Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.

Publiziert3. Februar 2025, 04:58

FCB siegt im Klassiker«So etwas gibt es nur in Basel»

Nach dem Sieg im Klassiker gegen den FCZ schwärmt FCB-Profi Dominik Schmid von den Basler Fans. Xherdan Shaqiri sieht den FCB auf «einem guten Weg».

Florian Gnägi

Dieser vergebene Penalty leitete die FCZ-Niederlage gegen den FCB ein.

SRF

Darum gehts

  • Der FCB gewinnt 1:0 gegen den FCZ im Letzigrund.

  • 4’000 Basler Fans sorgen für eine laut Dominik Schmid «bombastische Stimmung».

  • Marwin Hitz hält einen Elfmeter und wird zum Matchwinner.

  • Xherdan Shaqiri lobt den Fortschritt des Teams.

«So etwas gibt es nur in Basel», freute sich Dominik Schmid über die vielen FCB-Fans, welche am Sonntag den 1:0 ihrer Mannschaft im Letzigrund vor Ort mitverfolgten. «Die Stimmung war bombastisch, es waren 4’000 Basler da», meinte Schmid. «Natürlich wollten wir es den Fans mit Leistung zurückgeben, aber wir haben ehrlich gesagt schon bessere gezeigt», zeigte sich der Aussenverteidiger trotz Sieg selbstkritisch.

Schmid betonte, man sei den Klassiker wie ein Cup-Spiel angegangen: «Vom Kämpferischen kann ich meiner Mannschaft nur ein ganz dickes Kompliment machen. Aber spielerisch können wir es besser.» Trotzdem: Die drei Punkte gegen den FCZ «tun den Fans und der Moral der Mannschaft extrem gut», so Schmid, der trotz Big Points im Titelrennen noch nicht vom Meistertitel reden wollte.

Die Basler Stars lassen sich nach dem Spiel vor den mitgereisten Fans feiern.

Die Basler Stars lassen sich nach dem Spiel vor den mitgereisten Fans feiern.

freshfocus

Xherdan Shaqiri: «Sind auf gutem Weg»

«Ein schöner Tag für alle Basler. Klassiker sind immer etwas Spezielles», war auch Xherdan Shaqiri glücklich über den Sieg, mit dem der FCB wieder bis auf einen Punkt an Lugano ran rückte. «Das zeigt, dass wir auf dem guten Weg sind», sagte der FCB-Captain weiter.

Obwohl Shaqiri gegen Zürich beim Siegtreffer Kevin Carlos mit einer tollen Flanke assistierte, hiess der Matchwinner gegen den FCZ Marwin Hitz. «Wir hatten einen super Marwin im Tor, der den Penalty gehalten hat», betonte Shaqiri, nachdem Hitz in der 33. Minute einen schwach getretenen Elfmeter von Mounir Chouiar parierte.

«Er ist der beste Torhüter dieser Liga», lobte auch Basels Trainer Fabio Celestini seinen Goalie. Auf Nachfrage von 20 Minuten erklärte Hitz, sich beim Penalty nicht nur auf seine Intuition verlassen zu haben. «Ich habe da immer etwas im Kopf», so der FCB-Torhüter, der mit seinem Team schon am Donnerstag den FC Luzern im St. Jakob-Park empfängt. 20 Minuten tickert auch diese Partie live.

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Dann macht ihm die FCB-Mediensprecherin darauf aufmerksam, dass durchaus Musik in der Kabine laufe.Ah, es läuft? Ah, easy (lacht)Xherdan Shaqiri als neuer Papst?Pascal Muller/freshfocusWas würde der FC Basel ohne Ihre stehenden Bälle machen?Jetzt ist nicht die Zeit, um darüber zu sprechen. Ich weiss meine Qualitäten. Und diese muss man natürlich gut ausnutzen, aber das machen wir. Schön, dass mein Eckball zu einem Tor führte. Schade ist, dass mein Freistoss nicht reinging, aber da war der Lausanner Goalie einfach ein bisschen gross. Er hatte lange Arme (lacht).Wie feiern Sie jetzt?Ich geniesse es. Es ist schön, wenn man in den Cupfinal einzieht. Es ist auch eine Genugtuung für die ganzen letzten Jahre und der Lohn für unsere harte Arbeit. Aber wir sind eine Mannschaft, die hungrig ist und immer mehr will. Wir geniessen das jetzt und dann bereiten wir uns auf Servette vor. Wir bleiben am Boden, noch haben wir nichts gewonnen.Letzter Titel ist ein paar Jahre her. Was haben Sie gemacht, dass nun die Winnermentalität wieder da ist?Die Formel zu nennen, ist schwierig. Wenn das so einfach wäre … Wir reden viel miteinander. Im Training fängt es schon an, da will schon jeder alles gewinnen. Die Mannschaft muss daran glauben, dass man immer gewinnen kann. Das war, glaube ich, auch das Problem in den letzten Jahren. Es weht wieder ein anderer Wind. Wir sind wieder auf dem guten Weg erfolgreich zu sein.Haben Sie diese Mentalität schon gesehen, als Sie zum FC Basel kamen?Sicher muss man da einen Push geben. Ich habe ja gesehen, wie die Mannschaft ist. Vielleicht hat es auch 1–2 gebraucht wie mich, dass auf die Jungen geschaut wird. Aber wir reden wirklich oft miteinander – in guten und in schlechten Zeiten.20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! 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  • FCB-Sportchef stellt sich hinter Trainer, gesteht aber Fehler ein

    Publiziert26. April 2025, 16:04Daniel Stucki: FCB-Sportchef stellt sich hinter Trainer, gesteht aber Fehler einFCB-Sportdirektor Daniel Stucki will mit Trainer Fabio Celestini in die Zukunft gehen und gibt zu, noch nicht mit allen Wassern gewaschen zu sein.Xherdan Shaqiri lässt gegen Yverdon seine Klasse aufblitzen.SRFDarum gehtsFCB-Sportchef Daniel Stucki unterstützt Trainer Fabio Celestini trotz Kritik.Stucki gesteht Fehler ein und lernt aus der medialen Diskussion um den Trainer.Celestini bleibt vorerst Trainer, obwohl er von einem Engagement in Spanien träumt.Der FCB bereitet sich auf alle Eventualitäten vor, falls Celestini ein Angebot erhält.Fünf Runden vor Schluss hat der FC Basel sechs Punkte und mehr Vorsprung auf die Konkurrenz. Der Weg zum ersten Meistertitel seit 2017 ist also frei. Trotz der sehr positiven Entwicklung stand Trainer Fabio Celestini vor wenigen Wochen noch in der Kritik, sogar Namen von möglichen Nachfolgern wurden schon herumgereicht.Vor den entscheidenden Wochen in der Super League und im Cup äussert sich FCB-Sportchef Daniel Stucki zu den möglichen Kritikpunkten bezüglich seines Trainers. «Ich fand die medialen Diskussionen vor allem auch für Fabio Celestini sehr schade, denn er hat es hauptsächlich in Form des Vorwurfs abbekommen, dass die Spieler nicht hinter ihm stehen würden», sagt Stucki im Interview mit der «Basler Zeitung».Daniel Stucki: «Bin ein junger Sportdirektor»Das habe ihn extrem gestört, gesteht Stucki weiter. «Das fand ich durchaus unwürdig, gerade wenn man sieht, was er in seiner Zeit beim FCB geleistet hat», so Stucki weiter. Dass es überhaupt zur öffentlichen Diskussion kam, nimmt Stucki auf seine Kappe. «Ich musste für meinen Teil lernen, dass es in gewissen Kreisen Lecks gibt, bei denen solche Informationen nach aussen dringen können», gibt Stucki zu.Und dass Medien diese gestreuten Informationen aufnähmen, sei normal. «Das ist auch ein Learning für mich. Ich bin ein junger Sportdirektor und noch nicht mit allen Wassern gewaschen», so der 43-Jährige. Die Kritik, dass nicht alles gut gelaufen sei, nehme er auf sich, so Stucki, der als Spieler mit dem FCZ dreimal Schweizer Meister wurde.«Sein Traum ist es, mal in Spanien zu trainieren»Trotz der Unruhen von aussen ist für den Sportchef klar, wer in der kommenden Saison auf der FCB-Trainerbank Platz nehmen soll. «Wir wollen mit Fabio in die nächste Saison gehen», stellt er klar. Ob auch Celestini in Basel bleiben möchte, habe er noch nicht mit dem Coach besprochen, so Stucki.FCB-Sportdirektor Daniel Stucki hat Trainer Fabio Celestini im Blick.Patrick Straub/freshfocus«Sein Traum ist es, irgendwann mal in Spanien zu trainieren, das ist auch okay. Und wenn er diese Chance bekommt, werden wir wohl nicht mithalten können», erklärt Stucki, der seit einem knappen Jahr im Amt ist. Man wolle nach der Saison für Klarheit sorgen, meint Stucki.Kontakt mit potentiellen Trainern pflegen«Wir starten sicherlich mit dem Trainer in die Vorbereitung, der dann auch die Saison beginnen wird.» Und was macht man, wenn für Celestini tatsächlich ein spannendes Angebot aus dem Ausland ins Haus flattert? «Wir bereiten uns die ganze Saison auf alle Eventualitäten vor», erklärt der ehemalige Verteidiger.«Das beinhalte auch, Kontakte zu Trainern zu pflegen, die irgendwann einmal, sei das auch in fünf Jahren, Trainer beim FCB werden könnten», so Stucki. Das gehöre ganz einfach zu seinem Job, erklärt der Sportchef. Bis zum Sommer geht es aber noch ein Stück, zunächst steht der Cup-Halbfinal gegen Lausanne an (ab 15.30 Uhr live bei uns).20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?

  • YB tobt nach krassem VAR-Fehler: «Da gibt es keine Ausreden»

    Publiziert7. August 2025, 04:55Gegen den FC Basel: YB tobt nach krassem VAR-Fehler: «Da gibt es keine Ausreden»YB unterliegt im ersten Knüller der Saison dem FC Basel. Die Berner zeigen sich als faire Verlierer, nerven sich aber über einen fatalen Schirifehler.Xherdan Shaqiri stand vor dem Penalty im Abseits.SRF.Darum gehtsYB verliert das erste Saisonspiel gegen den FC Basel deutlich.Ein VAR-Fehler führte zu einem umstrittenen Penalty für Basel.Trainer Giorgio Contini kritisiert den Entscheid als inakzeptabel.Ein weiterer Fehler des Schiedsrichters sorgte für Unmut bei YB.Nach dem ersten Klassiker in der neuen Saison bleiben viele Szenen in Erinnerung. Tempo, Tore und Emotionen en masse waren im Spiel zwischen Meister FC Basel und Herausforderer YB zu sehen. Vor allem der FCB brillierte mit Offensivpower.Nebst all den Highlights beim 4:1-Erfolg der Basler über die Young Boys bleibt aber vor allem eine Szene hängen: Der krasse Fehlentscheid des VARs vor dem Penalty, der das Spiel zugunsten des FCB entschied.Giorgio Contini: «Inakzeptabel»Xherdan Shaqiri lenkte den Ball nach etwas mehr als einer Stunde im YB-Strafraum mit der Hacke weiter. Anschliessend fand das Handspiel des YB-Profis statt. Schiedsrichter Luca Cibelli schaute sich die Szene am Bildschirm an und entschied auf Penalty – ein Fehler. Shaqiri stand vor seiner Weiterleitung mit der Hacke im Abseits, es hätte also gar nicht zum Handspiel kommen dürfen.Hier sieht man die Abseitsstellung von Xherdan Shaqiri.Screenshot SRF«Ludovic und ich haben auf dem Weg zur Pressekonferenz diskutiert, wie bitter es ist, dass nach einem so tollen Spiel nun alle über eine Szene reden», sagt YB-Trainer Giorgio Contini nach Spielschluss. Er nervt sich über den fatalan Entscheid: «Das ist inakzeptabel. Es geht um den Job von uns Trainern. Da hilft es am Ende auch nicht, dass eine Entschuldigung von der Liga kommen wird.»Nicht der einzige FehlentscheidContini will keine Ausreden suchen und zeigt sich als fairer Verlierer. «Der FCB hat verdient gewonnen, keine Frage.» Die besagte Szene lässt dem YB-Coach aber dennoch keine Ruhe: «Diese Szene brachte das Gleichgewicht des ganzen Spiels durcheinander. Es gibt keine Ausreden, dass man das nicht gesehen hat.»Das sagen die ExpertenDie Wut des YB-Trainers ist im Blue-Studio nachvollziehbar. Ex-YB-Trainer Patrick Rahmen meint: «Es gab ein bis zwei Situationen, die diskussionswürdig waren. Wahrscheinlich hat man sich extrem auf das Handspiel fokussiert.» Gleicher Meinung ist Sascha Ruefer bei SRF.«Es hätte diesen Penaltypfiff gar nicht geben dürfen. Xherdan Shaqiri stand bei der Ballabgabe im Abseits und hat den Ball dann verlängert, weil er eine aktive Rolle eingenommen hat, als der Ball hereinkam», sagt er. «Es hätte diesen Penalty nicht geben dürfen. Meine Frage ist: Wo ist da der Urs Schnyder? Das ist der VAR. Das müsste er sehen.»Bitter für YB ist auch die Tatsache, dass es nicht der einzige Fehlentscheid von Cibelli war. FCB-Abwehrspieler Jonas Adjetey, der schon verwarnt war, setzte 10 Minuten vor Schluss zur Mega-Grätsche an, durfte aber auf dem Platz bleiben.Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

  • Wunschclub gibt Ancelotti einen Korb – Weg frei für den FCB?

    Superstar Cristiano Ronaldo hat mit einem Beitrag in den sozialen Medien Spekulationen um einen Vereinswechsel weiter angeheizt. «Dieses Kapitel ist abgeschlossen. Die Geschichte? Wird noch geschrieben. Ich bin allen dankbar», schrieb der Portugiese auf Instagram und X zu einem Foto, das ihn im Trikot seines aktuellen Vereins Al-Nassr FC zeigt. Viele Fans werteten die Worte, die Ronaldo nicht weiter erläuterte, als Abschiedsbotschaft. Unter den Beiträgen standen nach weniger als einer Stunde bereits Zehntausende Kommentare.Um den 40-Jährigen ranken sich schon länger Wechselgerüchte – nicht zuletzt durch die in diesem Sommer anstehende Club-WM. Erst am Wochenende hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino in Aussicht gestellt, dass Ronaldo durch einen kurzfristigen Vereinswechsel bei der Club-WM dabei sein könnte. Die vom Fussball-Weltverband modifizierte Sommer-Transferperiode mache dies theoretisch möglich, sagte Infantino. Die FIFA ermöglicht den teilnehmenden Vereinen Kurzzeit-Transfers. Es gebe Gespräche mit einigen Vereinen, hiess es.Der saudische Club Al-Nassr, bei dem Ronaldo seit 2023 unter Vertrag steht, nimmt nicht an der Club-WM teil, die vom 14. Juni bis 13. Juli in den USA mit 32 Teams stattfindet, darunter der FC Bayern München und Borussia Dortmund.