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Anders als in den vergangenen zwei Jahren entflieht der FC Basel in der kommenden Winterpause der Schweizer Kälte.

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  • Alles zum Spiel gegen Lugano: Fabio Celestini macht alles richtig und ist am Ende der grosse Sieger

    AboAlles zum Spiel gegen Lugano – Fabio Celestini macht alles richtig und ist am Ende der grosse SiegerEin Dreifach-Wechsel gibt dem FC Basel den entscheidenden Impuls, um den FC Lugano 2:0 zu besiegen und sich als Leader abzusetzen.Publiziert heute um 20:32 UhrGlücklicher Trainer: Fabio Celestini kann sich mit seinem Team nach dem Sieg gegen Lugano freuen.Urs Lindt/freshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselDer FC Basel ist Tabellenführer und hat die Gelegenheit, sich mit einem Sieg gegen den FC Lugano um mindestens vier Punkte von der Konkurrenz abzusetzen. Dies, weil der BSC Young Boys (1:1 gegen Yverdon) am Samstag sowie Servette (0:1 in St. Gallen) am frühen Sonntag Nachmittag Punkte haben liegen lassen.Diese Ausgangslage ist erfreulich. Weniger erfreulich ist, dass just in dieser Phase der Trainer zum öffentlichen Thema geworden ist, weil nach aussen drang, dass sich die FCB-Sportkommission in der Länderspiel-Pause nach zuvor nur sechs Punkten aus sechs Ligapartien Gedanken um eine kurz- und mittelfristige Zukunft mit oder eben auch ohne Fabio Celestini gemacht hat, der einen gültigen Vertrag bis Sommer 2026 hat.Schon am Donnerstag vor der Partie gegen GC (2:1) hatte sich Sportdirektor Daniel Stucki auf SRF dazu geäussert und die Gespräche bestätigt, um in der Folge einiges offen zu lassen. Nun steht er vor dem Anpfiff bei Blue vor der Kamera und äussert sich nach zuletzt zwei Siegen etwas dezidierter. Er sagt Celestini mache einen «Top-Job» und habe die Rückendeckung seiner Vorgesetzten. Am Samstag habe man sich lange mit dem Trainer unterhalten und bekräftigt, dass man zu ihm stehe.Dann allerdings beantwortet er die Frage, ob man folglich mit Fabio Celestini bis zum Saisonende weitermache, so: «Das ist absolut der Plan. Es wäre komisch, wenn wir etwas ändern. Aber wir brauchen Punkte und wir wollen um den Meistertitel spielen.» Raum zur Interpretation bleibt auch hier.Das SpielDa ist eine erste Halbzeit mit ganz viel Rasenschach. Da sind zwei Mannschaften, die sich zwar intensiv beharken, aber zu keinem nennenswerten Torabschluss kommen. Und da sind drei Verwarnungen gegen den FC Basel, wobei Albian Ajeti bei seinem Foul gegen Anto Grgic sich an der Grenze bewegt: Schiedsrichter Johannes von Mandach gibt Gelb – und man wird nie herausfinden, ob sich der VAR gemeldet hätte, würde er stattdessen Rot zücken.Nach der Pause ändert sich das Bild primär, weil der FC Basel nun den Führungstreffer sucht und mehr riskiert. Fündig werden die Basler schliesslich in der 63. Minute: Xherdan Shaqiri öffnet mit einem Pass auf Anton Kade die Situation, dessen Querpass nutzt Bénie Traoré zum Schlenzer – und dann steht wiederum Shaqiri bereit, um den von Lugano-Goalie Amir Saipi abgewehrten Ball zum 1:0 im Netz unterzubringen.Nun muss Lugano mehr unternehmen. Die Tessiner haben dabei ihre beste Chance durch Cimigniani, dessen Schuss von Dominik Schmid auf der Torlinie abgewehrt wird. Den Baslern bieten sich gleichzeitig Räume an, die sie zunächst nicht zu nutzen verstehen. Um schliesslich doch zum 2:0 zu kommen und sich den Sieg zu sichern, brauchen sie keinen Konter, sondern einen langen Ball von ihrem Goalie Marwin Hitz: Kevin Carlos verlängert per Kopf auf Kade, der abermals so querlegt, so dass der hereinsprintende Marin Soticek den Ball über die Torlinie bugsieren kann.Der Rest ist das Warten auf den Schlusspfiff vor euphorischer Basler Kulisse im St. Jakob-Park.Stadion: St. Jakob-Park. – Zuschauer: 26’662.– SR: von Mandach.Tore: 63. Shaqiri (Traorè) 1:0. 82. Soticek (Kade) 2:0.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu, Metinho (56. Leroy); Otele (56. Kade), Shaqiri (88. Sigua), Traoré (75. Soticek), Ajeti (56. Carlos). – Ersatz: Salvi; Baro, Cissé, Akahomen.Lugano (3-4-3): Saipi; Papadopoulos, Mai (69. Cimignani), Hajdari, Zanotti, Bislimi, Grgic (82. Bottani), Valenzuela (32. Marques); Steffen, Koutsias (82. Przybylko), Macek (69. Vladi).Verwarnungen: 12. Shaqiri (Reklamieren). 32. Ajeti (Foul an Grgic). 39. Metinho (Foul an Macek). 45.+2 Mai (Foul an Ajeti). 