Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Interesse an FCB-Spieler

Zieht es Axel Kayombo nach Österreich?

Kevin Ehlers von Eintracht Braunschweig im Zweikampf gegen Axel Kayombo vom FC Basel während eines Testspiels in Schwaz am 05.07.2024.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

Axel Kayombo spielt in dieser Saison beim FC Basel keine Rolle. Nachdem der Franzose in den ersten zwei Super-League-Partien nicht im Kader von Trainer Fabio Celestini gestanden hatte, wurde er zu Stade Lausanne-Ouchy ausgeliehen.

Beim Challenge Ligisten hat sich der 19-Jährige jedoch in den letzten Monaten zu einem Leistungsträger entwickelt: In 29 Einsätzen gelangen dem Offensivspieler zehn Tore und vier Assists. Diese Zahlen wecken nun offenbar bei ausländischen Clubs Begehrlichkeiten.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Wie das Schweizer Portal «Corner Magazine» schreibt, soll Sturm Graz Interesse an Kayombo bekunden und mit diesem bereits Kontakt aufgenommen haben. Dem FCB liege noch kein Angebot vor, aber es sei durchaus realistisch, dass die Österreicher bereit seien, für Kayombo 1 bis 3 Millionen Franken zu bezahlen – inklusive einer Weiterverkaufsbeteiligung.

Die Grazer sollen auch an Maurice Malone interessiert sein. Der Deutsche ist vom FCB an Austria Wien ausgeliehen – wie Kayombo mit einer Frist zum 30. Juni dieses Jahres.

Similar Posts

  • Trainingsstart des FC Basel: Diese sechs Aufgaben muss Ludovic Magnin als Erstes lösen

    AboTrainingsstart des FC Basel – Diese sechs Aufgaben muss Ludovic Magnin als Erstes lösenAb Samstag trainiert der neue FCB-Trainer mit seiner Mannschaft. Einen Monat später muss Rotblau bereit sein.Publiziert heute um 17:11 UhrEnde Juli beginnt für Ludovic Magnin seine erste Saison als FCB-Trainer.Foto: Philipp Kresnik (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach knapp drei Wochen Ferien hat für den FC Basel die Vorbereitung auf die neue Saison bereits wieder begonnen. Am Freitag begrüsste der neue Trainer Ludovic Magnin seine Mannschaft zu den internen Leistungstests. Am Samstag um 10.30 Uhr ist das erste öffentliche Training auf den Plätzen 19 und 20 der Sportanlagen St. Jakob angesetzt. Und am darauffolgenden Donnerstag, dem 26. Juni, reist Rotblau für zehn Tage ins Trainingslager nach Schruns-Tschagguns (AUT).Für Ludovic Magnin wird dies eine sehr intensive Zeit werden, bei der ein übergeordnetes Ziel die Richtung weist: Seine Mannschaft muss gleich zu Beginn der Pflichtspiele Ende Juli voll leistungsfähig sein. Die BaZ listet sechs Punkte auf, die für dieses Vorhaben zentral sind. Den Draht zu Xherdan Shaqiri findenAm 11. Mai 2011 standen sich Xherdan Shaqiri und Ludovic Magnin im Letzigrund gegenüber.Foto: Andreas Meier (Freshfocus)Gewiss, Xherdan Shaqiri und Ludovic Magnin kennen sich aus gemeinsamen Nationalmannschaftszeiten – auch wenn der neue FCB-Trainer zwölfeinhalb Jahre älter ist als sein Captain. Ein einziges Mal standen die beiden gemeinsam in der Schweizer Auswahl auf dem Rasen: 2010 in einem Freundschaftsspiel in Genf gegen Italien. Magnin wurde in der 81. Minute eingewechselt, Shaqiri kam nach 88 Minuten aufs Feld. Es gibt also Berührungspunkte aus der Vergangenheit. Doch nun haben sich die Rollen geändert: Magnin ist der Chef an der Linie, Shaqiri der Chef auf dem Platz. Für den 46-Jährigen wird es in diesen ersten Wochen darum gehen, seinen Leader in seine Überlegungen miteinzubeziehen. Und zu ihm ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, das es braucht, um die nächsten Monate ähnlich erfolgreich zu gestalten wie die vergangenen, als der Trainer noch Fabio Celestini hiess und sein Team rund um Shaqiri formierte.An dieser Grundausrichtung möchte Magnin nichts ändern. Das hat er am Dienstag an seiner Vorstellung in Basel betont. Ebenso wie er gesagt hat, dass er in seiner Zeit als Spieler zu den Jungen in der Nationalmannschaft «stets nett» gewesen sei. Das dürfte ihm die Zusammenarbeit mit Shaqiri zumindest nicht erschweren. Die Mehrfachbelastung steuernIm letztjährigen Trainingslager in Seefeld war die Vorbereitung bemerkenswert intensiv.Foto: Erich Spiess (Freshfocus)Vor Jahresfrist absolvierte der FC Basel sein Trainingslager in Seefeld in Tirol. Am Fusse der Skisprungschanze schuftete die Mannschaft so hart wie lange nicht mehr. Die neuen Athletiktrainer Carlos Menendez und Thomas Bernhard, der in diesem Sommer vom FCB zur Schweizer U21-Auswahl weiterziehen wird, forderten die Spieler stark. Manch einer dürfte froh gewesen sein, wenn das Training in spielerische Formen übergegangen ist. Doch der Effort hat sich gelohnt. Die FCB-Spieler waren zuletzt nicht nur seltener verletzt als zuvor, sie wirkten auch bei zunehmender Spieldauer noch spritzig. Anders als in der Vorsaison wird Rotblau sich nun aber mit einer Dreifachbelastung auseinandersetzen müssen. Die Europacup-Spiele bringen mehr Ernstkämpfe, aber auch mehr Reisen und entsprechend weniger Regenerationszeit. Da gilt es für Magnin und seinen Staff, die richtige Dosierung für seine Mannschaft zu finden. Dazu soll bereits die Vorbereitung dienen, in der man ab dem 5. Juli Testspiele im Rhythmus von englischen Wochen angesetzt hat.Denkt man an die erhöhte Belastung, ist man schnell wieder bei Xherdan Shaqiri. Der Dreh- und Angelpunkt des Basler Spiels wird im Oktober 34 und hatte in der Vorsaison nur vereinzelt englische Wochen bestritten. Kann er dies auch regelmässig tun – und ist das ratsam, wenn es um Leistungsvermögen und Verletzungsprävention geht? Auch dies ist ein Thema, über das Magnin sich mit seinem Leader unterhalten muss.Sich David Degens Respekt verdienenDavid Degen beim FCB-Spiel gegen Luzern Ende Mai.Foto: Priscila Bütler (Imago, Sports Press Photo)Zu Beginn der Amtszeit eines Trainers haben dessen Vorgesetzte uneingeschränktes Vertrauen in ihn. Denn seine Anstellung entsprang ja ihrer Arbeit. So dürften auch FCB-Präsident David Degen und sein Sportdirektor Daniel Stucki derzeit uneingeschränktes Vertrauen in Ludovic Magnin haben. Dass das ändert, ist praktisch bei jedem Club und jedem Trainer irgendwann der Fall. Dass es manchmal sehr schnell gehen kann, hat das Beispiel Timo Schultz gezeigt: An der Arbeit des Deutschen sollen in der Chefetage bereits erste Zweifel aufgekommen sein, noch bevor der FCB überhaupt eine Partie bestritten hatte. Die gemeinsame Zeit endete schliesslich nach nur drei Monaten und elf Pflichtspielen.Natürlich sind die Resultate dabei von entscheidendem Gewicht. Doch Magnin kann seine Position schon festigen (oder schwächen), bevor diese zählen: mit seiner Arbeit auf dem Trainingsplatz, aber auch mit seinem Auftritt und mit seiner Meinung.Denn Letztere wird von der Sportkommission ab und an konsultiert werden. Etwa, wenn es um die Vorstellung seines Fussballs geht – aber auch bei Transfers. Je schlüssiger Magnin dabei argumentiert, desto mehr Respekt wird er sich dadurch verdienen. Marwin Hitz, Dominik Schmid und Co. gewinnenAuch über die Führungsspieler Marwin Hitz und Dominik Schmid kann Ludovic Magnin den Zugang zur Mannschaft finden.Foto: Grant Hubbs (Imago, Steinsiek.ch)Xherdan Shaqiri, David Degen und Daniel Stucki sind drei der Protagonisten, die für den Erfolg Magnins in Basel entscheidend sein werden. Aber sie sind nicht die einzigen. Parallel zu ihnen gilt es für den neuen Trainer des FC Basel, den Draht zum Rest der Mannschaft zu finden. Und das funktioniert am besten über die Führungsspieler: Neben Shaqiri sind das Marwin Hitz, Dominik Schmid und Albian Ajeti. Hat Magnin diese im Boot respektive hat er deren Boot erfolgreich bestiegen, wird es keine grosse Hürde mehr sein, auch den Rest der Mannschaft abzuholen. Dass Magnin junge Spieler entwickeln kann, konnte man bereits in Lausanne beobachten. Ebenso, dass er mit seiner Leidenschaft für den Fussball in der Lage ist, Menschen mitzureissen. Und spätestens seit der Vorstellung am letzten Dienstag weiss Basel auch, dass der Romand sehr sympathisch rüberkommen kann. Neuen Hunger weckenHat im Jahr seiner Rückkehr bereits das Double geholt: Xherdan Shaqiri.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)In den letzten Wochen der abgelaufenen Saison hat sich der FC Basel vor allem auch durch seinen fortwährenden Hunger ausgezeichnet – angeleitet von Xherdan Shaqiri. Hunger auf Erfolg, auf die beiden Titel, auf das Toreschiessen. In den letzten sieben Meisterschaftsspielen erzielte Rotblau 28 Treffer. Auf die grossen Anstrengungen und den maximalen Erfolg folgten dann die verdienten Ferien. Die Spieler verbrachten Zeit mit ihren Familien, genossen die Sonne am Strand und konnten den Druck hinter sich lassen, der sie die ganze Saison über begleitete. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosUnter diesen Voraussetzungen ist es nun Ludovic Magnins Aufgabe, sein Team zum Saisonstart bei voller Leistungsfähigkeit und vollem Ehrgeiz zu haben. Denn in der Meisterschaft beginnt alles bei null, und ein guter Start legt den Grundstein dafür, dass auch in der Folge in Ruhe gearbeitet werden kann. Ende August steht mit den Playoffs zur Champions League zudem die erste grosse Entscheidung an. Gerade aus psychologischer Perspektive ist es für einen Trainer und seinen Staff eine Herausforderung, dass nach einer solch erfolgreichen Saison die hundertprozentige Spannung sofort wieder Einzug hält – insbesondere bei den vermeintlich kleineren Spielen. Diese Challenge gilt es für Magnin zu meistern. Auf die Richtigen setzenPhilip Otele (links) und Bénie Traoré: Wird sie der FCB in diesem Sommer halten können?Foto: Daniela Porcelli (Imago), Sports Press PhotoJeder Super-League-Club muss damit rechnen, dass er nicht mit derselben Mannschaft in die Vorbereitung oder gar in die Meisterschaft startet, mit der er nach Transferschluss Anfang September den Rest des Halbjahres bestreitet. Aber bei kaum einem Club gab es in der jüngeren Vergangenheit so viele späte Ab- und Zugänge wie beim FC Basel.Es ist nicht anzunehmen, dass es in diesem Sommer komplett anders sein wird. Deshalb muss Magnin in Zusammenarbeit mit der Sportkommission bereits jetzt antizipieren, auf wen er zum Saisonstart wirklich zählen kann – und aus jenem Personal eine erste Mannschaft formen, die ihm und dem Club den erwünschten guten Saisonstart beschert.Da beispielsweise sowohl Adrian Barisic als auch Jonas Adjetey als Transferkandidaten gelten, macht es womöglich Sinn, in der Innenverteidigung von Anfang an voll auf Nicolas Vouilloz zu setzen und die anderen beiden Akteure im Wechsel einzusetzen. Genauso, wie man sich auf den Flügeln fragen muss, ob Philip Otele und Bénie Traoré wirklich noch beide beim FC Basel sind, wenn es in die millionenschweren Playoffs zur Champions League geht.Alles zum Trainerwechsel beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Starke Defensivbilanz des FC Basel: Die neue FCB-Abwehr ist die grosse Überraschung der letzten Wochen

    Starke Defensivbilanz des FC Basel – Die neue FCB-Abwehr ist die grosse Überraschung der letzten WochenNicolas Vouilloz und Jonas Adjetey waren eine Notlösung für die Innenverteidigung beim FCB. Doch seither haben die Basler kein Gegentor mehr aus dem Spiel heraus kassiert.Publiziert heute um 12:16 UhrDie fehlende Spielpraxis war Nicolas Vouilloz in den letzten Wochen nie anzusehen.Foto: Daniela Porcelli (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

  • FCB im Europacup: Der FC Basel blickt gespannt auf den 4. August

    AboFCB im Europacup – Der FC Basel blickt gespannt auf den 4. AugustIm Playoff der Champions League ist der FCB aktuell ungesetzt. Was heisst, dass namhafte Gegner auf Rotblau warten könnten.Publiziert heute um 16:05 UhrTanzt Xherdan Shaqiri in der nächsten Saison wieder im FCB-Dress in der Champions League?Foto: Valeriano Di Domenico (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Am 3. August 2023 gewinnt der FC Basel in der Qualifikation zur Conference League zwar das Rückspiel bei Tobol Kostanay 2:1, dennoch scheiden die Basler in einer frühen Phase aus dem Europacup aus. Es ist ohnehin unter Trainer Timo Schultz ein denkwürdiger Start in eine Saison, in der alles drunter und drüber geht. Seither ist der FCB international nicht mehr im Einsatz gewesen. Daran musste man sich in Basel nach Jahren mit zahlreichen magischen Europacup-Nächten erst gewöhnen. So wenige Partien wie in der abgelaufenen Spielzeit hat Rotblau lange nicht mehr bestritten.Das wird sich ab August ändern, wenn der Schweizer Meister aus Basel zum Champions-League-Playoff antritt. Setzt sich der FCB in Hin- und Rückspiel gegen einen anderen Landesmeister durch, steht er erstmals seit der Saison 2017/18 in der Königsklasse. Wer Basels Gegner sein könnte, ist noch nicht bekannt.Aktuell zählt Basel zu den ungesetzten Teams in dieser Poule, was sich nach den gespielten Qualifikationsrunden noch ändern könnte. Doch bleibt es so, warten namhafte Gegner auf Rotblau: Ferencvaros, Celtic Glasgow, Bodø/Glimt, FC Kopenhagen, Roter Stern Belgrad, Maccabi Tel Aviv oder Slovan Bratislava. Ausgelost wird das Playoff am 4. August, gespielt wird am 19./20. und 26./27. August. Sollte der FCB seine neunte Champions-League-Teilnahme verpassen, ist er direkt für die Liga-Phase der Europa League qualifiziert. Was nichts anderes heisst, als dass der FCB bereits jetzt mit garantierten Einnahmen in der Höhe von 4,3 Millionen Franken rechnen darf. Das ist die Startgage in der Europa League. Hinzu kommen Prämien von 150’000 Franken pro Punkt sowie weitere mögliche Boni. Viel mehr Geld zu erwirtschaften gäbe es für Rotblau mit einer Champions-League-Teilnahme, wo allein die Startgage bereits 18,62 Millionen Euro beträgt, ein Sieg 2,1 Millionen wert ist und auch ein Remis noch 700’000 Euro bringt.Bevor es im August mit dem europäischen Wettbewerb losgeht, blickt die «Basler Zeitung» auf die denkwürdigsten europäischen Kampagnen des FC Basel in diesem Jahrtausend zurück.Saison 2002/03: Suttons Fehlschuss ins Basler GlückWas für ein Spiel im Joggeli: Glasgows Johan Mjällby gegen Basels Julio Hernan Rossi.Foto: Andy Mueller (Freshfocus)Die erste Champions-League-Teilnahme des FC Basel ist eine ganz besondere. Und im Basler Gedächtnis bleibt der Schuss von Chris Sutton, der das FCB-Tor hauchdünn verfehlt. Würde dieser Abschluss in der Endphase im St.-Jakob-Park hinter Pascal Zuberbühler im Tor landen, wäre Celtic Glasgow und nicht der FCB für die Königsklasse qualifiziert.Doch der Fussballgott ist in dieser Saison ein Basler. Was folgt, sind unvergessene Champions-League-Nächte gegen Manchester United, Liverpool und Spartak Moskau. «A night to remember» ist zweifelsohne das Heimspiel gegen die «Reds». Zur Pause führt der FCB 3:0, am Ende heisst es 3:3. Ein Remis, das reicht, um sich gleich in der ersten Saison im besten europäischen Wettbewerb für die Zwischenrunde zu qualifizieren, wo dann Juventus Turin, Manchester United und Deportivo La Coruña sich als zu stark erweisen.Saison 2005/06: Für den FCB endet alles ganz bitterWar beim Middlesbrough-Spiel dabei: Der heutige FCB-Präsident David Degen.Foto; Daniela Frutiger (Freshfocus)Der Sprung in die Champions League gelingt dem FCB im Sommer 2005 nicht. Das Aus in der Qualifikation gegen Werder Bremen hat zur Folge, dass die Mannschaft von Trainer Christian Gross in den damaligen Uefa-Cup muss.Dort übersteht sie die Gruppenphase und kommt es zu einem unvergessenen Viertelfinal gegen Middlesbrough. Der FCB hat nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel gute Karten, erstmals in der Vereinsgeschichte in einen Europacup-Halbfinal einzuziehen. Doch es kommt anders. Beim Rückspiel auf der Insel deutet alles darauf hin, dass Rotblau auch im zweiten Vergleich mit dem Vertreter aus der Premier League die Oberhand behalten würde. Eduardo bringt den Gast früh in Führung. Danach schreibt diese Partie ihre eigene Geschichte: Middlesbrough dreht auf, und dem eingewechselten Italiener Massimo Maccarone, der von den englischen Reportern als Makkaroni bezeichnet wird, gelingt in der 90. Minute das 4:1. Damit hat Middlesbrough das Unmögliche möglich gemacht.Eine FCB-Saison, die überaus erfolgreich hätte werden können, endet schliesslich kraftlos und ganz bitter: mit dem 13. Mai, dem in letzter Sekunde verlorenen Meistertitel – und der Schande von Basel.Saison 2011/12: Manchester United ganz klein Was für ein Abend gegen «ManU» im Joggeli! Bernhard Heusler und Heiko Vogel bejubeln den Einzug in den Achtelfinal der Königsklasse.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Die Endrangliste der Champions-League-Gruppe C in der Saison 2011/12 muss man sich aus Basler Sicht auf der Zunge zergehen lassen: 1. Benfica Lissabon 6/12. 2. Basel 6/11. 3. Manchester United 6/9. 4. Otelul Galati 6/0. Dabei zeigt der FCB zweimal gegen das grosse Manchester United eine Parforce-Leistung. Schon das 3:3-Remis im «Theatre of Dreams» ist ein sensationelles Ergebnis. Doch im entscheidenden Heimspiel gegen die Red Devils legt der FCB noch eine Schippe drauf: Marco Streller und Alex Frei sichern Basel die Qualifikation für den Achtelfinal.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDort wartet Bayern München – und somit auch das brutale Erwachen. Zwar legt die Mannschaft von Heiko Vogel im Joggeli vor und gewinnt mit 1:0. Doch im Rückspiel zündet der deutsche Rekordmeister den Turbo und fegt den «kleinen» FCB mit 7:0 aus der Allianz-Arena.Saison 2012/13: Der FCB reist und reist und reistFCB-Trainer Murat Yakin musste sich auf den Basler Europacup-Reisen teils warm anziehen: Hier in Genk.Foto: Maarten Straetemans (Freshfocus)Tallinn, Molde, Cluj, Lissabon, Genk, Székesfehérvár, Dnipropetrovsk, St. Petersburg und zweimal London: In diese Städte reist der FCB in dieser Saison, die ihn nach der gescheiterten Champions-League-Qualifikation bis in den Halbfinal der Europa League bringt. Dort ist nach 20 europäischen Spielen gegen Chelsea Endstation. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosUnvergessen bleibt der Viertelfinal gegen das favorisierte Tottenham. An der White Hart Lane holt der FCB dank Toren von Valentin Stocker und Fabian Frei ein 2:2. Im Rückspiel im Joggeli schliesslich gerät Rotblau in Rückstand, dreht die Partie und kassiert in der Endphase das 2:2. Ein Penaltyschiessen muss entscheiden. Beim FCB treffen alle, Tottenham verschiesst zwei Elfmeter. Der FCB steht erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Europacup-Halbfinal, wo er an Chelsea scheitert.Saison 2017/18: FCB mit RekordenDimitri Oberlin erzielt gegen Benfica Lissabon das zwischenzeitliche 2:0 – ein Wahnsinnstreffer!Foto: Andy Mueller (Freshfocus)Dimitri Oberlin spielt heute bei Sepsi OSK in Rumänien. Jener Oberlin, der im Herbst 2017 beim denkwürdigen 5:0-Sieg des FCB in der Champions League gegen Benfica Lissabon ein ebenso denkwürdiges Tor erzielt. Ein Treffer, der vielen FCB-Anhängern im Zusammenhang mit dieser Kampagne in bester Erinnerung ist.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosIn der Gruppe mit Benfica, ZSKA Moskau und Manchester United wird der FCB Zweiter und holt 12 Punkte – so viele wie nie zuvor in einer Gruppenphase der Königsklasse. Im Achtelfinal heisst der Gegner Manchester City, das für die Mannschaft von Trainer Raphael Wicky aber eine Schuhnummer zu gross ist. Das Hinspiel in Basel geht gleich 0:4 verloren. Immerhin verabschiedet sich Rotblau mit einem 2:1-Erfolg im Etihad Stadium von Europa.Saison 2021/22: Letzter Höhenflug mit VogelDiese Basler Mannschaft versuchte im Mai 2023, in den Final der Conference League einzuziehen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Der FC Basel wiederholt die grosse Europa-Reise aus der Saison 2012/13. Diesmal aber in der Conference League, wo man abermals 20 Partien absolviert und dabei Belfast, Kopenhagen, Sofia, Vilnius, Bratislava, Jerewan, Trabzon, nochmals Bratislava, Nizza und schliesslich Florenz besucht.Und wie damals, so spielt auch jetzt Heiko Vogel als Trainer eine Rolle – nur umgekehrt: Damals im Oktober 2012 durch Murat Yakin ersetzt, beerbt er nun im Februar 2023 Alex Frei interimistisch, nachdem er erst wenige Wochen zuvor als eigentlicher Sportdirektor zum FCB zurückgekehrt ist.Noch einmal erlebt der FCB also einen Höhenflug, der ihm beinahe die erste Europacup-Finalteilnahme eines Schweizer Clubs bringt: Erst kurz vor Ende der Verlängerung erzielt die AC Fiorentina im ausverkauften Basler St.-Jakob-Park das 3:1, mit dem sie sich in der Affiche durchsetzt – und vermeidet so ein Elfmeterschiessen gegen eine Basler Mannschaft, die sich zuvor auf ihrem Weg schon zweimal in einer Kurzentscheidung vom Punkt aus für die nächste Runde qualifiziert hat.Ein meisterlicher FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Vor dem Champions-League-Playoff: Elyounoussi: «Ich hätte mir ein Wiedersehen unter anderen Umständen gewünscht»

    Vor dem Champions-League-Playoff – Elyounoussi: «Ich hätte mir ein Wiedersehen unter anderen Umständen gewünscht»In seiner Zeit beim FC Basel erlebte Mohamed Elyounoussi Grosses. Nun blickt der Kopenhagen-Spieler auf die anstehenden Partien gegen seinen Ex-Club voraus.Publiziert heute um 09:06 UhrKehrt am Mittwochabend in den St.-Jakob-Park zurück: Mohamed Elyounoussi.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkVon 2016 bis 2018 spielte Mohamed Elyounoussi für den FC Basel, gewann unter Urs Fischer das Double und zeigte in einer der erfolgreichsten Champions-League-Kampagnen der Basler Club-Geschichte Leistungen, die ihn zu einem der teuersten Basler Abgänge machten. Nun trifft der 31-jährige Norweger mit dem FC Kopenhagen im Champions-League-Playoff auf seinen Ex-Club. Den Medien gibt er Auskunft über seine Verbindung zu Rotblau und blickt auf die anstehenden Partien voraus.Mohamed Elyounoussi, nach vielen Jahren im Ausland treffen Sie nun auf Ihren Ex-Club, den FC Basel. Wie speziell ist es für Sie, zurückzukehren?Es ist grossartig, zurück in der Schweiz und zurück in Basel zu sein. Hier am Flughafen zu landen und ins Stadion zu fahren, hat viele vergessene Erinnerungen geweckt – Erinnerungen, die ich sehr schätze. Entsprechend freue mich auf das Spiel vom Mittwoch. Doch ich hätte mir gewünscht, den FCB unter anderen Umständen wiederzusehen. Zum Beispiel in einer Champions-League-Gruppenphase, nicht im Playoff …… denn nun wird einem der beiden Teams der Weg in die Königsklasse verwehrt bleiben. Sie selbst haben mit dem FC Basel in der Saison 2017/18 ja bereits eine eindrückliche Champions-League-Kampagne gespielt. Welche Erinnerungen haben Sie an jene Zeit?Da sind einerseits sicher die Spiele gegen Manchester United oder die Partie, in der wir Benfica Lissabon zu Hause 5:0 schlugen. Aus persönlicher Sicht bleibt mir aber besonders das Spiel gegen Manchester City (Champions-League-Achtelfinal, der FCB schied aus. Anm. d. Red.) in Erinnerung. Da zeigte ich eine meiner besten Leistungen überhaupt für den Club. Womöglich war das ein Spiel, das mir den späteren Schritt in die Premier League ermöglicht hat.Kennen Sie denn noch FCB-Spieler oder sonstige Beteiligte von damals?Albian Ajeti, Xherdan Shaqiri und Dominik Schmid sind die einzigen Spieler, die ich noch ein wenig von früher kenne. Ich hatte heute im St.-Jakob-Park denn auch die Möglichkeit, fünf Minuten in der Umkleidekabine des Heimteams zu verbringen. Da hat sich einiges verändert.Seit Sie den FC Basel verlassen haben, hatte der Club auch einige schwere Zeiten zu bestreiten. Inwieweit haben Sie den Weg des Vereins beobachtet?Ich weiss, dass es für den FC Basel in den letzten Jahren anders war wie damals, als ich zum Verein stiess. Da war der Verein gerade zum siebten Mal in Folge Meister geworden. Nun musste er vor zwei Jahren in der Relegation Group antreten. Ich bin froh, dass der Club zurück dort ist, wo er hingehört, indem er in der vergangenen Saison das Double gewonnen hat. Der FC Basel ist ein Club, den ich immer unterstützen werde. Mit Ausnahme der beiden Spiele, die nun anstehen.Der FC Basel trifft auf den FC KopenhagenNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum Spiel gegen YB: Zwei Ex-Basler leiten die höchste FCB-Niederlage der Saison ein

    AboAlles zum Spiel gegen YB – Zwei Ex-Basler leiten die höchste FCB-Niederlage der Saison einBeim 2:6 gegen YB sind Cedric Itten und Darian Males die ersten beiden Berner Torschützen. Bei den Spielanteilen steht der FCB aber gut da.Publiziert heute um 18:51 UhrCedric Itten nach seinem Tor zum 3:1.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDrei Aspekte verleihen diesem Spiel, in dem es für den FC Basel um so gut wie nichts mehr geht, eine gewisse Brisanz. Da ist erstens der bevorstehende Cupfinal gegen den FC Biel, wofür sich der FCB derzeit hauptsächlich vorbereitet. Eine gute Leistung in Bern bedeutet Selbstvertrauen im Hinblick auf jenes Endspiel. Zweitens ist da das Prestige. Seit Mai 2016 konnte Rotblau nicht mehr auswärts gegen YB gewinnen. Das sind neun Jahre des Wartens. Klar, dass die Basler diese Serie durchbrechen wollen. 

  • Vor FCB-Luzern: Shaqiri auf Augenhöhe mit Salah

    Vor FCB-Luzern – Shaqiri auf Augenhöhe mit SalahDer FC Basel erzielt in dieser Saison nicht nur viele Tore nach Standards, sondern stellt mit Xherdan Shaqiri auch einen der besten Vorlagengeber Europas.Publiziert heute um 17:04 UhrElf Torvorlagen gelangen Xherdan Shaqiri in der aktuellen Super-League-Saison bisher.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMassgeblich beteiligt an den vielen gefährlichen Standards des FC Basel in dieser Saison ist Xherdan Shaqiri, wie er jüngst mit seinem Freistoss-Assist beim 1:0 gegen den FC Zürich verdeutlichte. «Wir trainieren oft Standardsituationen, aber Shaqiri führt sie manchmal auch anders aus als geplant, um die Gegner zu überraschen», erklärt FCB-Trainer Fabio Celestini.Shaqiris elf Torvorlagen in dieser Saison sind ein Top-Wert im Vergleich zu den anderen europäischen Ligen, die im Uefa-Ranking höher eingestuft sind als die Super League. Vor ihm platziert ist mit Mohamed Salah (13) ausgerechnet ein Spieler mit FCB-Vergangenheit. Mit Salah lief Shaqiri von 2018 bis 2021 zusammen beim FC Liverpool auf. Die Liste wird angeführt von Zlatko Tripic (15, Viking FK). Dieser profitiert jedoch davon, dass die norwegische Liga bereits seit Dezember beendet ist und er dementsprechend mehr Spiele absolviert hat. Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare