Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Thierno Barry denkt sich: «Die Letzten werden die Ersten sein»

Thierno Barry, gegen Lugano zuletzt noch aus dem Kader gestrichen, erzielt gegen GC zwei Tore.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

Marwin Hitz: 4,5

Nachdem es vor einer Woche noch Diskussionen mit einigen Fans gab, schafft er es dieses Mal ohne Aufregung aus dem Stadion. Das passt zu einem Abend, an dem er nicht viel zu tun hat: Die wenigen GC-Abschlüsse sind harmlos, und Hitz hat keine Mühe, zum ersten Mal ohne Gegentreffer zu bleiben.

Adrian Barisic: 4,5

Sieht schon nach 20 Minuten eine Gelbe Karte für seinen deftigen Zweikampf gegen Pascal Schürpf. Fällt sonst nicht weiter auf, was für einen Innenverteidiger ja bekanntlich ein gutes Zeichen ist.

Jonas Adjetey: 5

GC versucht es immer wieder mal mit einem weiten Ball auf Stürmer Muci. Doch die enden dann meistens damit, dass Adjetey seinen Gegenspieler abläuft und die Situation beruhigt. Bringt auch in der Schlussphase sein langes Bein in einen Abschluss von GC und beendet damit einen erfolgreichen Arbeitstag.

Finn van Breemen: 4,5

Der Niederländer steht zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf und ersetzt dort Arnau Comas, der künftig in Spanien spielen könnte. Hat sich für sein Startelf-Debüt einen denkbar einfachen Gegner ausgesucht. Wird selten gefordert und zeigt bis zu seiner Auswechslung eine souveräne Vorstellung.

Anton Kade: 4,5

Spielt wieder auf der rechten Seite, was zum Saisonauftakt in Lausanne nicht unbedingt gut funktioniert hat. Dieses Mal lädt er den Gegner nicht mit riesigen Räumen ein, fällt aber auch in der Offensive kaum auf. Und: Er steht vor dem vermeintlichen 4:0 im Abseits, wodurch das Tor von Fink nicht zählt.

Leon Avdullahu: 4

Sammelt bis zu seiner Auswechslung in der 79. Minute einen Abschluss: Sein Distanzschuss in der 24. Minute fliegt allerdings weit über das GC-Tor. Sonst ist er an der Seite von Leroy der unauffällige Zentrumsspieler, der seine Aufgabe verlässlich erledigt.

Léo Leroy: 5

Der Neuzugang hat sich mit seiner Leistung gegen Lugano in der Startelf festgesetzt und – zumindest vorerst – Fabian Frei aus dem Kader gedrängt. Leroy zeigt auch gegen GC ein überzeugende. Spiel. Sein Fallrückzieher zu Beginn wird zwar geblockt, sonst hat er im Zentrum aber viele Kontakte, beweist eine gute Übersicht und kann sich behaupten. Wird nach knapp einer Stunde durch Frei ersetzt.

Dominik Schmid: 4,5

Ohne Frei und Xhaka in der Startelf führt er die Basler gegen seinen Ex-Club erneut als Captain auf den Rasen. Und der ein oder andere GC-Fan denkt sich wohl: Hach, diesen Schmid könnten wir auch gebrauchen. Seine scharfe Flanke ermöglicht das 1:0, und in der Defensive unterläuft ihm nur in der 48. Minute ein Fehler, als er seinen Gegenspieler ziehen lässt.

Thierno Barry: 5,5

Nimmt sich das Motto «Die Letzten werden die Ersten sein» zu Herzen. Gehört bei den verabredeten Treffpunkten des Teams bekanntlich oft zu den Letzten – in der Torschützenliste steht er jetzt aber ganz oben. Bejubelt seine beiden Tore bekannt ausufernd, aber es könnten ja auch die letzten sein. Er soll vor einem Wechsel in die Ligue 1 stehen.

