Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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Der FCB möchte seine rotblaue DNA bei den Junioren stärken. Deshalb gibt es per sofort einige Mutationen auf den Trainerposten – vom FC Black Stars etwa kommt Matthias Maeder.
AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Marwin Hitz überragt am Ende alleFür seinen gehaltenen Penalty und seine Paraden beim 1:0-Sieg in Zürich erhält der FCB-Schlussmann die Bestnote.Publiziert heute um 19:45 UhrWenn es ihn braucht, ist er zur Stelle: Marwin Hitz rettet den FC Basel mehrmals vor einem Gegentor.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 6Der FCB-Goalie bewahrt die Basler in der ersten Halbzeit gleich zweimal vor einem Rückstand: Erst pariert er in der 24. Minute mit seinem linken Fuss eine Topchance von Juan José Perea, der aus drei Metern an ihm scheitert. Zehn Minuten später hält er den Penalty von Mounir Chouiar. Dass Hitz an diesem Nachmittag der beste Akteur auf Basler Seiten ist, beweist er in der 66. Minute mit seiner Rettungstat gegen Steven Zuber endgültig.Joe Mendes: 4,5Erst verliert der Schwede bei einem Eckball in der 9. Minute Perea aus Augen, in der 24. Minute lässt er bei der Topchance des Kolumbianers im Vorfeld Chouiar zu einfach passieren. Danach steigert er sich aber und gewinnt immer mehr Zweikämpfe. Er ist auch bemüht, sich offensiv einzubringen, kann aber wenig Gefährliches kreieren.Jonas Adjetey: 4Der 21-Jährige lässt bei der Perea-Grosschance in der 24. Minute die Hereingabe von Chouiar im Strafraum durch, obwohl er vermutlich noch an den Ball gekommen wäre. Er gewinnt abgesehen von dieser Aktion seine Zweikämpfe, manche Zuspiele wirken bei ihm aber immer noch etwas unsauber.Adrian Barisic: 5Adrian Barisic ist im Vergleich zu seinen Abwehrkollegen derjenige, der in der ersten Halbzeit am wenigsten auffällt, was für einen Verteidiger nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen ist. In der Nachspielzeit rettet er den FCB vor dem späten Ausgleich, indem er einen Abschluss von Perea blockt.Dominik Schmid: 4,5In der Startphase bekundet Dominik Schmid vor allem mit dem wirbligen Jahnoah Markelo Probleme und wird vom Niederländer einige Male überlaufen. Wie Joe Mendes steigert er sich auch im Verlauf der Partie. In der 41. Minute ist Schmid in eine Rudelbildung involviert und wird dafür verwarnt. Damit verpasst der Gelb-vorbelastete Linksverteidiger die nächste Partie der Basler gegen Luzern.Leon Avdullahu: 4Der Basler Mittelfeldspieler gewinnt zu Beginn der Partie einige Zweikämpfe, ist dann aber derjenige, der in der 31. Minute Markelo foult und den Penalty für den FCZ verursacht. Der 20-Jährige überzeugt dafür mit einer guten Passquote von 90 Prozent.Léo Leroy: 4,5Der Franzose hat auch gegen den FC Zürich die Rolle des Bindeglieds zwischen Abwehr und Offensive. Er fällt mit einigen technischen Feinheiten auf, hat aber auch Glück, dass zwei seiner groben Fehlpässe in der ersten Halbzeit nicht bestraft werden. In der 61. Minute verpasst er mit seiner Direktabnahme aus der Distanz das 2:0 knapp. Nach 63 Minuten hat Leroy Feierabend und wird durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 5Wechselt sich wie gewohnt mit Bénie Traoré ab und ist auf dem Flügel mal auf links, mal auf rechts anzutreffen. Der Deutsche sorgt mit seinen Solos immer wieder für Unruhe in der FCZ-Abwehr. In der 80. Minute verpasst er mit seinem Pfostenschuss das 2:0 und damit die Krönung eines guten Auftritts. In der 86. Minute wird er durch Finn van Breemen ersetzt.Xherdan Shaqiri: 5Xherdan Shaqiri ist einmal mehr der Aktivposten im Basler Spiel. In der 8. Minute verliert er aber vor dem eigenen Strafraum den Ball an Tsawa und hat Glück, dass dessen Abschluss am Tor vorbei fliegt. Die FCZ-Spieler gewähren ihm wenig Freiraum, so braucht es einen Freistoss für den Basler Captain, der diesen in der 36. Minute punktgenau tritt und so das 1:0 vorbereitet. Nach der Pause ist der 33-Jährige weiter bemüht, mit langen Pässen die Offensive anzukurbeln. In der 93. Minute verlässt er das Spiel und wird durch Gabriel Sigua ersetzt.Bénie Traoré: 3,5Wechselt sich wie gewohnt mit Anton Kade ab und ist auf dem Flügel mal auf links, mal auf rechts anzutreffen. Der Ivorer hat im Gegensatz zu Kade viel Mühe gegen die Zürcher Abwehr, holt aber immerhin den Freistoss heraus, der zum Basler 1:0 führt. Ansonsten ist es sicherlich nicht der beste Auftritt von Traoré im FCB-Trikot. Nach der Pause kehrt er nicht mehr aufs Feld zurück und wird durch Philip Otele ersetzt.Kevin Carlos: 4,5In der 36. Minute steht der Spanier genau richtig, um den Freistoss von Xherdan Shaqiri mit dem Kopf zum 1:0 zu verwerten. Besser hätte es Carlos wohl nicht machen können, besser hätte er es aber in der 59. Minute machen müssen: Nach Zuspiel von Anton Kade vergibt er alleine vor Yanick Brecher eine Topchance. Er wird nach 86 Minuten durch Bradley Fink ersetzt.Philip Otele: 5Der Neuzugang kommt nach der Pause für Bénie Traoré und ist massgeblich am Aufschwung der Basler Offensive beteiligt. Einziges Manko: Er muss seine Aktionen noch besser ausspielen. Wie in der 73. oder 78. Minute, als er zweimal aus aussichtsreicher Position scheitert.Romario Baro: 4Der Portugiese gelangt in der 63. Minute für Léo Leroy in die Partie und bleibt grösstenteils unauffällig.Finn van Breemen: –Kommt in der 86. Minute für Anton Kade in die Partie und ist damit zu kurz im Spiel für eine Benotung.Bradley Fink: –Kommt in der 86. Minute für Kevin Carlos in die Partie und ist damit zu kurz im Spiel für eine Benotung.Gabriel Sigua: –Kommt in der 93. Minute für Xherdan Shaqiri in die Partie und ist damit zu kurz im Spiel für eine Benotung.Der FC Basel im Jahr 2025:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Titeltrainer – So erlebte Fabio Celestini die Meister-Feierlichkeiten beim FC BaselDer FCB-Trainer sagt, dieser Titel stelle den schönsten Moment in seiner Karriere dar.Publiziert heute um 17:06 UhrFabio Celestini bei der Meisterfeier des FC Basel auf dem Barfi.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkOb er am Morgen nach der Meisterfeier Kopfschmerzen gehabt habe, wird Fabio Celestini an der Medienkonferenz vor dem Lausanne-Spiel gefragt. Der Trainer, sichtlich gut gelaunt, verneint. Er habe zwar viel gefeiert, aber mit dem Alkohol habe er sich zurückgehalten. Erst am Dienstag habe er realisieren können, was da in den letzten Tagen abging. Davor sei alles so schnell gegangen. Diese 15 Minuten in Lugano mit den vier Toren in Unterzahl inklusive Shaqiri-Hattrick. Das Feiern danach, die Rückfahrt nach Basel und – mit wenig Schlaf – das gemeinsame Verfolgen der Partie zwischen Servette und YB. Und dann begann das wirkliche Feiern ja erst. Den Meistertitel geniessenDieser Meistertitel sei der schönste Moment seiner gesamten Karriere, die Zeit als Spieler eingeschlossen. Auch weil diese gut eineinhalb Jahre in Basel die grösste Challenge dargestellt hätten, die Celestini bisher überwinden musste. Und wenn er eins gelernt habe, sei das, dass man solche Momente zu 120 Prozent geniessen muss.So hielt er sich am Montag auch vom Fussball fern. Es gab kein Training, auch kein Vorbereiten auf das Spiel gegen Lausanne. Stattdessen ging Celestini mit seiner Frau und seinem Sohn im Stadtzentrum essen und genoss den Tag.Neues zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Podcast«FCB direkt» – Rotblau total – Rotblaue Bilanz: Shaqiri? Weltklasse! Aber viele Verteidiger fallen abWer überzeugt, wer nicht? Eine Einschätzung anhand der BaZ-Noten.Publiziert heute um 16:30 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast.Viel gab es während der Nationalmannschaftspause gar nicht zu diskutieren beim FC Basel. Läuft ja alles. Das sorgt für Ruhe. Kennt man gar nicht mehr so sehr bei Rotblau. Dürfte aber gar nicht so unangenehm sein, oder?Natürlich bietet der Meisterschaftsunterbruch auch Gelegenheiten – zum Beispiel, um ganz in Ruhe mal zu schauen: Wer hat eigentlich in den 14 Spielen überzeugt? Wer nicht, wer fällt total ab?Linus Schauffert, der FCB-Redaktor, und BaZ-Autor Sebastian Briellmann tun genau dies in dieser Folge. Von Marvin Hitz bis Kevin Carlos werden jene Akteure bewertet, die bisher eine erhebliche Rolle in den Plänen von Trainer Fabio Celestini spielten. Als Leitlinie dient dafür der Schnitt der jeweiligen BaZ-Noten, die die FCB-Spieler für ihre Leistungen erhalten haben.Wenig überraschend: Xherdan Shaqiri, der Königtransfer, der womöglich beste Spieler der Super League, überragt alle. Überraschend auch: Einige Verteidiger fallen ab. Braucht es da im Winter Verstärkungen, um nach ganz oben schielen zu dürfen?Der Lesestoff zum Thema:Sebastian Briellmann ist Autor der «Basler Zeitung». Er kümmert sich schwerpunktmässig um politische Themen.Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboVor dem Klassiker – Diesen FCZ muss der FC Basel einfach schlagenDie BaZ listet sechs Gründe auf, warum der FCB gegen Zürich am Sonntag (16.30 Uhr, BaZ-Liveticker) gewinnt.Publiziert heute um 13:54 UhrBasel gegen Zürich – das ist oftmals ein Spiel mit ganz vielen Geschichten (hier Léo Leroy im September gegen Cheick Condé, der inzwischen nicht mehr für den FCZ spielt).Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel wartet seit fast zweieinhalb Jahren auf einen Sieg gegen den FC Zürich. Den letzten Klassiker gewann Rotblau am 28. August 2022. Ein 4:2 im Letzigrund war das damals – und der Trainer des FCB hiess Alex Frei. Höchste Zeit aus Basler Sicht also, dass diese Negativserie ein Ende nimmt. Die BaZ liefert sechs Gründe dafür, wieso das am Sonntag der Fall sein wird.Der Basler Start ins neue JahrJubelte am Sonntag gegen Sion erstmals in Rotblau: Joe Mendes.Foto Urs Lindt (Freshfocus)Makellos war der FCB-Auftakt im Jahr 2025 zwar nicht. Gegen Lugano gab es nur einen Punkt, und gegen Sion konnte man erst nach Rückstand gewinnen. Doch mit vier Zählern aus zwei Spielen liegt die Mannschaft von Fabio Celestini absolut im Soll.Mehr noch: Mit der ersten halben Stunde in Lugano hat der FCB gezeigt, dass er sogar den vermeintlichen Titelfavoriten phasenweise dominieren kann. Und gegen Sion sprachen die Statistiken nach anfänglichem Rückstand schliesslich eine deutliche Sprache zugunsten des FCB. Kommt hinzu, dass die Basler personell praktisch aus dem Vollen schöpfen können. Und: Ein Sieg im Letzigrund würde dem FCB weiter einen Platz ganz vorne in der Tabelle garantieren – ein nicht zu unterschätzender Vorteil in der bevorstehenden englischen Woche mit weiteren Spielen gegen Luzern und Servette. Das Selbstvertrauen wäre dann noch grösser.Die Offensive des FC Basel46 Mal hat der FC Basel in der Liga in dieser Saison bislang jubeln dürfen – das ist ein Super-League-Spitzenwert.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Er kam, sah und traf: Philip Oteles Debüt am Sonntag gegen Sion ist geglückt. In seinem Teileinsatz für den FCB gelang dem Nigerianer gleich der erste Treffer in Rotblau. Damit verteilt sich der Basler Ligabestwert von 46 Toren inzwischen auf 16 verschiedene Feldspieler. Diese Durchschlagskraft in der letzten Zone des Spielfelds ist eine der Basler Stärken in dieser Saison. Zum Vergleich: Bereits jetzt hat der FCB mehr Tore erzielt als in der letzten Spielzeit. Diese Statistik dürfte Celestinis Team im Hinblick auf den Klassiker Mut machen – zumal Rotblau mit den Zürchern diesbezüglich noch eine Rechnung offen hat, da Basel im ersten Vergleich in dieser Saison Goalie Yanick Brecher nicht bezwingen konnte.Die Defensive des FC BaselGoalie Marwin Hitz kommt in der Basler Defensive eine wichtige Rolle zu.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Es ist das Gleiche wie mit der Offensive, einfach auf der anderen Seite. Kein Team der Super League hat in dieser Saison so wenige Tore erhalten wie der FC Basel. Lediglich 22 waren es in 20 Spielen. Gründe dafür gibt es mehrere: ein sehr guter Marwin Hitz, eine grundsolide Defensive um Adrian Barisic, der in dieser Saison erst ein Ligaspiel aufgrund einer Gelbsperre verpasste, ein solidarisches Abwehrverhalten von den Spielern davor, allen voran Sechser Leon Avdullahu. Das sind nur drei davon.Man darf zudem behaupten, dass diese defensive Bilanz gar noch etwas aussagekräftiger ist als die offensive. Denn während 17 der erzielten Tore aus Exploits gegen Winterthur und Servette mit 5 Toren und mehr entsprangen, blieb die Basler Defensive in den allermeisten Fällen stabil und kassierte erst in fünf Spielen in dieser Saison zwei Tore oder mehr.Celestini und die NegativserienHat seine Fussballer aktuell gut im Griff: FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Fabio Celestini ist nach seiner Ankunft in Basel so etwas wie ein Negativserien-Vernichter geworden. Zugegebenermassen ist das auch nicht sonderlich schwierig, übernahm er den Club doch inmitten der grössten Krise seit Jahrzehnten. Doch es hat auch Erfolge darunter, die unabhängig von diesem Kontext beachtlich sind.Am Anfang steht der 1. November 2023, als der FCB gegen Kriens zum ersten Mal seit sechs Spielen einen Sieg holt. Es folgt sogleich am 5. November gegen Yverdon der erste Basler Ligasieg seit Ende Juli und 21 Tage später beim 2:0 gegen St. Gallen das erste Ligaspiel seit Anfang April, in dem die Basler kein Gegentor erhalten. Am 6. Dezember 2023 gewinnt der FCB in Lugano sein erstes Auswärtsspiel der Saison. Beim 1:0-Heimsieg gegen YB am 27. Januar 2024 gewinnt der FCB zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren und 15 Begegnungen eine Partie gegen die Berner. Auch gegen Servette kann man am 14. April zum ersten Mal seit zwei Jahren gewinnen. Und schliesslich wird Fabio Celestini am 31. Oktober 2024 zum ersten Trainer unter David Degen und seit Marcel Koller, der ein Jahr beim FCB im Amt ist. Vor diesem Hintergrund müsste es für die Basler doch ein Leichtes sein, am Sonntag den ersten Sieg gegen den FC Zürich seit sieben Begegnungen und dem 28. August 2022 zu holen. Die Form des FC ZürichJuan José Perea macht mit dem FCZ schwierige Zeiten durch.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Ricardo Moniz stand etwas bedröppelt an der Seitenlinie, als der FC Zürich zuletzt dem FC Luzern unterlag. Dieses 1:3 ist mehr als eine Niederlage: Alle Gegentore kassierte Zürich nach Penaltys (oder per Penaltynachschuss), hinzu kamen zwei Spielausschlüsse. Der Trainer – und damit auch der FCZ – war absolut bedient.Auch wenn der Holländer danach betonte, dass Zürich immer wieder aufstehen werde, ist die aktuelle Bilanz keine gute: Aus den letzten acht Ligaspielen resultierte nur ein Sieg. Die FCZ-Formkurve zeigt seit Anfang November nach unten.Mit ein Grund für diese Baisse dürften auch die ständigen Nebengeräusche sein, die die Mannschaft umgeben. Als zuletzt der Zuzug des früheren GC-Juniors und -Spielers Steven Zuber feststand, meldete sich die Südkurve mit der unmissverständlichen Botschaft: «Zuber: Keis Goal wird dich je zum FCZler mache.» Und auch der jüngste Abgang von Identifikationsfigur Antonio Marchesano dürfte kaum mehr Ruhe ins Team bringen.Das Personal des FC ZürichSpielt neu für Yverdon: Antonio Marchesano.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Selbst Sportchef Milos Malenovic zeigte sich überrascht. Am Donnerstag gab der FCZ bekannt, dass Antonio Marchesano (295 Spiele für Zürich) per sofort zu Abstiegskandidat Yverdon wechsle. Laut eigener Aussage konnte der FCZ-Meisterheld das Angebot in seinem Alter schlicht nicht ablehnen.Was bedeutet das nun für den FCB? Nun ja, ein Nachteil ist es sicherlich nicht, wenn eine Identifikationsfigur und Führungsspieler des gegnerischen Teams unverhofft wegfällt. Auch wenn der FCZ den Abgang rein sportlich gesehen wohl auffangen kann.Entscheidender dürfte aber sein, was sich in der Zürcher Hintermannschaft zuträgt. Die Verteidiger Lindrit Kamberi und Daniel Denoon sind gesperrt. Zudem steht Innenverteidiger Nikola Katic gegen den FCB nicht mehr zur Verfügung. Der Bosnier ist in die englische Championship zu Plymouth Argyle ausgeliehen worden.Und Innenverteidiger Mirlind Kryezju? Der Kosovare, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, will auch weg vom FCZ – und hat sich nun einen Muskelfaserriss zugezogen.Der FC Basel im Januar 2025:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Dan Holzmann ist nicht mehr Mitbesitzer des FC Basel. Seine Aktienanteile gehen in eine bekannte Basler Familie über.