88. Bislimi (Foul an Avdullahu).Bemerkungen: Basel ohne Van Breemen (Operation am Meniskus), Barisic (Muskelfaserriss an der Oberschenkelrückseite), Rüegg (muskuläre Probleme) und Fink (angeschlagen) sowie Pfeiffer, Spycher, Asiedu, Xhaka (alle ohne Aufgebot). – Lugano ohne Aliseda, Dos Santos, Mahmoud, Mahou (alle verletzt).Die TaktikFabio Celestini nominiert etwas überraschend für sein 4-2-3-1-System dieselben elf Spieler, die bereits am Donnerstag gegen den Grasshopper Club Zürich die Startelf gebildet haben. Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti setzt unerwartet auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette. Was fortan auffällt: Bis zur Pause dominiert «Safety First» und neutralisieren sich die Mannschaften weitesgehend – wohl auch, weil die Basler durch das 3-4-3 des Gegners überrascht werden und ihre Aussenverteidiger entsprechend absichernd agieren.Ein Basler Dreifach-Wechsel in der 56. Minute steht dann am Ursprung des FCB-Erfolgs: Mit der Hereinnahme Leo Leroys, Anton Kades und Kevin Carlos’ gelingt es Celestini, seiner Mannschaft einen Energieschub zu verpassen, der schliesslich zu den Toren führt.Der FC Lugano hingegen sucht die Offensive erst von der 69. Minute an: Croci-Torti bringt da mit Stürmer Vladi und Flügel Cimigniani zwei Offensiv-Kräfte für Innenverteidiger Mai und Aussenspieler Macek. Fortan agieren die Tessiner in einem 4-4-2. Früchte trägt das keine mehr.Und dann ist Xherdan Shaqiri da und trifft: Das 1:0 für den FC Basel – und das elfte Saisontor in der Liga für den Basler Captain.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Der AufregerLetztlich ist es das 1:0. Der Ball zirkuliert dabei über mehrere Stationen, bevor Shaqiri mit seinem öffnenden Pass auf Kade die entscheidende Idee hat – und dann an den richtigen Ort läuft, um den Abpraller zu verwerten.Wie wichtig dieser Führungstreffer für den FC Basel ist, bemisst sich auch daran, dass der Torschütze danach jubelnd über die Bande und in Richtung Muttenzerkurve springt. Dass er dabei anhängt, fällt und sich beim Auffangen des Sturzes leicht am Finger verletzt, rundet diese 63. Minute auf besondere Art ab.Das muss besser werdenJa, die erste Halbzeit ist mässig unterhaltsam gewesen. Aber wenn es insgesamt immer so läuft, wie beim 2:0 gegen Lugano, dann ist man versucht zu sagen: nichts.Das sagt der Trainer«Es stand 0:0 zur Pause, aber ich war sehr optimistisch für die zweite Halbzeit. Ich dachte mir, dass wir nun von der Ersatzbank viel Energie bringen können.» So erzählt das Fabio Celestini nach einer Partie, in der er tatsächlich mit seinen Auswechslungen für die Entscheidung zugunsten des FC Basel gesorgt hat.So geht es weiterErster Sieg als Leader. Nun vier Punkte vor Servette und fünf Punkte vor dem BSC Young Boys. Und all das nach einer englischen Woche, die resultatmässig mit drei Siegen perfekt gewesen ist. Muss man da – bei nur noch sieben ausstehenden Runden –überhaupt noch sagen, dass die Basler ab sofort erster Anwärter auf den Meistertitel sind?Wahrscheinlich nicht. Jetzt gerade ist man top – und hat mehr Vorsprung in der Tabelle, als irgendein Leader zuvor in dieser so lange so engen Saison gehabt hat.Was ist nun mit Fabio Celestini? Er hat zum Abschluss alles richtig gemacht und ist der grosse Sieger dieser unruhigen Woche. Dass es in Basel vor dem Saisonende zu einem Trainerwechsel kommt, darf man nach den jüngsten Resultaten ausschliessen.Das Spiel des FC Basel gegen LuganoDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Zwischenzeugnisse der FCB-Spieler: Marwin Hitz und Xherdan Shaqiri sind die Klassenbesten

    AboZwischenzeugnisse der FCB-Spieler – Marwin Hitz und Xherdan Shaqiri sind die KlassenbestenDer Goalie und der Starspieler waren die wichtigsten Einzelspieler. Den besten Schnitt weist aber einer auf, der längst nicht mehr da ist.Publiziert heute um 07:00 UhrGoalie Marwin Hitz, der St. Galler in Basler Diensten, hat alle achtzehn Super-League-Partien bestritten.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkWer war richtig gut im abgelaufenen Fussball-Halbjahr? Wer war solide? Und wer hatte es schwer? Die BaZ beurteilt die Leistungen der Spieler des FC Basel über die achtzehn absolvierten Super-League-Partien – und verzichtet dabei auf den Cup, da man nur drei zusätzliche Pflichtspiele absolvierte und dabei zweimal gegen unterklassige Gegner antrat.Ein Ranking, das sich zwar am Liga-Notenschnitt orientiert, aber damit auch aufzeigt, dass dieser allein noch nicht alles über den wahren Wert der jeweils eingesetzten Spieler aussagt.Thierno Barry: Notenschnitt 5,0Hier feiert Thierno Barry im August die Basler Führung in Genf – in drei Liga-Einsätzen gelingen ihm fünf Tore.Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)Der Franzose ist nur etwas mehr als eine Saison in Basel, doch aufgrund seiner bewegten Monate in Rotblau hat er im Joggeli Kultstatus inne. Das zeigt sich, als der Angreifer Anfang November ein FCB-Heimspiel besucht und dabei von den Fans lautstark gefeiert wird, Autogramme geben muss und fleissig für Selfies zur Verfügung steht. Aus der Schweiz verabschiedet er sich fussballerisch mit acht Toren in vier Partien, fünf davon in der Liga. Stark! Diese Topbilanz bringt ihm die Höchstnote aller eingesetzter Spieler ein. Und auch wenn dies nicht wirklich seinen Anteil am Basler Abschneiden spiegelt, so lässt sich doch feststellen: Wenn man an seine Leistungen bei den Siegen über GC (3:0) und Servette (6:0) denkt, dann hat das durchaus seine Logik.Marwin Hitz: 4,8Keine einzige Minute hat Marwin Hitz bislang in der Liga verpasst, und er weist den zweitbesten Basler Notenschnitt auf. Das ist ziemlich gut. Und dennoch bleibt die eine grosse Frage um den 37-jährigen Basler Goalie bestehen: Bleibt er auch über den Sommer hinaus beim FCB? Laut FCB-Sportdirektor Daniel Stucki soll das der Plan sein. Vielleicht findet Hitz bei sich zu Hause im Thurgau ja einen festlich-warm dotierten Vertrag unter dem Weihnachtsbaum.Xherdan Shaqiri: 4,6Seine Standards sind eine Wucht und eine Bereicherung für die Liga: Xherdan Shaqiri.Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Es ist wie bei den Lehrern: Fröhliche Schüler mit einem gewinnenden Lächeln haben zuweilen einen Bonus. Denn wenn man an die schwierige Akklimatisierungsphase im September denkt, dann darf man sich schon fragen, warum Xherdan Shaqiri im ganzen Halbjahr lediglich eine ungenügende Note erhalten hat. Weniger erstaunlich ist, dass er hinter Barry und Hitz den drittbesten Gesamtschnitt aller Kaderspieler aufweist. Sein Herbst war bekanntlich aus Gold. Und sein linker Fuss war auch noch im Dezember für den einen oder anderen tollen Pass gut, da es Rotblau nicht mehr verstand, jene Tore zu erzielen, die für mehr Adventspunkte nötig gewesen wären.Emmanuel Essiam: 4,5441 Tage muss sich der Ghanaer gedulden, bis er sich am 2. November 2024 wieder mal in einem Pflichtspiel zeigen darf und dabei gegen Winterthur beim Stand von 5:0 solide 18 Minuten zeigt. Er wird nun alles daransetzen, dass nicht mehr so viele Tage vergehen, bis er ein nächstes Mal in Rotblau auflaufen wird.Gabriel Sigua: 4,5Seine Ferien sind nach der EM und dem strengen Sommerprogramm verlängert worden. Doch der Georgier kann den Schwung aus dem Turnier nicht in die Schweizer Liga mitnehmen, weil er zum wiederholten Mal verletzt ausfällt. Erst im November beim 4:1 in Yverdon gibt er sein Saisondebüt. Er braucht nun ein halbes Jahr, in dem er gesund bleibt, sodass er Talent und Wert nachhaltig unter Beweis stellen kann.Juan Gauto: 4,5Der Argentinier ist längst über alle Berge und versucht nun als Leihspieler bei Deportivo La Coruna, neuen Anlauf zu nehmen. Er darf zumindest später mal seinen Enkeln erzählen, dass er bei seinem einzigen Einsatz in dieser Saison im Joggeli zusammen mit Xherdan Shaqiri bei dessen Premiere eingewechselt worden ist – und den tosenden Applaus der über 30’000 FCB-Fans ebenso ein wenig aufsaugen durfte. All das, bevor er sich mit der Note 4,5 im Gepäck in Richtung Spanien aufmachte.Adrian Barisic: 4,4Adrian Barisic ist der zuverlässigste und zugleich wertvollste Basler Innenverteidiger.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Selbst ein Nasenbeinbruch kann den Bosnier nicht stoppen. Da wird gar die medizinische Gesichtsmaske für den Ernstkampf beiseitegelegt. Der 23-Jährige verpasst nur ein Spiel – wegen einer Gelbsperre. Apropos Gelb: Gegen Gelb-Schwarz setzt der physisch robuste Verteidiger seine körperlichen Vorteile auch im Angriff ein und erzielt per Kopf und vor den Augen von Roger Federer seinen einzigen Saisontreffer zum wichtigen 1:0-Heimsieg über YB. Unter dem Strich war er in diesem Halbjahr der zuverlässigste und zugleich wertvollste der Basler Innenverteidiger.Dominik Schmid: 4,4Der «Captain Future» ist Rotblau durch und durch. Das zeigt sich, als er im Klassiker gegen den FCZ auf die Zähne beisst, obwohl er bereits in der Startviertelstunde einen Teil eines Zahns verliert. Der Kaiseraugster spielt immer und kommt am Ende in der Liga auf zwei Tore und fünf Assists. Das ist – für einen Aussenverteidiger – ein bemerkenswerter Wert.Leon Avdullahu: 4,4Spielt er nicht, ist es so, wie wenn der Klassenbeste im Unterricht sich nicht zu Wort meldet. Der U-Nationalspieler ist zugleich Impulsgeber und defensives Gewissen des Basler Mittelfelds. Der 20-Jährige spielt nur nicht, wenn er gesperrt fehlt. Das ist in diesem Herbst zweimal der Fall. Und beide Male (gegen Zürich und GC) geht Rotblau als Verlierer vom Platz …Léo Leroy: 4,4Der Franzose ist ein Wunschspieler von Trainer Fabio Celestini. Und ist deshalb im Mittelfeldzentrum meist gesetzt, was vor allem Routinier Taulant Xhaka zu spüren bekommt. Leroy darf mit seinem Basler Einstand zufrieden sein. Und mit ein wenig mehr Fortune hätte er auch in St. Gallen skoren können – wäre da nach seinen Weitschüssen nicht die Querlatte oder Goalie Ati Zigi im Weg gewesen.Bénie Traoré: 4,4Wer weiss, ob sich die Note des Ivorers noch nach oben korrigiert hätte, wenn er im letzten Pflichtspiel des Jahres gegen GC hätte mittun dürfen. Doch die viel diskutierte Rote Karte gegen St. Gallen verunmöglicht dem Flügelspieler den 17. Liga-Einsatz. Dennoch: Sechs Tore und fünf Vorlagen sind eine Visitenkarte, die sich sehen lassen darf. Mit seinem Speed und seinen Dribblings war er an guten Tagen das, was man einen Unterschiedsspieler nennt.Nicolas Vouilloz: 4,4Ein BaZ-Notenschnitt von 4,4 wirkt im ersten Moment hoch für denjenigen Spieler, der seine Farben eigenfüssig zweimal beinahe aus dem Schweizer Cup gekickt hätte. Zum Glück für Vouilloz werden in dieser Übersicht nur die Noten in der Liga berücksichtigt. Und da hat der Innenverteidiger gerade zum Ende der Hinrunde seine Sache ja durchaus solide gemacht.Finn van Breemen: 4,4Fehlte lange Zeit verletzt: Finn van Breemen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Nur drei Spiele über die volle Distanz – so hat sich der Holländer seine erste Saisonhälfte bestimmt nicht vorgestellt. Doch eine Fussverletzung bremste ihn aus. Zwar soll diese nicht schlimm gewesen sein, doch obwohl rasch geheilt, sollen die Schmerzen ihm immer wieder einen Einsatz verunmöglicht haben. Als er wieder fit ist, kommt er zu Teileinsätzen – doch die fehlende Spielpraxis ist nicht zu kaschieren.Jonas Adjetey: 4,3Der FC Basel hat die beste Abwehr der Liga. Oder zumindest jene, die am wenigsten Gegentore erhalten hat. Das ist gewiss auch Jonas Adjeteys Verdienst, der in einigen seiner dreizehn Super-League-Spiele zu gefallen wusste. Allerdings war er in diesem Halbjahr auch das, was man in der Schule einen «Noten-Jumper» nannte, weil er zuweilen Vorstellungen bot, in denen er Blackout-Momente zeigte. Kurz: nicht mehr so unerschütterlich wie noch in der Schlussphase der vergangenen Saison – und deshalb im Schnitt auch nicht mehr so gut benotet.Albian Ajeti: 4,3Ganz anders als bei seiner Verpflichtung im Februar ist Ajetis Physis im Juli – er steigt topfit in die Saison. Bevor der FCB Kevin Carlos verpflichtet, hat der Basler seine beste Phase. In den ersten sechs Spielen gelingen ihm vier Tore und drei Assists. Dafür gibts Bestnoten. Dann verletzt er sich und kann danach nicht mehr an seine Torgefährlichkeit vom Sommer anknüpfen – vielleicht auch, weil er nur noch die Jokerrolle erhält. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus, enthält aber eine Option auf Verlängerung. Es wäre interessant, zu wissen, wie diese genau definiert ist …Romario Baro: 4,2Der Portugiese stösst am 30. August zum FCB. Sein Start erinnert dann an die Anfänge von Thierno Barry in Basel. Er fliegt im ersten Spiel für Rotblau gegen Zürich vom Platz, was seiner Benotung nicht förderlich ist. Danach aber zählt er in diesem «neuen» FCB zu den wichtigeren Spielern – bis ihn im Dezember eine Oberschenkelverletzung zu einer Pause zwingt. Da er nur geliehen ist, muss er im nächsten Halbjahr konstant ansprechende Leistungen zeigen, damit die Basler Verantwortlichen bereit sind, die Kaufoption auf ihn einzulösen. Denn ein Perspektivspieler ist Baro, der am 25. Januar seinen 25. Geburtstag feiert, nicht mehr – und ganz günstig dürften seine Transferrechte, die in Besitz des FC Porto sind, wohl auch nicht zu erwerben sein.Bradley Fink: 4,2Von vielen Seiten wird sein Fleiss, seine Einsatzbereitschaft gelobt. Seine Einstellung sei so, wie man es sich im FC Basel wünsche. Doch dem Stürmer fehlen die Tore und am Ende eben auch die Einsatzminuten. Auch wenn er nicht erste Wahl ist, sind ein Tor und eine Vorlage im Ensemble der besten Super-League-Offensive ein etwas zu magerer Wert. Es fragt sich, ob Spieler und Club die Geduld haben, um es auch im nächsten Halbjahr miteinander zu versuchen.Joe Mendes: 4,2Auch der Schwede ist einer der Spieler, der im Transferfenster-Endspurt verpflichtet wird. Die Leihe des Braga-Akteurs ist bis nächsten Sommer befristet. Klar also, muss er in Basel spielen, möchte er seiner Karriere neuen Schwung verleihen. Er ist rechts in der Abwehrkette gesetzt und versucht sich auch in der Offensive einzubringen. Seine Flanken-Genauigkeit hat Potenzial nach oben, sonst aber ein zuverlässiger Wert.Kevin Carlos: 4,2Kam vom Neuenburgersee an den Rhein: Kevin Carlos.