Nach der Niederlage gegen Vaduz steht Ciriaco Sforza mal wieder im Mittelpunkt der Diskussionen.

Die Diskussionen um FCB-Trainer Ciriaco Sforza sind nicht neu. Sie sind auch nicht aus dem Wind gegriffen. Nach der neuerlichen Niederlage des FC Basel gegen den FC Vaduz wird die Diskussion erneut angefeuert. Obwohl sie schon seit Wochen und Monaten kaum intensiver brennen könnte.

Zwischen IIlusion und Realität

Dass Ciriaco Sforza nicht der geborene Rhetoriker ist, das weiss man. Das wäre noch entschuldbar, würden die sportlichen Resultate, woran ein Trainer im Fussball schlicht und einfach daran gemessen wird, stimmen würden. Doch die Aussagen vom Trainer passen genauso wenig zum Gebotenen auf dem Feld. Dennoch scheint man aktuell noch an Sforza festzuhalten. Warum, weiss nur Besitzer Bernhard Burgener, der seinem Mann an der Seitenlinie den Rücken stärkt. Sogar mit ihm in die neue Saison gehen will.

Ob es soweit kommt? Die Spieler nehmen sich zwar in den Interviews selber an der Nase und schieben die Schuldfrage nicht auf den Trainer. Genauso betont Ciriaco Sforza, dass zwischen der Mannschaft und seiner Person keine Kluft gibt. Die Mannschaft scheint trotzdem nicht in der Lage auf dem Feld das Vorgelebte und Vorgebene vom Trainer umzusetzen. Weder Trainer, noch Spieler finden einen Weg aus der Krise. Besserung scheint eine Illusion für den Rest der Saison. Ein Armutszeugnis aus sportlicher Sicht. Der FC Basel versinkt in der Zwischenzeit tabellarisch in der Bedeutungslosigkeit. Dass am Ende wirklich konsequent abgerechnet werden wird bei Rotblau, glaubt in Basel inzwischen niemand mehr.

Im Schicksal verbunden

Das Schicksal von Ciriaco Sforza scheint unwiderruflich an jenes von Bernhard Burgener geknüpft. Muss der FCB-Boss seine Anteile und somit den Verein an David Degen überschreiben, dann wären spätestens dann auch die Tage von Sforza an der Basler Seitenlinie gezählt.

Eine Entlassung von Ciriaco Sforza würde die Spieler noch mehr in die Pflicht nehmen. Es macht inzwischen sogar den Anschein, und das Gefühl hatte man schon bei seinem Vorgänger Marcel Koller, dass eine Trennung sogar eine Erlösung für den Trainer wäre. Vielleicht neue Impulse geben könnte. Aber auch nur vielleicht.

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