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Der FCB spielt nur 80 Minuten, leistet aber dennoch eine Zusatzschicht

Ein erster Test in idyllischer Umgebung: Der FCB spielte in Schwaz gegen Eintracht Braunschweig aus der 2. Bundesliga.
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Nach rund einer Stunde wechselt Fabio Celestini sämtliche Feldspieler aus. Es ist heiss im Tirol. Nach einem nasskalten Wochenstart mit 8 Grad sind die Temperaturen inzwischen bei fast 30 Grad angelangt. Weshalb sich der FC Basel und Eintracht Braunschweig darauf einigen, nur 80 statt 90 Minuten zu spielen. Ein anderer Grund für die kürzere Spielzeit in dieser Testpartie ist die spätere Anspielzeit: Weil der FCB-Bus im Nachmittagsstau um Innsbruck feststeckt, beginnt das Spiel mit 20 Minuten Verspätung.

Alles andere läuft nach Plan. So bekommen eben diejenigen, die in dieses erste Testspiel der Saison gestartet sind, die nach 60 Minuten wohlverdiente Pause. Doch an Beine-Hochlagern ist nach der Auswechslung dieser zehn Spieler nicht zu denken. Im Schatten der Silberstadt-Arena in Schwaz radeln sie auf den Hometrainern, arbeiten mit der Blackroll oder machen Rumpfübungen. 

Diese Zusatzeinheit passt zu diesem Trainingslager des FC Basel, bei dem die Intensität viel Platz in der Tagesgestaltung einnimmt. Obwohl die Trainingseinheiten hart sind, ist Fabio Celestini mit diesem 1:1 gegen den Vertreter aus der 2. Bundesliga zufrieden: «Wir konnten das machen, was wir uns vorgenommen haben.»

Auffallend ist, dass der FCB ein laufintensives Pressing betreibt – von Beginn an. Und dass Celestini mit der Dreierabwehrkette das fortführt, was zum Ende der letzten Saison so gut geklappt hat. Auch kommt es zum Debüt von Neuzugang Léo Leroy. Der Franzose wird mit der «zweiten Garde» ins Spiel eingewechselt. Beim nächsten Test vom Samstag gegen Gornik Zabrze werden dafür diejenigen 60 Minuten spielen, die am Freitag einen Kurzeinsatz hatten.

Das einzige rotblaue Tor des Spiels gelingt Roméo Beney nach einem Hackenpass von Benjamin Kololli (36. Minute). Es ist dies der schönste Basler Angriff, der mit diesem Treffer belohnt wird. Am Samstag wartet Gornik Zabrze mit Weltmeister Lukas Podolski auf den FCB. Zeit zum Verschnaufen bleibt keine, es stehen die nächsten Zusatzeinheiten bevor. Damit die erste Mannschaft des FC Basel fit ist, wenn am 21. Juli die Pflichtspielsaison losgeht.

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