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Das Team von Ludovic Magnin tritt wieder bei einem Unterklassigen an – diesmal bei einem Vertreter der Promotion League.

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    Ist seit diesem Sommer dort zurück, wo er fussballerisch gross geworden ist: Xherdan Shaqiri (32) im Joggeli.Foto: Dominik PlüssXherdan Shaqiri, vielleicht ist diese Frage ein bisschen zu persönlich, aber würden Sie uns noch mal mit in Ihr Schlafzimmer nehmen?Was wollt ihr wissen?

  • FCB mit Remis gegen Kopenhagen: Nach Jonas Adjeteys Abflug ist das Resultat noch das Beste an diesem Abend

    FCB mit 1:1 gegen Kopenhagen – Nach Jonas Adjeteys Abflug ist das Resultat noch das Beste an diesem AbendIm Playoff-Hinspiel zur Champions League ist der FC Basel gegen den FC Kopenhagen nicht fähig, sich für das Rückspiel in eine gute Position zu bringen.Publiziert heute um 00:58 UhrIn der 82. Minute wird der FC Basel endültig zurückgebunden: Schiedsrichter Anthony Taylor stellt Jonas Adjetey nach dessen zweiter Verwarnung vom Platz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer Mann des AbendsEs ist nicht so, dass Jonas Adjetey von A bis Z eine schlechte Partie zeigt. Doch in jenen Momenten, in denen er nicht auf der Höhe des Geschehens ist, kostet er den FC Basel eine bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch im Parken des FC Kopenhagen.Da ist zunächst der Ausgleichstreffer zum 1:1-Schlussresultat, den der FCB in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hinnehmen muss und an dessen Ursprung Adjetey mit einem unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte steht, was erst in einen gefährlichen direkten Freistoss und dann – nach einer guten Parade Marwin Hitz’ – in den Ausgleich nach einem Eckball mündet, wobei der Basler Goalie unter der Flanke durchsegelt.Und da ist dann in der 82. Minute Adjeteys Hand an der Brust von Youssoufa Moukoko, die der Kopenhagener Angreifer nutzt, um sich hinzulegen und so eine Situation zu kreieren, in welcher der englische Referee Anthony Taylor dem Basler Abwehrspieler die zweite Gelbe und damit schliesslich die Rote Karte zeigt. Ärgerlich daran ist, dass Adjetey den Gegenspieler gar nicht zurückhalten müsste, würde er die Situation richtig erfassen: Dominik Schmid wäre zur Stelle, um Moukoko am Alleingang zu hindern.Obwohl der FCB gewiss keinen grossen Europacup-Abend erwischt hat, so bringt Adjetey ihn mit seinem Ausschluss doch um die Chance, mit einer Schlussoffensive den Sieg anzustreben. Kommt hinzu, dass der Ghanaer im Rückspiel gesperrt fehlen wird – und der FCB damit ohne seinen schnellsten Innenverteidiger in Kopenhagen antritt.Der AufregerAllerdings fehlt wenig, und die Ausgangslage würde sich für den FCB noch ein schönes Stück schwieriger präsentieren. Dann nämlich, wenn Kopenhagen-Stürmer Andreas Cornelius in der 87. Minute ein paar Milimeter weiter hinten stünde, als er von Linksverteidiger Marcos Lopez steil geschickt wird, um den Ball per Diagonalschuss ins Basler Tor zu spedieren.Die Unparteiischen auf dem Feld erkennen in dieser Szene keine Offside-Position und geben das Tor, das den Kopenhagenern einen 2:1-Auswärtssieg bescheren würde. Dann checkt der VAR die Situation, lässt sich ein bisschen Zeit – und sieht ein Abseits des schwedischen Torschützen, worauf der Treffer folgerichtig für ungültig erklärt wird. Das Basler Publikum jubelt so laut, wie es das zuvor nur in der ersten Hälfte rund um den Elfmeter getan hat, der dem FCB die 1:0-Führung bringt.Die 90 MinutenDa ist der FC Basel noch auf Kurs in Richtung gute Ausgangslage: Xherdan Shaqiri erzielt in der 14. Minute per Elfmeter das 1:0.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Der FC Basel agiert in gewohntem 4-2-3-1-System und in der erwarteten Besetzung. Einzige Ausnahme bildet die Position des rechten Flügelangreifers, wo Marin Soticek zum Zug kommt, zumal nicht nur Bénie Traoré, sondern auch Anton Kade mit einem Bluterguss an der Wade verletzt gemeldet wird.Obwohl beide Mannschaften immer wieder versucht sind, den Gegner ohne Ball hoch anzulaufen, sind auch beide in der ersten Hälfte darauf bedacht, nicht zu sehr ins Risiko zu gehen und die Räume eng zu machen. Dass der FCB dabei als Heimteam zu Beginn mehr für das Spiel tut, überrascht so wenig wie der Elfmeter, den er durch Xherdan Shaqiri zum 1:0 nutzt, nachdem Albian Ajeti im Strafraum von Rodrigo Huescas umklammert worden ist.Nach einer halben Stunde ändert sich die Physiognomie der Partie allerdings, weil der FC Basel nicht mehr ganz so konzentriert und aufsässig agiert wie zuvor. Gabriel Pereiras Ausgleich vor dem Pausenpfiff hat denn auch seine Logik, zumal die Kopenhagener schon zuvor zwei gute Chancen gehabt haben.Da ist der FC Basel vom Weg abgekommen: Gabriel Pereira trifft unmittelbar vor der Pause zum 1:1 für Kopenhagen.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das Bild ändert sich in der zweiten Hälfte nicht mehr grundlegend. Die im Europacup äusserst erfahrenen Dänen agieren abgezockt. Provozieren damit Adjeteys Platzverweis. Und finden beinahe den zweiten Treffer.Die UnparteiischenDer VAR macht an diesem Abend seinen Job. Und auch dem Gespann rund um Haupt-Schiedsrichter Anthony Taylor ist keinen Vorwurf zu machen, zumal der Engländer eine klare Linie hat.Was man aber feststellen darf: Diese Linie ist für einen internationalen Vergleich eher streng, nicht jede Szene, die eine Verwarnung nach sich zieht, ist so eindeutig, dass man pfeifen und/oder Gelb geben muss.Die Stimmen zum Spiel«Wir wussten, dass der Verteidiger bereits Gelb hatte – da muss man vielleicht anders reagieren und ihn schon vorher rausnehmen», kommentiert Xherdan Shaqiri nach der Partie Jonas Adjeteys Platzverweis und kritisiert damit letztlich die Wechsel des Trainerstaffs um Headcoach Ludovic Magnin.Dieser reagiert darauf an der Medienkonferenz humorvoll, indem er feststellt: «Xherdan steht noch ganz am Anfang seiner Trainerkarriere und muss noch viel lernen. Ich bin anderer Meinung als er. Wir haben draussen über die verwarnten Spieler diskutiert und fanden, Keigo Tsunemoto sei am ehesten gefährdet. Dass es dann Adjetey erwischt, war nicht vorhersehbar und ist unglücklich gelaufen. Würde man immer wechseln, weil einer schon Gelb hat, dann hat man je nach Spiel bald keine Einwechslungen mehr zugute.»Das FazitBetrachtet man die Leistung des FC Basel und paart diese mit dem Spielverlauf samt der Tatsache, dass Rotblau gegen Ende in Unterzahl agiert, dann kann man nur zu einem Schluss kommen: Nach den 90 Minuten ist das Resultat mit einem 1:1 aus Basler Sicht das Beste an dieser Partie.Gut sind nämlich nur die ersten 30 Minuten des FCB. Und auch wenn danach nicht alles schlecht ist, so ist das wenig. Sicher ist: Eine günstige Ausgangslage, um sich für die Champions League qualifizieren, ist ein 1:1 nach einem Heimspiel nicht.So geht es weiterWährend der FC Basel am Wochenende spielfrei ist , da er das für diese vierte Super-League-Runde gedachte Heimspiel gegen den BSC Young Boys (4:1) vorgezogen hat, ist der FC Kopenhagen im Einsatz: Der dänische Double-Gewinner empfängt am Samstag um 18 Uhr Odense BK.Die Basler werden mit Ausnahme des Freitags trainieren, bevor sie am Dienstag Vormittag nach Dänemark fliegen, wo sie dann am Mittwoch um 21 Uhr im Kopenhagener Parken zum Rückspiel antreten, das darüber entscheidet, ob der Schweizer oder der dänische Meister ab September in der Champions League spielt und die entsprechenden Millionen abholt. Der Verlierer wird an der Ligaphase der Europa League teilnehmen.Der FCB gegen KopenhagenDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Muss Albian Ajeti beim FC Basel noch eine Chance erhalten?

    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Muss Albian Ajeti beim FC Basel noch eine Chance erhalten?Die Rote Karte im Spiel gegen Sion könnte weitreichende Folgen für den Stürmer haben. Sein Vertrag läuft voraussichtlich im Sommer aus.Publiziert heute um 11:28 UhrSandro Schärer zeigt Albian Ajeti kurz vor Schluss der Partie gegen Sion die Rote Karte.Foto: Philipp Kresnik (Imago/Sports Press Photo) Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSo richtig verstehen wird man möglicherweise nie, was sich Albian Ajeti gedacht hat. Beim Stand von 4:1, Sekunden vor Schluss der Partie gegen Sion, tritt er Federico Barba auf die Ferse. Ohne Not, fernab des Balls. Der VAR schreitet ein. Rot für Ajeti. Das Spiel ist aus. Am Montag wird die Liga voraussichtlich bekannt geben, für wie viele Spiele Ajeti gesperrt ist.Ajetis Stand im Team von Fabio Celestini war ohnehin schon ein schwerer. Sein letztes Tor datiert von Anfang November. Sein letzter Startelfeinsatz in der Liga von Ende September. Gegen Lugano vor Wochenfrist blieb der Stürmer ohne Aufgebot.Nun dürfte sich die Lage noch verkomplizieren. Fabio Celestini wird sich gut überlegen, wie viel Spielzeit er Ajeti nach abgesessener Sperre noch zugestehen wird. Sollte der Stürmer nicht die erforderlichen Leistungsparameter für eine automatische Vertragsverlängerung erreichen, dürfte für ihn im Sommer Schluss sein. Dann bietet sich der sportlichen Führung auch die Möglichkeit, sich auf dem Transfermarkt nach neuen Akteuren für den Basler Sturm umzuschauen. Entsprechend ist denkbar, dass vonseiten des Clubs gar ein Interesse daran besteht, dass sich Ajetis Klausel gerade nicht aktiviert.Vieles wird davon abhängen, wie die Basler in den kommenden Partien abschneiden. Sollten sie beginnen, Sieg an Sieg zu reihen, sollte Kevin Carlos weiterhin treffen und sich Philip Otele, der ebenfalls im Sturmzentrum spielen kann, gut in die Mannschaft einfügen, bleibt Ajeti möglicherweise aussen vor.Andernfalls erhöhen sich Ajetis Chancen auf Einsatzzeit wieder. Schliesslich hat ja auch er einige Argumente auf seiner Seite. Als ehemaliger Topskorer der Super League weiss er, wie man in dieser Liga besteht. Zudem steht er auch in dieser Saison bereits bei wettbewerbsübergreifend sieben Toren und fünf Assists, konnte gerade zu Beginn der Spielzeit mit seinen Leistungen überzeugen und ist als Basler Rückkehrer eine Identifikationsfigur.Der FCB gegen SionDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Sportdirektor im Interview: Daniel Stucki: «Auch offensiv wird sich sicherlich noch etwas tun»

    AboFCB-Sportdirektor im Interview – Daniel Stucki: «Auch offensiv wird sich sicherlich noch etwas tun»Der Basler Sportdirektor spricht von einem dünnen Kader, ordnet Shaqiris Leistungen ein und verrät, wo es zu weiteren Zuzügen kommen könnte.Publiziert heute um 17:01 UhrSah den FCB in Kopenhagen ausscheiden: FC-Basel-Sportdirektor Daniel Stucki.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel verliert das Playoff zur Champions League gegen Kopenhagen mit einem Gesamtskore von 1:3 und verpasst damit das erste Saisonziel. Vor dem Rückflug nach Basel nimmt sich Sportdirektor Daniel Stucki Zeit, um die Fragen der Medien zu beantworten.Daniel Stucki, Dominik Schmid sagte nach der Niederlage gegen Kopenhagen, dass er einen gewissen Stolz auf die Leistung verspüre. Geht es Ihnen ähnlich?Vor 17 Monaten kämpften wir um die Barrage, und jetzt sind wir zumindest statistisch gesehen über zwei Spiele ebenbürtig mit Kopenhagen, das in den letzten Jahren regelmässig an europäischen Wettbewerben teilnahm und fast doppelt so viel Budget zur Verfügung hat wie wir. So gesehen haben wir sicherlich eine sehr gute Leistung gezeigt.Dennoch hat man ein Saisonziel verpasst. Was bedeutet das im Hinblick auf Ihre Arbeit als Sportdirektor?Wahrscheinlich wird mir nun gekündigt … (schmunzelt) Nein, im Ernst: Wenn wir die Chance haben, in die Champions League zu kommen, nehmen wir uns das natürlich zum Ziel. Es wäre vermessen gewesen, zu sagen, dass wir mit der Europa League planen. Bénie Traorés Verletzung war nicht vorhersehbar. Anton Kade hat den Wunsch geäussert, bereits vor dem zweiten Spiel nach Augsburg zu wechseln – wir wollten ihn unbedingt dabei haben. Daher hatten wir ein dünnes Kader. Dennoch bin ich zufrieden.Setzt man sich nun für die Europa League neue Ziele?Auch die Europa League ist für den FC Basel ein sehr guter Wettbewerb – zumal wir länger nicht mehr daran teilnahmen und zuletzt in der Conference League spielten. Die Teams, die sich zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Donnerstagmorgen, Anm. d. Red.) bereits für die Europa League qualifiziert haben, sind auch nicht schwächer als Kopenhagen. Dennoch wird es möglich sein, dass wir Spiele gewinnen. Das Ziel ist es sicher, nicht mit null Punkten aus den acht Spielen zu kommen, sondern einen Schritt weiter zu gehen.Hat Xherdan Shaqiri Ihrer Ansicht nach die Leistungen gebracht, die er bringen muss?Er hat Verantwortung übernommen beim Penalty, er war meistens mit dem Fuss dabei, wenn es gefährlich wurde. Gestern war er sehr mannschaftsdienlich und hat alles gegeben. Daher bin ich mit ihm zufrieden, wie mit allen anderen, die am Mittwoch gespielt haben. Man hat aber auch gesehen, dass das Spiel auf einem sehr hohen Niveau war. Es ist unrealistisch, zu glauben, dass ein Spieler in der Champions League die Partien allein gewinnen kann.Shaqiri äusserte wiederholt den Wunsch nach mehr Erfahrung im Kader. Nach dem Hinspiel sagte er zudem, dass er an Ludovic Magnins Stelle vielleicht anders gewechselt hätte. Sind das nicht Äusserungen, die seinen Zuständigkeits­bereich überschreiten?In den Emotionen passieren Dinge, die vielleicht nicht zu hundert Prozent so gemeint sind, wie sie rüberkommen. Neutral betrachtet waren wir im Hinspiel älter als der Gegner. Klar haben wir nicht noch einen routinierten Spieler im Herzen des Teams, der alles organisieren kann. Aber wir haben sehr spannende und sehr, sehr gute Spieler, bei denen man am Mittwoch gesehen hat, dass sie auf diesem Niveau bestehen können. Fehler gibt es immer. Es haben auch erfahrene Spieler Fehler gemacht, beim Gegner und bei uns. Daher sehe ich das nicht als allzu grosse Problematik.Aber sind das nicht Äusserungen, bei denen Sie sich im ersten Moment denken, dass es sie eigentlich nicht braucht.Wir gehen alle zusammen in eine Richtung, sprechen viel zusammen, und Shaqiri wird – wie andere erfahrene Spieler auch – in gewisse Prozesse miteinbezogen. Shaq darf sich dabei auch etwas mehr erlauben als die anderen. Man muss jedoch differenzieren, was geschrieben wurde und was er wirklich gesagt hat. Grundsätzlich gilt, dass Fussballer da sind, um Fussball zu spielen. Natürlich hat man auch als Spieler gewisse Bedürfnisse, doch kennt man die Hintergründe ja nicht. Ich würde auch gerne nur Spieler haben, die fünf Millionen im Jahr verdienen. Dann werden wir sicher Meister und kommen vielleicht auch in die Champions League. Aber das ist weder die Realität noch unsere Strategie.Xherdan Shaqiri ist es nicht gelungen, den FC Basel in die Champions League zu führen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Hätte man proaktiver Spieler verpflichten müssen, damit man für den nun vorhandenen personellen Engpass besser gewappnet gewesen wäre – auch wenn sie früher in der Transferphase mehr Geld gekostet hätten?Ist man dann wirklich gewappnet?Das weiss man nicht mit Sicherheit.Die Strategie des FC Basel ist fix. Wir haben viele junge Spieler, weil wir das wollen. Kopenhagen auf der anderen Seite hat für das Rückspiel ihre Jungen auf dem Flügel und im Zentrum durch erfahrene Spieler ersetzt. Damit haben sie schlicht die europäische Erfahrung, die wir nicht haben. Das gehört für uns einfach dazu – auch in der Super League. Dennoch haben wir in der letzten Saison gezeigt, dass unsere Strategie am Schluss zu einer guten Platzierung führen kann – auch wenn wir am Anfang überschaubar gespielt haben und zwischendurch eine Baisse drin war. Wir müssen unsere Strategie nicht für zwei Spiele ändern, denn der Horizont reicht ja über mehrere Jahre. Damit es für den FC Basel wieder in die Champions League reicht, muss einfach alles zusammenpassen.Die Offensive läuft noch nicht heiss, es stehen weitere Transfers bevor: Steht für den FCB nun eine weitere Findungsphase an?Das ist immer so. Gegen Ende des Transferfensters wird es für uns interessant. Bei jenen Spielern, die ihren Wunschtransfer nicht tätigen konnten, sind wir an zweiter Position bereit. Es werden sicher noch zwei, drei Wechsel passieren – das war vor einem Jahr ja ähnlich. Aber die Struktur bleibt bestehen, es wird nicht die ganze Mannschaft durchgeschüttelt. Das ist der Vorteil in dieser Saison.Weder Marin Soticek noch Junior Zé konnten bisher überzeugen. Besteht Ihrer Meinung nach auf den Flügel­positionen Handlungs­bedarf?Es ist ein Irrglaube, wenn man denkt, dass wir vier Flügel haben können, die in der Champions League Paroli bieten können. Das ist unrealistisch für den FC Basel. Wir können vielleicht zwei oder drei Top-Spieler auf Schweizer Niveau haben, die auch international mithalten können. Hinten dran wollen wir Junge. Es ist klar, dass das für Marin Soticek und Junior Zé die erste grosse Erfahrung war. Aber wegen zweier Spiele Leute zu bewerten … wir denken da anders. Wir sehen das Potenzial und wollen dieses entwickeln. Das haben wir in den letzten Jahren bei vielen Spielern so gemacht. Teilweise wurden sie von aussen schlecht bewertet und kosten mittlerweile 40 Millionen. Da gehört es auch mal dazu, dass man manchmal einen besseren Match hat und dann wieder einen schlechteren.Wo besteht denn nun konkret Handlungs­bedarf?In der Innenverteidigung gibt es aufgrund der Verletzung von Finn Van Breemen und des jungen Alters von Marvin Akahomen sicher noch Potenzial. Da sind wir nicht abgeneigt, noch etwas zu machen. Auch offensiv wird sich sicherlich noch etwas tun.Hat man mit Jeremy Agbonifo einen allfälligen Abgang von Philip Otele bereits aufgefangen?Otele spielt bei uns auf der linken Seite – Agbonifo ist aber ein rechter Flügel.Wie wahrscheinlich ist es, dass Otele den FCB verlässt?Es kann in alle Richtungen gehen. Er hat keinen Druck, wegzugehen. Wenn aber ein super Angebot aus der Premier League kommt, dann werden wir ihn sicher nicht blockieren.Sind Sie zufrieden mit dem Mittelsturm?Zufrieden wäre ich, wenn alle Stürmer schon fünfmal getroffen hätten. Aber es war letzte Saison auch so: Albian Ajeti hat gut angefangen, dann eine Baisse gehabt, und am Schluss hat er viele Tore geschossen, die wir zum Meistertitel brauchten. Wir haben mit Kaio Eduardo einen ganz jungen Spieler, und wir haben Moritz Broschinski, der frisch dazukam. Da muss man immer etwas abwarten. Ich resümiere jeweils nicht so schnell wie andere Leute und würde sagen: Vor allem für die Schweizer Liga haben wir einen sehr guten Sturm.Wenn Sie also von offensiven Verstärkungen reden, meinen Sie vor allem auf den Flügeln.Oder auch im Sturm …Der FCB verliert gegen Kopenhagen:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. 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  • FCB-Trainer vor Abgang?: Fabio Celestini steht auf der Wunschliste von Getafe

    FCB-Trainer vor Abgang? – Fabio Celestini steht auf der Wunschliste von GetafeSpanische Medien berichten, dass der Club aus der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat.Publiziert heute um 09:56 UhrFabio Celestini hat den FC Basel zum Schweizer Meister geformt und soll nun Angebote aus dem Ausland haben.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZwischen 2005 und 2010 hat Fabio Celestini 150 Spiele für den FC Getafe absolviert. Nun berichten spanische Medien, dass der 13. der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat. Und den 49-Jährigen gefragt hat, ob er sich eine Rückkehr nach Madrid vorstellen könne – als Trainer. Gegenüber der Marça dementiert Celestini diesen Kontakt nicht. Er sagt etwa: «Getafe ist mein Zuhause.»Seit Wochen wird über die Zukunft des Romands am Rheinknie diskutiert. Anfang April noch wurden Gerüchte über einen Celestini-Abgang und mögliche Celestini-Nachfolger in Basel öffentlich. Danach startete der FCB seine meisterliche Siegesserie, und die sportliche Führung um Clubbesitzer David Degen und Sportdirektor Daniel Stucki äusserte schliesslich den Wunsch, mit Celestini in die nächste Saison zu gehen.Vorausgesetzt, der FCB-Trainer möchte das auch. Zuletzt hat Celestini immer wieder betont, wie wohl er sich bei Rotblau fühle. Aber er hat nie gesagt, wo er über den Sommer hinaus wirken wird. In seinem Fokus stand der Meistertitel und steht nun der bevorstehende Cupfinal.Doch nun heisst es aus dem Land, in dem er viele Jahre gelebt hat, dass Getafe ihn gerne beschäftigen würde. Hintergrund dieser Kontaktaufnahme ist, dass Getafe-Trainer José Bordalás zum FC Sevilla wechseln könnte. Deshalb steht Celestini – wie auch andere Trainer – auf der Wunschliste der Madrilenen.Zudem sollen weitere Clubs aus Holland oder Italien am FCB-Trainer Interesse haben, der aller Voraussicht nach in dieser Saison das Double holen wird.Vor dem letzten Ligaspiel vom Samstag gegen den Luzern und dem Cupfinal vom 1. Juni gegen die Amateure aus Biel ist also nochmals Bewegung in die FCB-Trainerfrage gekommen. Dass diese zeitnah geklärt ist, dürfte auch im Interesse des FC Basel sein. Schliesslich reist der Schweizer Meister in rund einem Monat, am 25. Juni, ins Trainingslager für die neue Saison.Der FC Basel im Mai 2025:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Nächster Transfer: FC Basel: Ein Zuzug aus Serbien

    Nächster Transfer – FC Basel: Ein Zuzug aus SerbienTransferexperte Fabrizio Romano meldet, dass der FCB Mittelfeldspieler Andrej Bačanin verpflichtet hat.Publiziert heute um 17:33 UhrAndrej Bačanin (links) wechselt vom FK Cukaricki zum FC Basel.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkTransferexperte Fabrizio Romano meldet, dass sich Andrej Bačanin und der FC Basel einig sind. Der 18-jährige Mittelfeldspieler wechselt von FK Cukaricki zum FCB.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDer defensive Mittelfeldakteur hat in der letzten Saison 33 Pflichtspiele in Serbiens höchster Liga und der Nachwuchs-Liga bestritten. Dabei konnte er sich drei Tore und vier Assists gutschreiben lassen. Gemäss Romano zahlt der Schweizer Doublegewinner für Bačanin 2,3 Millionen Euro plus 700’000 Euro an Zusatzzahlungen.Damit hat Ludovic Magnin mit dem serbischen U-Nationalspieler im Hinblick auf die Aufgaben in Meisterschaft, Cup und Europacup im defensiven Mittelfeld einen Spieler mehr zur Verfügung.Der Saisonstart des FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare