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FC Basel vor Premiere

Auf dem Sofa wurde der FCB bisher noch nie Meister

FC Basel Spieler Xherdan Shaqiri und Torhüter Mirko Salvi feiern mit ihrem Team den Sieg gegen Servette FC am 4. Mai 2025 in Basel.
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In Kürze:

  • Der FC Basel könnte erstmals in seiner Geschichte vom Sofa aus Meister werden.
  • Das kann nur passieren, wenn der FCB am Samstag Lugano schlägt. Servette müsste am Tag darauf gegen die Young Boys Punkte liegen lassen.
  • Bisher feierte der FCB alle zwanzig Meistertitel direkt auf dem Platz.

Bereits am Sonntag könnte der FC Basel als Schweizer Meister feststehen. Dazu müsste die Mannschaft von Fabio Celestini ihr Auswärtsspiel vom Samstag in Lugano (20.30 Uhr) gewinnen und darauf hoffen, dass Servette am nächsten Tag gegen YB nicht drei Punkte holt. Dann käme es zu einer Premiere: Der FCB wäre zum ersten Mal in der Clubgeschichte Sofameister. 

Bei keinem der bisherigen 20 Meistertitel konnten die Basler abwarten, zuschauen und dann feiern, nachdem sie zuvor geliefert hatten. In den Erfolgsjahren vor dem Abstieg 1988 bestand die Möglichkeit einer Sofameisterschaft gar nicht, da damals die Finalrundenspiele der Nationalliga A jeweils gleichzeitig ausgetragen wurden. Aber auch in diesem Jahrtausend kam es bisher noch nie dazu. So holte der FCB die letzten 12 Titel:

24. April 2002: Ende der Durststrecke

Nach dem Abstieg und sechs zähen Jahren in der Nationalliga B feiert der FC Basel mit einem 3:0-Sieg gegen YB im Neufeld seinen ersten Meistertitel seit 22 Jahren. Die Tore für Rotblau erzielen damals Johan Berisha (Eigentor), Hervé Tum und Georgios Koumantarakis.

Herve Tum und Ivan Ergic vom FC Basel jubeln über das 2:0 vor einem vollen Stadion. Foto von Daniela Zumbrunnen/freshfocus.

2. Mai 2004: Der erste Stern

Auch zwei Jahre später kann sich der FCB aus eigener Kraft vorzeitig zum Meister küren: Am fünftletzten Spieltag fällt mit einem 2:0-Sieg in Thun die Entscheidung. Die Basler Torschützen vor der Rekordkulisse von 10’200 Zuschauenden im Stadion Lachen: Scott Chipperfield und Philipp Degen. Dieser 10. Titel bedeutet gleichzeitig den ersten Stern auf dem Vereinswappen.

Fans von Thun kehren zum Bahnhof Basel SBB zurück, Feier mit Fahnen und Fackellicht.

11. Mai 2005: Erstmals im neuen Joggeli

Es ist der erste Meistertitel, den der FCB im neuen St.-Jakob-Park klarmachen kann. Am drittletzten Spieltag sorgen Christian Giménez und Julio Hernán Rossi beim 3:1-Sieg gegen St. Gallen mit ihren Toren in der 86. und der 90. Minute für die späte Entscheidung. 

Vier FC Basel-Spieler, darunter Thomas Mandl und Christian Gimenez, feiern den Gewinn der Schweizer Meisterschaft am 11. Mai 2005.

10. Mai 2008: Finalissima zum Ersten

Die Saison 2007/08 endet mit der ersten von zwei Finalissima-Entscheidungen gegen YB innerhalb von zwei Jahren, bei denen den Baslern jeweils ein Remis zum Titel genügt. 38’015 Zuschauende im Joggeli sehen, wie Valentin Stocker und Marco Streller den FCB zum 2:0-Sieg und damit zum insgesamt zwölften Meistertitel schiessen.

Valentin Stocker feiert sein Tor zum 1:0, während Fans im Hintergrund jubeln. Daniela Frutiger/freshfocus.

16. Mai 2010: Finalissima zum Zweiten

Die zweite Finalissima gegen YB findet im Wankdorf statt. Wieder gewinnt der FCB 2:0, wieder trifft Valentin Stocker zur Basler Führung. Das zweite Tor für Rotblau erzielt Scott Chipperfield: Der damals bereits 34-jährige Australier war am Morgen mit einer Nackenstarre aufgewacht und musste intensiv behandelt werden, damit sich diese rechtzeitig löst. Draussen bleiben musste mit Behrang Safari ein anderer aufgrund einer Sperre: Ersetzt wurde der Schwede durch einen gewissen Xherdan Shaqiri. Der damals 18-Jährige meldete als Linksverteidiger YB-Torjäger Seydou Doumbia ab.

Valentin Stocker jubelt nach dem Tor zum 1:0 für FC Basel, fröhlich mit ausgestreckten Armen im Stadion. Foto von Andreas Meier/freshfocus.

25. Mai 2011: Kopf an Kopf mit dem FCZ

Auch ein Jahr später steht der Schweizer Meister bis zum letzten Spieltag noch nicht fest. Der FCB liefert sich im Saisonendspurt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem FCZ und hat nach 35 Runden nur einen Punkt Vorsprung auf die Zürcher. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Luzern mit Toren von Alex Frei, Shaqiri und Jacques Zoua krönt sich der FC Basel in der letzten Runde der Super League zum Meister.

FC Basel-Spieler Marco Streller, Markus Steinhoefer, Xherdan Shakiri und Jacques Zoua jubeln über ein Tor im Spiel gegen FC Luzern am 25. Mai 2011.

