse Dämpfer: In der 18. Minute geht der FCZ in Führung – das Orchester schlägt plötzlich düstere, dissonante Klänge an, und auf der Tribüne singt ein Fan ein himmeltrauriges Lamento: «Fast zwei Meter ist unser Langer lang und kriegt den Ball nicht aus dem Strafraum!» Doch der FCB fängt sich und gleicht in der 44. Minute aus. Zeitweise gibt es Gesangsquartette zur Abseitsfalle, eine Hymne an den Ball («Du Ball, du Runder»), Reminiszenzen an alte Zeiten ohne VAR – und Huggel erzählt von seinen Karriereanfängen in Münchenstein und Arlesheim.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDie zweite Halbzeit beginnt dann mit einer Pechsträhne – der Spieler verletzt sich, der FCB verschiesst einen Penalty, und Zürich geht 2:1 in Führung. So wird bald Kritik auf den Rängen laut: «Der denkt doch jetzt schon nur noch ans Geld» – dies, nachdem das Laster dem Spieler einen silbergrauen Lamborghini versprochen hat. Auch Trainerin Stein ist mit dem Gezeigten nicht zufrieden, schimpft mit dem Spieler und kritisiert die Sensationslust der Menge: «Wenn ihr Unterhaltung wollt, geht ins Tabourettli und schaut euch HD Läppli an.»Das Fussballoratorium ist voll von witzigen Textpassagen, die von einer raffiniert zusammengewobenen Musik – die immer wieder Melodien aus der Kurve aufnimmt – getragen werden. Alle zentralen Themen des Fussballs kommen zur Sprache, die guten wie die schlechten. Am besten bringt es vielleicht die Szene auf den Punkt, als eine Geburt verschoben werden muss, weil das Spiel noch nicht fertig ist: «Halte das Kind zurück», heisst es da, «es geht noch 16 Minuten! Plus Nachspielzeit!»Mit «Hakan» in der KabineDas musikalische Highlight des Abends ist die hochvirtuose Tugend-Arie, die die legendäre Kabinen-Szene mit Christian Gross und Hakan Yakin persifliert – Sie erinnern sich: «Als Aaregig, Hakan, doch nöd als Kritik, dammi nomal!» Und zum Schluss geht auch das Spiel gut aus: Der FCB setzt zur Aufholjagd an und erzielt in der 97. Minute das 3:2. Basel gewinnt – und damit letztlich auch die Seele des Fussballs.Auch wenn sich das Publikum beim ausgiebigen Schlussapplaus nicht ganz zu «Wär nit gumpt, dä isch kai Basler» ermutigen lässt: Dieses Fussballoratorium ist ein Genuss, besonders für jene, die sich mit Fangesängen und Anekdoten rund um den Basler Fussball auskennen. Am kommenden Dienstag wird «Der 7. Himmel» nochmals aufgeführt.«Der 7. Himmel», Dienstag, 27. Mai, Musiksaal des Stadtcasinos Basel, 19–21.15 Uhr.Das Stadtcasino und der FCBNewsletterDer AbendErhalten Sie zum Feierabend die wichtigsten News und Geschichten der Basler Zeitung.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Ex-FCB-Trainer – Timo Schultz hat einen neuen JobDer 47-Jährige ist Trainer des VfL Osnabrück in der 3. Liga.Publiziert heute um 19:36 UhrVor zwei Jahren trainierte Timo Schultz den FC Basel. Nun hat der Deutsche in seiner Heimat einen nächsten Job.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkTimo Schultz ist Trainer des VfL Osnabrück. Der 47-Jährige unterzeichnete beim Club aus der 3. Liga einen Kontrakt. Zuletzt war Schultz Trainer des 1. FC Köln, wo er im letzten Sommer entlassen worden war.Just zwei Jahre ist es her, als Schultz seine Arbeit beim FC Basel aufnahm. Doch nach dem Verpassen der Conference League und einem schlechten Saisonstart in der Liga war er beim FCB seinen Job nach nur elf Pflichtspielen wieder los.Bei Osnabrück trifft er auf den Leimentaler Bastien Conus, der das Fussball-Abc im FCB-Nachwuchs erlernt hat. Zu seinem Engagement in Niedersachsen sagt Schultz: «Ich kenne den VfL sehr gut aus meiner aktiven Zeit als Spieler, gegen keinen anderen Verein habe ich mehr Pflichtspiele absolviert. Auch seitdem ich Trainer bin, haben sich die Wege sowohl im Nachwuchs als auch im Lizenzbereich mehrfach gekreuzt. Ich habe richtig Lust auf die Aufgabe beim VfL.»Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Transferexperte bestätigt – Der FC Basel wird Metinho wohl fix verpflichtenLaut Fabrizio Romano stehen bereits am Donnerstag die Medizintests und die Vertragsunterzeichnung an.Publiziert heute um 09:43 UhrNach einem halben Jahr Leihe scheint Metinho nun definitiv zum FC Basel zu stossen.Foto: Philipp Kresnik (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkLudovic Magnin betonte in den vergangenen Wochen wiederholt, dass gerade das zentrale Mittelfeld eine Baustelle sei, die der FC Basel in dieser Transferphase angehen müsse. Diese Aufgabe scheint der Club nun gelöst zu haben.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWie Transferexperte Fabrizio Romano auf X schreibt, soll der brasilianische Mittelfeldspieler Metinho, der für die Rückrunde der Double-Saison von Troyes nach Basel ausgeliehen wurde, nun fix vom FCB übernommen werden. Laut Romano stehen bereits am Donnerstag die Medizintests und die Vertragsunterzeichnung an.Transferphase beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Kaufoption gezogen – Maurice Malone wechselt fix Vom FC Basel zum FK Austria WienDer Offensivspieler wird nicht nach Basel zurückkehren. Nach seiner Leihe bleibt er in Österreich.Publiziert heute um 14:38 UhrMaurice Malone bleibt in Österreich.Foto: Branislav Racko (Imago/Branislav Racko)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm letzten Juni verlieh der FC Basel Maurice Malone zum FK Austria Wien. Der Leihvertrag wurde mit Kaufoption abgeschlossen, was bereits darauf hindeutete, dass Rotblau nicht mehr mit dem Offensivspieler plant. In seiner Saison in Wien, die Malone als Stammspieler bestritt, gelangen ihm elf Tore und vier Assists.Am Montag wird von Sky Sport Austria vermeldet, dass die zweitplatzierten Wiener ihre Kaufoption gezogen haben. Malone wird also nicht zum FC Basel zurückkehren und wohl auch in der nächsten Saison in der österreichischen Bundesliga spielen.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDer FC Basel verliert gegen YBDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare