In einer Woche startet der FCB in die Rückrunde. Im ersten FCB Total sprechen Patrick Rahmen und Erni Maissen über die vergangenen Wochen.

Die Vorbereitung des FCB hat anders als geplant stattgefunden. Als der FCB-Tross bereits am Flughafen Zürich war, entschied man im letzten Moment die Dubai-Reise doch nicht anzutreten. So verbrachte der FCB seine Vorbereitung hauptsächlich in Basel, dazu gab es einen Teamevent in Zermatt und ein Testspiel in Tessin: «Es hat sich gut angeboten nach Zermatt zu gehen. Im Sommer war es leider bewölkt und wir konnten das Matterhorn nicht sehen. Diesmal hat es geklappt. Das war einfach ein Erlebnis, das der Mannschaft gut tat», so FCB-Trainer Patrick Rahmen. Solche Teamevents seien auch für neue Spieler sehr wichtig, meint Erni Maissen: «Ich denke das wichtigste ist, dass sich die Mannschaft findet und ein Teamevent ist dafür natürlich Gold wert. Das schweisst eine Mannschaft zusammen.»

Und obwohl die Planung in dieser Vorbereitung so schwierig war wie noch nie zuvor ist Rahmen im Grossen und Ganzen zufrieden: «Klar war es nicht optimal, aber wir konnten das Maximum aus dem Möglichen herausholen.»

Für Erni Maissen macht es keinen grossen Unterschied, dass der FCB in diesem Jahr nicht in die Sonne flog: «Für mich war es nachvollziehbar, dass man sich so entschieden hat. Auf dem Campus hat man perfekte Bedingungen. Dazu sind YB und Co. auch in der Schweiz geblieben.»

Zhegrova weg – die Chance für andere

Auf dem Transfermarkt war der FCB auch aktiv. Mit Noah Katterbach und Emmanuell Essiam hat der FCB zwei vielversprechende Jungtalente verpflichtet. Dazu wurden einige der eigenen Jungen ausgeliehen und Edon Zhegrova unterschrieb in der letzten Woche einen Vertrag beim OSC Lille. «Für das sind wir ja breit aufgestellt. Klar ist es schade. Ich habe sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet. Aber jetzt bietet sich die Chance für andere Spieler», so Rahmen

Den Verein verlassen hat auch Jordi Quintillà. Der Spanier verlässt Rotblau nach nur einem halben Jahr wieder: «Die Rolle, die bei ihm angedacht war, war schwierig ihm zu geben. Im zentralen Mittelfeld sind wir einfach zu breit aufgestellt. Als Typ hätte ich ihn natürlich gerne in unseren Reihen behalten», sagt Rahmen über den Spanier.

Schrauben am richtigen Ort anziehen

Patrick Rahmen wusste in der Vorbereitung auch an welchen Schrauben noch gedreht werden musste: «Gegen Gegner, die tief stehen, kreierten wir zum Teil nicht genügend Chancen und das muss unser Anspruch sein, dass wir den Gegner da mehr unter Druck setzen können. Es war wichtig, dass wir in den Testspielen gegen Lugano und Lausanne gewinnen konnten, weil das eben Teams sind, die so tief stehen.»

Zum Schluss des Jahres war es auch etwas logisch, dass bei einigen Spielern die Batterien nicht mehr sehr voll waren, nun soll das aber wieder der Fall sein, sagt Rahmen: «Jetzt erwarte ich, dass das Team wieder richtig Gas gibt und die Leistung auf den Platz bringt. Ich denke, die Zeit, die wir hatten, konnten wir optimal nutzen und jetzt ist es wichtig, am Sonntag einen guten Rückrundenstart hinzulegen.»

Auf die Frage, welche Ziele der FCB für die Rückrunde hat, gibt der Trainer eine klare Antwort ab: «Wir wollen Meister werden. Das muss unser Ziel sein. Das ist nicht unmöglich, aber ich glaube nach wie vor, dass YB der Favorit auf diesen Titel ist.»

Bevor der FC Basel am Sonntag in die Rückrunde startet, absolviert er ein letzter Test. Gegner auf dem Campus ist der Basler Club Black Stars.

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