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Der interne Topskorer geht, der Liga-Topskorer kommt. Auf Thierno Barry folgt Carlos, und nach ein wenig Eingewöhnung an die neuen körperlichen Anforderungen in Basel schiesst der Spanier den FCB im Oktober beim 2:1 über St. Gallen im Alleingang zum Sieg. Was man von ihm am Rheinknie erwartet, sind Tore. Fünf davon konnte er bisher für den FCB erzielen – aber in den letzten vier Liga-Spielen des Jahres ging er (wie Ajeti und Fink) leer aus.Taulant Xhaka: 4,1Der Routinier sagt von sich, er benötige «fünf Spiele in Folge», um in den Rhythmus zu kommen. Diese erhält er im abgelaufenen Halbjahr aber nicht einmal als Einwechselspieler, sondern kommt nur zu insgesamt acht Teileinsätzen, bevor er zum Abschluss gegen GC in Abwesenheit von Avdullahu und Baro in der Startelf steht. Es heisst, der 33-Jährige habe sich mit seiner neuen Rolle arrangiert. Und doch fragt sich, wie lange er diese noch zu spielen bereit ist. Sein Vertrag würde ja noch bis 2027 laufen. Das ist eine lange Zeit.Anton Kade: 4,1Er ist der Musterschüler der letzten Partien, holt alle seine Skorerpunkte vom 26. Spieltag an und hat grossen Anteil daran, dass der FCB auf Platz 2 klassiert ist. Highlights sind dabei seine beiden Treffer aus der Distanz innerhalb von nur vier Tagen: Erst rettet er damit den FCB im Cup gegen Sion, dann beschert er den Baslern damit einen Punkt in St. Gallen.Moussa Cissé: 4,0Im August als Back-up für Dominik Schmid verpflichtet, kommt der 21-jährige Franzose in der Super League zu drei Einsätzen, wobei er jeweils eingewechselt wird. Viel ist das nicht. Und auch zu wenig, um schon abschätzen zu können, ob er für die Basler in naher Zukunft ein Pluspunkt sein kann.Fabian Frei: 4,0Die Geschichte des FCB-Rekordspielers, der nicht mehr FCB-Spieler ist, wurde schon in unterschiedlicher Weise erzählt. Er wechselt Anfang September am Transfer-Deadline-Day nach Winterthur und sagt im Oktober, das sei genau das, was er gebraucht habe. Was er damit meint, ist das Umfeld – und nicht den Abstiegskampf.Marin Soticek: 3,8Hat die fussballerische Zukunft noch vor sich: Marin Soticek.Foto: Giuseppe Esposito (Keystone)Der 20-jährige Kroate kam in seinem ersten Halbjahr gleich in siebzehn von achtzehn Liga-Partien in der Offensive zum Einsatz. Er totalisierte dabei 629 Minuten, die er meist als Flügelangreifer sammelte. Und er erzielte dabei drei Tore und drei Assists. Das sind beachtliche Werte für einen jungen Mann, der die Zukunft noch vor sich hat. Sein tiefer Notenschnitt ist allerdings auch Hinweis darauf, dass er noch viel lernen muss. Nachhilfe in Sachen Ballsicherheit und Entscheidungsfindung könnte zu erfreulichen Ergebnissen führen.Arnau Comas: 3,8Gerade mal drei Einsätze hat Arnau Comas in der Liga bisher bestritten. Sieben Gegentore hat der FCB in diesen drei Spielen gegen Lausanne, Lugano und Zürich erhalten. Da ist es nicht verwunderlich, dass Comas’ Note unterhalb einer 4 liegt. Seine Schulterverletzung ist mittlerweile auskuriert, doch wann der nächste Einsatz ansteht, ist völlig offen.Kevin Rüegg: 3,8Rüegg ist im Sommer fix übernommen worden, doch ein Fixstarter ist der Zürcher nicht. In den ersten zwei Saisonspielen, die der FCB verliert, ist er noch dabei – und danach fehlt er einmal mehr verletzt. Will er beim FCB mal eine tragende Rolle spielen, muss er die kurze Winterpause nutzen, um sich für das zweite Halbjahr aufzudrängen. Der FCB hat ihn ja nicht verpflichtet, damit er nur die Bank drückt.Benjamin Kololli: 3,8Als er im Januar kam, da galt er als so etwas wie der Liebling des (Fussball-)Lehrers, hatte er doch schon früher in Lausanne mit Fabio Celestini gearbeitet. Dieses Bild musste im vergangenen Halbjahr revidiert werden, da er vor allem auf der Tribüne sass. Am Anfang dieser Entwicklung stand der Ausgang vor dem ersten Saisonspiel in Lausanne samt Wortgefecht mit Sportdirektor Daniel Stucki und einer daraus erfolgten internen Sperre gegen Lugano. Und man fragt sich, ob das – trotz aller anderslautenden Äusserungen – bis heute nachhallt.Roméo Beney: 2,5Benotet wurde der Romand nur einmal. Das war ganz am Anfang in Lausanne, wo der FCB seine vielleicht schlechteste Leistung zeigte – und wo der 19-jährige Flügelangreifer nur dann sichtbar war, wenn ihm in einer seiner wenigen Aktionen wieder etwas misslang. Danach erhielten andere ihre Chance, wurde es für den FCB besser – und für Beney ganz schwierig, kam er doch nur noch zu zwei Teileinsätzen, die zu kurz waren, um zu seiner Auftaktnote noch etwas hinzuzufügen. Nun ist der Mann aus dem eigenen Nachwuchs erster Kandidat für ein Leihgeschäft.Marvin Akahomen: –Er ist erst 17 und hat mehr Jahre auf dem Buckel als Einsatzminuten: Acht Zeigerumdrehungen lang wird er beim 5:0 gegen Winterthur eingesetzt. Weil in dieser Partie einige Basler Verteidiger fehlen, rückt der U-Nationalspieler, der vor allem in der rotblauen U21 zu Spielpraxis kommt, ins Aufgebot der ersten Mannschaft. Gemäss dem «Guardian» zählt Akahomen zu den sechzig grössten Talenten weltweit. Wie sehr er dieses ummünzen kann, wird nicht schon im nächsten Halbjahr entschieden.Mohamed Dräger: –Mohamed Dräger erzielte auf dem Berner Kunstrasen ein spektakuläres Eigentor.Foto: Anthony Anex (Keystone)«Mohamed wer?», dürften sich jene Modefans fragen, die erst in dieser Hinrunde – sei es durch den zwischenzeitlichen Leaderthron oder durch die Shaqiri-Rückkehr – zum FC Basel gefunden haben. «Mohamed Dräger», muss dann die Antwort lauten. Denn er hat 14 denkwürdige Minuten Einsatzzeit beim 2:3 gegen YB, in denen er ein spektakuläres Eigentor erzielt – und danach steht er nie wieder im Aufgebot.-Der FC Basel im Dezember 2024:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB ohne Chefscout: FC Basel: Heiko Vogels letztes Ei fällt aus dem Nest

    MeinungAboFCB ohne Chefscout – Des Vogels letztes Ei fällt aus dem NestDer auslaufende Vertrag mit Chefscout Patrick Dippel wird nicht verlängert, die Wege trennen sich per sofort. Publiziert heute um 17:53 UhrHeiko Vogel, Patrick Dippel und David Degen (von links)im Juli 2023: Inzwischen ist nur noch eine dieser drei sportlichen Führungskräfte beim FC Basel.Foto: Andy Müller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

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    Alles zum FCB-Spiel in St. Gallen – Xherdan Shaqiri geht – der FC St. Gallen kommtDer FC Basel geht in der 71. Minute nach einem Shaqiri-Corner 2:0 in Führung, gibt diese danach aber ohne seinen Captain aus der Hand.Publiziert heute um 00:07 UhrFreude über einen Punktgewinn in der Ostschweiz ist das nicht: Adrian Barisic.Foto: Claudio Thoma (Ffresfocus).Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDer FC Basel tritt als Tabellenzweiter in St. Gallen an – mit einem Punkt Rückstand auf Lugano und sechs Punkten Vorsprung auf den Strich, der nach 33 Runden die Championship-Round-Teilnehmer von den Relegation-Round-Partizipanten trennt. Unter diesem liegt vor dem Anpfiff der FC St. Gallen als Siebter, weil der FC Zürich früher an diesem Abend Yverdon 2:1 besiegt und sich zumindest für den Moment vom achten auf den sechsten Platz vorgeschoben hat.Während beim FCB mit Marin Soticek und dem im Abschlusstraining umgeknickten Moussa Cissé zwei potenzielle Ersatzspieler verletzt fehlen, müssen die Gastgeber abermals auf ihren Anführer Lukas Görtler verzichten.Das SpielAn der Intensität mangelt es der Partie von Beginn an nicht. Sie fordert mit dem defensiven Mittelfeldspieler Betim Fazliji ein frühes St. Galler Opfer, da sich dieser nach einem abgepfiffenen Zweikampf mit Xherdan Shaqiri verletzt und bereits in der 8. Minute für Bastien Thoma das Feld verlassen muss.Klare Torszenen hingegen sind bis zur Pause rar. Es liegt dies hauptsächlich daran, dass sowohl die St. Galler als auch die Basler ihre Gegenstoss-Aktionen zu unpräzise zu Ende bringen. Selbst die Szene, die mit der 1:0-Führung für den FCB endet, ist da keine Ausnahme: Bénie Traoré spielt einen schlechten letzten Pass in die Mitte, überrascht damit aber offenbar FCSG-Aufbauer Mihailo Stevanovic so, dass dieser noch schlechter abwehrt – direkt vor Léo Leroys Füsse, worauf der Franzose mit voller Wucht trifft.Sieht seltsam aus und bringt St. Gallen den Anschlusstreffer: Marwin Hitz, der Ball – und Dominik Schmid als Hindernis.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Die Physiognomie der Partie ändert sich nach der Pause zunächst nicht – sondern erst, als der FCB dank eines St. Galler Eigentors durch Noah Yannick infolge eines Shaqiri-Corners 2:0 in Führung geht. Der Basler Captain – nicht eben ein Verteidiger – wird danach ausgewechselt. Und der FC St. Gallen, der spielt nun mit mehr Vehemenz und findet schliesslich mit Basler Hilfe zurück in die Partie: Von Dominik Schmid behindert, lässt FCB-Goalie Marwin Hitz eine Cornerflanke so abprallen, dass Witzig zum 1:2 abstauben kann. Dann wird die Partie wild, hätten auch die Gäste noch Chancen – doch sind es noch einmal die Gastgeber, die nach einem Corner samt Geubbels-Kopfball zum 2:2 treffen.Kybunpark. – 19’355 Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 10. Leroy 0:1. 71. Yannick (Eigentor nach Shaqiri-Eckball) 0:2. 78. Witzig 1:2. 87. Geubbels (Cornerflanke Thoma) 2:2.FC St. Gallen (4-2-3-1): Zigi; Vandermersch, Ambrosius, Vallci, Yannick; Fazliji (8. Thoma), Stevanovic; Daschner (81. Akolo), Witzig (88. Mambimbi), Geubbels; Nsamé.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes, Barisic, Adjetey, Schmid; Avdullahu, Leroy (85. Van Bremen); Kade (73. Baro), Shaqiri (73. Sigua), Traoré (57. Otele); Carlos (85. Ajeti).Verwarnungen: 38. Vallci (Foul an Carlos). 67. Mendes (Foul an Witzig). 84. Carlos (Unsportlichkeit/Schwalbe). 90. Vandermersch (Foul). 90.+3 Schmid (Foul an Thoma).Bemerkungen: St. Gallen ohne Nuhu, Karlen, Görtler, Okoroji und Konietzke (alle verletzt oder krank). – Basel ohne Soticek (Wadenmuskelverletzung) und Cissé (im Abschlusstraining umgeknickt) sowie Pfeiffer, Vouilloz Zé und Xhaka (alle überzählig). – Ersatzbank Basel: Salvi; Rüegg, Baro, Fink. – 8. Fazliji scheidet nach Zweikampf mit Shaqiri verletzt aus.Die TaktikBeide Mannschaften agieren in einer 4-2-3-1-Formation. Dabei setzt FCB-Trainer Fabio Celestini auf seine bevorzugten Kräfte, um die Positionen zu besetzen.Was in der Folge auffällt: Beide Mannschaften versuchen den Gegner früh im Aufbau zu stören, praktizieren ein hoch stehendes Pressing. Allerdings nimmt sich der FCB diesbezüglich etwas zurück, nachdem er das 2:0 erzielt hat – und noch mehr, als Fabio Celestini mit der Einwechslung Finn van Breemens (85.) gegen Ende auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette umstellt.Der AufregerDie Basler Spieler regten sich nach der Partie ziemlich darüber auf, dass sie eine spät erzielte 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben haben.Das St. Galler Publikum regt sich hingegen vor allem ab einem Basler Spieler auf: Kevin Carlos liegt für den Geschmack des grün-weissen Anhangs etwas gar oft mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Zumindest beim letzten Mal handelt es sich dabei um eine Schauspiel-Einlage: Er hat im Strafraum eine Schwalbe gezeigt, wird dafür verwarnt und gleich darauf ausgewechselt.Das muss besser werdenMit dem Ball fehlt den Baslern nicht zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr die nötige Stringenz und Effizienz auf den letzten Metern. Wäre dies anders, der FCB könnte in der Ostschweiz mehr als zwei Tore erzielen.Hinzu kommt, dass die in dieser Saison ziemlich gute Abwehr um Torhüter Marwin Hitz dieses Mal nicht die nötige Sicherheit ausstrahlt. Dass man am Ende einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gibt, passt da ins Bild.Das sagt der TrainerNein, happy ist an diesem Abend auch FCB-Trainer Fabio Celestini nicht.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)«Das erste Gegentor war unglücklich. Aber den Eckball vor dem 2:2 dürfen wir nicht zulassen», findet FCB-Coach Fabio Celestini nach der Partie. Was er damit meint: Adrian Barisic hat die Möglichkeit, den Ball zumindest ins Seitenaus zu klären. Stattdessen spielt er ihn über die Toraus-Linie.So geht es weiterAm Mittwoch befindet sich der FC Basel bereits wieder auf Reisen. Dieses Mal geht es an den Lac Leman, wo man in den Viertelfinals des Schweizer Cupwettbewerbs beim Genfer Challenge-League-Vertreter Etoile Carouge antritt. (19.30 Uhr).In der Super League geht es dann bereits am Samstag im heimischen St.-Jakob-Park mit der 26. Runde weiter. Zu Gast ist dabei ab 18 Uhr der FC Sion.Der FC Basel in der Super LeagueDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Vouilloz ist hinten, Otele vorne überall – und Shaqiri kann halt Standards

    Die FCB-Spieler in der Einzelkritik – Vouilloz ist hinten, Otele vorne überall – und Shaqiri kann halt StandardsDer FC Basel gewinnt gegen Lausanne mit 3:2 nach Verlängerung und steht im Cupfinal. Drei Basler sind die Besten.Publiziert heute um 19:30 UhrAuch im Cuphalbfinal gegen Lausanne war Shaqiri wieder einer der Besten auf dem Platz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Bälle wie den Kopfball von Kevin Mouanga beim 0:1 hat er auch schon gehalten. Beim zweiten Lausanner Treffer ist er chancenlos. Macht aber trotz zweier Gegentreffer auch vieles richtig und verdient sich eine solide Note.Joe Mendes: 3,5Agiert bis zur Pause zurückhaltend. Fällt danach vermehrt durch offensive Läufe auf. Aber eben auch dadurch, dass er vor dem 1:2 von Baldé düpiert wird. Geht dann in der 72. für Kade raus.Nicolas Vouilloz: 5,5Gegen Lausanne zeigt Vouilloz von Anfang an seine gute Form, da er in mehreren gefährlichen Situationen (gedanken)schneller ist als der heransprintende Lausanner Angreifer. Ein starker Auftritt.Jonas Adjetey: 3,5Steht beim 0:1 letztlich vor Torschütze Mouanga, ist aber nicht lang oder sprunggewaltig genug, um den Ball vor diesem zu erreichen. Auch beim zweiten Lausanne-Treffer ist der junge Innenverteidiger nicht ganz schuldfrei. Nach dem langen Ausschlag von Karlo Letica fragt man sich, warum er nicht rechtzeitig die Position findet, um den ersten Ball per Kopf wegzuspedieren.Dominik Schmid: 4,5Dominik Schmid ist nicht der auffälligste Mann auf dem Platz, doch spielt wie so häufig mit grosser Leidenschaft. In der zweiten Halbzeit und in der Verlängerung ist er dann auch vermehrt im Angriffsspiel beteiligt.Leon Avdullahu: 5Leon Avdullahu gilt beim FCB eigentlich als einer der konstantesten Spieler. Im Cuphalbfinal dauert es bis zur zweiten Halbzeit, bis der Captain der U-21 Nationalmannschaft so richtig ins Spiel findet. Dann jedoch hat er alles im Griff.Metinho: 3,5Vergibt die beste Basler Chance der ersten Halbzeit (41.). Beim Führungstreffer von Lausanne sieht Metinho nicht gut aus. Der Mittelfeldspieler gewährt beim Eckball dem Torschützen Mouanga zu viel Spielraum. Er muss dabei allerdings mit seiner Körpergrösse von 178 Zentimetern gegen den 191 Zentimeter grossen Mouanga verteidigen, was ein ungleiches Duell darstellt. Nach einer durchzogenen Leistung muss Metinho in der 72. Minute den Platz verlassen.Bénie Traoré: 4In der ersten Hälfte gelingt dem Ivorer nur sehr wenig. Dafür braucht er in der zweiten Halbzeit gerade ein Mal 45 Sekunden, bis er das Joggeli zum Jubeln bringt. Etwas glücklich springt der Ball nach der Shaqiri-Hereingabe über Noë Dussenne vor die Füsse Traorés und er trifft. Wird vor der Verlängerung ausgewechselt.Xherdan Shaqiri: 5,5Der Basler Captain ist Ausgangspunkt beider Basler Tore in der regulären Spielzeit. Zwei Mal sind es seine gut geschlagenen Eckbälle, die zum Tor führen. Zudem brilliert Shaqiri mit seiner Übersicht wie beispielsweise beim Zuspiel auf Kevin Carlos (82.). Und ein brillanter direkter Freistoss war da auch noch, den Letica in der 74. mirakulös pariert.Philip Otele: 5,5Otele ist in der ersten Halbzeit sehr aktiv, ohne dass dabei Zählbares herausspringt. Ist dann eher zufällig in die Corner-Situation involviert, aus der das Basler 1:1 entsteht. Otele bringt aber auch den Ball der, zum Siegtreffer führt zur Mitte. Schliesslich ein unermüdlicher, spektakulärer Auftritt, der ihm bei seiner Auswechslung in der 114. Minute stehende Ovationen des Basler Publikums bringt.Albian Ajeti: 4,5Ist im Cuphalbfinal gegen Lausanne mal besser, mal weniger gut im Spiel. Beim 1:1-Ausgleichstreffer versucht er den Eckball von Shaqiri zu verlängern, wodurch letztlich Traoré über Umwege zum erfolgreichen Abschluss kommt. Und auch das 2:2 provoziert er irgendwie mit seiner Präsenz am ersten Pfosten, da Baldé sich genötigt sieht, so zu intervenieren, dass er den Shaqiri-Cornerball mit dem Kopf ins eigene Tor lenkt. Wird vor der Verlängerung ausgewechselt.Anton Kade: 4,5Der Deutsche wird zeitgleich mit Kevin Carlos eingewechselt und ersetzt in der 72. Minute Rechtsverteidiger Joe Mendes. Kade muss auf ungewohnter Position spielen, doch zeigt eine solide Leistung.Kevin Carlos: 4Der Spanier wird zeitgleich mit Kade eingewechselt und ersetzt in der 72. Minute Metinho. In der 82. Minute kann er allein auf das Lausanner Tor zulaufen, findet aber mit einem wenig überzeugenden Abschluss in Letica seinen Meister. Ist dann mit seinem geblockten Abschlussversuch am 3:2 beteiligt, da dieser zur Vorlage für Torschütze Leroy wird.Léo Leroy: 5Kommt zu Beginn der Verlängerung für Ajeti. Verzieht in der 101. einen Diagonalschuss aus guter Position so, dass der Ball knapp am Pfosten vorbeistreicht. In der 110. Minute bringt er das Joggeli zum Jubeln. Nach einer Hereingabe von Otele tanzt er zuerst Karim Sow aus, bevor sein flacher Schuss ins nahe Eck das Endresultat von 3:2 besiegelt.Marin Soticek: 4,5Wird zu Beginn der Verlängerung für Traoré am rechten Flügel gebracht. In der 101. Minute setzt er Le0 Leroy gut in Szene, dieser schiesst Ball in der Folge am Tor vorbei. Sonst eher unauffällig.Romário Baró: -Wird in der 114. Minute für Philip Otele eingewechselt. Sein Auftritt ist zu kurz für eine BaZ-Note.Der FC Basel auf dem Weg zum TitelDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare