Für den FCB fällt der Startschuss in die neue Saison in der Europa-League–Quali. Ein wegweisendes Spiel in jeder Hinsicht.

Noch keine zwei Wochen trainiert das Team unter dem neuen Trainer Ciriaco Sforza. Nach der herben 1:5 Niederlage im Testspiel gegen Saarbrücken gilt es am Donnerstagabend aber bereits ernst für den FCB. In der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League trifft Rotblau auf NK Osijek aus Kroatien.

Eine gut organisierte Mannschaft

An der Pressekonferenz, welche am Mittwoch online abgehalten wurde, gab es viel Lob in Richtung NK Osijek. «Es ist eine gut organisierte und physisch starke Mannschaft mit einigen schnellen Spielern», betonte Sforza. Zudem sieht der neue Trainer einen leichten Heimvorteil bei den Kroaten und will sie keineswegs unterschätzen: «Wir werden eine Mannschaft erleben, die sehr kompakt ist und gefährliche stehende Bälle hat», meint Ciriaco Sforza.

Auch wenn die Vorbereitung sehr kurz war, Ciriaco Sforza versucht seine Philosophie einfliessen zu lassen. Im Gegensatz zu Marcel Koller will der neue Trainer höher stehen und vorwärts verteidigen. «Ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft eine Mannschaft erleben werden die vorwärts spielt, vorwärts verteidigt», so Sforza an der Pressekonferenz. Trotzdem weiss auch er: «Die Zeit war kurz und man gehe Schritt für Schritt.» Zusätzlich klärte er auch die Frage um den Torhüter. Djordje Nikolic wird den Vorzug vor Heinz Lindner erhalten.

Die Vorfreude ist gross

Vor dem enorm wichtigen Spiel sei die Gefühlslage sehr positiv. Da es kein Rückspiel gibt braucht man etwas Glück und die richtige Tagesform. «Einen negativen Druck verspüre man aber nicht», sagt Ciriaco Sforza und fügt an: «Ich freue mich zusammen mit der Mannschaft.» Freude bereitet dem 50–Jährigem auch das Wiedersehen mit dem Trainer von NK Osijek. Sforza spielte in seiner aktiven Karriere zusammen mit Nenad Bjelica bei Kaiserslautern.

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