Nach dem 0:0 von letzter Woche gegen Lausanne geht es am Samstag für den FCB mit einem deutlich verjüngten Kader in der Ostschweiz gegen den FC St. Gallen.

Die Verletztenliste von Rotblau ist gross. Trotz allem muss gespielt werden und Ciriaco Sforza ist gefordert, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu stellen. Er sieht die Verletzungen aber nicht nur negativ: «Klar fehlen uns einige Spieler, die sehr viel Qualität haben, aber es ist auch eine Chance für die Jungen und die Neuen, sich zu zeigen und sich ins Rampenlicht zu spielen.»

Ähnlicher Auftritt wie gegen Lausanne muss her

Gegen Lausanne-Sports vor einer Woche musste der FCB über 70 Minuten in Unterzahl spielen, da sich Eray Cömert aufgrund einer Tätlichkeit die Rote Karte geholt hatte. Nach vorne ging zwar danach nicht mehr viel, doch erstmals seit langem konnte der FCB wieder zu null spielen. Das hat Ciriaco Sforza gefallen und erwartet im Spiel gegen St. Gallen einen ähnlichen Auftritt seines Teams: «Ich will die gleiche Leistung wie gegen Lausanne sehen. Da hat die ganze Mannschaft in 70 Minuten Unterzahl Herz, Leidenschaft und Einsatz gezeigt. Genau gleich wollen wir heute auftreten.»

Die Taktikfrage

Da der FCB-Trainer schon vor einer Woche keine Aussenverteidiger mehr zur Verfügung hatte, liess er zwei Innenverteidiger auf Aussen spielen. Ob er am Samstag etwas Ähnliches vorhat, weiss er noch nicht: «Für mich als Trainer gibt es nicht nur eine Variante, wie wir spielen können. Am letzten Samstag haben die Innenverteidiger auch aussen gut gespielt, aber ich habe mich noch nicht festgelegt, wie wir heute beginnen werden.»

Über ein Dutzend Verletzte

Nicht mit dabei sein werden die verletzten Amir Abrashi, Jorge, Elis Isufi, Yannick Marchand, Andrea Padula, Raoul Petretta, Afimico Pululu, Kaly Sene, Valentin Stocker, Ricky van Wolfswinkel, Julian von Moos, Silvan Widmer, Taulant Xhaka sowie die gesperrten Fabian Frei und Eray Cömert.

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