Der FCB startet souverän in die neue Spielzeit dank des Siegs im Hinspiel der Conference League-Qualifikation gegen Partizani Tirana. Die Stimmen zum Spiel.

Der FC Basel war auf dem Papier der Favorit und trat auch so auf im ersten Ernstkampf der Saison im St. Jakob-Park. Rotblau vermochte es gegen FK Partizani, praktisch über die gesamte Dauer des Spiels zu dominieren. Die Ausgangslage ist dank des klaren 3:0-Siegs im Hinspiel der Basler ausgezeichnet.

Impulse nach dem Traumtor

FCB-Trainer Patrick Rahmen gibt sich dementsprechend zufrieden mit dem ersten Auftritt seines Teams in dieser neuen Saison: «Wir haben von Anfang an Druck aufgesetzt gegen einen Gegner der tief stand und uns das Leben schwer gemacht hat». In der ersten Halbzeit hatte der FCB noch Mühe, sich Chancen zu erarbeiten. Umso glücklicher war der Chef an der Seitenlinie konnte man kurz vor der Pause noch in Führung gehen.

Bis zum 2:0 und dem Traumtor von Arthur Cabral hatte Rotblau das Spiel vollends im Griff. Anschliessend schlich sich der Schlendrian beim FCB ein. Man konnte von Glück sprechen, dass der Gast aus Tirana nicht noch herankam. «Das hat mir nicht gefallen. Da waren wir zu passiv. Aufgrund dessen habe ich auch schnell angefangen zu wechseln. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft Impulse und frische Kräfte braucht», so Patrick Rahmen.

Die Fans sind zurück

Dass der FCB am Ende nicht noch höher gewinnen konnte, war vor allem der mangelnden Effizienz der Basler zuzuschreiben. Sebastiano Esposito sowie Edon Zhegrova vergaben teilweise fahrlässig oder trafen den Pfosten.

Ein wichtiger Faktor in diesem ersten Ernstkampf der Saison spielte auch die Rückkehr der Zuschauer. Knapp mehr als 6’000 Fans kehrten ins Joggeli zurück. Ein Moment, der bei Spielern und Trainer Gänsehaut auslöste. «Schon beim Einlaufen, war das etwas ganz anderes als vergangene Saison, als niemand im Stadion war. Es war auch wieder schwieriger die Spieler akustisch zu erreichen. Es war eine Freude. Die Fans sind mitgegangen und haben auch gespürt, dass die Mannschaft will. Das war unser Ziel, dass wir die Zuschauer sofort mitnehmen können», so Rahmen.

Pelmard mit Startelf-Debüt

Das erste Spiel einer Saison verkommt meistens auch zum Debütantenball. Mit Sergio Lopez und Andy Pelmard standen zwei Neuzuzüge in der Startelf. Mit Sebastiano Esposito und Michael Lang kamen im Laufe des Spiels zwei weitere Debütanten dazu. Besonders der junge Franzose konnte neben Fabian Frei in der Innenverteidigung überzeugen. «Er hat im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er war bei Nizza in der Vorbereitung voll integriert. Er ist im Rhythmus. Wir wussten, was für Stärken er hat. Was für ein Spielertyp er ist. Und heute mit der Viererkette habe ich entschieden, dass er sofort von Anfang an spielt», erklärt der FCB-Trainer.

Nun richtet sich der Fokus von Rotblau automatisch auf den Auftakt in der Liga. Am Sonntag spielt Rotblau zum heimischen Auftakt auswärts beim Aufsteiger Grasshoppers Zürich. Der gelungene Einstieg gegen Partizani gibt dem Team sogleich Zuversicht, meint FCB-Spieler Taulant Xhaka: «Das gibt uns Vertrauen. Am Sonntag wartet ein komplett anderes Spiel. Der Trainer wird uns gut einstellen. Dann reisen wir mit breiter Brust nach Zürich».

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