Der FC Basel verliert im Wankdorf gegen YB. Zwei einfache Fehler bringen Rotblau um eigentlich verdiente Punkte im Duell mit dem Meister.

Am Ende war es eine Frage der Effizienz. Der FCB zeigt sich im Wankdorf beim Meister aus Bern spielerisch auf Augenhöhe. Lässt aber vor dem Pausenpfiff zahlreiche Chancen liegen. Die Berner nutzen ihre Chancen eiskalt und können einen Rückstand gegen die Basler – mal wieder – in einen Sieg umwandeln.

Niederlage war vermeidbar

«Es war unglücklich. Wir hätten im Minimum ein Unentschieden verdient gehabt, so wie wir aufgetreten sind. Wir kriegen aber dann zwei einfache Tore, die wir nochmal anschauen müssen», so Timm Klose nach seinem Debüt für Rotblau. Der Verteidiger spricht die beiden Gegentore an. Bei beiden Szenen wurde die Basler Abwehr überrumpelt. Debütant Heinz Lindner im Tor hatte bei beiden Treffern keine Chance.

«Der Ausgang des Debüts ist schade. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Haben aber zwei unglückliche Tore kassiert. Unachtsamkeiten wie in diesen Szenen werden eiskalt bestraft. Das ist dann umso bitterer. Das hätte vermieden werden können», sagt FCB-Goalie Heinz Lindner.

Ein weiterer Schritt

Die Chancenauswertung ist die Krux im Basler Spiel. Rotblau hätte vor der Pause nachdoppeln können, wenn nicht sogar müssen. «Bei den Kontersituationen, die wir hatten sind wir in Schönheit gestorben. Es gab Situationen, wo wir den besser postierten Spieler schneller hätten anspielen müssen», so Kapitän Valentin Stocker.

Trotz der Niederlage: Der Auftritt des FC Basel beim Meister macht Mut. Die Mannschaft von Ciriaco Sforza zeigt immer mehr, was sie zum Leisten im Stande wäre. «Wir kommen der Sache näher. Es gehört halt dazu, dass man sich erst finden muss. Ich hoffe, wir schaffen das schnell. Die englischen Wochen sollten dabei helfen», so Klose.

Zurück zum Siegen

Dennoch muss der FC Basel schnell wieder zum Punkten zurückfinden. Am kommenden Mittwoch geht es im St. Jakob-Park gegen Lausanne. Ein Spiel, dass man aus Basler Sicht gewinnen muss. Aber: «Wir haben schon in der vergangenen Saison gesehen, dass es eigentlich nicht um die Spiele geht, wo wir gegen YB spielen. Es ist nach wie vor mega wichtig, was wir gegen die anderen Gegner machen. Wir haben Qualität in der Mannschaft und müssen diese auch auf den Platz bringen. Wir müssen anfangen regelmässig zu gewinnen», so Stocker.

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