Der FC Basel verliert das Nachholspiel beim FC Zürich nach ungenügender Leistung. Die Ernüchterung bei Rotblau ist gross.

Das hat sich Rotblau nach dem Sieg gegen St. Gallen anders vorgestellt. Der FC Basel wird vom FC Zürich im Nachholspiel ausgebremst und verliert den Klassiker mit 0:1. Damit verpasst man den vorzeitigen Anschluss an die Spitze.

Rotblau nach der Pause im Tiefschlaf

Der FCB konnte nicht ans Gastspiel in der Ostschweiz am Wochenende ansetzen. Defensiv bekundete man Mühe. Goalie Djordje Nikolić musste mehrfach retten. Kurz nach der Pause wird die Basler Defensive im Tiefschlaf erwischt. «Es tut natürlich besonders weh, dass das Tor gerade in der ersten Minute nach der Pause gefallen ist. Da müssen wir wacher auf den Platz zurück. Wenn wir von Anfang an voll da gewesen wären, hätten wir dieses Tor nicht bekommen. Das war keine zwingende Aktion», so Silvan Widmer nach dem Spiel.

Anschliessend finden die Basler offensiv kein Mittel gegen die solid verteidigenden Zürcher. Klar: Aus Basler Sicht hat man mehr erwartet von diesem Spiel: «Das war einfach zu wenig von uns. Wir haben offensiv nicht schnell genug gespielt. Wir haben auch oft zu kompliziert gespielt. Dann wird es natürlich schwierig», so Silvan Widmer.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

«Wir sind eigentlich gut ins Spiel reingekommen. Wir haben in der ersten Viertelstunde einfach und schell gespielt. Anschliessend sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Wir haben zu langsam gespielt. Wir haben die Schnittstellen nicht mehr gehabt. Der FCZ hat das defensiv gut gemacht. Am Ende geht dieser Sieg in Ordnung», fasst FCB-Trainer Ciriaco Sforza das Spiel zusammen.

Der dritte Sieg in Folge stand eigentlich auf dem Basler Menü-Plan. Nun muss man einen Rückschlag verkraften. Die Ernüchterung ist gross bei Rotblau. «Wir haben mehr von uns selber erwartet. Wir hätten auf den 2. Platz vorrücken können. Jetzt stehen wir mit null Punkten da. Das haben wir uns anders vorgestellt», meint Silvan Widmer, der sich aber am Sprichwort festhält «Aufgeschoben ist nicht aufgehoben». Widmer: «Ich bin aber davon überzeugt, dass wir die richtigen Lehren daraus ziehen und dann später den Sprung nach ganz oben schaffen werden».

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