Der FC Basel zeigt eine Reaktion auf das Ausscheiden aus der Europa League und holt sich gegen Luzern den ersten Sieg der neuen Saison.

Am Ende war es eine Willensleistung der Basler. Erstmals unter Trainer Ciriaco Sforza kann Rotblau einen Sieg auch in der Schlussphase über die Bühne bringen. Damit streicht Rotblau den ersten Dreier der neuen Saison ein. Mit 3:2 gewinnt der FCB gegen Luzern.

«Wir wollten die drei Punkte unbedingt hier in Basel behalten. Wir haben alles dafür getan. Es ist sicher noch nicht alles perfekt. Heute haben wir aber Leidenschaft gezeigt», so Silvan Widmer nach dem Spiel. Auch seinem Trainer hat das Gezeigte gefallen: «Das war auch in den letzten Spielen der Fall. Wir spielen nach vorne und kommen zu Chancen. Das heisst die Mannschaft hat Freude und Power», so Ciriaco Sforza.

Unnötige Gegentore

Dennoch: Zweimal kann der Gast aus der Innerschweiz das Score ausgleichen. Erneut muss der FCB-Fan bis zum Schlusspfiff bibbern, ob den die Basler als Sieger vom Platz gehen. Das stört auch Ciriaco Sforza: «Wir kriegen zu einfache Gegentore. Das darf nicht passieren in Zukunft. Das kann eine mentale Geschichte sein. Das werden wir analysieren».

Das erste Gegentor fällt nach einem abgefälschten Schuss. Das zweite Gegentor der Basler aus dem Gewühl heraus nach einer Ecke. Rechtsverteidiger Silvan Widmer hadert auch ein bisschen mit dem mangelnden Glück in diesen Situationen: «Die Tore waren unnötig. Ein bisschen Pech war sicher dabei. Ausser die beiden Tore hatten sie kaum eine Chance. Wenn wir da cleverer agieren und gegen Ende des Spiels noch ein Tor schiessen, dann schaukeln wir das Spiel nach Hause. Aber so musst du bis ans Ende kämpfen».

Reaktion auf das Aus

Damit kann Rotblau auf die herbe Schlappe unter der Woche gegen CSKA Sofia und dem Ausscheiden in der Qualifikation zur Europa League reagieren. Der Fokus war bis zum Spiel gegen Luzern das Problem. Das sieht auch Silvan Widmer so: «Wir hatten zu viele Unkonzentriertheiten drin. Heute haben wir einen ersten Schritt gemacht. Noch ist nicht alles perfekt, aber wir sind auf dem richtigen Weg.»

Der Meinung ist auch der Trainer: «Das ist mental wichtig. Wir haben auch bereits in den letzten Spielen gut gespielt. Gegen Sofia haben wir 70 Minuten sehr gut gespielt und dann innerhalb von zehn Minuten das Spiel aus der Hand gegeben. Heute hat die Mannschaft aber gezeigt, dass sie auch in einer schwierigen Phase nochmals kommen kann. Das man den nächsten Gang findet», so Sforza.

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