Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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– «Jetzt zeigt sich, ob Celestini als FCB-Trainer eine Zukunft hat»Wird bei den Young Boys nach dem Trainerwechsel alles gut? Wohin steuert der FCZ unter Sportchef Malenovic? Darf FCB-Trainer Celestini weiter verlieren? Und was ist eigentlich mit GC los? Hören Sie unseren Fussball-Podcast.Publiziert heute um 18:10 UhrAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDas gibt es auch nicht alle Tage: Der Leader entlässt seinen Trainer. Raphael Wicky ist nicht mehr für die Young Boys verantwortlich. «Aber der Trainer ist nicht das einzige Problem bei YB», sagt Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts. Und er stellt mit Blick auf das aktuelle Berner Kader fest: «YB hat sich in der Winterpause mit den Transfers verzockt.»Dominic Wuillemin fühlt sich an den März von vor zwei Jahren erinnert, als David Wagner YB verlassen musste. Wie heute wurde auch damals eine interne Lösung als Ersatz präsentiert. Weil der Meistertitel unter Matteo Vanetta verpasst wurde, sagt Wuillemin zur heutigen Ernennung von Joël Magnin: «Ich frage mich, ob man nicht auf einen anderen Trainertypen hätte setzen müssen.»Schifferle bringt den langjährigen Servette-Trainer Alain Geiger ins Spiel: «Der hätte sicher genügend Motivation, um den Genfer Meistertitel zu verhindern.» Wuillemin denkt: «Die logische Lösung wäre Lucien Favre, wenn man von den grossen Namen ausgeht, die verfügbar wären.»Ausserdem reden wir über die Lage beim FC Zürich, der nach dem 1:0 gegen YB wieder optimistischer in die Zukunft schauen kann. Trotzdem ist der Umbau bei den Zürchern noch lange nicht abgeschlossen, wie Sportchef Milos Malenovic immer wieder betont.Oliver Gut sieht weiterhin viel Bewegung und Unruhe auf den Club zukommen.Und sagt mit Blick auf die Konstellation mit dem Präsidenten-Ehepaar Canepa, Sportchef Malenovic und den zwei Co-Trainern Umberto Romano und Murat Ural: «Eigentlich kann das nicht lange funktionieren.»Und wir reden diskutieren die Lage beim FC Basel, der nach zwei verlorenen Spielen als nächstes bei den Young Boys antritt. Gut prophezeit eine dritte Niederlage in Serie und sagt: «Es ist eine heikle Situation. Aber jetzt zeigt sich, ob Fabio Celestini der FCB-Trainer der Zukunft sein kann.»Wann welches Thema besprochen wird01:48 BSC Young Boys26:24 FC Zürich36:53 FC Basel – Lausanne-Sport48:19 FC Winterthur – Yverdon-Sport55:33 Servette FC – FC St. Gallen59:17 Lausanne-Ouchy – GrasshoppersFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
FCB-Kaderupdate – Zwei Gesperrte gegen GCFabio Celestini muss im letzten Spiel des Jahres auf total fünf Spieler verzichten.Publiziert heute um 14:53 UhrLeon Avdullahu, unter Fabio Celestini zumeist Fixstarter, fehlt am Samstag gegen GC.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm letzten Spiel des Jahres gegen den Grasshopper Club aus Zürich fehlen Trainer Fabio Celestini Leon Avdullahu und Bénie Traoré gesperrt. Gegen die Sanktion von Traoré hat der Club bei der Swiss Football League Rekurs eingelegt. Gut möglich also, dass der Ivorer im Januar gegen Lugano wieder mittun darf. Ebenso fürs GC-Spiel passen müssen die verletzten Arlet Junior Zé, Romario Baro und Mohamed Dräger.Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Pro Spiel gerechnet, sind die Package-Tickets des FCB in mehreren Sektoren doppelt so teuer geworden wie bei der letzten Europa-League-Teilnahme.
AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Moritz Broschinski trifft doppelt und Xherdan Shaqiri ermutigt die MitspielerDie Spieler des FC Basel zeigen beim 6:1 im Cup gegen Biel ansehnliche Leistungen.Publiziert heute um 22:29 UhrAuch der Basler Anführer darf ein Tor erzielen: Xherdan Shaqiri (links) trifft noch vor der Pause zum 4:0 – und darf dann duschen.Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4Wäre da am Mittwoch nicht Kopenhagen in den Playoffs zur Champions League, Marwin Hitz wäre wohl von Mirko Salvi vertreten worden und hätte diese Partie als Zuschauer begangen. Wobei: Zuschauer ist er in den 90 Minuten gegen Biel auch meistens – und hat nur eine Unsicherheit, als er kurz nach dem 1:6 über einen Rückpass schlägt.Keigo Tsunemoto: 5,5Dass Keigo Tsunemoto präzise und mit Zug Flanken kann, wenn er sich nach vorne begibt, war schon vorher zu sehen. Gegen Biel bringt eine dieser Flanken in der 28. Minute die endgültige, frühe Entscheidung, da Otele per Direktabnahme zum 3:0 trifft. Für den Japaner ist es bereits der zweite Quasi-Assist in dieser Partie, ist es zuvor doch schon sein Schuss, der von Biel-Goalie Roth so pariert wird, dass er via Kopf von Monney nach nur 61 Sekunden zum Eigentor und zur frühen Basler Führung über die Linie fliegt.Adrian Barisic: 4,5Adrian Barisic ist halbrechter Part eines Duos, das in dieser Saison noch nie zuvor gemeinsam die Basler Innenverteidigung gebildet hat. Wirklich gefordert wird er in dieser Cup-Partie kaum.Nicolas Vouilloz: 4,5Nicolas Vouilloz ist halblinker Part eines Duos, das in dieser Saison noch nie zuvor gemeinsam die Basler Innenverteidigung gebildet hat. Wirklich gefordert wird er in dieser Cup-Partie kaum.Dominik Schmid: 4,5Auch wenn er ohne Skorerpunkt bleibt, so gelingt Dominik Schmid eine engagierte, konzentrierte Leistung. Darf in der 58. unter die Dusche.Metinho: 4,5Metinho ist insgesamt der leicht dynamischere der beiden defensiven zentralen Basler Mittelfeldspieler – und schuldos am Gegentreffer, da er da bereits duscht.Léo Leroy: 4Léo Leroy macht grundsätzlich das, was er machen muss. Ist aber vor dem 1:6 gemeinsam mit Koindredi und Soticek einer jener Spieler, die den Rückwärtsgang nicht rechtzeitig finden.Bénie Traoré: 4Bereits mit Bandage in die Partie gegangen, ist für Bénie Traoré schon in der 23. Minute Schluss, da er – wie in den Wochen zuvor -ein Zwicken spürt. Dass Zé für ihn kommt, ist wohl primär eine Vorsichtsmassnahme. Trotzdem stellt sich mit Blick auf den Mittwoch und Kopenhagen die Frage, ob er mittun kann – und wie sinnvoll das dann wäre …Xherdan Shaqiri: 5Es sind zwei Dinge, die an Xherdan Shaqiri in dieser Partie besonders auffallen: Da ist zum einen der viele Platz, den ihm die Bieler immer wieder gewähren (müssen?) – und da ist zum anderen der Umstand, dass er kaum einmal schimpft, wenn etwas nicht gelingt, sondern auch mal ermutigt. Ausserdem ist er am 1:0 beteiligt, gibt den schönen Assist zum 2:0 und erzielt das 4:0. Darf bereits in der Pause duschen.Philip Otele: 5Auch wenn Biel kein wirklicher Gradmesser ist, so bestätigt Philip Otele mit seiner Leistung doch seine gute Frühform. Ist am 1:0 beteiligt und erzielt das 3:0 per Direktabnahme und via Innenpfosten. Müsste aber auch die Grosschance in der 9. Minute verwerten, als er frei stehend vor Biel-Goalie Roth scheitert. Darf bereits in der Pause duschen.Moritz Broschinski: 5,5Moritz Broschinski hat mit einem Aussenrist-Schuss an den Pfosten Anteil am frühen 1:0, da der Ball danach zu Tsunemoto und dessen Abschluss via Goalie und Innenverteidiger ins Tor prallt. Erzielt dann in seinem ersten Spiel für den FCB auch gleich seine ersten beiden Treffer. Da der Gegner klar unterlegen ist, bleibt abzuwarten, wie sich seine Torquote gegen stärkere Widersacher entwickelt – in der Liga oder ab Mittwoch auf europäischem Parkett.Junior Zé: 4Weil es bei Traoré nicht mehr geht, darf Junior Zé bereits in der 23. Minute ran. Erfüllt seine Aufgabe, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.Koba Koindredi: 4Koba Koindredi ersetzt nach der Pause Xherdan Shaqiri. Spielt erst auf dessen Zehner-Position, später dann im Mittelfeld-Zentrum eines auf 4-4-2 veränderten Systems.Marin Soticek: 4,5Marin Soticek und der FC Biel, das passt: Schon im Cupfinal ist er eingewechselt worden, um zum 3:1 zu treffen. Nun darf er nach der Pause für Otele ran und schiesst in der 54. das 5:0. Wie unbehelligt er dabei mit dem Ball bis an den Strafraum spazieren und dann schlenzen darf, ist bemerkenswert.Moussa Cissé: 4Der klare Spielverlauf ermöglicht Moussa Cissé die ersten Pflichtspiel-Minuten in der laufenden Saison. Er ersetzt in der 58. Dominik Schmid.Kaio Eduardo: 4Kaio Eduardo darf in der 68. für Metinho rein, um mit Broschinski in einem auf 4-4-2 veränderten System die zweite Sturmspitze zu bilden. Hat Szenen, aber keine Fortune.Der FC Basel rund um das Cupspiel gegen BielDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboHelmut Benthaus wird 90 – FCB-Trainerlegende: «Ich mähe immer noch den Rasen und schneide Rosen»Der grösste Trainer in der Geschichte des FC Basel feiert am 5. Juni Geburtstag. Er sagt: «Der Meistertitel hat der Stadt gutgetan.»Publiziert heute um 12:20 UhrEr liebt die Natur: Helmut Benthaus in seinem Garten in Riehen.Foto: KeystoneJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
AboXherdan Shaqiri im Interview – «Unsere Dominanz in den ersten 30 Minuten hat etwas zu bedeuten»Der Captain des FC Basel zeigt sich nach dem 2:2 in Lugano zufrieden – sieht aber an bestimmten Stellen noch Verbesserungspotenzial.Publiziert heute um 11:02 UhrEin Tor, ein Assist: Xherdan Shaqiri ist in Lugano der beste Basler.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkBeim 2:2 des FC Basel im Spitzenspiel gegen Lugano holt sich Xherdan Shaqiri seine Skorerpunkte Nummer 14 und 15. Sechs Tore, neun Assists. Erwartungsgemäss ist er damit noch immer der beste Skorer der Super League. Nach dem Spiel stellt sich der neue Captain des FC Basel den Fragen der Medien.Xherdan Shaqiri, dieses 2:2 wurde den Erwartungen an ein Spitzenspiel gerecht.Definitiv. Man hat gesehen, dass zwei Spitzenmannschaften gegeneinander gespielt haben und dass es um einiges ging. Wir haben sehr gut angefangen, waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, doch Lugano konnte das Spiel drehen. Dass aber auch wir zurückkommen können, haben wir mehrfach bewiesen. Das Unentschieden geht in Ordnung, dennoch sind wir enttäuscht. Es wäre mehr drin gelegen.Nach dominanten ersten 30 Minuten des FCB wurde Lugano stärker. Weshalb?Ich denke, das ist normal. Wir sind eine junge Mannschaft, die lernen muss, konstant zu bleiben. In einem Spitzenspiel muss man knallhart sein und die Chancen machen, die man hat. Dennoch bin ich sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist. Diese Intensität müssen wir beibehalten.Ein Punktgewinn beim Leader lässt darauf schliessen, dass der FCB zu Recht Luganos Verfolger Nummer 1 ist.Sicher. Unsere Dominanz in den ersten 30 Minuten hat etwas zu bedeuten. Das gelingt nicht vielen. Doch wie bereits gesagt, ist es das Wichtigste, konstant zu sein. Wir haben uns für die Rückrunde vorgenommen, auf einem hohen Niveau Leistungen zu bringen und Punkte zu holen, sodass wir dort oben bleiben können. Aber: Wir müssen hart arbeiten und auf dem Boden bleiben.Sie persönlich haben einen Assist und ein Tor beigetragen und darüber hinaus den Pass auf Bénie Traoré gespielt, bevor dieser gegen Ende der Partie im Strafraum gefoult wurde.Auch für mich ist es natürlich wichtig, dass ich der Mannschaft so weiterhelfen kann. Und dennoch: Auf den letzten 30 Metern können wir noch besser spielen.Dass Sie sich im rechten Mittelfeld einreihen, ist ungewöhnlich.Wir wollten Lugano etwas überraschen – das scheint uns ja gelungen zu sein. Aber offensiv war ich fast überall anzutreffen. Das ist einfach mein Spiel.Ein Schlüsselmoment war jene Szene vor der Pause, als Dominik Schmid den Penalty verschuldete. Wie haben Sie diese gesehen?Am Schluss sind es Details, die im Fussball entscheiden. Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft so ein 1:0 in die Halbzeit mitnehmen. Denn dann würde das Spiel vielleicht ganz anders ausgehen. Aber das gehört zum Fussball dazu. Ich bin mir sicher, dass wir daraus lernen.Wie fühlt es sich an, die Mannschaft ganz offiziell als Captain aufs Feld zu führen?Das ist für mich natürlich eine grosse Ehre als Einheimischer. Aber meine Rolle verändert sich dadurch nicht gross. Ich war von Beginn an ein Leader und versuchte schon immer, die Mannschaft mitzureissen.Der FC Basel in LuganoDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare