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Publiziert4. April 2025, 05:06

Leader FC BaselNach Rausschmiss-Gerüchten: FCB-Coach holt zur grossen Kritik aus

Trotz Cup-Halbfinal und Tabellenführung soll Fabio Celestini beim FC Basel unter Druck stehen. Der Coach reagiert nun auf die Spekulationen.

Nils Hänggi

Hier ist der traumhafte Treffer von Philip Otele für den FC Basel gegen die Grasshoppers zu sehen.

SRF

Darum gehts

  • FCB-Trainer Fabio Celestini steht trotz Vertrag bis 2026 unter Druck.

  • Gerüchte über einen möglichen Rausschmiss kursieren, trotz sportlichem Erfolg.

  • Celestini betont das gute Verhältnis zur Mannschaft und ignoriert Medienberichte.

  • Sportchef Daniel Stucki zeigt sich zufrieden mit Celestinis Arbeit und betont den Teamgeist.

Eigentlich hat FCB-Trainer Fabio Celestini noch einen Vertrag bis 2026. Doch bleibt er auch so lange? Fakt ist: Der FC Basel steht nach einem überzeugenden Sieg gegen GC auf Rang eins und hat damit weiter gute Chancen auf zwei Titel in dieser Saison. Dies, weil Rotblau auch noch im Cup-Halbfinal steht, wo die Basler Ende April auf Lausanne treffen.

Nun gab es jedoch vor dem Spiel gegen die Grasshoppers Gerüchte, dass Celestinis Stuhl wackeln soll. So soll trotz Vertrag in Basel kaum mehr jemand damit rechnen, dass Celestini nächste Saison noch Trainer ist. Die «BZ Basel» vermeldete dies und schrieb ebenso, dass es Kritik aus der Mannschaft geben soll. Der «Blick» vermeldete vor dem Winti-Spiel, dass Celestini das Messer am Hals habe.

FCB-Trainer Fabio Celestini wehrt sich

Die Krux: Das FCB-Team und auch Coach Celestini liessen all diese Gerüchte im Spiel gegen GC absolut kalt. Die Basler gewannen. Und wie heisst es doch so schön? Wer siegt, der fliegt nicht. «Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft – das fühlt sich einfach richtig gut an. Wir glauben an unseren Prozess, wir wachsen mit jeder Phase, ob gut oder schlecht», meinte Celestini nach dem 2:1-Sieg.

Fabio Celestini steht mit dem FC Basel an der Tabellenspitze.

Fabio Celestini steht mit dem FC Basel an der Tabellenspitze.

Marc Schumacher/freshfocus

Dann wurde er, der Trainer, der den FC Basel fix in die Meisterschaftsrunde führte, auf die Rausschmiss-Gerüchte angesprochen. «Ich lese keine Zeitungen – mein Fokus liegt ganz auf dem FC Basel. Alles, was zählt, ist die Arbeit mit dieser Mannschaft und der gemeinsame Traum, den wir hier verfolgen», erklärte Celestini. «Ich glaube fest an diesen Weg und an das, was wir mit dem FCB erreichen können.»

Und was meint er zum Verhältnis mit der Mannschaft? Hier fand der FCB-Coach ganz klare Worte und holte zur Medienschelte aus: «Da sind Falschinformationen! Die Mannschaft ist unglaublich – wir stehen auf Platz eins und im Cup-Halbfinal. Das erreicht man doch nicht, wenn das Verhältnis innerhalb des Teams nicht stimmt. Die Spieler sind nicht dumm, die spüren ganz genau, wie es intern läuft.»

Xherdan Shaqiri zeigte einen guten Match gegen GC – so wie auch seine Teamkollegen.

Xherdan Shaqiri zeigte einen guten Match gegen GC – so wie auch seine Teamkollegen.

Marc Schumacher/freshfocus

Daniel Stucki: «Wir sind sehr zufrieden»

Man verliere Spiele, wenn das Verhältnis nicht stimme, so Celestini weiter, «deshalb lese ich keine Zeitungen.» Weiter lobte der FCB-Trainer immer wieder während der Pressekonferenz sein Team: «Es ist ein Privileg, diese Mannschaft jeden Tag trainieren zu dürfen. Ich bin ein glücklicher Trainer – wegen des Teams, wegen der Spieler, wegen des Stadions. Hier zu sein fühlt sich genau richtig an.»

Dominik Schmid wurde nach der Partie ebenfalls auf Celestini angesprochen. Er antwortete: «Wir sind Erster. Der Trainer macht einen Superjob. Ich kann nicht mehr sagen als das.» Und Sportchef Daniel Stucki erklärte bei SRF: «Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Trainers.» Er sprach von kritischen Gesprächen, aber auch davon, dass alle in die gleiche Richtung wollen. «Intern wissen wir, dass wir keine emotionalen Entscheide treffen wollen.»

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