29. April 2012: FCB darf vorzeitig feiern

Zum ersten Mal seit 2005 wird der FC Basel wieder vorzeitig Meister: Fünf Runden vor Saisonende feiert der FCB gegen Lausanne-Sport einen 3:1-Sieg und damit den dritten Titel in Serie. Die Torschützen heissen Streller, Frei und Zoua.

Marco Streller hält den Pokal, umgeben von Teamkollegen des FC Basel nach dem Super-League-Sieg gegen Lausanne Sport in Basel am 29. April 2012.

1. Juni 2013: Bobadillas Meistertor

In der nächsten Saison müssen sich die FCB-Fans wiederum gedulden: Zwar kann der FCB am letzten Spieltag aufgrund seiner drei Punkte Vorsprung und der um 16 Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem zweitplatzierten GC kaum mehr eingeholt werden, die mathematisch einwandfreie Entscheidung fällt aber erst im letzten Meisterschaftsspiel gegen St. Gallen. Basel gewinnt dank eines Tors von Raul Bobadilla 1:0 und ist Meister.

Raul Bobadilla vom FC Basel spielt gegen Ilija Ivic und Dejan Janjatovic vom FC St. Gallen in einem Super League Match am 01.06.2013 in Basel.

15. Mai 2014: Platzsturm in Aarau

Am vorletzten Spieltag der Super League gewinnt der FCB im Brügglifeld gegen Aarau 3:1, der fünfte Titel in Serie ist Tatsache. Der anschliessende Platzsturm mit Auseinandersetzungen zwischen Basler und Aarauer Anhängern verleitet Präsident Bernhard Heusler vor dem abschliessenden Heimspiel zu seiner berühmten «Mir wänn das nid!»-Rede.

Behrang Safari vom FC Basel gibt nach einem Super League Spiel in Aarau am 15. Mai 2014 Autogramme an Fans.

17. Mai 2015: Unentschieden zum Titel

Bisher konnte sich der FC Basel in diesem Jahrtausend immer mit einem Sieg zum Titel schiessen. Gegen YB reicht diesmal im Heimspiel der viertletzten Super-League-Runde ein 0:0, und der FCB ist nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Marco Streller und Trainer Paulo Sousa vom FC Basel feiern den Gewinn der Schweizer Meisterschaft nach dem Spiel gegen die BSC Young Boys. Pyrotechnik im Hintergrund.

30. April 2016: FCB weit vor YB

Am 31. Spieltag der Super League ist der Vorsprung des FCB auf Verfolger YB bereits so gross, dass ein Sieg gegen Sion für eine frühe Entscheidung im Meisterrennen sorgen würde. Dank den Toren von Matias Delgado und Birkir Bjarnason gewinnt der FCB 2:1 und ist abermals Meister.

Birkir Bjarnason vom FC Basel feiert ein Tor gegen den FC Sion in der Super League, umgeben von Teamkollegen Aliji und Embolo im Stadion in Basel am 30. April 2016.

28. April 2017: Der zweite Stern

Es ist der bis anhin letzte Meistertitel des FC Basel. Diesen sichert sich Rotblau bereits am 30. Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Luzern. Für den FCB treffen Seydou Doumbia und Renato Steffen, der insgesamt 20. Meistertitel und der achte in Serie sind Tatsache. Das FCB-Wappen auf der Trikotbrust wird seither von einem zweiten Stern geschmückt.

Michael Lang und Geoffroy Serey Die vom FC Basel feiern auf dem Spielfeld in Luzern mit Champagner nach einem Fussballspiel der Super League.
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Zu wenig überzeugend war der Fitnesszustand des Angreifers zum damaligen Zeitpunkt.Wesentlicher Bestandteil des Kontrakts: reguläre Laufzeit für eineinhalb Jahre, Option auf automatische Verlängerung bei Erfüllung gewisser Leistungsparameter.Meist sind diese Parameter primär an Einsätze geknüpft. Und zwar so, dass eine klare Mehrheit der Spiele bestritten werden muss, damit die Bedingung zur Verlängerung erfüllt ist. Bei einem Torjäger wie Ajeti kann es sich auch um einen Mix handeln, könnten Skorerpunkte eine Rolle spielen – oder gar allein den Ausschlag geben.Aktuell hat der FC Basel 23 Pflichtspiele in Liga und Cup absolviert. Ajeti steht – auch aufgrund einer zwischenzeitlichen Verletzung, die ihm nach gutem Beginn im Sommer den Schwung nahm – bei 20 Einsätzen und 12 Skorerpunkten (7 Tore).Das ist gesamthaft gesehen sehr ordentlich. Aber es ist nicht herausragend für einen, der schon einmal Torschützenkönig der Super League war. Das war bei seiner zweiten von inzwischen drei rotblauen Phasen. Und vor seinem nächsten erfolglosen Versuch im Ausland. Und es ist – nach allem, was man weiss – auch noch nicht genug, damit sich der Vertrag automatisch verlängert. So, wie es unwahrscheinlich ist, dass man ein neues Papier aushandelt, um die Zusammenarbeit auch dann fortzusetzen, wenn diese eigentlich enden würde.Albian Ajeti weiss das natürlich. Und auch er wird den Tribünenplatz in Lugano nicht als positives Zeichen gewertet haben. Hat das bereits genug Frust verursacht, um sich gegen Sion zu einer Kurzschlusshandlung hinreissen zu lassen? War es vielleicht eher eine gegnerische Provokation, die zu diesem Ausfallschritt führte? Oder war es etwas ganz anderes?Im Moment weiss man das nicht, weil sich Albian Ajeti noch nicht dazu geäussert hat. Irgendwann wird wohl der Tag kommen, an dem er das tut.Ganz sicher ist: Am nächsten Wochenende im Klassiker gegen den FC Zürich fehlt Albian Ajeti gesperrt. Und man darf gespannt sein, welche Rolle er einnimmt, wenn er wieder spielberechtigt ist.Der FCB gegen SionDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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Gut möglich, dass der Thurgauer auf Letzteres hinarbeitet, nimmt er seine Kinder doch regelmässig mit auf das Feld, in die Interview-Zone und gar auf den Barfi-Balkon.Super League: 36 Einsätze, 3’195 Minuten, 1 Gelbe. | Schweizer Cup: 4 Einsätze, 450 Minuten. | Vertrag: Bis 2026 beim FCB. | BaZ-Note (wettbewerbsübergreifender Durchschnitt): 4,8.Mirko SalviMan muss ein wenig suchen, bis man sie gefunden hat: die Statistik, in der Mirko Salvi Marwin Hitz übertrifft. Aber es gibt sie dann doch. In den zwei Cupspielen, in denen Salvi auf dem Platz stand, kassierte der FCB nur ein Gegentor. Bei Hitz waren es in vier Cuppartien fünf. Ob das für Salvi reicht, um in der kommenden Saison die Nummer 1 zu werden?Liga: 3 Einsätze, 225 Minuten. | Cup: 2 Einsätze, 180 Minuten. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 4,6.Jonas AdjeteyJonas Adjetey hat durchaus auch auf dem Platz gute Leistungen gezeigt, aber zu Höchstform lief er insbesondere bei den Feierlichkeiten auf. Es begann in Lugano, als er sich einen Stapel gelber Trainingshütchen auf den Kopf setzte. Es ging weiter mit Tänzchen im Bus, Fan-Liedern auf dem Barfi-Balkon und Purzelbäumen vor der Kurve bei der Saisonderniere gegen Luzern. Adjetey wurde zum Liebling des Basler Publikums.Liga: 32 Einsätze, 2’599 Minuten, 2 Gelbe. | Cup: 6 Einsätze, 539 Minuten, 1 Gelbe. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,1.Marvin AkahomenDer 17-jährige Marvin Akahomen erhielt in dieser Saison zwei Einsätze beim FC Basel. Sieben Minuten spielte er beim 5:0-Sieg gegen Winterthur und weitere 18 beim 4:0 gegen den FCZ. Ein persönliches Torverhältnis von 9:0. Nicht schlecht.Liga: 2 Einsätze, 25 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: –. | Vertrag: Bis Ende 2026 beim FCB. | BaZ-Note: 4,5.Leon AvdullahuVielleicht vermag ja die Aussicht auf die Champions-League-Sterne Leon Avdullahu in Basel zu halten. Mit dem Jugendclub in der Königsklasse zu spielen, wäre nichts Alltägliches. Bei Wolfsburg, Mönchengladbach und der Fiorentina, die in den letzten Monaten Interesse am ehemaligen Novartis-Lehrling bekundet haben sollen, bestünde diese Möglichkeit nicht. Ob das für einen Verbleib beim FC Basel reicht?Liga: 35 Einsätze, 2’986 Minuten, 1 Tor, 9 Gelbe, 1 Gelb-Rote. | Cup: 4 Einsätze, 417 Minuten, 1 Gelb-Rote. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,5.Adrian BarisicAuf den ersten Blick sieht es unschön aus. Nein, das blaue Auge, das Adrian Barisic im Frühjahr mit sich herumträgt, ist hier nicht gemeint. Vielmehr geht es darum, dass der FCB genau ab dem Moment, in dem sich Barisic verletzt, nur noch gewinnt. Fünf Spiele fällt der Bosnier aus, der FCB holt 15 Punkte mit einer Tordifferenz von 15:1. Da einen kausalen Zusammenhang finden zu wollen, wäre aber verfehlt. Barisic war ein verlässlicher Rückhalt in der FCB-Verteidigung.Liga: 30 Einsätze, 2’424 Minuten, 1 Tor, 5 Gelbe. | Cup: 2 Einsätze, 134 Minuten. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 4,4.Im März gegen YB sah Adrian Barisics Auge sehr mitgenommen aus.Foto: Philipp Kresnik (Imago, Sports Press Photo)Finn Van BreemenIn einem Interview mit der BaZ sagte Finn Van Breemen Anfang März: «Meine Philosophie ist es, einen Verein nicht zu verlassen, bevor man das Gefühl hat, sein maximales Potenzial erreicht zu haben.» Mit neun Startelfeinsätzen in dieser Saison ist da sicher noch Luft nach oben. Sollte es sich bei Van Breemen um einen wahren Philosophen handeln, dürfen sich die FCB-Fans also noch eine weitere Saison seiner Locken erfreuen.Liga: 15 Einsätze, 735 Minuten, 2 Gelbe. | Cup: 2 Einsätze, 180 Minuten, 1 Assist. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 4,3.Moussa CisséIm Schatten von Dominik Schmid reicht es für Moussa Cissé in dieser Saison lediglich für zehn Einsätze. Doch in diesen lässt der 22-jährige französisch-malische Doppelbürger immer wieder aufblitzen, dass da durchaus Potenzial ist. Und: Er erzielt das letzte Basler Tor dieser Saison, das gleichzeitig sein erstes in Rotblau ist.Liga: 8 Einsätze, 451 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: 3 Einsätze, 90 Minuten, 1 Tor. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,1.Arnau ComasJa, auch Arnau Comas hat in dieser Saison für den FCB gespielt. Der Spanier ist sogar noch immer beim FC Basel unter Vertrag. Dass er ins FCB-Kader zurückkehren wird, ist aber nicht anzunehmen. Viel wahrscheinlicher ist, dass man Comas nach seiner Leihe bei Eibar in der kommenden Saison erneut in Spanien sehen wird.Liga: 3 Einsätze, 121 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: 2 Einsätze, 152 Minuten. | Vertrag: Bis 2026 beim FCB. | BaZ-Note: 4.Mohamed DrägerEinzigartig, wie Mohamed Dräger bei seinem einzigen Einsatz gegen die Young Boys den Ball in die eigenen Maschen hämmert. Ein Fauxpas, der ihn bei den FCB-Fans so rasch nicht in Vergessenheit geraten lässt.Liga: 1 Einsatz, 14 Minuten. | Cup: –. | Vertrag: Bis 2026 bei Braunschweig. | BaZ-Note: –.14 Minuten Einsatzzeit reichen Mohamed Dräger für ein Eigentor.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Emmanuel EssiamMit dem FC Aarau, an den Emmanuel Essiam für die Rückrunde verliehen wurde, verpasste der Ghanaer den Aufstieg in die Super League. Spielpraxis konnte der 21-Jährige gleichwohl sammeln. In den 15 letzten Spielen stand er siebenmal in der Startformation und wurde fünfmal eingewechselt. Ob er in der kommenden Saison im FCB-Kader steht, ist offen. Liga: 1 Einsatz, 19 Minuten. | Cup: –. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,5.Fabian FreiMit dem Ligaerhalt des FC Winterthur ging die lange Karriere von Fabian Frei zu Ende. Im September wechselt der 36-Jährige zu den Eulachstädtern. Seinen Legendenstatus in Basel verliert er deswegen nicht – mit 543 Partien in Rotblau ist er Rekordspieler.Liga: 6 Einsätze, 177 Minuten. | Cup: 1 Einsatz, 32 Minuten. | Vertrag: Karriereende. | BaZ-Note: 4.Joe MendesJoe Mendes hat in dieser Saison nicht viel falsch gemacht. Er war über weite Strecken ein solider Rückhalt für Rotblau dort hinten rechts. Dennoch wird der FC Basel die im Leihvertrag enthaltene Kaufoption nicht ziehen. Mendes kehrt zum SC Braga zurück.Liga: 29 Einsätze, 2’046 Minuten, 1 Tor, 1 Assist, 7 Gelbe. | Cup: 4 Einsätze, 284 Minuten. | Vertrag: Bis 2028 bei Braga. | BaZ-Note: 4,2.Kevin RüeggIm Sommer 2024 hat der FCB Kevin Rüegg von Hellas Verona übernommen. Ausgezahlt hat sich das bisher nur bedingt – der Rechtsverteidiger bestritt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend nur acht Spiele. Wie so oft in seiner Karriere kamen ihm Verletzungen in die Quere.Liga: 7 Einsätze, 432 Minuten, 1 Assist. | Cup: 1 Einsatz, 73 Minuten. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 3,9.Dominik SchmidMit seiner Maske im Cupfinal erinnert er an Marco Streller. Wegen einer Fraktur im Gesicht verpasst er die letzten zwei Liga-Spiele. Im September kann er wegen einer Knieverletzung nicht zur Nationalmannschaft reisen. Im März wird er gar nicht mehr nominiert. Ob er als Doublegewinner für Murat Yakin irgendwann wieder zum Thema wird?Liga: 35 Einsätze, 2’922 Minuten, 4 Tore, 6 Assists, 6 Gelbe. | Cup: 5 Einsätze, 450 Minuten, 1 Assist, 1 Gelbe. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 4,5.Nicolas VouillozVon Dezember bis Ende März spielt Nicolas Vouilloz in den Planungen keine Rolle mehr. Doch dann muss er kurzfristig für den verletzten Van Breemen einspringen und ist fortan Stammkraft. Zeigt im letzten Saisonviertel, weshalb ihn der FC Basel im Januar 2024 von Genf geholt hat.Liga: 20 Einsätze, 1’625 Minuten, 1 Tor, 6 Gelbe. | Cup: 5 Einsätze, 458 Minuten, 1 Gelbe. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,4.Taulant Xhaka34 Minuten Spielzeit bekommt Taulant Xhaka bei der Super-League-Derniere gegen Luzern noch. Danach ist seine Karriere beendet. Seine Zeit in Basel hört mit Nebengeräuschen auf. Wie er sich an der inoffiziellen Meisterfeier verhält, ist alles andere als eines FCB-Aushängeschilds würdig. Ein Grossteil der Fans wird es ihm verzeihen.Liga: 10 Einsätze, 231 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: 3 Einsätze, 197 Minuten, 1 Gelbe. | Vertrag: Karriereende. | BaZ-Note: 4,5.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosAlbian Ajeti183 Tage bleibt Albian Ajeti ohne Torerfolg. Dann erzielt er am 4. Mai gegen Servette seine Ligatreffer sechs und sieben. Am Ende hat er in der Super League zehnmal getroffen und ist im Endspurt nicht nur wegen seiner Gelb-Roten Karte in Lugano, die den Startschuss für den Basler Torrausch gibt, ein wichtiges Element der Meistermannschaft.Liga: 30 Einsätze, 1’422 Minuten, 10 Tore, 6 Assists, 1 Gelbe, 1 Gelb-Rote, 1 Rote. | Cup: 6 Einsätze, 457 Minuten, 2 Tore, 3 Assists, 1 Gelbe. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,3.Romario BaroDer FCB wird die Kaufoption für Romario Baro nicht einlösen. Was vom 25-Jährigen in Basel in Erinnerung bleibt: mit Sicherheit seine auffällige Frisur und die Gelb-Rote Karte, die sich der Portugiese gleich bei seinem FCB-Debüt holte. Liga: 20 Einsätze, 832 Minuten, 1 Tor, 1 Gelb-Rote. | Cup: 4 Einsätze, 98 Minuten. | Vertrag: Bis 2026 bei Porto. | BaZ-Note: 4,2.Thierno BarryThierno Barry lässt auf seinen richtig guten Saisonstart mit dem FCB eine richtig gute erste Saison bei Villarreal folgen. Mit elf Treffern und vier Assists erzielt er die drittmeisten Skorerpunkte seines Teams, das sich dank eines fünften Rangs in der spanischen Liga direkt für die Champions League qualifiziert. Das hält den Franzosen aber nicht davon ab, dem FCB beim 5:1-Sieg gegen Servette im Mai einen Besuch abzustatten. Liga: 3 Einsätze, 238 Minuten, 5 Tore. | Cup: 1 Einsatz, 45 Minuten, 3 Tore. | Vertrag: Bis 2029 bei Villarreal. | BaZ-Note: 5,3.Roméo BeneyNachdem Roméo Beney in der Hinrunde mit dem FCB gerade mal auf wettbewerbsübergreifend fünf Einsätze kam, wird er im Januar zu Stade Lausanne-Ouchy verliehen. Dort gelingen ihm in 17 Einsätzen fünf Tore und acht Assists. Denkbar, dass die Basler für den 20-Jährigen im Sommer einen Platz im Kader finden.Liga: 3 Einsätze, 56 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: 2 Einsätze, 78 Minuten, 1 Assist. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 3,7.Kevin CarlosMit Albian Ajeti und Kevin Carlos hat der FC Basel zwei klassische Stürmer in den eigenen Reihen, die eine zweistellige Anzahl an Toren erzielt haben. Das kann kein anderes Team der Liga von sich behaupten. Gut möglich, dass der künftige FCB-Trainer auch in der kommenden Saison die Qual der Wahl zwischen Ajeti und Carlos haben wird. Liga: 32 Einsätze, 1’851 Minuten, 12 Tore, 2 Assists, 5 Gelbe. | Cup: 4 Einsätze, 223 Minuten, 2 Tore. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,2.Bradley FinkGerade mal 21 Minuten lang steht Bradley Fink in dieser Rückrunde für den FC Basel auf dem Feld. Ein Skorerpunkt gelingt ihm dabei nicht. Es fragt sich daher sowohl aus Sicht des Spielers als auch aus jener des Clubs, ob ein weiteres Engagement des Offensivspielers in Basel Sinn macht.Liga: 16 Einsätze, 311 Minuten, 1 Tor, 1 Assist, 1 Gelbe. | Cup: 3 Einsätze, 120 Minuten, 1 Tor. | Vertrag: Bis 2026 beim FCB. | BaZ-Note: 4,2.Juan GautoBei La Coruña hat Juan Gauto in 16 Einsätzen kein Tor und keinen Assist erzielt. Die Spanier ziehen daher die Kaufoption für den 21-jährigen Argentinier mit dem Spitznamen Gautito nicht. Dass der FC Basel für ihn künftig ein Plätzchen im Kader finden wird, ist unwahrscheinlich, und so wird es spannend zu sehen sein, wie es mit der Karriere des einstigen Juwels weitergeht.Liga: 1 Einsatz, 24 Minuten. | Cup: –. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,5.Anton KadeVon allen Spielern, die in dieser Saison für den FC Basel auf dem Feld standen, haben nur vier in ihrer Karriere öfter für Rotblau gespielt als Anton Kade mit seinen 103 Einsätzen: Marwin Hitz (126), Albian Ajeti (138), Xherdan Shaqiri (169) und natürlich Taulant Xhaka (407). Wird der Deutsche diesen Wert noch ausbauen, oder zieht er im Sommer weiter? Stand jetzt ist beides vorstellbar.Liga: 36 Einsätze, 2’340 Minuten, 4 Tore, 4 Assists, 5 Gelbe. | Cup: 6 Einsätze, 391 Minuten, 1 Tor. | Vertrag: Bis 2026 beim FCB. | BaZ-Note: 4,2.Hat mittlerweile über 100 Einsätze für den FCB: Anton Kade.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Benjamin KololliIm einen Winter gekommen, ist er im nächsten wieder gegangen. Dazwischen wars mal gut, als er YB abschoss. Und wurde es zu Beginn dieser Saison rasch schlecht, nachdem er mit anderen in der Balz zum Tanz gebeten hatte. Ob es mehr an dem darauf folgenden Missverständnis mit Daniel Stucki und seiner zwischenzeitlichen Suspendierung oder an der neuen Konkurrenz auf den Flügeln lag, dass seine Party künftig überwiegend auf der Tribüne stattfand? Egal, denn er tanzt seit Januar im Wallis.Liga: 4 Einsätze, 155 Minuten, 1 Tor. | Cup: 2 Einsätze, 255 Minuten, 1 Tor, 1 Assist. | Vertrag: Bis 2026 bei Sion. | BaZ-Note: 4,1.Léo LeroyXherdan Shaqiri ist ja nach dieser Saison so etwas wie der König von Basel. Dabei wäre Léo Leroy eigentlich für diese Rolle prädestiniert. Als «Löwe, der König» lässt sich sein Name übersetzen. Dass der Löwe dabei als König der Tiere gesehen wird, macht den FCB-Spieler zum doppelten König. Das passt wiederum zum Double-Gewinn. Liga: 36 Einsätze, 2’185 Minuten, 3 Tore, 3 Assists, 7 Gelbe. | Cup: 6 Einsätze, 376 Minuten, 1 Assist, 1 Tor. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,4.MetinhoMetinhos eigentlicher Name lautet Abemly Meto Silu. Da sich das nicht sehr brasilianisch anhört, der Mittelfeldspieler aber bald nach seiner Geburt in der Demokratischen Republik Kongo im südamerikanischen Land lebte und auch den entsprechenden Pass besitzt, hat er sich Metinho als Übernamen ausgesucht. Da der FC Basel keine Kaufoption für den Leihspieler besitzt, ist offen, ob der Brasilianer bleibt. Liga: 12 Einsätze, 716 Minuten, 2 Assists, 2 Gelbe. | Cup: 2 Einsätze, 133 Minuten. | Vertrag: Bis 2026 bei Troyes. | BaZ-Note: 4,3.Philip OteleBei Al-Wahda in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo Philip Otele vor seiner Zeit beim FCB spielte, soll der Nigerianer jährlich 1,5 Millionen Euro verdient haben. Einen solchen Lohn gibt es beim FC Basel nicht. Dafür aber genug Spielzeit für neun Tore und vier Assists, zwei Titel und die Chance auf die Champions League. Der FCB hat die Kaufoption für Otele gezogen. Ob dieser auch über den Sommer hinaus in Basel bleiben wird, steht in einem anderen Buch. Liga: 18 Einsätze, 1’020 Minuten, 9 Tore, 4 Assists, 1 Gelbe. | Cup: 3 Einsätze, 253 Minuten. | Vertrag: Bis 2028 bei Al-Wahda. | BaZ-Note: 4,7.Xherdan ShaqiriXherdan Shaqiri hat in seiner Rückkehr-Saison beim FCB fast alles erreicht, was er erreichen konnte. Aber eben nur fast alles. Der Rekord für die meisten Skorerpunkte in einer Super-League-Spielzeit gehört immer noch Stéphane Chapuisat. Dieser sammelte in der Saison 2003/04 43 Zähler, Shaqiri erreichte jüngst 39. Aber: Da Shaqiri erst Mitte August zum FCB stiess, verpasste er die ersten vier Saisonspiele. Wird es ihm in der kommenden Saison gelingen, Chapuisat zu überholen?Liga: 34 Einsätze, 2’618 Minuten, 18 Tore, 21 Assists, 3 Gelbe. | Cup: 5 Einsätze, 461 Minuten, 3 Tore, 1 Assist. | Vertrag: Bis 2027 beim FCB. | BaZ-Note: 4,9.Gabriel SiguaDie ersten 13 Super-League-Runden verpasst Gabriel Sigua aufgrund zweier gerissener Bänder im Sprunggelenk. Als er danach zu Teileinsätzen kommt, kann der 19-jährige Georgier selten überzeugen. Es ist natürlich auch keine einfache Aufgabe, wenn man meist auf jener Position ins Spiel kommt, auf der davor Xherdan Shaqiri agierte. Liga: 16 Einsätze, 280 Minuten, 1 Gelbe. | Cup: 1 Einsatz, 17 Minuten, 1 Tor. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,1.Marin SoticekIn der 76. Minute wird Marin Soticek im Cupfinal gegen Biel eingewechselt. In der 78. Minute erzielt er das 3:1 und sorgt für die Entscheidung. Es ist dies wettbewerbsübergreifend die zehnte Torbeteiligung des 20-jährigen Kroaten. Gut möglich, dass er in der kommenden Saison mehr Spielzeit bekommt, denn sein Talent ist zweifelsohne ersichtlich. Liga: 28 Einsätze, 868 Minuten, 4 Tore, 2 Assists, 1 Gelbe. | Cup: 4 Einsätze, 164 Minuten, 2 Tore, 2 Assists. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,1.Bénie TraoréEinst hatte Bénie Traoré seine Liebe zum Fussball verloren, sagte der Flügel des FC Basel in einem Interview mit der BaZ. Es war in der Saison 2023/24, also gar nicht so lange her. Damals gelang ihm bei Sheffield und Nantes in einer Spielzeit gerade mal ein Assist. In Basel sieht das völlig anders aus: Wettbewerbsübergreifend vierzehn Tore und zehn Assists machen Traoré zum Leistungsträger.Liga: 36 Einsätze, 2’412 Minuten, 13 Tore, 8 Assists, 3 Gelbe, 1 Rote. | Cup: 5 Einsätze, 322 Minuten, 1 Tor, 2 Assists. | Vertrag: Bis 2028 beim FCB. | BaZ-Note: 4,3.Fabio Celestini verlässt den FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Transfergerücht: Holt der FC Basel einen Stürmer vom VfL Bochum?

    Transfergerücht – Holt der FC Basel einen Stürmer vom VfL Bochum?Laut «Blick» soll der FCB Moritz Broschinski aus der 2. Bundesliga auf dem Radar haben.Publiziert heute um 17:59 UhrMoritz Broschinski könnte bald für den FC Basel auflaufen.Foto: Imago, Sven SimonJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Position des Mittelstürmers ist auch in dieser Saison eine Problemzone beim FC Basel. Nach vier Spielen in der Super League konnten bisher weder Albian Ajeti noch Kevin Carlos genügend Argumente dafür liefern, unter Trainer Ludovic Magnin künftig als Stammspieler in der Sturmspitze gesetzt zu sein. Beide haben sie bisher ein Ligator erzielt.Nun sollen sich die Verantwortlichen des FCB um Verstärkung auf dieser Position bemühen: Gemäss «Blick» soll Rotblau Interesse an Moritz Broschinski vom VfL Bochum bekunden. Der 1,90 Meter grosse Mittelstürmer bestritt vergangene Saison 33 Ligaspiele beim Bundesliga-Absteiger, dabei erzielte der 24-Jährige aber lediglich ein Tor. In der 2. Bundesliga gelang ihm vor einer Woche bei der 1:4-Auftaktniederlage gegen Darmstadt sein erster Saisontreffer.Neben den FC Basel soll auch der FC St. Gallen angesichts des drohenden Abgangs von Willem Geubbels um Broschinski buhlen. Die Ostschweizer haben dem Vernehmen nach bereits ein Angebot in der Höhe von 700’000 Euro abgegeben. Laut «Bild» soll Bochum allerdings 1,3 Millionen Euro für den wechselwilligen Stürmer fordern.Der FCB in LuganoDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel gewinnt Testspiel: Der FCB verdient sich sein freies Wochenende

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Der FCB verdient sich sein freies Wochenende In einem Freundschaftsspiel setzt sich der FC Basel gegen den FC Vaduz mit 3:0 durch. Die Tore erzielen Barry, Frei und Augustin. Publiziert heute um 16:15 Uhr Der FC Basel nutzte die Nationalmannschaftspause für ein Testspiel gegen den GC Vaduz. Foto:…

  • Alles zum Spiel gegen Lugano: Fabio Celestini macht alles richtig und ist am Ende der grosse Sieger

    AboAlles zum Spiel gegen Lugano – Fabio Celestini macht alles richtig und ist am Ende der grosse SiegerEin Dreifach-Wechsel gibt dem FC Basel den entscheidenden Impuls, um den FC Lugano 2:0 zu besiegen und sich als Leader abzusetzen.Publiziert heute um 20:32 UhrGlücklicher Trainer: Fabio Celestini kann sich mit seinem Team nach dem Sieg gegen Lugano freuen.Urs Lindt/freshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselDer FC Basel ist Tabellenführer und hat die Gelegenheit, sich mit einem Sieg gegen den FC Lugano um mindestens vier Punkte von der Konkurrenz abzusetzen. Dies, weil der BSC Young Boys (1:1 gegen Yverdon) am Samstag sowie Servette (0:1 in St. Gallen) am frühen Sonntag Nachmittag Punkte haben liegen lassen.Diese Ausgangslage ist erfreulich. Weniger erfreulich ist, dass just in dieser Phase der Trainer zum öffentlichen Thema geworden ist, weil nach aussen drang, dass sich die FCB-Sportkommission in der Länderspiel-Pause nach zuvor nur sechs Punkten aus sechs Ligapartien Gedanken um eine kurz- und mittelfristige Zukunft mit oder eben auch ohne Fabio Celestini gemacht hat, der einen gültigen Vertrag bis Sommer 2026 hat.Schon am Donnerstag vor der Partie gegen GC (2:1) hatte sich Sportdirektor Daniel Stucki auf SRF dazu geäussert und die Gespräche bestätigt, um in der Folge einiges offen zu lassen. Nun steht er vor dem Anpfiff bei Blue vor der Kamera und äussert sich nach zuletzt zwei Siegen etwas dezidierter. Er sagt Celestini mache einen «Top-Job» und habe die Rückendeckung seiner Vorgesetzten. Am Samstag habe man sich lange mit dem Trainer unterhalten und bekräftigt, dass man zu ihm stehe.Dann allerdings beantwortet er die Frage, ob man folglich mit Fabio Celestini bis zum Saisonende weitermache, so: «Das ist absolut der Plan. Es wäre komisch, wenn wir etwas ändern. Aber wir brauchen Punkte und wir wollen um den Meistertitel spielen.» Raum zur Interpretation bleibt auch hier.Das SpielDa ist eine erste Halbzeit mit ganz viel Rasenschach. Da sind zwei Mannschaften, die sich zwar intensiv beharken, aber zu keinem nennenswerten Torabschluss kommen. Und da sind drei Verwarnungen gegen den FC Basel, wobei Albian Ajeti bei seinem Foul gegen Anto Grgic sich an der Grenze bewegt: Schiedsrichter Johannes von Mandach gibt Gelb – und man wird nie herausfinden, ob sich der VAR gemeldet hätte, würde er stattdessen Rot zücken.Nach der Pause ändert sich das Bild primär, weil der FC Basel nun den Führungstreffer sucht und mehr riskiert. Fündig werden die Basler schliesslich in der 63. Minute: Xherdan Shaqiri öffnet mit einem Pass auf Anton Kade die Situation, dessen Querpass nutzt Bénie Traoré zum Schlenzer – und dann steht wiederum Shaqiri bereit, um den von Lugano-Goalie Amir Saipi abgewehrten Ball zum 1:0 im Netz unterzubringen.Nun muss Lugano mehr unternehmen. Die Tessiner haben dabei ihre beste Chance durch Cimigniani, dessen Schuss von Dominik Schmid auf der Torlinie abgewehrt wird. Den Baslern bieten sich gleichzeitig Räume an, die sie zunächst nicht zu nutzen verstehen. Um schliesslich doch zum 2:0 zu kommen und sich den Sieg zu sichern, brauchen sie keinen Konter, sondern einen langen Ball von ihrem Goalie Marwin Hitz: Kevin Carlos verlängert per Kopf auf Kade, der abermals so querlegt, so dass der hereinsprintende Marin Soticek den Ball über die Torlinie bugsieren kann.Der Rest ist das Warten auf den Schlusspfiff vor euphorischer Basler Kulisse im St. Jakob-Park.Stadion: St. Jakob-Park. – Zuschauer: 26’662.– SR: von Mandach.Tore: 63. Shaqiri (Traorè) 1:0. 82. Soticek (Kade) 2:0.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu, Metinho (56. Leroy); Otele (56. Kade), Shaqiri (88. Sigua), Traoré (75. Soticek), Ajeti (56. Carlos). – Ersatz: Salvi; Baro, Cissé, Akahomen.Lugano (3-4-3): Saipi; Papadopoulos, Mai (69. Cimignani), Hajdari, Zanotti, Bislimi, Grgic (82. Bottani), Valenzuela (32. Marques); Steffen, Koutsias (82. Przybylko), Macek (69. Vladi).Verwarnungen: 12. Shaqiri (Reklamieren). 32. Ajeti (Foul an Grgic). 39. Metinho (Foul an Macek). 45.+2 Mai (Foul an Ajeti). 88. Bislimi (Foul an Avdullahu).Bemerkungen: Basel ohne Van Breemen (Operation am Meniskus), Barisic (Muskelfaserriss an der Oberschenkelrückseite), Rüegg (muskuläre Probleme) und Fink (angeschlagen) sowie Pfeiffer, Spycher, Asiedu, Xhaka (alle ohne Aufgebot). – Lugano ohne Aliseda, Dos Santos, Mahmoud, Mahou (alle verletzt).Die TaktikFabio Celestini nominiert etwas überraschend für sein 4-2-3-1-System dieselben elf Spieler, die bereits am Donnerstag gegen den Grasshopper Club Zürich die Startelf gebildet haben. Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti setzt unerwartet auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette. Was fortan auffällt: Bis zur Pause dominiert «Safety First» und neutralisieren sich die Mannschaften weitesgehend – wohl auch, weil die Basler durch das 3-4-3 des Gegners überrascht werden und ihre Aussenverteidiger entsprechend absichernd agieren.Ein Basler Dreifach-Wechsel in der 56. Minute steht dann am Ursprung des FCB-Erfolgs: Mit der Hereinnahme Leo Leroys, Anton Kades und Kevin Carlos’ gelingt es Celestini, seiner Mannschaft einen Energieschub zu verpassen, der schliesslich zu den Toren führt.Der FC Lugano hingegen sucht die Offensive erst von der 69. Minute an: Croci-Torti bringt da mit Stürmer Vladi und Flügel Cimigniani zwei Offensiv-Kräfte für Innenverteidiger Mai und Aussenspieler Macek. Fortan agieren die Tessiner in einem 4-4-2. Früchte trägt das keine mehr.Und dann ist Xherdan Shaqiri da und trifft: Das 1:0 für den FC Basel – und das elfte Saisontor in der Liga für den Basler Captain.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Der AufregerLetztlich ist es das 1:0. Der Ball zirkuliert dabei über mehrere Stationen, bevor Shaqiri mit seinem öffnenden Pass auf Kade die entscheidende Idee hat – und dann an den richtigen Ort läuft, um den Abpraller zu verwerten.Wie wichtig dieser Führungstreffer für den FC Basel ist, bemisst sich auch daran, dass der Torschütze danach jubelnd über die Bande und in Richtung Muttenzerkurve springt. Dass er dabei anhängt, fällt und sich beim Auffangen des Sturzes leicht am Finger verletzt, rundet diese 63. Minute auf besondere Art ab.Das muss besser werdenJa, die erste Halbzeit ist mässig unterhaltsam gewesen. Aber wenn es insgesamt immer so läuft, wie beim 2:0 gegen Lugano, dann ist man versucht zu sagen: nichts.Das sagt der Trainer«Es stand 0:0 zur Pause, aber ich war sehr optimistisch für die zweite Halbzeit. Ich dachte mir, dass wir nun von der Ersatzbank viel Energie bringen können.» So erzählt das Fabio Celestini nach einer Partie, in der er tatsächlich mit seinen Auswechslungen für die Entscheidung zugunsten des FC Basel gesorgt hat.So geht es weiterErster Sieg als Leader. Nun vier Punkte vor Servette und fünf Punkte vor dem BSC Young Boys. Und all das nach einer englischen Woche, die resultatmässig mit drei Siegen perfekt gewesen ist. Muss man da – bei nur noch sieben ausstehenden Runden –überhaupt noch sagen, dass die Basler ab sofort erster Anwärter auf den Meistertitel sind?Wahrscheinlich nicht. Jetzt gerade ist man top – und hat mehr Vorsprung in der Tabelle, als irgendein Leader zuvor in dieser so lange so engen Saison gehabt hat.Was ist nun mit Fabio Celestini? Er hat zum Abschluss alles richtig gemacht und ist der grosse Sieger dieser unruhigen Woche. Dass es in Basel vor dem Saisonende zu einem Trainerwechsel kommt, darf man nach den jüngsten Resultaten ausschliessen.Das Spiel des FC Basel gegen LuganoDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare