Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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Interesse aus Italien – Jonas Adjetey soll bei Fiorentina auf der Liste stehenWie ein italienischer Transfer-Kenner berichtet, sorgt der 21-jährige Basler Innenverteidiger beim Serie-A-Vertreter Fiorentina für Interesse.Publiziert heute um 10:58 UhrSteht FCB-Innenverteidiger Jonas Adjetey ein Wechsel nach Florenz bevor?Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm heutigen Rückspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Kopenhagen wird der ghanaische Innenverteidiger Jonas Adjetey nicht mittun dürfen – Grund dafür ist eine Rotsperre aus dem Hinspiel. Transfergerüchte ranken sich dennoch um ihn: Wie der italienische Sportjournalist Nicolo Schira berichtet, soll Adjetey auf der «Short List» des ACF Fiorentina stehen. Der Verein aus Florenz, der im vergangenen Jahr in der italienischen Serie A den sechsten Tabellenrang belegte, befindet sich auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Primäres Transferziel sei jedoch Diogo Leite vom 1. FC Union Berlin, für den die Italiener bereits ein Angebot in der Höhe von 8 Millionen Euro vorgelegt haben sollen.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosTransferperiode beim FC BaselNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Neuzugang bei Rotblau – Der FCB verpflichtet einen GhanaerDer 20-jährige Innenverteidiger Daniel Asiedu unterzeichnet beim FC Basel einen Vertrag bis 2026.Publiziert heute um 16:30 UhrDaniel Asiedu wechselt von Berekum Chelsea zum FC Basel.Foto: FC BaselJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Deadline Day des Schweizer Transferfensters gibt der FC Basel nochmals einen Neuzugang bekannt: Daniel Theophilus Asiedu unterschreibt bei Rotblau einen Vertrag bis Sommer 2026 mit einer Option für weitere drei Jahre.Der 20-jährige Ghanaer ist Innenverteidiger und stammt aus der Nachwuchsabteilung von Berekum Chelsea. Von diesem Verein wechselten bereits Jonas Adjetey und Emmanuel Essiam zum FCB. Asiedu kam in der U-17- und U-20-Nationalmannschaft Ghanas bereits zu mehreren Einsätzen.Spielpraxis sammeln soll Asiedu vorerst in der U-21 des FCB, eher er definitiv zur 1. Mannschaft stösst, teilt der Verein mit. Schon im Januar 2024 war er beim FC Basel im Probetraining, damals wurde aber «ein nicht optimal verheilter, alter Kreuzbandriss festgestellt. Dieser wurde in der Folge in Basel operiert und seither absolviert Asiedu hier seine Reha.».Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
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AboTrainingslager des FC Basel – Wer kommt mit? Was ist im Fokus? Und warum geht der FCB nach Schruns?Die erste Mannschaft von Rotblau weilt ab Donnerstag im Vorbereitungs-Camp. Die BaZ beantwortet die wichtigsten Fragen.Publiziert heute um 10:13 UhrVor einem Jahr war der FC Basel in Seefeld im Trainingslager.Foto: Erich Spiess (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel fährt am 26. Juni die erste Mannschaft knapp 250 Kilometer in den Osten, ins Trainingslager nach Schruns. Dort verbleiben Ludovic Magnin und sein Team neun Nächte, ehe sie am 5. Juli die Heimreise antreten. Die BaZ beantwortet die acht wichtigsten Fragen.Warum fährt der FC Basel nach Schruns?Nachdem Rotblau die letzten beiden Sommer-Trainingslager in Seefeld in Tirol bestritten hat, geht es nun nach Schruns. Das 4000-Seelen-Dorf liegt etwas weniger östlich, im Bundesland Vorarlberg – genauer gesagt im Montafon. Der FCB begründet die Wahl des neuen Orts wie folgt: «Schruns-Tschagguns ist von Basel aus deutlich schneller erreicht, es bietet ein sehr gutes Gesamtpaket und die Plätze sind top und näher am Hotel gelegen als in der Vergangenheit.» Zudem habe der FCB über den Ort sehr gute Referenzen erhalten. Im Montafon waren vor Rotblau schon grosse Mannschaften des europäischen Fussballs. Beispielsweise Feyenoord Rotterdam, Freiburg, Stuttgart, Everton und die spanische Nationalmannschaft.Was ist sonst noch neu?Die erste Mannschaft des FC Basel hat ein neues Trainerteam. Ludovic Magnin übernimmt bekanntlich Fabio Celestinis Position des Cheftrainers. Zudem ersetzt Matthias Kohler Davide Callà als Assistenztrainer, Roger Thöni folgt auf Thomas Bernhard als Athletiktrainer, André Santos stösst zum Videoanalyse-Team und auch Simone Grippo ist neu als Talentmanager Teil der ersten Mannschaft.Welche Spieler sind dabei?Rund 30 Spieler des FC Basel werden die Reise ins Trainingslager antreten. Neben den zu erwartenden Kaderspielern der letzten Saison sind auch ein paar Rückkehrer und neue Gesichter dabei. So werden Andrin Hunziker, Juan Gauto, Roméo Beney, Emmanuel Essiam, Dion Kacuri und Winter-Zugang Kaio Eduardo mit nach Schruns reisen. Sie alle waren zuletzt verliehen, erhalten nun aber die Chance, sich zu zeigen und den Sprung ins Kader der nächsten Saison zu schaffen. Auch Goalie Tim Spycher wird voraussichtlich teilnehmen – er kehrte bereits im Januar von seiner Leihe bei Nyon zurück. Goalies: Marwin Hitz, Mirko Salvi, Tim Pfeiffer, Tim Spycher.Abwehr: Nicolas Vouilloz, Adrian Barisic, Kevin Rüegg, Moussa Cissé, Dominik Schmid, Jonas Adjetey, Marvin Akahomen.Mittelfeld: Xherdan Shaqiri, Emmanuel Essiam, Léo Leroy, Dion Kacuri.Angriff: Philip Otele, Kevin Carlos, Bénie Traoré, Andrin Hunziker, Marin Soticek, Albian Ajeti, Anton Kade, Juan Gauto, Roméo Beney, Junior Zé, Kaio Eduardo.Mögliche Nachwuchsspieler: Agon Rexhaj, Evann Senaya, Demir Xhemalija und Alexis Casadei.Ob die vier Jugendspieler Agon Rexhaj, Evann Senaya, Demir Xhemalija und Alexis Casadei, die den Trainingsauftakt mit dem FCB bestritten haben, ebenfalls nach Österreich fahren, ist noch offen. Sollte es zu weiteren Transferbewegungen im Basler Kader kommen, könnte es sein, dass sie aussortiert werden.Wer fehlt?Bradley Fink und Arnau Comas werden nicht zum FCB zurückkehren, liess Daniel Stucki beim Trainingsauftakt verlauten. Die beiden stehen in Verhandlungen mit anderen Clubs und sind entsprechend nicht im Trainingslager. Wird den FC Basel drei Jahre nach seiner Verpflichtung verlassen: Bradley Fink.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Der 19-jährige Georgier Gabriel Sigua stand bis vor kurzem noch an der U-21-EM im Einsatz und hat noch Ferien, daher wird er den Beginn des Trainingslagers sicher verpassen. Möglicherweise stösst er gegen Ende des Österreich-Aufenthalts zum Team. Auch der weiterhin verletzte Finn Van Breemen wird dem Trainingslager fernbleiben. Sein Reha-Plan erlaube es laut FCB, dass er ein paar Tage bei seiner Familie in den Niederlanden verbringt, wo er ein individuelles Programm absolviert. Er wird voraussichtlich frühestens im Herbst wieder einsatzbereit sein.Ebenfalls abwesend sind Djordje Jovanovic (aus privaten Gründen), Adriano Onyegbule, der sich noch in den letzten Zügen seiner Reha befindet und Anfang Juli mit der U-21 in die Vorbereitung startet und der im Februar verpflichtete Innenverteidiger Daniel Asiedu. Letzterer wird voraussichtlich verliehen.Mittelfeldspieler Metinho, den der FCB für die Rückrunde lediglich von Troyes ausgeliehen hatte, trainiert aus diesem Grund ebenfalls nicht mit Rotblau. Die Verhandlungen mit der City-Group laufen noch.Worauf liegt der Fokus?In einem Trainingslager geht es natürlich darum, dass die Spieler für die anstehenden Ernstkämpfe fit werden. Das betrifft die Ausdauer, die Kraft, aber auch die Körperkomposition, bei welcher die Sommerpause den perfekten Zeitpunkt für Anpassungen darstellt. Vor Jahresfrist war dafür Ernährungsberater Jose Blesa zuständig. Doch dieser wechselte mit Fabio Celestini zu ZSKA Moskau. Hierzu sagt der FCB: «Die in der vergangenen Saison etablierte Arbeit im Ernährungsbereich wird fortgeführt.» In welchem Rahmen und in welchem personellen Setting das geschehen wird, werde noch bestimmt. So oder so ist klar, dass die Ernährung in den kommenden Wochen eine zentrale Rolle einnehmen wird.Ein weiteres Thema, das Ludovic Magnin angehen wird, ist das Mentale. Hier geht es einerseits um zwischenmenschliche Dinge wie einen guten Teamzusammenhalt, an denen man in einem Trainingslager gut arbeiten kann. Andererseits wird zentral sein, dass es dem Staff gelingt, den Ehrgeiz der Spieler wieder auf ein Maximum zu bringen. Ludovic Magnin will nicht viel an der Spielweise seiner Mannschaft verändern.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Schliesslich wird Magnin auch taktische Feinschliffe vornehmen. Dazu sagte der Trainer bereits, dass er nicht viel an der grundsätzlichen Ausrichtung der Vorsaison ändern wolle. Er wolle die Spiele dominieren, rasch umschalten und noch etwas höher stehen, als der FCB das in der Vorsaison getan habe.Wie sieht das Programm aus?Am 26. Juni fährt der FCB rund drei Stunden von Basel nach Schruns. In den darauffolgenden Tagen ist laut dem Club bisher nichts als «sehr viel und sehr intensives Training» geplant. Das dürfte an einem normalen Tag in etwa heissen: zwei Rasentrainings, eine Einheit im Fitnessraum, strikte Ernährungsvorschriften, immer wieder Ruhezeiten und ein paar Medientermine. Volles Programm also. Am 5. Juli dann, bevor das Team die Heimreise antritt, ist ein Testspiel gegen SCR Altach angesetzt. Die Partie findet in Nenzing statt und beginnt um 15 Uhr. Anschliessend bleiben dem FCB noch drei Wochen Training mit vier Testspielen, ehe am 26. Juli um 18 Uhr die neue Super-League-Saison in St. Gallen beginnt.Was tut sich auf dem Transfermarkt?Derzeit ist es noch verhältnismässig ruhig, was die Transfergerüchte rund um Rotblau angeht. Das lässt sich einerseits damit begründen, dass das Transferfenster in den meisten für die Schweiz relevanten Ligen erst Anfang Juli öffnet. Andererseits ist es im Interesse des FCB, dass gerade auf der Abgangsseite nach einer solch erfolgreichen Saison möglichst wenig passiert. Dennoch ist in der kommenden Zeit mit mehreren Transfers zu rechnen. Nachdem Leon Avdullahu den Club bereits in Richtung Hoffenheim verliess, ist anzunehmen, dass ein neuer zentraler Mittelfeldspieler zum Kader hinzukommt. So sagte Sportdirektor Daniel Stucki beim Trainingsauftakt, dass man gerne drei, vier gestandene zentrale Mittelfeldspieler im Kader hätte. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWeiter würde ein Abgang einer der beiden Innenverteidiger Jonas Adjetey und Adrian Barisic nicht überraschen. Bei Ersterem kursiert in ghanaischen Medien das Gerücht, dass Real Betis Sevilla an ihm interessiert sein soll. So oder so ist aufseiten des FC Basel aber vorgesehen, dass ein weiterer Innenverteidiger zum Kader stösst. In der Offensive hingegen ist fraglich, ob es überhaupt zu Zugängen kommen wird – selbst wenn einer der Leistungsträger Bénie Traoré und Philip Otele sich verabschieden würde. Laut Sportchef Daniel Stucki sei man gerade auf den Flügeln sehr gut aufgestellt.Was bietet Schruns-Tschagguns?Sollten Sie noch auf der Suche nach einer Feriendestination und Fan des FC Basel sein, wäre es durchaus eine Überlegung wert, Rotblau nach Schruns zu folgen. Denn das Gebiet hat auch abseits des Fussballplatzes einiges zu bieten und grösstenteils ist trockenes Wetter gemeldet bei Höchsttemperaturen zwischen 21 und 32 Grad. Die beiden Gemeinden Schruns und Tschagguns gelten als Sport-Hotspot des Montafon. Ob Wandern, Velofahren, Klettern, Golf oder Tennis, die Region hat für die meisten etwas zu bieten. Umgeben sind die Dörfchen in Vorarlberg von einer idyllischen Berglandschaft, in deren Mitte ein Fluss, die Ill, verläuft. Im Norden ist das Tal von der Verwallgruppe begrenzt und im Süden vom Rätikon und der Silvretta. Zu Letzterer gehört auch der Piz Buin, der zu einem Teil in der Schweiz liegt.Trainingsauftakt beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
– Der FC Basel gewinnt zu null dank Pfosten, Latte und HitzDie Basler holen mit dem 1:0 gegen Luzern den zweiten Auswärtssieg der Saison. Und dies trotz weitaus mehr Spielanteilen für die Gastgeber. Publiziert heute um 20:07 UhrMarwin Hitz zeigt im Basler Tor eine sehr gute Leistung. Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Vor dem SpielNachdem der FCB zuletzt eine englische Woche mit einem Unentschieden gegen SLO, einem Sieg gegen Lugano und einer Niederlage gegen GC bestritten hatte, ist die laufende Woche weniger intensiv. Trainer Celestini genehmigte seiner Mannschaft am Montag wie auch am Donnerstag einen freien Tag. Im Hinblick auf das Spiel gegen Luzern ist schon vor der Verkündigung der Mannschaftsaufstellungen klar: Celestini wird eine Elf auf den Platz stellen, die so noch nie zusammen ein Spiel begonnen hat. Denn die Liste der Abwesenden ist lang. Gesperrt sind Veiga und Xhaka, wodurch Avdullahu zu seinem dritten Startelfeinsatz in der Liga kommt. Weitere Abwesende sind Augustin, Comas, Demir, Dräger, Hunziker, Lopez, Malone, Sigua, Zé und Rüegg. Zudem ist Lang, der ansonsten wohl zum Einsatz gekommen wäre, krank. Die erste HälfteDer FCB startet trotz der vielen Absenzen wie unter Celestini üblich in der Defensive in einem 4-4-2. Offensiv entspricht die Formation dann eher einem 4-2-3-1. Die Innenverteidigung bilden dabei Barisic und Van Breemen, während Frei und Avdullahu im Mittelfeldzentrum spielen. Das Spiel beginnt ereignisarm. In den ersten 20 Minuten schiesst einzig Fabian Frei aufs Tor. Dazu dribbelt Kade einmal gefährlich in den gegnerischen Sechzehner hinein, spielt dann den Pass aber zu ungenau. Luzern hat auf der anderen Seite zwei Eckbälle zu verzeichnen. Dann muss das Spiel von der 18. bis in die 21. Minute unterbrochen werden. Grund dafür sind die beiden Fankurven, die unter dem Motto «auf kollektive Strafen folgen kollektive Antworten» den Platz in weissen Pyrorauch hüllen. Mit dieser Aktion nehmen sie Bezug auf die Strafe, welche nach dem Ausschreitungen beim Spiel zwischen Lausanne-Sport und Servette verhängt wurde. Diese müssen je ein Spiel vor leeren Heimkurven bestreiten. Nach der Unterbrechung und bis zur Pause ist Luzern das bessere Team. Doch die Schüsse gehen entweder am Tor vorbei, oder werden von Hitz gehalten. Auf der Seite der Basler hat Kade einen Schuss, der geblockt wird und Schmid stösst einmal verheissungsvoll in den gegnerischen Sechzehner vor, doch auch hier misslingt der letzte Pass. So steht es zur Pause 0:0. Die zweite HälfteFür die zweite Halbzeit wechselt Celestini Beney für Gauto ein. Luzern erwischt aber den deutlich besseren Start. Noch in der 46. Minute trifft Ottiger mit einem Lupfer über Hitz aus ziemlich spitzem Winkel den Pfosten. In der darauffolgenden Minute bringt Chader den Basler Goalie dazu, seine wohl bisher beste Parade der Saison zu zeigen. Und wieder nur kurze Zeit später köpfelt Simani nach einem Eckball aus nur fünf Metern Hitz in die Hände. Die Spielanteile allein würden zu diesem Zeitpunkt auf eine Luzerner Führung schliessen lassen. Danach kann sich der FCB aber etwas fangen. Durch Jovanovic und Schmid kommt er zu zwei Abschlüssen, die aber ungefährlich bleiben. Luzern hat danach mehr vom Spiel, doch so gefährlich wie zu Beginn der zweiten Halbzeit werden die Gastgeber nicht. So ist es dann entgegen dem Spielverlauf der FC Basel, der nach 66 Minuten in Führung geht. Dubasin spielt zu Jovanovic, dieser über FCL-Verteidiger Jaquez zurück zu Dubasin und der Spanier schliesst unten rechts direkt ins Tor ab. Kurz darauf verlässt der Torschütze für Barry das Feld. Der FCL ist auch in Rückstand das bessere Team. Die beste Chance auf den Ausgleich hat er durch Okou in der 83. Minute. Dieser trifft von ausserhalb des Strafraums die Latte. Da die Basler aber solidarisch Verteidigen und sich immer wieder mit Kontern, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt werden, entlasten können, bleibt es bei diesem 1:0 aus Sicht des FCB. Der KnackpunktDas Spielentscheidende in dieser Partie gegen den FC Luzern ist, dass die Basler zum zweiten Mal in dieser Super-League-Saison zu null gespielt haben. Denn aufgrund der nicht optimalen Zielstrebigkeit und Chancenauswertung in der Offensive, wäre man bei einem Gegentreffer möglicherweise nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Gründe dafür, dass der FCB kein Gegentor bekommt, gibt es mehrere. Allen voran zu nennen ist Hitz, der nach zuletzt zwei verpassten Partien wieder im Tor stand und eine sehr gute Leistung zeigte. Aber natürlich muss man sich aus Basler Sicht auch bewusst sein, dass dieses Spiel mit einem Pfosten- und einem Lattentreffer der Luzerner ohne das nötige Glück auch anders hätte ausgehen können. Die UnparteiischenSchiedsrichter Alessandro Dudic und sein Team zeigen in der Swissporarena eine solide, wenn auch nicht fehlerfreie Leistung. Richtig ist sicher, dass Dudic das Spiel in der 18. Minute unterbricht. Falsch ist dann, dass es in der 70. keinen Eckball für die Basler gibt, da Jaques als letzter am Ball ist. Auch gibt es vor dem Lattenschuss von Okou zwei Aktionen, in es nicht falsch gewesen wäre, den Baslern einen Freistoss zuzusprechen. Erst das vermeintliche Handspiel von Klidjé, dann das Foul von Frydek an Beney. Der O-TonEr glaube nicht an Glück, sagt Celestini nach der Partie. «Wenn die Jungs nicht gekämpft hätten, hätten wir dieses Spiel verloren.» Denn Luzern ist laut FCB-Trainer die bessere Mannschaft gewesen. Man hätte schon vor der Partie gewusst, dass es aufgrund der 13 Absenzen im Kader kompliziert werden würde. Zusammenfassend für seine bisherige Arbeit beim FC Basel sagt Celestini: «Die Bilanz fällt sehr gut aus. Wir holten 13 Punkte aus sieben Spielen. Und im Pokal sind wir im Viertelfinal.» Die FolgeMit diesem 1:0-Sieg gegen Luzern beschliesst der FCB das Jahr 2023. Er steht noch immer auf dem zweitletzten Platz in der Tabelle. Allerdings konnte er Stade Lausanne-Ouchy auf sieben Punkte distanzieren. Zu Platz sechs, wo der FC Luzern steht, und damit zur Championship Group sind es nach dem Sieg ebenfalls sieben Punkte. Nach einem gemeinsamen Abschlussessen am Sonntagabend geht es für die Basler Spieler in die Winterpause. Nach den medizinischen Checks am 2. Januar nehmen sie am 3. Januar das Training wieder auf. Der FCB gewinnt gegen Luzern«Dritte Halbzeit» – der FussballpodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
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