Albian Ajeti: 4,5

Ist der unauffälligste der drei Basler Stürmer – aber das heisst nicht, dass er eine schlechte Leistung zeigt. Vor dem 1:0 bindet er mit seinem Lauf in den Strafraum einen Verteidiger und hat so seinen Anteil. Und zeigt auch sonst viel Einsatz, auch wenn ihm kein Tor gelingen will.

Bénie Traoré: 5,5

Zeigt bei seinem zweiten Einsatz für die Basler eine starke Vorstellung: In der 25. Minute erzielt er seinen ersten Treffer, wenn auch unter gütiger Mithilfe von Decarli, der ihm die scharfe Flanke von Schmid verdankenswerterweise stoppt und auf den Fuss legt. Dafür ist sein Assist auf Barry vor dem 2:0 umso schöner. Und auch sonst sorgt der 21-Jährige für Bewegung in der Offensive.

Bradley Fink: 4

Hat zuletzt leihweise eine Saison bei GC verbracht. Darum jubelt er auch nicht, als er das vermeintliche 4:0 erzielt. Respektable Geste, wenn auch etwas übertrieben – und ohnehin unnötig: Kade steht zuvor im Abseits. Aber: Fink kommt auf seinen bisher längsten Joker-Einsatz in dieser Saison.

Fabian Frei: 4

Kommt nach einer Stunde für Leroy. Trotz der jüngsten Unruhe, nachdem der FCB ihn im Anschluss an das Auftaktspiel auszahlen wollte. Steht zwar nur kurz auf dem Rasen, nutzt die Zeit aber trotzdem fast, um einen Skorerpunkt zu sammeln: Er bedient Fink vor dem 4:0, das nicht zählt.

Marin Soticek: 4

Zweiter Kurzeinsatz für den Neuzugang aus Kroatien. Er kommt in der 73. Minute für den Doppeltorschützen Barry, hat im Anschluss aber keine nennenswerte Aktion in der Offensive.

Nicolas Vouilloz: 4

Nach null Minuten im Spiel gegen Lugano kommt er nun immerhin wieder auf etwas mehr als eine Viertelstunde. Wird nach 73 Minuten für Van Breemen eingewechselt und ist danach nicht mehr gefordert.

Taulant Xhaka: –

Kommt in der 79. Minute für Avdullahu in die Partie und absolviert damit seine ersten Super-League-Sekunden in dieser Saison. Auf die erste BaZ-Note muss er allerdings noch ein bisschen länger warten.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • Tempo, Kraft und Spektakel: Wer ist der beste Flügelspieler beim FC Basel?

    Tempo, Kraft und Spektakel – Wer ist der beste Flügelspieler beim FC Basel?Anton Kade, Philip Otele und Bénie Traoré buhlen um die zwei Startelfplätze auf den Flügeln. Entscheiden Sie, wer sie erhalten soll.Publiziert heute um 11:42 UhrBénie Traoré (links) und Philip Otele (rechts) bilden gegen Winterthur die Basler Flügelzange.Foto: Maximilian Gärtner (Imago/Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAnton Kade wird beim 2:0 des FC Basel in Winterthur in der 82. Minute eingewechselt. Das macht, wenn man die Nachspielzeit aussen vor lässt, acht Minuten Einsatzzeit für den Deutschen. Nicht viel. Und tatsächlich weniger als in jedem anderen Spiel dieser Saison. Bisher hat Kade in allen Partien, in denen er nicht gesperrt oder krank war, mindestens 18 Minuten gespielt, in der Mehrheit der Fälle waren es 60 Minuten oder mehr. Anton Kade bekommt in Winterthur zu spüren, dass der Konkurrenzkampf auf den Flügelpositionen des FC Basel härter geworden ist. Denn seit dem Transfer von Philip Otele sind es drei Spieler, die wirklich einen Anspruch auf einen Startelf-Platz auf den offensiven Aussenpositionen erheben können. Anton Kade, Philip Otele und Bénie Traoré. Ein Trio, von dem jeder ein anderes Set von Qualitäten aufs Feld bringt. Anton Kade und der SpeedAnton Kade ist wohl der Schnellste der dreien, oder zumindest weiss er seine Geschwindigkeit so einzusetzen, dass sie als seine grosse Stärke wahrgenommen wird, er immer wieder an Gegnern vorbei sprintet und es so aussehen lässt, als verlange es ihm kaum etwas ab. Zudem erledigt er seine defensiven Aufgaben gewissenhaft. Auf der anderen Seite fragt man sich bei ihm, ob nicht hin und wieder der Ball etwas zu weit weg vom Fuss geführt wird und er vor dem Tor nicht besser eine andere Entscheidung getroffen hätte. Philip Otele ist ebenfalls schnell. Doch was beim Nigerianer noch hinzukommt, ist seine Kraft. Bei einer Körpergrösse von 1,8 Metern und einem Gewicht von 80 Kilogramm laut FCB-Steckbrief ist er kleiner und schwerer als Kade. Gepaart mit seiner Unberechenbarkeit im Eins-gegen-eins ergibt das eine gefährliche Mischung. Allerdings erscheint auch bei Otele die letzte Konsequenz vor dem Tor noch ausbaufähig. Zuletzt ist da noch Bénie Traoré. Der Ivorer hat in der Liga in dieser Spielzeit bereits fünf Assists und acht Tore gesammelt, das jüngste davon am Sonntag in Winterthur. 13 Skorerpunkte sind deutlich mehr als bei seinen beiden Konkurrenten. Traoré überzeugt neben seinem Tempo vor allem durch seine trickreiche Spielweise und die Unbeschwertheit auf dem Platz. Doch auch er liess vor allem zwischen Dezember und Anfang März die Abgeklärtheit vor dem Tor vermissen. Mit Kade, Otele und Traoré stehen FCB-Trainer Fabio Celestini drei Flügelspieler zur Verfügung, die das Potenzial dazu haben, in einer Super-League-Partie der entscheidende Faktor zu sein, doch dieses Potenzial nicht konstant abrufen können.Gerade dieser Umstand dürfte Celestini die Entscheidung, wen er jeweils von Beginn an spielen lässt, noch einmal erschweren. Ein nächstes Mal muss er sie bereits am Donnerstag vor dem Heimspiel des FC Basel gegen GC (20.30 Uhr, BaZ-Liveticker) treffen. Bis dahin können Sie abstimmen, wer Ihrer Meinung nach auf jeden Fall von Beginn an spielen soll.Der FC Basel gewinnt in WinterthurDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Moderne Methoden beim FC Basel: Selbst für Xherdan Shaqiri wird die Luft jetzt dünn

    Moderne Methoden beim FC Basel – Selbst für Xherdan Shaqiri wird die Luft jetzt dünnAthletik-Gadgets dirigieren den Takt der FCB-Vorbereitung. Eine Atemmaske sorgt dabei für Aufsehen.Publiziert heute um 16:10 UhrDie Athletik unter Carlos Menendez (links) nimmt beim FCB-Trainingslager in Schruns einen wichtigen Platz ein.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEin scharfer Pfiff ertönt auf dem Fussballplatz des FC Schruns. Die Akteure des FC Basel eilen zu den Trinkflaschen. Die Übungseinheit ist zu Ende, der neue Trainer Ludovic Magnin nickt zufrieden.Doch nicht Magnin ist es gewesen, der gepfiffen hat. Das Signal zum Übungsstopp ist von Carlos Menendez gekommen.Der Athletik-Coach des FC Basel dirigiert Übungen, der Cheftrainer schaut zu – es ist kein seltenes Bild im Trainingslager in Österreich. Ungewöhnlich findet das FCB-Sportdirektor Daniel Stucki nicht: «Die Athletik-Sektion gewinnt im modernen Fussball weiter an Stellenwert, gehört inzwischen auch beim FCB zu den wichtigsten Abteilungen.»Nicht nur Spieler fit zu machen, ist dabei das Ziel. Sondern insbesondere, Trainingsleistungen dann zu bremsen, wenn das Verletzungsrisiko wächst. Der Begriff, der im Fussball schon seit einiger Zeit alles umwabert: Belastungssteuerung.4 Testspiele in 9 Tagen: FC Basel imitiert englische WocheDer Versuch, diese Steuerung der Kräfte optimal zu gestalten und damit auch Verletzungen vorzubeugen, schlägt sich in verschiedensten Bereichen nieder. Beispielsweise der Planung von Testspielen: «Viele Vereine planen ihre erste Testpartie früh im Trainingslager. Wir hingegen bauen unsere Spieler seit der vergangenen Saison kontinuierlich dafür auf und haben unser erstes Testspiel bewusst ans Ende des Trainingslagers gesetzt», so Stucki.Dazu passt: Die Trainingseinheiten unter Magnin sind in Schruns kurz, Spielformen gibt es wenige. Umso intensiver gestaltet sich dafür der Spielplan ab dem 10. Juli: Gleich vier Testspiele zwängen sich in neun Tage. Bénie Traoré (rechts) fordert im Trainingslager Verteidiger Dominik Schmid.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Es ist ein Versuch, die Intensität einer englischen Woche bereits im Leistungsaufbau zu berücksichtigen. Und damit früh den Rhythmus zu erlangen, der für die erfolgreiche Bewältigung der Dreifachbelastung nötig ist, die den FCB zumindest in der ersten Saisonhälfte aufgrund der sicheren Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase begleiten wird.Die Dosierung der Trainingsintensität erfolgt dabei unter Einbezug objektiver Parameter. Verschiedenste Formen der digitalen Datenerfassung laufen parallel. Im Training werden Herzfrequenz, Laufgeschwindigkeit und weitere Marker körperlicher Leistung erfasst. Hinzu kommt die subjektive Einschätzung der Spieler. So machen diese etwa täglich Angaben zur eigenen Schlafqualität oder dem Ermüdungsgrad nach dem Training. Zu Saisonbeginn ist die körperliche Leistungsfähigkeit von jedem Akteur präzise überprüft worden. Die Ergebnisse bilden die Basis, um mit einem Mix aus Wissenschaft, Selbstbeurteilung und Erfahrungswerten aus dem Vorjahr jene gemessenen Veränderungen richtig einzuordnen, die während einer Saison vorkommen.Weniger Sauerstoff wie in einem HöhentrainingEs existiert aber auch eine neue Technologie, welche sowohl die Ausdauer als auch die Regeneration verbessern soll. Seit dem Trainingslager werden Hypoxie-induzierende Atemgeräte eingesetzt. «Hypoxia», übersetzt «Sauerstoffmangel», nennt sich der Programmpunkt, der einen täglichen Eintrag im Trainingsplan darstellt.Über Masken wird den ruhenden Spielern dabei während einer Stunde intermittierend Atemluft zugeführt, deren Sauerstoffanteil künstlich gesenkt worden ist – so, als befände sich der Spieler im Höhentraining und müsse dadurch dünnere Luft atmen. Resultierender Effekt ist unter anderem eine Anreicherung des Blutes mit roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren. Dadurch, so zumindest der Gedanke, soll die Ausdauerleistung verbessert werden.Als bekannte Methode im Ausdauersport möchte der FC Basel das Verfahren nun im Fussball anwenden, und zwar während der gesamten Saison. Zusätzlich zu zwei erworbenen Anlagen wurden während der Saisonvorbereitung zwei weitere gemietet. Auch betreuendes Personal ist in Schruns vor Ort.Die Methode funktioniert auch umgekehrt. Wird die per Maske eingeatmete Luft mit zusätzlichem Sauerstoff angereichert (der Fachbegriff heisst nun «Hyperoxie»), kann die Regeneration beschleunigt werden. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie aus dem Jahr 2025, die den Einfluss der Methode auf semiprofessionelle Fussballspieler untersucht hat.Spieler machen spürbare Fortschritte bei der AthletikDer umfassenden Monitorisierung und fortschreitenden Technologisierung zum Trotz: Die wahre Effektivität der neuen Massnahmen lässt sich nur schwierig beziffern. «Steigert sich die Leistungsfähigkeit unserer Spieler um ein Prozent? Oder fünf? Das lässt sich heute kaum abschliessend beurteilen», so der Sportchef. Bringt beim FCB neue Methoden ein: Athletik-Verantwortlicher und Taktgeber Carlos Menendez.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Noch schwieriger wird die Messung des Impacts bei Verletzungen von Spielern. Dennoch möchte der FC Basel im Spiel der Wahrscheinlichkeiten vermehrt auf das Pferd der Prävention setzen. Auch bei den Spielern komme dieser Ansatz gut an. «Sie haben die Verbesserungsschritte in der Athletik in der vergangenen Saison an sich selbst festgestellt und sind offen für neue Möglichkeiten», sagt Stucki.Die grossen Clubs als Vorbild für den FC BaselEs bedeutet nicht, dass der FCB in diesem Bereich das Rad neu erfindet. Vielmehr versucht er, sich an den besten (und reichsten) Fussballclubs der Welt zu orientieren. Clubs wie Manchester City, bei denen der Trainer- und Betreuerstaff nicht nur im Athletikbereich grösser ist. Clubs, die sich wie Tottenham Hotspur eigene Druckkammern statt der portablen Sauerstoffgeräte leisten können, um die gewünschten Höhentrainings-Effekte zu erzielen.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosClubs aber auch wie Atlético Madrid, wo Carlos Menendez vor seiner Anstellung beim FCB arbeitete, Erfahrungen sammelte und dank derer er seit einem Jahr in Basel Impulsgeber für viele Veränderungen ist.Sportchef Daniel Stucki glaubt, dass die Arbeit, die von Menendez und dem ganzen Staff geleistet wurde, einen wichtigen Anteil am Double-Gewinn in der vergangenen Saison hatte. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie und auch wie konstant die neuen Athletikmethoden des FC Basel Früchte tragen. Es ist ein Mix, bei dem vieles stimmen muss – und dieser Mix ist nur ein Stück eines grossen Puzzles, aus dem sich sportlicher Erfolg zusammensetzt.Aber Stucki ist überzeugt: «All das erleichtert es auch einem Cheftrainer, gewinnbringend zu wirken.» Also investiert der FC Basel nicht nur direkt in Spieler, sondern auch indirekt, um die Leistung der Mannschaft zu optimieren und der neuen Mehrfachbelastung entgegenzutreten. Der Sportdirektor will in diesem Bereich keine Möglichkeit ungenutzt lassen, die sinnvoll und erschwinglich sein könnte. Denn er will keine Ausfälle verkraften müssen, die womöglich eben doch zu verhindern gewesen wären.Xherdan Shaqiri und der FCBNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Wochenduell zur FCB-Transferpolitik: Schon wieder so viele Neuzugänge beim FCB

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Sind acht FCB-Neuzugänge schon wieder zu viel? Der FC Basel hat einen ruhigen Transfersommer angekündigt. Gekommen ist es etwas anders. Was bedeutet das? Publiziert heute um 20:16 Uhr Zwei Neue auf der Lohnliste des FC Basel: Bénie Traoré (links) und Xherdan Shaqiri. Foto: Cyril Zingaro (Keystone) Jetzt abonnieren…

  • Abgang beim FC Basel: Bradley Fink wechselt nach England

    Abgang beim FC Basel – Bradley Fink wechselt nach EnglandDer 22-jährige Mittelstürmer unterschreibt beim Drittligisten Wycombe Wanderers.Publiziert heute um 19:43 UhrBradley Fink verlässt den FC Basel.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach drei Jahren ist die Zeit beim FC Basel für Bradley Fink vorbei: Der 22-jährige Mittelstürmer verlässt die Schweiz und spielt künftig für die Wycombe Wanderers in der EFL League One, der dritthöchsten Spielklasse Englands. Über die Ablösesumme wurde zwischen den beiden Clubs Stillschweigen vereinbart.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFink wechselte im Sommer 2022 aus dem Nachwuchs von Borussia Dortmund zum FCB und kam in seiner Debütsaison zu 38 Einsätzen für Rotblau, in denen er sechs Tore erzielte. Anschliessend wurde er für ein Jahr nach Zürich zu GC verliehen. Zu Beginn der abgelaufenen Doublesaison kam Fink für den FCB immer wieder als Joker zum Einsatz, in der Rückrunde erhielt er unter Ex-Trainer Fabio Celestini nur noch 21 Spielminuten.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum Spiel FCB-YB: Basler Déjà-vu: Der FCB rennt wieder früh einem Rückstand hinterher

    AboAlles zum Spiel FCB-YB – Basler Déjà-vu: Der FCB rennt wieder früh einem Rückstand hinterherDer FC Basel unterliegt dem BSC Young Boys 1:2 und geht als Tabellenzweiter in die Nationalmannschaftspause.Publiziert heute um 19:45 UhrWas für ein Auftakt für den FCB in diese Partie: Christian Fassnacht (Mitte) schiesst nach 45 Sekunden das Berner 1:0.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageAm Samstag hat die Konkurrenz an diesem 28. Spieltag für den FC Basel gespielt: Servette verliert gegen Yverdon und Luzern unterliegt Zürich. Es ist also alles angerichtet, damit der FC Basel am Sonntag mit einem Sieg über den BSC Young Boys die Tabellenspitze der Super League wieder übernehmen kann.Aber: Auch für den Schweizer Meister aus Bern ist diese Ausgangslage vielversprechend. Mit drei Zählern am Rheinknie könnten die Berner den Rückstand auf die Spitzengruppe weiter verringern. Die Statistik verspricht eine spannende Partie. In den zwei vorangegangenen Duellen in dieser Saison gewann jede Mannschaft jeweils ihr Heimspiel.Das SpielWer von den 28’570 Besuchern zu spät seinen Platz im St.-Jakob-Park einnimmt, verpasst das einzige Tor der ersten Halbzeit. 45 Sekunden zeigt die Stadionuhr an, als der Ball erstmals hinter FCB-Goalie Marwin Hitz im Tor liegt. Wie schon im Heimspiel gegen Luzern kassiert Rotblau noch vor Ablauf der ersten Spielminute ein Gegentor. Es ist ein Déjà-vu. Christian Fassnacht profitiert von der Unordnung der Gastgeber-Defensive und schiebt früh zum 1:0 ein.Der Treffer hat den FC Basel aber wachgerüttelt. Von der 20. Minute an findet die Heimelf immer besser ins Spiel und kommt auch zu Chancen: Die besten vergeben im ersten Umgang Kevin Carlos, Bénie Traoré und Léo Leroy. Aber es muss auch festgehalten werden: YB-Keeper Marvin Keller spielt eine ebenso gute Partie wie der andere Marwin im anderen Tor.Bern agiert in dieser Phase eher passiv. Aber: Der abgefälschte Schuss von Rayan Raveloson an die Querlatte (13.) ist Warnung genug für den FCB, dass der Gast nicht auf das Verwalten des 1:0 aus ist.Nach dem Seitenwechsel powert der FCB weiter. Und wird für seinen unermüdlichen Effort nach 67 Minuten belohnt: Nach einem Doppelpass mit Xherdan Shaqiri trifft der eingewechselte Philip Otele zum viel umjubelten 1:1.Doch von diesem wuchtigen Treffer und der Wucht der Zuschauer im Joggeli nach dem Ausgleich kann Basel nicht profitieren. Im Gegenteil: Nun spielt plötzlich der Meister wieder Fussball und ist nicht mehr nur mit Verteidigen beschäftigt. Die logische Konsequenz ist der Siegtreffer in der 78. Minute: Hitz kann einen Schuss von Cedric Itten nicht behändigen, Fassnacht schiebt den Abpraller ein. Danach bringt der FCB nichts Konkretes mehr zustande.Die TaktikFabio Celestini vertraut auf sein 4-2-3-1-System. Und er vertraut auch auf jene Startelf, die vor Wochenfrist in Luzern beginnen durfte. Wieder nicht ins Kader schafft es Routinier Taulant Xhaka, der im Sommer seine Karriere beenden wird.Giorgio Contini lässt seine Berner in demselben System beginnen wie Basel. Dabei gibt der kräftige Chris Bedia den Stossstürmer. Seine Präsenz als vorderster Mann in Gelbschwarz stellt die FCB-Defensive vor allem zu Beginn mehrmals vor einige Probleme.Als der FCB in der Endphase mit 1:2 hinten liegt, setzt Celestini auf all seine Offensivkräfte: Marin Soticek, Albian Ajeti und Bradley Fink sollen versuchen, das zweite Tor zu erzielen. Doch YB ist in dieser Spielphase defensiv unglaublich stabil und lässt im und um den eigenen Sechzehner nichts mehr zu.Der AufregerWie schon gegen Luzern gerät der FCB zum zweiten Mal in dieser Saison im Joggeli früh in Rückstand. Nach 45 Sekunden jubelt Christian Fassnacht über sein erstes von zwei Toren. FCB-Verteidiger Kevin Rüegg sagt, die Kommunikation in der Basler Abwehr sei in diesem Moment ungenügend gewesen. Und für Celestini darf seine Mannschaft «diesen Treffer so schlicht nicht kassieren». Vor allem auch, weil vor dem Spiel in der FCB-Kabine darüber explizit gesprochen worden ist: dass man YB in der Startphase vom eigenen Strafraum fernhalten wolle. Diesem frühen Rückstand rennt Basel fast 70 Minuten hinterher.St. Jakob-Park. – 28‘570 Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 1. Fassnacht 0:1. 68. Otele 1:1 (Shaqiri). 78. Fassnacht 1:2.FCB: Hitz; Rüegg (64. Mendes), Barisic, van Breemen (90. Fink), Schmid; Avdullahu, Leroy (82. Ajeti); Kade (64. Otele), Shaqiri, Traoré (82. Soticek); Carlos.YB: Keller; Blum (71. Athekame), Lauper, Benito, Hadjam; Fassnacht, Ugrinic (86. Lakomy), Raveloson, Monteiro; Colley (19. Virginus, 86. Camara); Bedia (71. Itten).Bemerkungen: FCB ohne Junior Zé, Xhaka, Cissé, Spycher, Pfeiffer und Vouilloz (alle kein Aufgebot). – YB ohne Conte, Janko, Marzino, Seiler und Zoukrou (alle verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Baro, Sigua, Adjetey. – Verwarnungen: 23. Blum (Foul). 38. Keller (Zeitspiel). 45. Fassnacht (Foul). – 13. Schuss von Raveloson an die Querlatte.Das muss besser werdenDie Effizienz. Der FCB hat gegen den BSC Young Boys genügend Möglichkeiten, mehr Tore zu erzielen und diesen Vergleich nicht zu verlieren. Aber auf den letzten 30 Metern passt in diesen Tagen nicht alles zusammen. Celestini wird die Nationalmannschaftspause nutzen müssen, um weiter an der Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu arbeiten.Das sagt der TrainerFabio Celestini ist nur frustriert über das Resultat. Nicht aber über die Leistung seiner Mannschaft. «Die Jungs haben mehr gemacht als YB, aber am Ende verloren.» Ihm sei wichtig, dass die Spieler gekämpft und alles gegeben hätten.Ist nur mit dem Ergebnis unzufrieden: FCB-Trainer Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)So geht es weiterEs steht eine zweiwöchige Nationalmannschaftspause an, in der die Schweiz gegen Nordirland und Luxemburg antreten wird. Der nächste FCB-Ernstkampf ist auf den 30. März terminiert, wenn die Reise des Tabellenzweiten auf die Schützenwiese zum Tabellenletzten aus Winterthur führt. Bis dahin wird Celestini in der Brüglinger Ebene mit jenen Akteuren trainieren, die nicht mit ihren Nationalteams unterwegs sind.Der FC Basel im März 2025:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare