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Interesse an FCB-Spieler

Zieht es Axel Kayombo nach Österreich?

Kevin Ehlers von Eintracht Braunschweig im Zweikampf gegen Axel Kayombo vom FC Basel während eines Testspiels in Schwaz am 05.07.2024.
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Axel Kayombo spielt in dieser Saison beim FC Basel keine Rolle. Nachdem der Franzose in den ersten zwei Super-League-Partien nicht im Kader von Trainer Fabio Celestini gestanden hatte, wurde er zu Stade Lausanne-Ouchy ausgeliehen.

Beim Challenge Ligisten hat sich der 19-Jährige jedoch in den letzten Monaten zu einem Leistungsträger entwickelt: In 29 Einsätzen gelangen dem Offensivspieler zehn Tore und vier Assists. Diese Zahlen wecken nun offenbar bei ausländischen Clubs Begehrlichkeiten.

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Wie das Schweizer Portal «Corner Magazine» schreibt, soll Sturm Graz Interesse an Kayombo bekunden und mit diesem bereits Kontakt aufgenommen haben. Dem FCB liege noch kein Angebot vor, aber es sei durchaus realistisch, dass die Österreicher bereit seien, für Kayombo 1 bis 3 Millionen Franken zu bezahlen – inklusive einer Weiterverkaufsbeteiligung.

Die Grazer sollen auch an Maurice Malone interessiert sein. Der Deutsche ist vom FCB an Austria Wien ausgeliehen – wie Kayombo mit einer Frist zum 30. Juni dieses Jahres.

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An eine Zeit, in der noch wenig darauf hindeutete, dass aus dem portugiesischen Einwanderer ein Profifussballer mit 282 Einsätzen in der Super und der Challenge League werden würde.Diese Karriere ist seit bald sechs Jahren nach Engagements bei GC, Schaffhausen, Lugano und Rapperswil-Jona beendet. Inzwischen ist Da Silva Sportchef in Lugano. Dort, wo er inzwischen genauso lebt, wie in Rapperswil bei seiner Frau und den beiden Söhnen. Aber Da Silvas Vergangenheit führt eben in die Region Basel, in die es ihn auch immer wieder privat zieht. Das ist verständlich: Der Bruder wohnt nach wie vor in Sissach, wo die Familie vor rund 35 Jahren aus Portugal hingezogen ist. Die Schwiegereltern sind in Magden daheim, und mit Beat Sutter gehört ein ehemaliger Nationalspieler aus dem Baselbiet ebenfalls zum engeren Zirkel: Er ist der Götti seiner Frau.Mit 16 von Sissach nach ZürichDie Identifikation mit der Heimat ist also nach wie vor da. Auch weil er seinen sportlichen Förderern im Oberbaselbiet einiges zu verdanken hat. Daniel Senn ist einer von ihnen, ein anderer Mathias Walther. Dieser holt den damals 16-Jährigen nach einer ersten Kontaktaufnahme an einem Hallenturnier in den Nachwuchs des Grasshopper Clubs Zürich. Aufgefallen ist Da Silva wegen seiner Technik, Athletik und seinem strammen Schuss. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mittelfeldspieler gerade mal eine Pflichtpartie in der ersten Mannschaft seines Stammclubs SV Sissach in den Knochen. In diesem letzten Meisterschaftsspiel der 3. Liga gelingen ihm, 15-jährig, drei Tore, die letztlich den Abstieg der Sissacher verhindern. Dass sein Weg nach Zürich und nicht nach Basel führt, was naheliegender gewesen wäre, hat einen Grund. Zwar bemüht sich auch der FCB um die Dienste Da Silvas, doch sieht dieser bei GC bessere Perspektiven. Die «Ajax-Schule» bei Ausbildungschef Piet Hamberg überzeugt ihn. Zudem kann er bei einer Gastfamilie wohnen und eine kaufmännische Schule besuchen.Da Silvas Hochgefühl im JoggeliWas folgt, ist der Aufstieg in die erste Mannschaft, wo Carlos Bernegger Marcel Koller ersetzt. Bernegger ist bereits bei den GC-Junioren Da Silvas Trainer und verhilft ihm mit 19 Jahren zum Super-League-Debüt. Schon beim vierten Einsatz kommt es zu jenem Moment, den Da Silva als den besten seiner Karriere bezeichnet. Und heute noch jedes Detail dieses ersten Super-League-Tors erzählen kann, das er am 23. November 2003 im Joggeli gegen den FCB erzielt – so eben, als wäre es gestern gewesen: «Ich erwischte Zuberbühler mit meinem Schuss auf dem falschen Fuss.» Der damalige FCB-Goalie habe auf eine Flanke spekuliert, da Eduardo in der Strafraummitte bereitgestanden sei. «Für mich war dieser Treffer ein riesiges Highlight.»Von solchen Erfahrungen profitiert Da Silva heute in seiner neuen Rolle. Er ist nicht irgendein Sportchef. Er ist Sportchef des FC Lugano. Und da der Partnerverein der Tessiner Chicago Fire heisst, arbeitet Da Silva eng mit einem anderen Baselbieter zusammen. Der Oberwiler Georg Heitz, der mit dem FCB Grosses erreicht hat, ist bei Chicago Sportchef. Da Silva sagt: «Ich habe den besten Sportchef der letzten Jahre an meiner Seite.» Heitz war es auch, der Da Silva besser kennen lernte, als dieser bei Rapperswil-Jona diverse Aufgaben im Umfeld der ersten Mannschaft erledigte. Und ihn schliesslich zum FC Lugano lotste.So sind die Arbeitstage Da Silvas vielmals zweigeteilt. Morgens widmet er sich den Anliegen der Spieler oder des Staffs und tauscht sich mit CEO Martin Blaser, auch er mit rotblauer Vergangenheit, aus. Am Nachmittag schliesslich wählt Da Silva die amerikanischen Telefonnummern. Der Kontakt mit Heitz und Chicagos technischem Direktor Sebastian Pelzer findet täglich statt, sobald in Chicago eben der Arbeitstag beginnt. Das Trio bildet und verantwortet denn auch die «Gruppe Sport» beim FC Lugano. Einmal pro Jahr reist Da Silva selbst in die USA. «Das ist wichtig, weil ich vor Ort sehr viel über die Entwicklung des Clubs erfahre.»Besonderes Duell: Der Baselbieter Carlos Da Silva 2004 im Dress von GC gegen den FC Basel (hier Grégory Duruz). Foto: Steffen Schmidt (Keystone)Solche Erkenntnisse lässt er in sein tägliches Wirken einfliessen. Natürlich hilft ihm dabei auch seine Vergangenheit als Profi. «Ich war ein gemütlicher Fussballer», sagt er und lacht. Heute reiche Talent allein nicht mehr, um bestehen zu können. Es werde harte Arbeit verlangt. Das versuche er den Spielern der Bianconeri zu vermitteln. Der Sohn drückt Rotblau die DaumenOffensichtlich ist, dass der FC Lugano in der jüngsten Vergangenheit eine Entwicklung in die gewünschte Richtung durchgemacht hat. «Auch in dieser Saison sind wir voll dabei», sagt der Baselbieter. Die Mehrbelastung mit der Europa League sei eine wertvolle Erfahrung gewesen. 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So wie damals, als alles begann und er beim SV Sissach die ersten Schritte in der Welt des Fussballs machen durfte.Mehr zum FC Basel:Fussball-Podcast: «Die dritte Halbzeit»An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • «BaZ direkt» – der tägliche Podcast: Die Celestini-Brandrede ist ein begeisterndes Plädoyer für den Fussball

    – Die Celestini-Brandrede ist ein begeisterndes Plädoyer für den FussballDer FCB-Trainer hält nach dem FCZ-Spiel einen Monolog, der Kult werden dürfte. Man kann ihn verstehen. Schiris begreifen oft nicht, dass der Fussball von Emotionen lebt.Publiziert heute um 16:00 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify, Apple Podcast oder Google Podcasts.Auch zwei Tage nach dem Klassiker zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich gibt diese Partie weiterhin zu reden. Nicht wegen des Spiels an sich, dieses war äusserst langweilig, sondern wegen den Platzverweisen gegen den FCB-Spieler Romeo Beney und den FCB-Trainer Fabio Celestini. Letzterer ist wegen der ersten (unberechtigten) Verwarnung gegen Beney so enerviert, dass er nach Schlusspfiff so lange auf den Schiedsrichter Lukas Fähndrich einredet, bis der Ref auch dem Coach noch Gelb-Rot zeigt.Ein Highlight ist dann Celestinis Monolog an der Pressekonferenz. Es ist ein Plädoyer für den Fussball, die Leidenschaft, die Emotion. Hat Celestini damit Recht? Ja, finden die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann und Benjamin Wirth – und sie schlussfolgern: Es täte gerade den Schiedsrichter gut, wenn sie diese Leidenschaft mitberücksichtigten – und nicht jedes in der Emotion gesprochene Wort auf die Goldwaage legten.Der Lesestoff zum Thema:Den Podcast können Sie kostenlos hören und abonnieren auf Spotify oder Apple Podcast. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «BaZ direkt».Sebastian Briellmann ist Autor der Basler Zeitung.Mehr InfosBenjamin Wirth ist Journalist und Autor. Seit 2019 publiziert er Beiträge in der BaZ.Mehr Infos@beniwirthFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare