Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.

Publiziert26. August 2025, 20:15

Playoffs Champions LeagueJetzt gibts Klartext: Shaqiri spricht nach seiner Trainer-Kritik

Der Basler Superstar Xherdan Shaqiri relativiert seine Aussagen, lobt den Trainer und will mit dem FC Basel zurück in die Champions League.

Nils Hänggi

Das 1:1 von Kopenhagen im Video.

SRF

Darum gehts

  • Xherdan Shaqiri spricht über seine Kritik an Trainer Ludovic Magnin.

  • Shaqiri betont, dass es kein Problem zwischen ihm und Magnin gibt.

  • Der FCB-Captain ist optimistisch für das Rückspiel gegen Kopenhagen.

  • Shaqiri erinnert an die Champions-League-Nächte mit dem FC Basel.

Xherdan Shaqiri ist vor dem Abflug nach Kopenhagen gut gelaunt. Der FCB-Captain freut sich auf den Millionen-Showdown um die Champions League in Dänemark. Nach dem 1:1 im Playoff-Hinspiel gibt es für ihn nur ein Ziel. Und das ist das Erreichen der Königsklasse. Er sagt: «Wir dürfen uns nicht verstecken und sind selbstbewusst.» Ziel müsse es sein, kein Tor zu kassieren, denn: «Vorne haben wir immer die Chance, einen Treffer zu machen.»

Natürlich ist am Euroairport in Basel auch der Seitenhieb von Shaqiri Thema. Zur Erinnerung: Im Hinspiel flog FCB-Verteidiger Jonas Adjetey mit Gelb-Rot vom Platz. Eine Tatsache, die Shaqiri überhaupt nicht schmeckte. Wenn ein Spieler relativ schnell Gelb bekomme, sei die Chance gut, dass er Gelb-Rot kassiere, sagte er nach dem Spiel. «Daraus muss man lernen und dann vielleicht ein Wechsel machen.» Auf seine Trainer-Kritik angesprochen, wehrt sich nun Xherdan Shaqiri.

20 Minuten im Gespräch mit FCB-Captain Xherdan Shaqiri.

20 Minuten im Gespräch mit FCB-Captain Xherdan Shaqiri.

freshfocus

Xherdan Shaqiri: «Da gibt es überhaupt kein Problem»

«Ich habe ‹vielleicht› gesagt», stellt er klar. «Was die Medien geschrieben haben, war ein wenig übertrieben. Aber das ist normal und das verstehe ich auch.» Er habe ein super Verhältnis zu Magnin. «Wir sind sehr transparent und wir wissen, wie wichtig Kommunikation ist.» Weiter meint Shaqiri, dass es im Fussball immer wieder kleine Situationen gebe, in denen man als Spieler oder Trainer Fehler mache.

Xherdan Shaqiri und FCB-Trainer Ludovic Magnin.

Xherdan Shaqiri und FCB-Trainer Ludovic Magnin.

IMAGO/Mike Wiss

«Das ist völlig normal. Wir reden über alles zusammen. Da gibt es überhaupt kein Problem zwischen gar keinem. Am Ende des Tages geht es ums Gewinnen», so Shaqiri, der dann auch noch die «Winner-Mentalität» aus der letzten Double-Saison anspricht und es halt manchmal Emotionen gebe. Dann sagt er nochmals deutlich: «In den Medien entstand der Eindruck von einem grossen Problem. Das ist aber gar nicht so. Wir haben eine super Stimmung.»

Ludovic Magnin lobt Xherdan Shaqiri

FCB-Trainer Ludovic Magnin pflichtet seinem Superstar zu. «Die Äusserungen von Shaqiri waren überhaupt kein Problem. Der Captain kann seine Meinung äussern, auch wenn ich weiterhin überhaupt nicht seiner Meinung bin», erklärt er. «Der Trainer und die Spieler müssen nicht immer die gleiche Meinung haben. Wir haben diese Woche sehr gut miteinander gearbeitet.»

Betreffend Millionen-Showdown ist er zuversichtlich – so wie sein Star-Spieler. Dieser schwelgt auf Frage von 20 Minuten in Erinnerungen: «Ich denke an die wunderschönen Champions-League-Nächte im Stadion mit dem FC Basel. Es ist eine ganz andere Stimmung. Wir wollen unbedingt in die Gruppenphase.» Kurz gesagt: Beim FC Basel herrscht also Friede Freude Eierkuchen vor dem kapitalen Millionen-Showdown. Wie lange dies so bleibt? Das wird sich zeigen.

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