Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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– … und dann fliegen noch Beney und Celestini vom PlatzDer Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel endet 0:0. Die Aufreger bilden wenige Torchancen und zwei Gelb-Rote Karten gegen die Gäste.Publiziert heute um 21:08 UhrNach dem Schlusspfiff sieht FCB-Trainer Fabio Celestini die Gelb-Rote Karte, weil er sich bei Schiedsrichter Lukas Fähndrich über die erste Verwarnung gegen Roméo Beney beschwert. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem SpielWährend Lindrit Kamberi kurz vor Meisterschaftswiederbeginn seinen Vertrag mit dem FCZ verlängert hat, ist beim FC Basel in personeller Hinsicht seit der Verpflichtung von Nicolas Vouilloz nichts mehr gegangen. Will heissen: Man startet mit «nur» zwei Neuen (Vouilloz und Kololli) ins neue Fussballjahr.Dass man dies von Tabellenplatz 11 aus tut, während die Zürcher als Dritte überwintert haben, dürfte ebenso bekannt sein, wie die Transparente in beiden Fankurven zu erwarten sind. Aus beiden Dialekten übersetzt steht dort auf den Bannern: «Auf Kollektivstrafen folgen kollektive Antworten», um daran zu erinnern, dass man gewillt ist, sich gegen Kurvensperrungen zu wehren. Eine solche war tags zuvor in Bern als Strafe Tatsache geworden – nicht umgesetzt worden war hingegen der angedrohte landesweite Fan-Aufmarsch in der Bundesstadt.Der Basler Fansektor kurz nach Anpfiff..Foto: olgDie erste HälfteFabio Celestini hat stets betont, dass man in der Winterpause nur Spieler verpflichten wolle, die auch sofort helfen können. Folgerichtig setzt der Trainer denn auch gleich auf seine neuen Kräfte und nominiert sowohl Vouilloz als auch Kololli für die Startelf. Gemeinsam beackern der Verteidiger und der Angriffsspieler die rechte Seite. Dies in einem 4-4-2-System, das im Sturm neben Djordje Jovanovic auch den im ersten Halbjahr so unglücklich agierenden Thierno Barry den Torerfolg suchen sieht.Nur: Lange sind die Basler mehr mit Abwehrarbeit denn mit konstruktivem Spiel mit dem Ball beschäftigt. Der FC Zürich ist in der ersten halben Stunde die bessere Mannschaft, weil er auf heimischem Terrain mit einigem Erfolg ein ambitioniertes Pressing zeigt und in seinem Passspiel präziser agiert als die Gäste. Dabei kommen Kamberi (19. per Kopf), Afriyie/Marchesano (23.) und schliesslich gleich noch zweimal Marchesano (36./45.) zu einer ordentlichen Anzahl guter Torgelegenheiten, wobei man im Abschluss entweder an FCB-Goalie Marwin Hitz scheitert oder die Genauigkeit vermissen lässt. Umgekehrt dauert es bis zur 41. Minute, bis der FCB wirklich gefährlich wird – und Kololli einen Flankenball Dominik Schmids aus guter Position nicht richtig erwischt. Zwei Minuten später fällt auch noch Jovanovic nach Doppelpass mit Barry im Zürcher Strafraum – ein Pfiff bleibt aus.Die zweite HälfteWas sich vor der Pause angedeutet hat, erfährt bei Wiederaufnahme des Spiels zumindest keinen Widerspruch: Der FC Basel hat den Zugang zu dieser Partie gefunden. Daraus resultiert zwar kein Offensiv-Furioso, aber eine Fortsetzung mit optischen Vorteilen für Rotblau – und immerhin einer Grosschance: In der 57. Minute rutscht eine Diagonal-Hereingabe Kolollis vorbei an Jovanovic und den Zürchern Verteidigern zu Thierno Barry. Der Franzose entscheidet sich innert Sekundenbruchteilen aus wenigen Metern für eine Art Direkt-Heber, den FCZ-Goalie Brecher ebenso pariert wie Anton Kades Nachschuss.Vergleichbar gute Torszenen hat der Rest der Partie nicht zu bieten. Vom FCZ kommt so gut wie gar nichts mehr, während den Baslern auf den letzten Metern Ideen oder Stringenz abgehen. So beschränken sich die aufregenden Szenen auf zwei Platzverweise gegen den FCB vor und nach dem Schlusspfiff: Erst gibt es in der 92. Minute Gelb-Rot gegen den eingewechselten Roméo Beney, dann ebenfalls Gelb-Rot gegen Fabio Celestini, der sich zu einer Rudelbildung nach Schlusspfiff gesellt und sich dabei so auffällig benimmt, dass er am kommenden Sonntag auf der Tribüne des St.-Jakob-Parks sitzen muss.Der KnackpunktBei einem 0:0 lässt sich dieser schwerlich finden. Allenfalls kann man zwei Gründe benennen, weswegen die Partie torlos bleibt. Da ist zum einen ein FCZ, der nach der ersten halben Stunde – und wohl auch wegen der gesteigerten Basler Leistung – kaum mehr zur Offensive findet. Und da ist zum anderen Barry, der in der 57. die beste Chance der ganzen Partie ungenutzt lässt.Die UnparteiischenLukas Fähndrich und seine Assistenten leiten diese Partie ohne nennenswerte Probleme. Jedenfalls dann, wenn der Ball rollt. Anlass zu Diskussionen geben hingegen die beiden Platzverweise gegen den FCB. Dass Roméo Beney zu Recht die zweite Gelbe und damit Rot sieht, bezweifelt niemand. Warum er aber zuvor schon Gelb gesehen hat, kann wohl nur der Ref erklären – was er gegenüber dem Basler Trainer so getan hat, dass dieser es nicht verstehen kann. Und auch, wer Beneys Szene gegen Boranjasevic sieht, der kommt zum Schluss: Man kann da sowohl ein Foul des Zürchers als auch des Baslers erkennen, wenn man will. Man kann auch einfach weiterlaufen lassen. Aber jemanden dafür zu verwarnen, drängt sich in keiner Weise auf.Geht es danach um die beiden Verwarnungen gegen Celestini, die schliesslich nach Schlusspfiff zu einem Platzverweis für den FCB-Trainer führen, dann ist es wohl so, dass dieser zwar nichts Schlimmes gesagt hat, aber sich halt ziemlich emotional äusserte. Und wenn er dabei die erste Gelbe gegen Beney – wie von Celestini selbst im Nachgang erzählt – als «Skandal» bezeichnete, dann muss man sagen: Es ist nicht so, dass man für diese Wertung eines Schiedsrichterentscheids nicht Gelb geben darf.Der O-TonWährend FCZ-Goalie Yanick Brecher danach findet, seine Mannschaft sei gut aus der Winterpause gekommen, kritisiert Dominik Schmid den Basler Auftakt in diese Partie, den er zwischen «schlecht» und «katastrophal» einordnet. Sein Fazit in Bezug auf die gesamten 90 Minuten fällt positiver aus: «Wir können mit diesem Punktgewinn beim FCZ zufrieden sein.»Die FolgeZum einen ist es so, dass den Baslern am Sonntag gegen YB wieder ein Spieler und noch dazu der Trainer gesperrt fehlen, während Taulant Xhaka nach zwei gesperrt verpassten Partien wieder zur Verfügung steht. Zum anderen hat sich die Situation des FC Basel in der Tabelle nur geringfügig verändert.Das bedeutet: Man ist noch immer Elfter. Der Rückstand auf Platz 10 und Lausanne-Sport beträgt nur noch einen Zähler, nachdem der Waadtländer Club am Samstag gegen den FC St. Gallen verloren hat (0:1). Weil allerdings der andere Lausanner Club – Stade Lausanne-Ouchy – am Sonntag in Lugano gewann, ist auch das Tabellenende wieder näher gerückt: Das Basler Polster auf den direkten Abstiegsplatz beträgt nun noch fünf Punkte.Mehr zum FC Basel im Klassiker gegen den FCZDritte Halbzeit – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Van Breemen schreit, Shaqiri strauchelt und Avdullahu sieht Gelb-Rot Der FC Basel spielt in Sion 1:1. Albian Ajeti erzielt Saisontreffer Nummer vier und ist mit Marwin Hitz der beste Basler, während fünf FCB-Spieler ungenügend sind. Publiziert heute um 20:57 Uhr Albian Ajeti erzielt gegen Sion das 1:0 des…
Transfergerücht – Kommt nach Magnin der nächste Lausanner zum FCB?Der FC Basel und YB sollen an einer Verpflichtung des 23-jährigen Mittelfeldspielers Koba Koindredi interessiert sein.Publiziert heute um 12:25 UhrDer FC Basel könnte sein Mittelfeld mit Koba Koindredi verstärken.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer Abgang von Leon Avdullahu zur TSG Hoffenheim hinterlässt beim FC Basel eine grosse Lücke im zentralen Mittelfeld. Eine mögliche Verstärkung auf dieser Position könnte nun Koba Koindredi sein. Der 23-Jährige war in der abgelaufenen Saison von Sporting Lissabon an Lausanne-Sport verliehen und kam dort unter Ludovic Magnin zu 32 Einsätzen in der Super League. In diesen gelangen dem Franzosen ein Tor und sechs Assists.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosLausanne besitzt eine Kaufoption für Koindredi, wird von dieser aber kein Gebrauch machen, wie die portugiesische Zeitung «Record» berichtet. Dafür sollen laut «SFM Football» der FC Basel und YB sowie Clubs aus der Ligue 1 an einer Verpflichtung des Linksfusses interessiert sein. Auf dem Fussballportal «Transfermarkt» wird Koindredis Marktwert derzeit auf 4,5 Millionen Euro geschätzt.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Simon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Abo1:3- Niederlage in Lugano – FC Basel: Koba Koindredi zieht dem eigenen Team den SteckerTrotz schlechter Leistung dürfen die Basler bis in die Nachspielzeit auf einen Punkt hoffen. Dann vertändelt Koindredi den Ball.Publiziert heute um 19:49 UhrGeorgios Koutsias allein auf weiter Flur – und unterwegs zu Luganos 3:1, das die Niederlage des FC Basel in der 96. Minute besiegelt.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerEs ist nicht Starkstrom, was der FC Basel beim FC Lugano nach einem 0:2-Pausenrückstand auf den Rasen bringt. Aber ein bisschen Elektrizität ist da schon. Da ist zum Beispiel der Anschlusstreffer durch Albian Ajeti, den der Mittelstürmer akrobatisch mit der Hacke erzielt, der die Hoffnung auf einen Punktgewinn zurückbringt. Und da ist in der 91. Minute der Ausgleich ganz nah, als Kaio Eduardo bei seinem FCB-Debüt erst an Lugano-Goalie Saipi scheitert und Anton Kade den Nachschuss an die Latte zimmert.Ein durch die Niederlagen zuvor verunsicherter FC Lugano wankt. Doch es fällt schliesslich der FC Basel, weil Koba Koindredi auf die vielen rotblauen Wackelkontakte zuvor einen finalen Kurzschluss einstreut, mit dem er seinem Team den Stecker zieht: Nach einem abgewehrten FCB-Eckball kommt das Leder zum französischen Neuzugang, der als allerletzter Basler absichert, weil Goalie Marwin Hitz mit nach vorne geeilt war.Koindredi hätte eine, vielleicht zwei Sekunden Zeit, um den Ball wieder hoch in den Lugano-Strafraum zurückzubefördern. Stattdessen vertändelt er den Ball gegen Dos Santos. Der Rest ist ein Koutsias-Sprint über das halbe Feld, ein eingeschobener Ball ins leere Basler Tor – und mit 1:3 die zweite Basler Saison-Niederlage, während Lugano eine starke Reaktion auf eine zuvor miserablen Saisonstart feiert.Die 90 MinutenWer – wie FCB-Trainer Ludovic Magnin – in der Pause drei Wechsel vornimmt, für den ist es zuvor nicht nach Wunsch gelaufen. Die Basler haben bis dahin ihre schlechteste Halbzeit der noch jungen Saison gezeigt, sind ohne nennenswerte Offensiv-Aktionen geblieben und liegen mit 0:2 zurück: Erst hat Grgic nach einem Foul Philip Oteles an Bislimi per Elfmeter getroffen (11.), dann hat Papadopoulos ziemlich ungedeckt eine Steffen-Freistossflanke eingenickt (31.).Weiter geht es mit Nicolas Vouilloz für den angeschlagenen Adrian Barisic sowie aus Leistungs- und Taktikgründen mit Marin Soticek für Keigo Tsunemoto sowie Ajeti für Kevin Carlos..Was folgt, ist besser als zuvor. Aber noch immer zu wenig, um etwas Zählbares zu erreichen. Der Anschlusstreffer durch Ajeti ist in der Passabfolge und im Abschluss spektakulär anzusehen. Mit der Doppelchance in der 91. Minute könnte der FCB auch der Ausgleich gelingen, obwohl er im Tessin zuerst gar nicht präsent und auch danach nie richtig in Schwung gekommen ist.Männer des TagesDiese finden sich in den Reihen des Gegners und heissen Mattia Croci-Torti und Renato Steffen. Der Tessiner Trainer hat mit diesem Sieg der Lugano-Clubführung ein Argument geliefert, um trotz zuvor schwieriger Wochen weiter an ihn zu glauben. Und Führungsspieler Steffen zeigt mit einer guten Leistung samt Assist eine starke Reaktion auf jene unschönen Dinge, die er zuvor in der Woche hat erfahren müssen: Auf Social Media war seine Familie bedroht worden, nachdem es zuvor vereinzelte Medienberichte über einen Streit mit Croci-Torti gegeben hatte, die sowohl vom Trainer als auch vom Spieler dementiert wurden.Das FazitDass der FCB im Tessin leer ausgeht, ist leistungsgerecht. Denn in der ersten Hälfte ist der FC Lugano klar die bessere Mannschaft gewesen.In der Tabelle stehen die Basler damit auf dem vierten Platz, wobei sie (wie das fünftplatzierte YB) bereits vier Ligapartien absolviert haben, während der Rest der Liga bei drei Spielen Halt macht.Interessant: Auch vor einem Jahr standen die Basler nach vier Partien mit sechs Punkten da. Der Unterschied: Damals spielten sie noch ohne Xherdan Shaqiri, der erst am 16. August verpflichet wurde.Die Stimme zum Spiel«Das war ein unterirdischer Auftritt in Hälfte eins», sagt Ludovic Magnin nach dem Schlusspfiff. Nun: Man kann dem Trainer des FC Basel nur beipflichten.So geht es weiterDie Meisterschaft ist für den FC Basel damit fürs Erste gelaufen. Nicht, weil der Titelzug bereits abgefahren wäre, sondern weil er erst am 30. August mit einer Auswärtspartie in Sion (18 Uhr) wieder in der Super League antritt.Als nächstes steht die erste Hauptrunde des Schweizer Cup-Wettbewerbs an, wo die Basler am Samstag den Promotion-League-Vertreter FC Biel zur Cupfinal-Revanche empfangen (20.30 Uhr).Der FC Basel im August 2025Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Gabriel Sigua: Die einzige Basler EM-Hoffnung Da beim FCB aktuell nur wenig los ist, sprechen wir über verschiedene Themen – unter anderem auch über Gabriel Sigua, der an der EM in Deutschland teilnimmt. Publiziert heute um 16:30 Uhr Abonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify oder Apple Podcast. Die…
Basler Nationalspieler – Timm Klose beendet seine KarriereAm Samstag spielt die U-21 des FC Basel gegen Zürich. Dieser Klassiker wird die letzte Partie des 36-jährigen Baslers sein.Publiziert heute um 12:10 UhrAuch neben dem Platz immer zu einem Spässchen aufgelegt: Timm Klose.Foto: Claudio de Captinani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkTimm Klose hat sich ein besonderes Spiel ausgesucht. Wenn am Samstag die U-21 des FC Basel auf die Alterskollegen aus Zürich trifft (15.30 Uhr, Leichtathletik-Stadion St. Jakob), wird dies die letzte Partie in der aktiven Laufbahn des 36-Jährigen sein.Eigentlich hat der 17-malige Schweizer Nationalspieler seine Profikarriere ja bereits im Sommer 2022 bei Bristol City beendet. Doch der Innenverteidiger entschied sich, beim FC Basel in der U-21 weiterzuspielen. Diese befand sich damals in der Promotion League in einer sportlich heiklen Phase und war auf die Routine Kloses angewiesen.Timm Klose spielte in seiner Karriere nur eine Saison für die erste Mannschaft des FCB.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Nebenbei trieb der Basler, der beim BSC Old Boys gross geworden ist und im Juli 2009 im Profifussball debütierte, seine Trainerkarriere voran. Als Nächstes strebt er die Uefa-Pro-Lizenz an, die höchste Ausbildung. Deshalb bleibt er dem FCB auch als Defensivtrainer und Talentmanager im Nachwuchs weiterhin erhalten.Spielen mag er aber nicht mehr, auch, weil sich die rotblaue Reserve inzwischen gefestigt hat. Klose sagt: «Es war ja immer unser Plan, einen Übergang für mich vom Fussballer zum Leben nach der Aktivkarriere zu kreieren. Unsere U21 spielt nun sehr solid und ich konnte meinen Teil dazu beitragen, dass einige Nachwuchsspieler den Weg in die 1. Mannschaft gehen können und dort auch wissen, was auf sie zukommt. Ich will im Nachwuchsteam niemandem den Platz wegnehmen und wenn ich mich im Team nicht mehr gebraucht sehe, ist mein Ziel hier als Spieler erfüllt.»Späte HeimkehrBereits in den vergangenen Partien ist Klose, der Captain dieser Mannschaft, nicht mehr zum Zug gekommen. Sein letzter Einsatz geht auf den 25. September zurück. Seither hat die Equipe von Trainer Mario Cantaluppi nie mehr verloren und sich in der Rangliste der dritthöchsten nationalen Spielkasse auf Platz vier vorgearbeitet.Klose kann nach eineinhalb Jahren bei den Basler Junioren also so abtreten, wie er sich das gewünscht hat. Er sieht seine Aufgabe als Spieler erfüllt.Mit seinem letzten Einsatz am Samstag endet eine Karriere, die auf der Schützenmatte begann und in die Bundesliga (Nürnberg, Wolfsburg) und Premier League (Norwich) führte. Spät in seiner Laufbahn trug er schliesslich auch noch das Trikot seines Herzensvereins: In der Saison 2020/21 wurde er an den FCB ausgeliehen und bestritt unter Ciriaco Sforza und Patrick Rahmen 29 Pflichtspiele für Rotblau. Für jenen Club also, für den er in Zukunft weiterhin tätig sein wird. Einfach nicht mehr als Spieler.Der FC Basel im November 2024:NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare