Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.

Publiziert26. August 2025, 20:15

Playoffs Champions LeagueJetzt gibts Klartext: Shaqiri spricht nach seiner Trainer-Kritik

Der Basler Superstar Xherdan Shaqiri relativiert seine Aussagen, lobt den Trainer und will mit dem FC Basel zurück in die Champions League.

Nils Hänggi

Das 1:1 von Kopenhagen im Video.

SRF

Darum gehts

  • Xherdan Shaqiri spricht über seine Kritik an Trainer Ludovic Magnin.

  • Shaqiri betont, dass es kein Problem zwischen ihm und Magnin gibt.

  • Der FCB-Captain ist optimistisch für das Rückspiel gegen Kopenhagen.

  • Shaqiri erinnert an die Champions-League-Nächte mit dem FC Basel.

Xherdan Shaqiri ist vor dem Abflug nach Kopenhagen gut gelaunt. Der FCB-Captain freut sich auf den Millionen-Showdown um die Champions League in Dänemark. Nach dem 1:1 im Playoff-Hinspiel gibt es für ihn nur ein Ziel. Und das ist das Erreichen der Königsklasse. Er sagt: «Wir dürfen uns nicht verstecken und sind selbstbewusst.» Ziel müsse es sein, kein Tor zu kassieren, denn: «Vorne haben wir immer die Chance, einen Treffer zu machen.»

Natürlich ist am Euroairport in Basel auch der Seitenhieb von Shaqiri Thema. Zur Erinnerung: Im Hinspiel flog FCB-Verteidiger Jonas Adjetey mit Gelb-Rot vom Platz. Eine Tatsache, die Shaqiri überhaupt nicht schmeckte. Wenn ein Spieler relativ schnell Gelb bekomme, sei die Chance gut, dass er Gelb-Rot kassiere, sagte er nach dem Spiel. «Daraus muss man lernen und dann vielleicht ein Wechsel machen.» Auf seine Trainer-Kritik angesprochen, wehrt sich nun Xherdan Shaqiri.

20 Minuten im Gespräch mit FCB-Captain Xherdan Shaqiri.

20 Minuten im Gespräch mit FCB-Captain Xherdan Shaqiri.

freshfocus

Xherdan Shaqiri: «Da gibt es überhaupt kein Problem»

«Ich habe ‹vielleicht› gesagt», stellt er klar. «Was die Medien geschrieben haben, war ein wenig übertrieben. Aber das ist normal und das verstehe ich auch.» Er habe ein super Verhältnis zu Magnin. «Wir sind sehr transparent und wir wissen, wie wichtig Kommunikation ist.» Weiter meint Shaqiri, dass es im Fussball immer wieder kleine Situationen gebe, in denen man als Spieler oder Trainer Fehler mache.

Xherdan Shaqiri und FCB-Trainer Ludovic Magnin.

Xherdan Shaqiri und FCB-Trainer Ludovic Magnin.

IMAGO/Mike Wiss

«Das ist völlig normal. Wir reden über alles zusammen. Da gibt es überhaupt kein Problem zwischen gar keinem. Am Ende des Tages geht es ums Gewinnen», so Shaqiri, der dann auch noch die «Winner-Mentalität» aus der letzten Double-Saison anspricht und es halt manchmal Emotionen gebe. Dann sagt er nochmals deutlich: «In den Medien entstand der Eindruck von einem grossen Problem. Das ist aber gar nicht so. Wir haben eine super Stimmung.»

Ludovic Magnin lobt Xherdan Shaqiri

FCB-Trainer Ludovic Magnin pflichtet seinem Superstar zu. «Die Äusserungen von Shaqiri waren überhaupt kein Problem. Der Captain kann seine Meinung äussern, auch wenn ich weiterhin überhaupt nicht seiner Meinung bin», erklärt er. «Der Trainer und die Spieler müssen nicht immer die gleiche Meinung haben. Wir haben diese Woche sehr gut miteinander gearbeitet.»

Betreffend Millionen-Showdown ist er zuversichtlich – so wie sein Star-Spieler. Dieser schwelgt auf Frage von 20 Minuten in Erinnerungen: «Ich denke an die wunderschönen Champions-League-Nächte im Stadion mit dem FC Basel. Es ist eine ganz andere Stimmung. Wir wollen unbedingt in die Gruppenphase.» Kurz gesagt: Beim FC Basel herrscht also Friede Freude Eierkuchen vor dem kapitalen Millionen-Showdown. Wie lange dies so bleibt? Das wird sich zeigen.

20 Minuten Fantasy League

Stell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.

Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, Rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.

Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?

Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?

Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

Similar Posts

  • FCB-Sportchef stellt sich hinter Trainer, gesteht aber Fehler ein

    Publiziert26. April 2025, 16:04Daniel Stucki: FCB-Sportchef stellt sich hinter Trainer, gesteht aber Fehler einFCB-Sportdirektor Daniel Stucki will mit Trainer Fabio Celestini in die Zukunft gehen und gibt zu, noch nicht mit allen Wassern gewaschen zu sein.Xherdan Shaqiri lässt gegen Yverdon seine Klasse aufblitzen.SRFDarum gehtsFCB-Sportchef Daniel Stucki unterstützt Trainer Fabio Celestini trotz Kritik.Stucki gesteht Fehler ein und lernt aus der medialen Diskussion um den Trainer.Celestini bleibt vorerst Trainer, obwohl er von einem Engagement in Spanien träumt.Der FCB bereitet sich auf alle Eventualitäten vor, falls Celestini ein Angebot erhält.Fünf Runden vor Schluss hat der FC Basel sechs Punkte und mehr Vorsprung auf die Konkurrenz. Der Weg zum ersten Meistertitel seit 2017 ist also frei. Trotz der sehr positiven Entwicklung stand Trainer Fabio Celestini vor wenigen Wochen noch in der Kritik, sogar Namen von möglichen Nachfolgern wurden schon herumgereicht.Vor den entscheidenden Wochen in der Super League und im Cup äussert sich FCB-Sportchef Daniel Stucki zu den möglichen Kritikpunkten bezüglich seines Trainers. «Ich fand die medialen Diskussionen vor allem auch für Fabio Celestini sehr schade, denn er hat es hauptsächlich in Form des Vorwurfs abbekommen, dass die Spieler nicht hinter ihm stehen würden», sagt Stucki im Interview mit der «Basler Zeitung».Daniel Stucki: «Bin ein junger Sportdirektor»Das habe ihn extrem gestört, gesteht Stucki weiter. «Das fand ich durchaus unwürdig, gerade wenn man sieht, was er in seiner Zeit beim FCB geleistet hat», so Stucki weiter. Dass es überhaupt zur öffentlichen Diskussion kam, nimmt Stucki auf seine Kappe. «Ich musste für meinen Teil lernen, dass es in gewissen Kreisen Lecks gibt, bei denen solche Informationen nach aussen dringen können», gibt Stucki zu.Und dass Medien diese gestreuten Informationen aufnähmen, sei normal. «Das ist auch ein Learning für mich. Ich bin ein junger Sportdirektor und noch nicht mit allen Wassern gewaschen», so der 43-Jährige. Die Kritik, dass nicht alles gut gelaufen sei, nehme er auf sich, so Stucki, der als Spieler mit dem FCZ dreimal Schweizer Meister wurde.«Sein Traum ist es, mal in Spanien zu trainieren»Trotz der Unruhen von aussen ist für den Sportchef klar, wer in der kommenden Saison auf der FCB-Trainerbank Platz nehmen soll. «Wir wollen mit Fabio in die nächste Saison gehen», stellt er klar. Ob auch Celestini in Basel bleiben möchte, habe er noch nicht mit dem Coach besprochen, so Stucki.FCB-Sportdirektor Daniel Stucki hat Trainer Fabio Celestini im Blick.Patrick Straub/freshfocus«Sein Traum ist es, irgendwann mal in Spanien zu trainieren, das ist auch okay. Und wenn er diese Chance bekommt, werden wir wohl nicht mithalten können», erklärt Stucki, der seit einem knappen Jahr im Amt ist. Man wolle nach der Saison für Klarheit sorgen, meint Stucki.Kontakt mit potentiellen Trainern pflegen«Wir starten sicherlich mit dem Trainer in die Vorbereitung, der dann auch die Saison beginnen wird.» Und was macht man, wenn für Celestini tatsächlich ein spannendes Angebot aus dem Ausland ins Haus flattert? «Wir bereiten uns die ganze Saison auf alle Eventualitäten vor», erklärt der ehemalige Verteidiger.«Das beinhalte auch, Kontakte zu Trainern zu pflegen, die irgendwann einmal, sei das auch in fünf Jahren, Trainer beim FCB werden könnten», so Stucki. Das gehöre ganz einfach zu seinem Job, erklärt der Sportchef. Bis zum Sommer geht es aber noch ein Stück, zunächst steht der Cup-Halbfinal gegen Lausanne an (ab 15.30 Uhr live bei uns).20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?

  • Shaqiri verrät, was in den letzten Jahren das FCB-Problem war

    Publiziert28. April 2025, 04:38Interview: Shaqiri verrät, was in den letzten Jahren das FCB-Problem warXherdan Shaqiri spricht nach dem spektakulären 3:2-Sieg des FC Basel gegen Lausanne über Siegermentalität, Emotionen – und Partylaune.Das entscheidende Tor im Video.SRFDarum gehtsNach einem 3:2-Erfolg gegen Lausanne zieht der FC Basel in den Cupfinal ein.Xherdan Shaqiri lobt die Fans und die Moral des Teams.Shaqiri betont die Wichtigkeit des Glaubens an den Sieg und die Unterstützung der Fans.Xherdan Shaqiri ist bestens gelaunt, als er nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung im Cup-Halbfinal über Lausanne in die Mixed Zone kommt. Mit einem Grinsen auf den Lippen nimmt er sich viel Zeit für die Fragen.Xherdan Shaqiri, Sie sind nach Basel gekommen und haben gesagt, dass Sie Titel holen wollen. Jetzt würde ich sagen: Mit einer Hand sind Sie am Cup.Das ist so. Es war ein schwieriges Spiel heute, aber wir haben immer daran geglaubt und wir haben es geschafft. Es war ein tolles Spiel auf beiden Seiten. Am Schluss hatten wir einfach den besseren Willen. Am Ende haben eigentlich nur noch wir gespielt.Der FC Basel hat zweimal einen Rückstand aufgeholt. Das beweist die super Moral.Genau. Das zeigt die Winner-Mentalität: nie stoppen, obwohl wir auch immer wieder Rückschläge zu verkraften hatten. Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt. Die Fans haben uns natürlich auch gepusht. Wichtig war auch, dass wir gleich nach der Pause das Tor (1:1, d. Red.) geschossen haben.Auch ein Zeichen, dass die Mannschaft nochmals einen Schritt gemacht hat?Absolut. Wir haben das jetzt mehrmals bewiesen. Im Fußball ist es wichtig, mental stark zu bleiben. Das 2:1 darf uns beispielsweise nicht passieren, da muss die Kommunikation besser sein. Aber wir haben an uns geglaubt und prompt das 2:2 geschossen. Wir haben an uns geglaubt, wir müssen pushen. Das habe ich auch dem Team gesagt.FCB-Star Xherdan Shaqiri hatte einen wunderbaren Sonntagnachmittag.IMAGO/Sports Press PhotoWie stolz sind Sie auf die Mannschaft?Ich habe sehr Freude, alle haben Freude. Wenn man in den Cupfinal kommt, ist das harte Arbeit. Wir sind alle sehr stolz und natürlich wollen wir den Titel in Bern jetzt auch holen. Das wird ein schönes Spiel vor voller Hütte. Cupfinals sind immer speziell zu spielen.Ist Ihnen bewusst, dass Sie das Double holen können?Das ist Fakt, ja. Ich probiere alles, um mit dem FCB erfolgreich zu sein. Jetzt können wir uns aber erstmals auf die Liga konzentrieren. Mit Servette steht ein schwieriges Spiel bevor, aber mit dieser vollen Hütte können wir einen Schritt nach vorne machen.Was lief nach dem Schlusspfiff ab? Wie ist es in der Kabine?Ich war noch nicht (lacht) Ich musste Interviews machen. Es ist aber noch ruhig, habe ich das Gefühl. Ich muss Musik laufen lassen…Shaqiri grinst. Dann macht ihm die FCB-Mediensprecherin darauf aufmerksam, dass durchaus Musik in der Kabine laufe.Ah, es läuft? Ah, easy (lacht)Xherdan Shaqiri als neuer Papst?Pascal Muller/freshfocusWas würde der FC Basel ohne Ihre stehenden Bälle machen?Jetzt ist nicht die Zeit, um darüber zu sprechen. Ich weiss meine Qualitäten. Und diese muss man natürlich gut ausnutzen, aber das machen wir. Schön, dass mein Eckball zu einem Tor führte. Schade ist, dass mein Freistoss nicht reinging, aber da war der Lausanner Goalie einfach ein bisschen gross. Er hatte lange Arme (lacht).Wie feiern Sie jetzt?Ich geniesse es. Es ist schön, wenn man in den Cupfinal einzieht. Es ist auch eine Genugtuung für die ganzen letzten Jahre und der Lohn für unsere harte Arbeit. Aber wir sind eine Mannschaft, die hungrig ist und immer mehr will. Wir geniessen das jetzt und dann bereiten wir uns auf Servette vor. Wir bleiben am Boden, noch haben wir nichts gewonnen.Letzter Titel ist ein paar Jahre her. Was haben Sie gemacht, dass nun die Winnermentalität wieder da ist?Die Formel zu nennen, ist schwierig. Wenn das so einfach wäre … Wir reden viel miteinander. Im Training fängt es schon an, da will schon jeder alles gewinnen. Die Mannschaft muss daran glauben, dass man immer gewinnen kann. Das war, glaube ich, auch das Problem in den letzten Jahren. Es weht wieder ein anderer Wind. Wir sind wieder auf dem guten Weg erfolgreich zu sein.Haben Sie diese Mentalität schon gesehen, als Sie zum FC Basel kamen?Sicher muss man da einen Push geben. Ich habe ja gesehen, wie die Mannschaft ist. Vielleicht hat es auch 1–2 gebraucht wie mich, dass auf die Jungen geschaut wird. Aber wir reden wirklich oft miteinander – in guten und in schlechten Zeiten.20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

  • Es drohen Forfait-Pleiten: Darum muss der FC Basel aufpassen

    Publiziert17. August 2025, 20:14Super League: Es drohen Forfait-Pleiten: Darum muss der FC Basel aufpassenIn der Super League darf der FCB nur fünf Nicht-EU-Spieler gleichzeitig einsetzen. Der Trainer kennt das Risiko – und warnt vor der Forfait-Falle.Zuletzt gab es beim Spiel des FC Basel gegen die Young Boys ein Ohrfeigen-Eklat.SRFDarum gehtsDer FC Basel besiegt den FC Biel im St. Jakob-Park mit 6:1.Trainer Ludovic Magnin muss bei Super-League-Spielen auf die Anzahl der eingesetzten Ausländer achten.In der Champions League gelten diese Einschränkungen nicht, was dem Team gegen den FC Kopenhagen zugutekommt.Magnin erinnert an eine frühere Forfait-Niederlage des FCZ wegen Regelverstössen.In der Finalreprise des letzten Cupfinals besiegt der FC Basel den FC Biel im St. Jakob-Park mit 6:1. Die Bieler wurden demontiert, das Team von Ludovic Magnin zauberte den überraschenden Cupfinalisten der letzten Saison aus Basel hinaus. Nun stehen für die Basler die Quali-Spiele für die Champions League gegen den FC Kopenhagen an, ehe es dann Ende August auswärts gegen den FC Sion rangeht in der Super League.Und bei diesem Spiel muss Magnin aufpassen. Denn: Im Kader des FC Basel stehen derzeit zehn Spieler ohne EU-Pass. Da in der Super League jedoch nur fünf von ihnen gleichzeitig eingesetzt werden dürfen, stellt dies den Trainerstab während der Spiele vor zusätzliche taktische Überlegungen. Im Reglement der Swiss Football League sind die Regeln klipp und klar festgehalten.Die Spieler des FC Basel freuen sich.Claudio Thoma/freshfocusLudovic Magnin kennt die Gefahr«In der Super League darf ein Club höchstens fünf Ausländer im Sinne des Wettspielreglements des SFV gleichzeitig einsetzen», heisst es in Artikel 17 – Einschränkung für Spieler ausländischer Staatsangehörigkeit. In den Reglements des Verbandes ist es weiter aufgeschlüsselt. So gelten als nationale Spieler jene, die Schweizer oder liechtensteinischer Nationalität sind oder aus Staaten kommen, die mit der Schweiz einen Personenfreizügigkeitsvertrag abgeschlossen haben, was für die EU-Mitgliedsländer zutrifft.Der FCB-Trainer ist sich der Gefahr bewusst. Gegenüber der «BZ Basel» meinte er zuletzt: «Von dieser Regel kann man denken, was man will. Aber es gibt sie. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine 0:3-Forfait-Niederlage laufen. Unser Staff ist sich der Situation natürlich bewusst, aber ich will nicht den gleichen Fehler machen wie Raimondo Ponte.» Zur Erinnerung: 1999 hatte der Coach des FCZ gegen Xamax acht statt der damals erlaubten sieben Ausländer auf dem Matchblatt. Zürich kassierte eine Forfait-Pleite und musste in die Abstiegsrunde.In der Champions League andere RegelBeim FC Basel stehen derzeit mit Metinho (Brasilien), Tsunemoto (Japan), Otele (Nigeria), Traoré (Elfenbeinküste), Adjetey (Ghana), Sigua (Georgien), Juan Gauto (Argentinien), Emanuel Essiam (Ghana), Andrej Bacanin (Serbien) und Kaio Eduardo (Brasilien) zehn Spieler im Kader der ersten Mannschaft, die es betrifft. Wobei es zu beachten gilt, dass Gauto und Essiam aktuell nicht auf der Kontingentsliste des FC Basel stehen.Immerhin: In der Champions League gilt diese Ausländerregelung nicht. Heisst: Gegen den FC Kopenhagen kann Ludovic Magnin und sein Trainerteam zumindest in dieser Hinsicht aufatmen.Dein tägliches Sport-UpdateErhalte täglich brandaktuelle News aus der Welt des Sports. Ob Interviews, Porträts, Spielberichte oder Analysen: Unsere Reporter informieren dich direkt in deinem Postfach.Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

  • «Sowas habt ihr auch noch nie von mir gesehen»

    Publiziert7. April 2025, 08:18Jubel-Panne bei Shaqiri: «Sowas habt ihr auch noch nie von mir gesehen»FCB-Captain Xherdan Shaqiri trifft auch gegen Lugano. Nach seinem Tor zum 1:0 macht er einen unbeabsichtigten Flug über die Bande.Nach seinem Tor flog Xherdan Shaqiri über die Bande.SRFDarum gehtsXherdan Shaqiri erzielt das 1:0 gegen Lugano und sorgt für Aufsehen mit einem Sturz über die Bande.Der FCB-Captain bleibt unverletzt und zeigt sich nach dem Spiel humorvoll in der Mixed Zone.Mit 25 Skorerpunkten in der Saison ist Shaqiri eine wichtige Stütze für den FCB.Der FCB führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an und hat noch zwei Spiele in der ersten Saisonphase.Und dann war er plötzlich weg. Xherdan Shaqiri rannte nach seinem Dosenöffner-Tor zum 1:0 gegen Lugano schnurstracks in Richtung Muttenzerkurve und fiel dabei bei seinem kuriosen Sprung über die Bande auf den Boden.«Es ist immer speziell, vor der Muttenzerkurve zu treffen. Der Jubel war auch speziell. So etwas habt ihr auch noch nie von mir gesehen», witzelte der gut gelaunte FCB-Captain nach dem Spiel in der Mixed Zone. Er sei froh, habe er sich nicht so schlimm verletzt, ergänzte Shaqiri, der einmal mehr sein Team mit einem wichtigen Tor auf Kurs brachte.Xherdan Shaqiri: «Heute war ich der Fassnacht»Der Führungstreffer gegen die Bianconeri war bereits Shaqiri 11. Saisontor. Mit 14 Assists hat die FCB-Lebensversicherung in 27 Einsätzen so schon starke 25 Skorerpunkte auf dem Konto. «Heute bin ich halt ein wenig wie der Chris Fassnacht gewesen», scherzte der Ex-Nati-Star in Anlehnung an den formstarken YB-Profi.Shaqiri witzelt über seinen unfreiwilligen Bandensturz.20MinDie Berner hatten am Samstag beim enttäuschenden 1:1 gegen Yverdon ebenso Punkte liegen lassen wie Servette und Luzern am Sonntag. Voller FCB-Angriff auf den Meistertitel also? «Ich glaube, ich habe schon genug gesagt. Das Ziel waren die Top sechs, das haben wir geschafft», sagt Shaqiri und fügt an: «Jetzt sind wir Erster mit vier Punkten Vorsprung und müssen erstmal die Saison beenden, dann setzen wir uns nochmals andere Ziele».Schon 25 Skorerpunkte in der Super League auf dem Konto: Xherdan Shaqiri.Urs Lindt/freshfocusMit «Saison» spricht Shaqiri den Abschluss der ersten Saisonphase nach 33 Runden an. Bis dorthin stehen für den FCB mit der Auswärtspartie am nächsten Samstag gegen den FCZ und dem darauffolgenden Match im Joggeli gegen Yverdon noch zwei Spiele an. Danach gibts in der «Championship Group» die finalen fünf Partien der Saison.20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

  • Millionensumme lügt nicht – FC Basel gelingt Erstaunliches

    Publiziert11. September 2025, 16:46Klarer Plan: Millionensumme lügt nicht – FC Basel gelingt ErstaunlichesZum dritten Mal in Serie macht der FC Basel im Sommer-Transferfenster Kasse und bleibt seiner Strategie treu. FCB-Sportchef Daniel Stucki ist glücklich darüber.In der Liga läuft es für den FC Basel. Zuletzt gewannen die Basler dank eines Treffers von Junior Zé auswärts gegen den FC Sion.SRFDarum gehtsDer FC Basel erzielt erneut einen Millionengewinn im Sommer-Transferfenster.Sportchef Daniel Stucki betont, dass sportliche Erfolge Vorrang vor finanziellen Gewinnen haben.Ziel des FC Basel sind die Verteidigung der beiden Titel und ein gutes Abschneiden in der Europa League.Bénie Traoré und Philip Otele bleiben bis mindestens Winter beim FC Basel, trotz vieler Angebote.Beim FC Basel läuft es finanziell. So hat der FCB zum dritten Mal in Folge das Sommer-Transferfenster mit einem Millionengewinn abgeschlossen. In anderen Worten heisst das: Das von FCB-Boss David Degen angepeilte Geschäftsmodell, durch Spielerverkäufe Einnahmen zu generieren, läuft wunderbar.Doch schauen wir uns die Zahlen einmal genauer an. Rotblau hat in diesem Sommer durch Transfers einen Gewinn von rund 7 bis 8 Millionen Franken erwirtschaftet. Auch wenn dies deutlich unter den Summen von 2024 (27 Millionen) und 2023 (19 Millionen) liegt, können Sportchef Daniel Stucki und Präsident Degen ein positives Fazit ziehen. Denn: Seit Degens Übernahme im Frühling 2021 summieren sich die Transfergewinne des FC Basel bereits auf über 73 Millionen Franken.Beim FC Basel stimmen die Finanzen.freshfocusDaniel Stucki: «Unser Ziel ist es, unsere beiden Titel zu verteidigen»Von 20 Minuten auf diese Millionensumme angesprochen, meint Stucki am Donnerstag in einer kleinen Medienrunde: «Per se ist es nicht mein erstes Ziel, Millionen zu erwirtschaften. Ich will ein gutes Kader haben, mit dem ich die Ziele erreichen kann.» Dann ergänzt er: «Aber natürlich ist es wichtig für den FC Basel, wirtschaftlich zu denken und Einnahmen zu generieren.»Und was sind diese angesprochenen Ziele? «Unser Ziel ist es, unsere beiden Titel zu verteidigen. Mit dem Kader, das wir haben, ist das sicher realistisch. In der Europa League wollen wir unter die besten 24 kommen und dort einen Schritt weiter machen», sagt Stucki vor dem Duell bei Leader Thun.Zur Erinnerung: Nach fünf gespielten Runden hat der FCB nach drei Siegen und zwei Niederlagen neun Punkte. «Es fehlen schon ein paar Punkte. Der Start ist solid, ich bin aber davon ausgegangen, dass wir das Auftaktspiel positiv gestalten», gibt Stucki zu. «Mit der Tendenz bin ich jedoch sehr, sehr positiv gestimmt. Gegen Thun muss es drei Punkte geben – das muss unser Anspruch sein.»FCB hatte Angebote für Bénie Traoré und Philip OteleWer für die Basler performen und dafür sorgen soll, dass sie den ersten Schritt Richtung Verteidigung des Doubles machen, sind unter anderem die Offensivspieler Bénie Traoré und Philip Otele. Die beiden lobt Stucki, verrät aber auch, dass der FC Basel in diesem Sommer «sehr, sehr viele Anfragen» für sie erhalten habe.Gemeinsam habe man dann aber entschieden, dass sie mindestens bis Winter am Rheinknie bleiben. Denn der FCB-Sportchef weiss auch: «Die Europa League ist für jeden Spieler eine grosse Chance, sich weiterzuentwickeln.» Bei einer entsprechenden Weiterentwicklung hiesse das auch, dass der FCB für die beiden dann die nächsten Transfermillionen erhalten würde.20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, Rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du am Ende ganz oben landen willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.