Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Thierno Barry steht vor dem Absprung

Thierno Barry könnte den FC Basel in Richtung der Ligue 1 verlassen.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

Es gibt so viele Geschichten über Thierno Barry. Die Rote Karte bei seinem Debüt für den FC Basel in St. Gallen. Diese sehenswerte Parade im Hinspiel gegen Tobol Kostanay. Die Wochen, als dem Stürmer nun wirklich gar nichts gelingen wollte. Die Wende im Winter, als Barry mit neun Toren ab dem Januar plötzlich bester Basler Torschütze wurde. Und natürlich seine Verspätungen, von denen zumindest zwei auch öffentlich bekannt wurden.

Nun sieht es allerdings so aus, als würde der 21-Jährige kurz vor seiner letzten Geschichte beim FC Basel stehen. Gemäss dem häufig gut unterrichteten Portal «KMedia» soll Barry vor einem Wechsel in die Ligue 1 zur AS Saint-Etienne stehen, der FCB bereite sich auf den Abgang vor. Und auch Informationen der BaZ besagen, dass Barry in Basel nicht mehr allzu glücklich sein soll und sich einen Transfer vorstellen könne.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Zuletzt war er für das Spiel gegen den FC Lugano aus dem Kader gestrichen worden, weil er – nicht zum ersten Mal – zu spät zu einem Treffpunkt der Mannschaft erschienen sein soll. Dies war bereits im Februar beim Cup-Viertelfinal gegen den FC Lugano geschehen.

Klar ist aber auch, dass die Basler bei einem Transfer ihren aktuell besten Stürmer verlieren würden. Die chronisch harmlosen Basler waren in den letzten Monaten extrem abhängig von Barrys Treffern. Zudem würde das Team abermals einen gewichtigen Abgang verzeichnen müssen, während die Saison bereits läuft.

Nach den zwei Auftakt-Niederlagen sowie den Unruhen der letzten Tage wäre ein Abgang von Thierno Barry wohl ein weiterer Rückschlag für den FCB, auch wenn der Club mit dem jungen Franzosen natürlich weitere wichtige Einnahmen generieren würden.

Similar Posts

  • «FCB direkt» – Rotblau total: «Shaqiri weckt Fantasien, sensationell» – «Vorsicht! Skepsis ist angebracht»

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – «Shaqiri weckt Fantasien, sensationell» – «Vorsicht! Skepsis ist angebracht» Was bringt der Edeltechniker dem Club sportlich? Warum zweifelt BaZ-Sportchef Oliver Gut? Eine Sendung im Zeichen der spektakulären Rückkehr des Edeltechinkers. Publiziert heute um 16:00 Uhr Abonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast. Die Spektakel-Rückkehr von Xherdan…

  • FC Basel empfängt YB: Shaqiri-Update, Formstände, Favoritenrolle: Alle Infos zum Topspiel

    AboFC Basel empfängt YB – Shaqiri-Update, Formstände, Favoritenrolle: Alle Infos zum TopspielAm Sonntag empfängt der FC Basel die Young Boys (16.30 Uhr, BaZ-Liveticker). Die BaZ klärt die sieben drängendsten Fragen.Publiziert heute um 06:00 UhrAls YB am 6. Oktober 2024 zuletzt im Joggeli zu Gast war, konnte der FCB mit 1:0 gewinnen.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkWie ist die Ausgangslage?Nach 27 gespielten Runden steht der FC Basel auf Platz 2 und der BSC YB auf Platz 5 der Super League. Rotblau hat 46 Punkte auf dem Konto, Gelbschwarz deren 40. Diese Werte machen die Partie am Sonntag zu einem Spiel der Gegensätze. Auf der einen Seite sind die Basler auf dem Weg, ihr Saisonziel – die Qualifikation für die Meisterrunde und den Europacup – zu übertreffen. Auf der anderen Seite sieht es bei den Bernern danach aus, als würden sie das Saisonziel der Titelverteidigung verpassen. Wobei: Das anstehende Topspiel könnte in dieser Hinsicht durchaus noch etwas verändern.Wie steht es um die Form des FCB?Am letzten Wochenende holte der FC Basel in Luzern nach zwischenzeitlicher Führung nur einen Punkt.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Der FCB holte aus den neun Meisterschaftsspielen im Jahr 2025 16 Zähler und weist damit einen Punkteschnitt von 1,78 aus. In diesem Zeitraum der drittbeste Wert der Liga. Betrachtet man jedoch eine kürzere Frist, steht das Team von Trainer Fabio Celestini weniger gut da: Sechs Punkte aus den letzten fünf Spielen entsprechen einem Schnitt von 1,2. Der FCB ist damit bezüglich der Form nur noch die siebtbeste Mannschaft der Liga. Auch spielerisch konnten die jüngsten Auftritte der Basler nicht wirklich überzeugen. Wiederholt liessen beispielsweise die Stringenz im Offensivspiel und die Chancenauswertung Luft nach oben. Auch in Sachen Konstanz gibt es Verbesserungspotenzial, insbesondere in Zusammenhang mit der Abhängigkeit von Xherdan Shaqiri.Wie steht es um die Form von YB?Der Cup-Viertelfinal gegen den FCZ ist bislang das einzige Spiel des Jahres, das YB auf Naturrasen gewinnen konnte.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)YB ist in diesem Jahr eine Wundertüte, es fehlt – wie zuletzt auch beim FC Basel – die Konstanz. Die Berner bezwingen zwar in einem taktisch hochstehenden Spiel das Spitzenteam Lugano und überzeugen gegen Sion und Yverdon. Nur dazwischen verlieren die Young Boys gegen die beiden Tabellenletzten Winterthur und GC – beide Male auswärts, beide Male auf Naturrasen. Überhaupt haben die Berner in diesem Jahr nur ein Spiel auf natürlicher Unterlage gewonnen: Das war im Cup gegen den FC Zürich. Nach diesem Sieg und dem Halbfinaleinzug schien es, als ob sich YB nun endlich stabilisiert hätte. Danach sagte Loris Benito, man habe einen klaren Gameplan und eine gute Struktur. Davon war wenige Tage später aber nur noch wenig zu sehen. Gegen GC setzte es erneut eine Niederlage ab.In den letzten fünf Meisterschaftspartien folgte auf einen Sieg immer eine Niederlage. Doch in dieser ausgeglichenen Liga reicht dies in der Formtabelle der letzten fünf Spiele für Platz zwei hinter dem makellosen Servette.Dieses Auf und Ab ist auch der Grund, warum die Berner nur auf Platz 5 stehen. Immerhin konnten sie letzte Woche zum ersten Mal in dieser Saison den Platz über dem Strich etwas festigen. Doch der Leistungsunterschied beim 3:0 gegen Lausanne war deutlich geringer, als das Resultat vermuten liess. Und so ist die Inkonstanz die treueste Begleiterin des aktuellen YBs.Was, wenn Xherdan Shaqiri ausfällt?Xherdan Shaqiris Oberschenkelmuskulatur stand zuletzt im Fokus.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo)Es traf zuletzt ein, wovor sich einige FCB-Fans seit der Verpflichtung Xherdan Shaqiris fürchteten. Der Star klagte über muskuläre Beschwerden und musste deswegen die zweite Halbzeit gegen Luzern von der Bank aus verfolgen. Die Folgen waren spürbar. Wie schon in St. Gallen verspielte der FCB ohne Shaqiri auf dem Feld eine Führung und holte nur einen Punkt. Die eine grosse Frage, die sich vor dem Topspiel stellt, lautet also: Wie geht es Xherdan Shaqiri? Dazu sagt Celestini am Freitag an der Medienkonferenz: «Sehr gut.» Aller Voraussicht nach steht der Zehner also am Sonntag in der Startformation. Celestini habe mit seiner Mannschaft nicht explizit ein Spielsystem ohne Shaqiri einstudiert, sagt der Trainer weiter. Das sei nicht nötig, da man mit Gabriel Sigua einen Spieler habe, der Shaqiris Position spielen könne und der noch viel mehr Potenzial habe, als er zuletzt zeigte.Es stellt sich nur die Frage, ob das reicht, sollte Shaqiri auch gegen YB nicht 90 Minuten durchspielen können. Gegen Luzern war der Leistungsabfall nach der Auswechslung erheblich. Und auch in Spielen zuvor tat sich der FCB auffällig schwer, stand sein Captain mal nicht auf dem Feld.Wer ist Favorit?Gelbschwarz oder Rotblau: Wer kann sich am Sonntag durchsetzen?Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)YB, weil man in den letzten Jahren in Basel immer wieder gut ausgesehen hat. YB, ab dem Zeitpunkt, an dem Xherdan Shaqiri möglicherweise nicht mehr auf dem Feld steht. Dann ist dieser FCB nicht der gleiche. Zu sehr ist das Spiel auf die Nummer 10 zugeschnitten. Und YB, weil es aus den letzten fünf Spielen mehr Punkte holen konnte als der FCB.Nur sind die Punkte, die gegen YB als Favoriten sprechen – und damit für den FCB – nicht minder gewichtig. Da ist zum einen die Naturrasenbilanz der Berner. Loris Benito sprach schon von «einem Fluch». Die Young Boys gewannen in dieser Meisterschaft nur zwei Auswärtsspiele – eines davon auf dem Kunstrasen in Lausanne. Einzig im September in Winterthur gewannen sie auf natürlicher Unterlage. Und da ist die Bilanz aus den letzten drei Spielen, bei denen YB in Basel zu Gast war. Zweimal gewannen die Basler, einmal reichte es für ein Unentschieden. Das spricht für den FCB.Was bedeutet ein FCB-Sieg?Mit einem Sieg am Sonntag würde der FCB den Anschluss an die Spitze wahren und könnte sogar Leader werden.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Ein Basler Sieg am Sonntag hätte aus technischer Sicht zur Folge, dass man YB zehn Runden vor Ende der Meisterschaft auf neun Punkte distanziert hätte. Seit Einführung der Super League im Jahr 2003 wurde der FCB noch nie von einem Team überholt, auf das er zu diesem Zeitpunkt so viele oder mehr Punkte Vorsprung hatte. Zudem hat der FCB bei einem Sieg die Möglichkeit, wieder Leader zu werden. Dafür darf Servette aber am Samstagabend gegen Yverdon nicht gewinnen. Doch möglicherweise überwiegt der mentale Effekt, den ein Erfolg über YB zur Folge hätte, jene Zahlenspielerei. Denn drei Punkte gegen den aktuellen Meister und jenes Team, das für einige Beobachterinnen und Beobachter mindestens ein Geheimfavorit auf den Titel ist, brächte einiges an Selbstvertrauen mit sich. Und würde abermals unterstreichen, dass dieser FC Basel sehr intakte Chancen darauf hat, nach 38 Runden ganz oben zu stehen.Was bedeutet ein YB-Sieg?Ist es am Sonntag das Spiel der letzten Chance für YB?Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Für YB ist klar: Will man noch irgendwie ein Wörtchen mitreden im Kampf um die Meisterschaft, muss das Spiel gegen Basel gewonnen werden. Dann liegen die Berner drei Punkte hinter dem FCB und maximal sieben hinter dem Leader.Einen ähnlichen Vorsprung hat schon einmal eine Mannschaft in den letzten 10 Runden hergegeben. Im Frühling 2010 lagen die Young Boys sechs Punkte vor Basel, am Schluss wurde der FCB nach der Finalissima mit drei Punkten Vorsprung Meister. Valentin Stocker und Scott Chipperfield trafen beim 2:0. Und: Ein gewisser Xherdan Shaqiri lief als linker Aussenverteidiger auf.Der FC Basel und die FasnachtDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertGregory von Ballmoos ist Sportredaktor. Er hat die Diplomausbildung am Medienausbildungszentrum (MAZ) absolviert und schreibt hauptsächlich über die Young Boys, Radsport und Handball.Mehr Infos@GvonBallmoosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach der Lugano-Pleite: Schimpft Shaqiri zu viel?

    Die Frage nach der Lugano-Pleite – Schimpft Shaqiri zu viel?Der Star des FC Basel hat hohe Ansprüche an sich – und alle anderen. Entsprechend rasch gerät er an Mitspieler und Schiedsrichter.Publiziert heute um 11:30 UhrWer schimpft, kann anspornen – aber auch verunsichern: Xherdan Shaqiri.Foto: Marusca Rezzonico (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • David Degen über den Trainer-Vertrag: Celestini will wissen, wohin der Weg des FC Basel führt

    – Celestini will wissen, wohin der Weg des FC Basel führtDavid Degen verrät, dass der Club seit drei Wochen mit Fabio Celestini über einen neuen Vertrag redet. Doch der Trainer hat hohe Ansprüche für die Zukunft des Clubs.Publiziert heute um 17:47 UhrDavid Degen und Fabio Celestini beim Trainingsauftakt der Basler im Januar.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Es ist schon wieder ein paar Wochen her, seit David Degen sich ausführlich zu all den Themen geäussert hat, die den FC Basel so beschäftigen. Tabellenplatz, Resultate, Mannschaft, Transfers, Trainer, Stadion, Wirtschaftlichkeit – es ist ja nicht so, dass dem Club irgendwann mal die Themen ausgehen würden. Nun hat Degen sich allerdings wieder mal ausführlich Zeit genommen und im Fan-Podcast «Yynedruggt» knapp zwei Stunden lang geredet – unter anderem auch über den Vertrag mit Trainer Fabio Celestini. Denn der läuft bekanntlich im Sommer aus und wurde bislang noch nicht verlängert.«Es ist so, dass wir seit drei Wochen in Gesprächen sind», bestätigt Degen gleich zu Beginn des Gesprächs, sagt aber auch, dass die beiden Parteien noch nicht vor einem Abschluss stünden. Denn dafür gibt es offenbar noch Punkte, in denen man sich nicht abschliessend einig ist.Celestini fehlt in der Schweiz nur noch der MeistertitelFabio Celestini geht es dabei offenbar besonders um die Vision und den Weg, den der FCB über den Sommer hinaus einschlagen will. Und so hat der Trainer dem Club mitgeteilt – so erzählt das zumindest David Degen: «Ich will hier den Titel holen, das muss mein Ziel beim FCB sein. Sonst muss ich nicht in der Schweiz bleiben.»Celestini habe den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er inzwischen bei fünf Schweizer Clubs als Trainer angestellt war – Lausanne-Sport, Lugano, Luzern, Sion und seit dem letzten Oktober eben in Basel. Er habe den Cup gewonnen und in der Schweiz mehr oder weniger alles gesehen. Darum müsse der Titel mit dem FCB langfristig das Ziel für Celestini sein.Degen sagt dazu: «Er will glaubhaft von uns wissen: Was sind die Ziele des FC Basel?». Und genau darum wird es auch in den nächsten Wochen noch gehen, wenn der FCB und Celestini über die weitere Zusammenarbeit diskutieren und über die Frage: Wohin will der FC Basel? «Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare