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Romário Baró verstärkt den FC Basel

Romario Baro (rechts) spielte 2019 mit Porto in der Europa League gegen den BSC Young Boys.
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Der FC Basel hat einen nächsten Zuzug getätigt. Vom portugiesischen Spitzenclub FC Porto wechselt Romário Baró ans Rheinknie. Der 24-Jährige unterschrieb in Basel einen Leihvertrag über ein Jahr. Der FCB hat für den zentralen Mittelfeldspieler zudem eine Kaufoption ausgehandelt.

Romário stiess als 14-Jähriger zum FC Porto, wo er später über die B-Equipe in die erste Mannschaft aufstieg. Im August 2019 debütierte der Fussballer, der in Guinea-Bissau aufgewachsen ist, für Porto in der Champions-League-Qualifikation gegen Krasnodar.

In der Königsklasse kam Romário auch in der letzten Saison zum Einsatz – beim Heimspiel von Porto gegen den FC Barcelona. Über die gesamte Spielzeit gesehen durfte sich der 24-Jährige, der defensiv, offensiv und auch rechts im Mittelfeld eingesetzt worden ist, 17-mal in Portos erster Mannschaft zeigen. Zu einem Torerfolg oder Assist reichte es ihm nicht.

Auch wenn er beim FC Porto kein Stammspieler war und zwischenzeitlich innerhalb der portugiesischen Liga ausgeliehen wurde, feierte er mit seinem Stammclub einen Meistertitel sowie zwei Cupsiege. Zudem gewann Romario in der Saison 2018/19 mit Portos Junioren die Youth League.

Mit diesem Zuzug dürfte sich im Mittelfeld-Zentrum des FC Basel die Situation von Fabian Frei und Taulant Xhaka kaum verbessern. Die beiden Routiniers sind in dieser Saison mehrheitlich nicht mehr erste Wahl. Mit Romario ist nun ein Konkurrent für ihre Positionen geholt worden. Ob dieser auch gegen Leon Avdullahu und Léo Leroy durchsetzen kann, wird sich zeigen.

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Ich verlange von den jungen Spielern, dass sie neben dem Platz Respekt vor den Älteren haben. Das Aufräumen nach dem Training gehört dazu.Als Sie in diesem Alter waren, haben Sie neben dem Fussball noch die Ausbildung als Grundschullehrer absolviert.Damals war das noch möglich. Bei Yverdon hatten wir noch keine zwei Trainings pro Tag. So war ich den ganzen Tag in der Schule oder beim Praktikum und bin am Abend ins Training gedüst. Dann kommst du um 20 Uhr nach Hause und musst noch die Dinge für den darauffolgenden Tag erledigen. Das hat mich geprägt und da habe ich diese Arbeitsmentalität entwickelt.Wären Sie ein strenger Lehrer geworden?Nicht unbedingt. Ich glaube, erst das Leben als Fussballer hat mir diese gewisse Härte gebracht.Was ist für Sie der Schlüssel im Umgang mit den jungen Spielern?Für mich ist der Wille des Spielers entscheidend. Er muss wissen, dass er noch viel zu lernen hat. Du bist unter Vertrag beim FC Basel, das ist schön. Aber der Weg ist trotzdem noch weit. Dann muss er probieren, umzusetzen, was man ihm sagt und es muss ihm klar sein, dass er mehr trainieren muss als beispielsweise ein Xherdan Shaqiri.Wie sind denn momentan die Perspektiven für die Nachwuchsspieler?Grundsätzlich ist es beim FC Basel schwieriger, junge Spieler kontinuierlich aufzubauen. Einfach, weil der Sprung von den Junioren in die erste Mannschaft hier grösser ist. Das Ziel ist es trotzdem, wieder einen Basler Jungen in die erste Mannschaft zu bringen. Da ist es natürlich ein Vorteil, dass wir viele englische Wochen haben werden, denn so können wir mehr rotieren.Finden Sie, Nachwuchsspieler werden heute zu sehr auf Händen getragen, sodass sie beim Sprung in die 1. Mannschaft auf die Welt kommen?Ich stimme der Aussage grundsätzlich zu. Aber es muss uns auch bewusst sein, dass meine Generation die Verantwortung dafür trägt. Wir sind diejenigen, die es korrigieren können. Die Gesellschaft ist heute wie sie ist, weil meine Generation die Kinder eben so erzogen hat.Was sind für Sie die entscheidenden Faktoren, damit aus einer Mannschaft eine richtige Einheit wird?Das beste Rezept ist gemeinsamer Erfolg. Dann ist es für mich als Trainer wichtig, einerseits den Fussballer zu erreichen, aber andererseits auch den Menschen dahinter. Und es braucht eine klare Hierarchie in der Mannschaft und eine Rollenverteilung für jeden einzelnen. Es hilft auch, abseits des Fussballplatzes etwas gemeinsam zu unternehmen und sich privat kennenzulernen.Wie war es damals für Sie, als Spieler vom FC Lugano nach Werder Bremen zu wechseln in Bezug auf die Integration?Ich hatte das Glück, dass mit Frank Verlaat jemand da war, der sich mir annahm und perfekt französisch sprach. Er und seine Ex-Frau haben mir sehr geholfen, mich zu integrieren. Der zweite Pluspunkt war, dass mich gleich zu Beginn Frank Baumann, der Kapitän, im Hotel abgeholt hat, da wir den gleichen Berater hatten. Wenn man mit Baumi und Verlaat in die Kabine kommt, links und rechts von einem, wie grosse Brüder, dann ist da ziemlich schnell Ruhe. (lacht)Also fühlten Sie sich schnell wohl, obwohl sie sich damals in Ihrer ersten Saison verletzten.Es gab zwei Seiten. Fussballerisch war alles zu schnell für mich und mein Körper war noch nicht dafür bereit. Aber in der Kabine hatte ich es schnell gut mit allen. Ich kann mich erinnern, dass wir einen Spielraum mit Dartscheiben hatten. Wir sind nach dem Training noch stundenlang geblieben und haben geredet.Sicherlich gingen Sie auch in den Ausgang. Ging da immer alles gut?Der Ausgang wurde immer toleriert, weil wir zum richtigen Zeitpunkt gingen. In den englischen Wochen war kein Ausgang möglich, das haben wir akzeptiert. Zudem ist das Mass an Alkohol sehr wichtig. Viele Fussballer gehen in den Ausgang und trinken nichts. Heute ist das tendenziell sogar noch professioneller geworden.Sie haben unter einigen grossen Trainern gespielt. Was haben Sie von ihnen mitnehmen können, was Sie heute noch prägt?Als Trainer gibt es einerseits die fachspezifischen Dinge und andererseits die Menschenführung. Bei jedem Trainer, den ich hatte, war immer eine der beiden Seiten sehr stark ausgeprägt und die andere war solide. Ich habe immer gewisse Dinge mitgenommen und versucht zu verstehen, was es war, das uns gerade erfolgreich macht.Einer Ihrer Trainer bei Werder Bremen war Thomas Schaaf. Er gilt als sehr harter Trainer.(lacht) Ja. Im Trainingslager waren wir um 7 Uhr wir am Strand, um 10 Uhr trainierten wir mit Medizinbällen und am Nachmittag war dann noch reguläres Training. In meinen Jahren in der Bundesliga war ich so fit, dass ich immer den Sinn dahinter gesehen habe. Das Wichtigste ist für mich: Es gibt nicht immer richtig oder falsch im Fussball. Jeder Trainer hat seine Idee. Bei Schaaf hatten wir zwei Tage vor dem Spiel doppelt trainiert. Im Trainerkurs lernt man heute, dass man zu diesem Zeitpunkt eigentlich eher weniger intensiv trainieren sollte. Aber es hat funktioniert, wir sind deutscher Meister geworden.Da waren aber noch viele weitere Trainer.Klar. Da waren auch Giovanni Trapattoni, Armin Veh, Lucien Favre, Roberto Morinini, Köbi Kuhn. Sie alle haben mich geprägt, sie alle hatten aber auch Schwächen. Sie zeichnete jedoch aus, dass sie die Intelligenz hatten, die eigenen Schwächen mit einem guten Staff zu kompensieren. Ich versuche, das auch zu tun.Was konnten Sie von sich selbst während Ihrer Trainerkarriere?Man wird von Club zu Club erfahrener. Am meisten gelernt habe ich nach meiner Entlassung beim FC Zürich. Das war in der Corona-Zeit, und auf den Trainerpositionen gab es kaum Wechsel. Ich blieb 15 Monate ohne Job, war viel zuhause und dachte über mich selbst nach und über den Fussball, den ich spielen lassen wollte.Was haben Sie konkret herausgefunden?Ich habe in Zürich beispielsweise zu lange zu viele Trainings gemacht. Als junger Trainer will man alles abdecken. Da können Sie meinen ehemaligen Spieler Kevin Rüegg fragen, er hatte Angst, als ich gekommen bin, weil er dachte, wir werden sechs Stunden pro Tag trainieren. Da habe ich mich weiterentwickelt.Als Sie danach den SCR Altach vor dem Abstieg bewahren mussten, konnten Sie kaum den Spielstil spielen lassen, den Sie sich in Ihrer Auszeit überlegt hatten, oder?In meiner bisherigen Trainerlaufbahn habe ich meinen Stil immer dem Kader angepasst, das mir zur Verfügung stand. Also habe ich in Altach mit Dreier- und Fünferkette gespielt, mit zwei Stürmern und extrem schnell umgeschaltet. In Lausanne liess ich erst auch eine Dreierkette spielen und habe meine eigene Idee dann Stück für Stück etabliert. Deswegen war es schön zu sehen, dass die Leute in der Schweiz nach drei Jahren gesagt haben: Lausanne spielt einen schönen Fussball. Und es ist noch schöner, wenn der grösste Club in der Schweiz, der einen Trainer sucht, diesen Fussball auch gerne bei sich sehen möchte.Ein weiterer Trainer, der Sie sehr geprägt hat, ist Lucien Favre. Sie spielten unter ihm in Echallens und bei Yverdon. Haben Sie heute noch Kontakt?In letzte Zeit ein bisschen mehr, manchmal etwas weniger. Als der FCB bei mir angerufen hat, habe ich Lucien gefragt, was er dazu denkt. Bei ihm weiss ich, dass ich seine ehrliche Meinung bekomme, denn er mag mich. Ich erinnere mich an damals, als ich noch keinen Führerschein hatte. Er holte mich für das Training ab und gab mir auf der Fahrt 15 Minuten Taktikschule. Das wäre heute unvorstellbar.Sie kennen die Champions League als Spieler. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, als Trainer in der Königsklasse zu spielen.Wir haben zwei Playoff-Spiele, um in die Champions League zu kommen. Es muss unser klares Ziel sein, das zu packen, auch wenn es brutal hart wird. Wir sind so nahe dran, diese unvergesslichen Momente zu erleben.Welche Erinnerungen haben Sie an die Champions League?Ich habe sehr gute und sehr schlechte Erinnerungen. In Lyon habe ich einen Alptraum erlebt, als wir mit Werder Bremen im Achtelfinal erst 2:4 und dann 2:7 verloren hatten. Aber es gab auch sensationelle Abende, gegen Inter Mailand oder gegen Barcelona mit Messi, Henry und Ronaldinho. Daran erinnerst du dich dein Leben lang.Transferphase beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare