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Bei der 1:2 Niederlage gegen Luzern überzeugen viele FCB-Akteure nicht. Indes geben Jeremy Agbonifo und Flavius Daniliuc ihre Startelfdebüts.

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    AboFCB schlägt YB – Der VAR sieht ein Handspiel, aber übersieht eine AbseitspositionDer FC Basel bezwingt die Young Boys mit 4:1. Es ist ein animiertes Spiel, aber am Ende sprechen alle nur über eine Szene.Publiziert heute um 23:34 UhrXherdan Shaqiri zeigt an, was Schiedsrichter Luca Cibelli nicht gesehen hat: YB-Akteur Edimilson hat den Ball im Strafraum mit der Hand berührt.Foto: Grant Hubb (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerEs ist ja bereits vor der 56. Minute ein animiertes Spiel. Doch was dann geschieht, ist zum Vorteil des FCB. Eine Flanke von Léo Leroy lenkt Xherdan Shaqiri mit der Hacke weiter, ehe der Ball die Hand des Berners Edimilson Fernandes touchiert. Der Unparteiische siehts nicht, der VAR Urs Schnyder hingegen schon. Was der VAR jedoch nicht sieht: Dass Shaqiri bei der Ballabgabe Leroys im Abseits steht.Doch bevor Shaqiri überhaupt zum Elfmeter antreten kann, kommt es zum nächsten Aufreger. YB-Goalie Marvin Keller gibt den Ball nicht frei, Dominik Schmid findet das nicht okay, worauf es zu einer Rudelbildung kommt.Und in dieser fällt Edimilson Fernandes nichts Besseres ein, als Schmid zu ohrfeigen. Patsch! Da dies vor den Augen von Schiedsrichter Cibelli passiert, ist die Sachlage klar: Rot gegen Edimilson Fernandes. Und. Shaqiri verwertet den Penalty zum 2:1, während der Gast fortan in Unterzahl dem Rückstand hinterherrennen muss. Es sind die Minuten, in denen das Spiel in die für den Gastgeber gewünschten Bahnen gelenkt wird.Edimilson Fernandes sieht nach rund 60 Minuten Rot.Fotio: Martin Meienberger (Freshfocus)Der Mann des TagesXherdan Shaqiri ist in den ersten zwei Pflichtspielen der Saison noch nicht richtig in die Gänge gekommen. Das ändert sich im Spiel gegen die Berner Young Boys. Erst trifft er den Pfosten, dann schlenzt der den Ball zum zwischenzeitlichen 1:1 in die Maschen. Und schliesslich behält er die Nerven, als er am Elfmeterpunkt Keller gegenüber steht.Ist beim Basler 4:1-Sieg für die zwei ersten Tore verantwortlich: Xherdan Shaqiri.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Der YB-Keeper wählt zwar die richtige Ecke, hat gegen den satten Schuss des FCB-Captains keine Chance. Basel führt danach 2:1 und das Gros der 26’978 Zuschauer im St.-Jakob-Park feiert den Mann des Tages.Die 90 MinutenWas für eine Partie im Joggeli! Am Ende sehen die Besucher fünf Tore – vier für Basel, eines für YB. Dabei rennt der FCB schon früh einem Rückstand hinterher. Ex-FCB-Akteur Darian Males stellt nach 17 Minuten auf 1:0. Doch der FCB arbeitet sich von Minute zu Minute besser in diese Partie. Und gelangt dank Shaqiri zum verdienten Ausgleich. Den Schwung aus der ersten Hälfte nimmt der Gastgeber in den zweiten Umgang mit. Aber erst nach dem Fehlentscheid des VAR kann sich der FCB für seinen guten Auftritt belohnen. Shaqiri auf Penalty, Kevin Carlos und Metinho heissen die weiteren Torschützen in Rotblau. Mit mehr Cleverness wären noch mehr Tore möglich gewesen. Das ist am Ende des Abends aber Makulatur. Denn der FCB hat gezeigt, welchen Fussball Ludovic Magnin spielen lässt: hoch stehen und schnell nach vorne spielen.Die UnparteiischenAcht Gelbe Karten und eine Rote – Schiedsrichter Cibelli hat im St.-Jakob-Park eine feurige Partie zu leiten. Nach Videostudium entscheidet er in der 56. Minute auf Elfmeter und hat kurz darauf keine andere Wahl, als Edimilson Fernandes für seine Tätlichkeit vom Platz zu stellen. In der Folge hat der vorbestrafte Jonas Adjetey Glück, dass er von Cibelli nach unsauberer Grätsche nicht mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wird.Und es bleibt die Frage, weshalb Shaqiris Abseitsposition vor Fernandes’ Handspiel im Zeitalter des VAR nicht geahndet wird.Die Stimme zum SpielDominik Schmid war in die spielentscheidende Szene involviert.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Dominik Schmid ist der Mann in Rotblau, der die Hand von Edimilson Fernandes im Gesicht gespürt hat. Und der Basler Aussenverteidiger bestätigt: «Ja, es war eine Ohrfeige.» Ebenso findet Schmid, dass man diese Szene als matchentscheidend bezeichnen kann. Und Xherdan Shaqiri? Der sagt nach dem Spiel: «Wir haben ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.»Das FazitEin Härtetest war zu erwarten – ein Härtetest wurde es für den FCB. Die Basler überstehen in einer wilden Partie im Joggeli Rückstand und Rudelbildung. Dass das Resultat durchaus noch höher hätte ausfallen können, spricht ebenso für Rotblau wie die Tatsache, dass Magnins Team nun die letzten acht Heimpartien allesamt gewonnen hat. Somit ist der 4:1-Erfolg gegen YB, auch und besonders aufgrund seiner Art und Weise, eine Ansage nach Bern. Und den Rest der Liga.So geht es weiterZum Abschluss der ersten englischen Woche der Saison steht dem FCB am Sonntag eine Reise ins Tessin zum FC Lugano an.  Eine Woche darauf kommt es  in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups zur Neuauflage des letzten Cupfinals gegen Biel, ehe die Basler am Mittwoch, 20. August, das Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Kopenhagen oder Malmö bestreiten werden.Der FC Basel empfängt YBDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboFCB-Abwehrchef im Interview – «Ich muss um meinen Platz in der Startelf kämpfen», sagt Adrian BarisicNach einem Muskelfaserriss war der 24-Jährige gezwungen, einen Gang runterzuschalten. Jetzt spielt er sich Schritt für Schritt zurück – und will beim FC Basel bleiben.Publiziert heute um 17:18 UhrAdrian Barisic ist stark mit dem Kopf – nicht nur beim Fussball. Er sagt: «Ich hatte in der Schule immer gute Noten.»Foto: Peter Rinderer (Expa/Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

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    – «Es gibt keinen Grund, den Vertrag mit Celestini nicht zu verlängern»Soll Fabio Celestini Trainer des FC Basel bleiben? Und was ist im Zürcher Fussball los? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert: 12.02.2024, 18:00An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosZehn Runden sind es noch, bis die Super League zweigeteilt wird. An diversen Orten sind die Nerven angespannt, was sich auch an den sechs Platzverweisen an diesem Wochenende ablesen lässt. Und nicht überall ist guter Fussball zu sehen – schon gar nicht beim Zürcher Derby. «Ein miserabler FCZ gewann gegen ein noch miserableres GC», sagt Ueli Kägi. Daraus folgert er, dass beim FCZ nur wegen eines 1:0 nicht gleich alles wieder gut ist.Wir reden ausführlich über den Auftritt von Milos Malenovic am Freitag vor dem Derby an der Pressekonferenz des FCZ. Während sein Trainer Bo Henriksen zwei Tage nach seinem Kündigungsschreiben auf Wolke 7 schwebte, zeigte sich der Sportchef mürrisch, gereizt und alles andere als souverän in seinem Auftreten. Davon berichtet Marcel Rohner.Aber weil Kägi gleich in Fahrt ist, kümmert er sich auch um die Grasshoppers. «Sie sind im Stillstand», stellt er fest, meint sowohl die Resultate als auch die Entwicklung – und befasst sich darum mit der Zukunft von Trainer Bruno Berner: «Entweder wird er demnächst entlassen. Oder er schafft die Wende.»Tilman Pauls befasst sich mit dem FC Basel, dem trotz des 1:0 gegen St. Gallen noch immer stolze sechs Punkte auf den 6. Platz fehlen. Pauls berichtet von der Stabilität, zu der die Mannschaft unter Fabio Celestini gefunden habe. Und wenn er nicht nur die Entwicklung unter diesem Trainer betrachtet, sondern auch die Stimmung, kommt er zum Schluss: «Es gibt für den FCB keinen Grund, nicht innert 30 Sekunden den Vertrag mit Celestini zu verlängern.»Die Young Boys sind das Thema und auch wieder die Frage, wie es mit Raphael Wicky weitergeht. Dass in Bern alles ruhiger ablaufe als beim FCZ im Fall von Henriksen, stellt Pauls fest. Und Kägi sagt: «Eigentlich ist es gestört, was sich bei YB abspielt. Wicky erfüllt alle Ziele, und trotzdem passt es nicht mehr.» Er geht nicht davon aus, dass Wicky über den Sommer hinaus im Amt bleibt.An dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosThomas Schifferle ist seit 1979 Sportjournalist. Seit 1995 arbeitet er in der Sportredaktion bei Tamedia.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.15 Kommentare

  • FC Basel: Lausanne-Sport, Angstgegner Nummer 1

    FC Basel – Lausanne-Sport, Angstgegner Nummer 1Gegen kein anderes Team der Super League hat der FC Basel länger nicht mehr gewonnen.Publiziert heute um 17:15 UhrBeim ersten Aufeinandertreffen mit Lausanne-Sport in dieser Saison verlor der FCB mit 2:3.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMit Lausanne-Sport empfängt der FC Basel an diesem Samstag seinen derzeitigen Angstgegner schlechthin. Der letzte Basler Sieg gegen die Waadtländer ereignete sich am 19. Februar 2022. Gegen kein anderes Team der Super League hat der FCB so lange nicht mehr gewonnen. Das allein zeigt, dass die Aufgabe vom Samstag nicht zu unterschätzen ist. Hinzu kommt, dass sich Lausanne-Sport derzeit sehr formstark präsentiert. Aus den letzten sechs Spielen holte das Team von Trainer Ludovic Magnin fünfzehn Punkte – gleich viel wie der FCB. Dabei hat der FCB zwar mit 22 Treffern mehr als doppelt so viele erzielt wie Lausanne-Sport und auch die bessere Tordifferenz. Doch in Sachen Defensivleistung sind die Waadtländer den Baslern in diesem Zeitraum voraus: Ein einziger Gegentreffer steht sieben gegenüber. Weitet man die Formtabelle aus und betrachtet die letzten neun Spiele, steht der FC Lausanne-Sport noch besser da: 19 Punkte konnte er sich in dieser Zeitspanne holen. Beim FC Basel waren es deren 18. Schliesslich sind Lausanne-Sport und der FC St. Gallen die einzigen Teams, die es in der aktuellen Saison geschafft haben, vier Spiele in Folge zu gewinnen. Der FC Basel kann diese Gruppe erweitern, sollte er am Samstag als Sieger vom Feld gehen.Abonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare